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Nabelbruch
Guten Morgen,
bald werden wir einen Kleinen Welpen aufnehmen. Er ist jetzt grad 6 Wochen alt und wir werden ihn mit 10 Wochen bekommen. Nun info...
01.02.2012, Jens W. aus Recklinghausen:
Guten Morgen,
bald werden wir einen Kleinen Welpen aufnehmen. Er ist jetzt grad 6 Wochen alt und wir werden ihn mit 10 Wochen bekommen. Nun informierte der Züchter uns darüber, dass der Welpe wohl einen Nabelbruch hat.
Ist ein Nabelbruch gefährlich bzw. welche krankheitlichen Konsequenzen kann er mit sich bringen?
Wenn er operiert werden müsste, welche Kosten würden in etwa anfallen bzw. sollte der Züchter diese dann übernehmen?
Sollte man ggf. sogar den Welpen doch nicht nehmen?
Natürlich gehen uns jetzt all solche Fragen durch den Kopf. Daher sind wir über ein Feedback sehr dankbar.
viele Grüße.
Antwort von Tierärztin Dr. Bettina Schmidt:
Sehr geehrter Herr W.,
ein Nabelbruch muss nicht unbedingt etwas schlimmes bedeuten. Häufig ist es so, das sich in dem hevorgewölbten Nabel nur Fettgewebe befindet und es sich dann nur um einen Schönheitsfehler handelt.
Aber in einigen Fällen, und auch im Laufe des Wachstums nicht ganz ausgeschlossen, ist es möglich, dass Darmteile in den Nabelbruch vorfallen. Dies sollte dann auf jeden Fall operiert werden, da die Darmteile eingeklemmt werden können und dann absterben können.
Auf jeden Fall sollte der Nabelbruch tierärztlich begutachtet werden. In diesem Zusammenhang können Sