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Zum Gedenken an den unbekannten Straßenhund



06.02.2014 - Wir wissen nicht, wie viele es bereits sind. Wir wissen auch nicht, wie viele noch folgen werden. Und wir werden wahrscheinlich nie wissen, wie viele es letztendlich waren. (Foto: ©clipdealer)
 
Morgen starten im russischen Sotschi die Olympischen Winterspiele, bei denen sich die Stadt von ihrer besten Seite präsentieren möchte. Nachdem zuerst tausend russische Familien für den Bau der Sportstätten zwangsenteignet und umgesiedelt wurden, wurde im Frühjahr 2013 bekannt, dass 2.000 herrenlose Hunde und Katzen getötet werden sollen. 42.500 Euro waren für „Fang, Auswahl und Beseitigung“ der Streuner eingeplant.
 
TASSO forderte die russischen Verantwortlichen auf, ihre Pläne hinsichtlich der Tötung der Tiere sofort zu stoppen,  stattdessen die Streuner zu kastrieren und im angestammten Revier zu belassen. Zudem plädierte die Tierschutzorganisation für den Bau von Tierheimen, in denen Hunde und Katzen artgerecht untergebracht und tierärztlich versorgt werden und mithilfe von öffentlichkeitswirksamen Adoptionsprogrammen an tierliebe Menschen vermittelt werden können.
 
Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, rief TASSO im April 2013 alle Tierfreunde dazu auf, ihre Stimme gegen das Töten der Streunertiere in Sotschi zu erheben. Im Oktober wurden die Unterschriftenlisten mit insgesamt 50.580 Stimmen dem Generalkonsul der Russischen Föderation in Frankfurt, Ruslan Karsanov, übergeben. Bei dieser Gelegenheit bot TASSO auch seine Unterstützung beim Aufbau eines Haustierzentralregisters und der Durchführung von Kastrationsaktionen vor Ort an, um die Zahl der Streunertiere nachhaltig und tierschutzgerecht zu verringern.
 
Ende Januar 2014 erhielt TASSO zusätzlich prominente Unterstützung: Die Biathleten Andreas Birnbacher, Daniel Böhm, Laura Dahlmeier, Andrea Henkel, Franziska Hildebrand, Erik Lesser, Arnd Peiffer, Franziska Preuß, Evi Sachenbacher-Stehle, Simon Schempp, Christoph Stephan sowie die Trainer Fritz Fischer und Ricco Groß unterstützten unsere Forderungen und verlangten in einem gemeinsamen Statement von den Verantwortlichen eine tierschutzkonforme Lösung des Streunerproblems.
 
Aufgrund der massiven internationalen Proteste hatte die Stadtverwaltung in Sotschi Medienberichten zufolge im vergangenen Jahr zunächst von den geplanten Tötungen streunender Hunde und Katzen zugunsten einer „humanen“ Lösung abgesehen. Dennoch wurde in den letzten Tagen vor dem Start der Olympischen Spiele medial verstärkt über Massentötungen durch Tierfänger berichtet.
 
Da alle Plädoyers und unsere Hilfsangebote bei den Verantwortlichen in Russland kein Gehör fanden, möchten wir nun gemeinsam mit Ihnen auf unserer Facebook-Seite jedem unbekannten Straßenhund gedenken, der in Sotschi grundlos sein Leben lassen muss.
 
Hier geht es zu unserer Facebook-Seite: www.facebook.de/tassoev
 

Birnbacher, Henkel, Sachenbacher-Stehle und acht weitere deutsche Biathleten: „Wir unterstützen die Tierschutzorganisation TASSO beim Protest gegen das geplante Töten von Streunertieren in Sotschi“

Hattersheim, 28.01.2014 – Prominente Unterstützung bei ihrem Protest gegen das geplante Töten von Streunertieren im olympischen Winterspielort Sotschi hat die Tierschutzorganisation TASSO e.V. bekommen: Die Biathleten Andreas Birnbacher, Daniel Böhm, Laura Dahlmeier, Andrea Henkel, Franziska Hildebrand, Erik Lesser, Arnd Peiffer, Franziska Preuß, Evi Sachenbacher-Stehle, Simon Schempp, Christoph Stephan sowie die Trainer Fritz Fischer und Ricco Groß verlangen in einem gemeinsamen Statement eine tierschutzkonforme Lösung des Streunerproblems von den Verantwortlichen:

„Gemeinsam mit TASSO fordern wir die Verantwortlichen in Sotschi auf, die geplante Tötung von rund 2000 herrenlosen Hunden und Katzen sofort zu stoppen und die Tiere stattdessen zu kastrieren. Nur durch die Kastration lässt sich die Problematik der Streunertiere nachhaltig und tiergerecht lösen“, unterstützen die elf deutschen Olympiateilnehmer und die beiden Trainer die Forderung von TASSO. „Nach der Kastration sollten die Tiere in ihrem angestammten Revier belassen werden. Es ist unfassbar, dass Tiere sterben sollen, nur weil sie angeblich das Straßenbild bei den Olympischen Spielen stören.“

„Wir fordern außerdem den Bau von Tierheimen, in denen Hunde und Katzen artgerecht untergebracht und tierärztlich versorgt werden“, ergänzt Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO. Zudem empfiehlt er öffentlichkeitswirksame Adoptionsprogramme für die herrenlosen Tiere. „Ich bin sicher, dass es in Sotschi viele tierliebe Menschen gibt, die den herrenlosen Hunden und Katzen ein schönes Zuhause geben möchten.“

Um seiner Forderung zusätzlichen Nachdruck zu verleihen, hatte TASSO im vergangenen Jahr knapp 50.000 Unterschriften gegen das geplante Töten gesammelt und im Oktober dem Generalkonsul der Russischen Föderation in Frankfurt, Ruslan Karsanov, übergeben. Bei dieser Gelegenheit hatte TASSO seine Unterstützung beim Aufbau eines Haustierzentralregisters und bei Kastrationsaktionen in Sotschi angeboten.
 


Olympische Spiele 2014: Sotschi will Streunertiere töten - Knapp 50.000 Stimmen gegen die geplanten Tötungen gesammelt

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. übergab Unterschriftenlisten an den russischen Generalkonsul

Hattersheim, 24.10.2013 – 49.378 Tierfreunde sind dem Aufruf der Tierschutzorganisation TASSO gefolgt und haben sich mit ihrer Unterschrift gegen das Töten der Streunertiere in Sotschi ausgesprochen, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014. Die Listen wurden gestern dem Generalkonsul der Russischen Föderation in Frankfurt, Ruslan Karsanov (auf Foto links), übergeben.

Medienberichten zufolge ist die Stadtverwaltung von Sotschi von der zunächst geplanten massenhaften Tötung streuender Hunde und Katzen zugunsten einer „humanen“ Lösung abgerückt. Nicht zuletzt aufgrund massiver internationaler Proteste. „Wir alle hoffen, dass die Stadtverwaltung von Sotschi ihr Wort hält und tatsächlich auf Tötungsaktionen verzichtet“, erklärte Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO (auf Foto rechts), anlässlich der Übergabe. „Mit den gesammelten Unterschriften deutscher Tierfreunde wollen wir dieser Zusage den notwendigen Nachdruck verleihen.“

Der Tierschützer plädierte dafür, die rund 2000 Streunertiere in Sotschi zu kastrieren und im angestammten Revier zu belassen, wie es auch die World Health Organization (WHO) und die World Organization for Animal Health (OIE) empfehlen. „Wir fordern außerdem den Bau von Tierheimen, in denen Hunde und Katzen artgerecht untergebracht und tierärztlich versorgt werden“, sagt Ruckelshaus. Zudem empfiehlt er öffentlichkeitswirksame Adoptionsprogramme für die herrenlosen Tiere. „Ich bin sicher, dass es in Sotschi viele tierliebe Menschen gibt, die den herrenlosen Hunden und Katzen ein schönes Zuhause geben möchten.“

TASSO bot zudem im Laufe des Gesprächs dem Generalkonsul Unterstützung bei der Lösung des Streunerproblems an.  
 



Hintergrund: Bis zum 31. Mai 2013 sammelte TASSO Unterschriften gegen die Tötung von Straßentieren in der russischen Sadt Sotschi, dem Austragungsort der Winterolympiade 2014. TASSO fordert eine nachhaltige und tierschutz-konforme Lösung des dortigen Streunerproblems.

Die Stadt will sich von ihrer besten Seite präsentieren. Aber in diese heile Sport-Welt wollen die streunenden Hunde und Katzen so gar nicht hineinpassen. Grund genug, eine Ausschreibung für umgerechnet 42.500 EUR für die „Lösung“ des Streunerproblems zu starten. Lösung bedeutet in diesem Fall allerdings „Entsorgung“, denn es interessiert eine schnelle anstatt eine nachhaltige und tierschutz-konforme Lösung.
 
Die Stadtverwaltung von Sotschi hat natürlich aus dem medialen Desaster der Fußball-EM 2012 in der Ukraine gelernt und will nach einem Aufschrei in der Presse gegen die Tötungen nun angeblich eine 180-Grad-Wendung vollzogen haben und das Straßentiere-Problem auf eine „humane“ Art lösen. Die Rechnung scheint aufzugehen, denn in den russischen Medien ist es seitdem verdächtig still geworden. Dennoch ist die Parallele zu den vollmundigen aber leeren Versprechungen in der Ukraine 2012 leider allzu offensichtlich. Daher will TASSO die Verantwortlichen in Sotschi beim Wort nehmen und sie mit Nachdruck an ihre Aussagen erinnern und eine ganzheitliche Lösung im Sinne der Tiere einfordern.

"Wir danken in diesem Zusammenhang auch dem Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele von Bündnis 90/Die Grünen für sein Engagement für die Tiere", so Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale. "Er hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, durch Einwirkung bei den russischen Behörden gegen die Tötung vorzugehen."


Vom 7. – 23. Februar 2014 finden im russischen Sotschi die Olympischen Winterspiele und Paralympics statt. Nachdem bereits im Vorfeld der Spiele tausend russische Familien für den Bau der Sportstätten zwangsenteignet und umgesiedelt wurden, sollen jetzt 2.000 herrenlose Hunde und Katzen getötet werden. Einer aktuellen Ausschreibung zufolge sind 42.500 Euro für „Fang, Auswahl und Beseitigung“ der Streuner vorgesehen. Wir fordern die russischen Verantwortlichen auf, sämtliche Pläne hinsichtlich der Tötung der Tiere sofort zu stoppen, die Ausschreibung umgehend zurück zu nehmen und stattdessen die Streuner zu kastrieren. Nur durch die Kastration lässt sich die Problematik der Streunertiere nachhaltig und tiergerecht lösen.
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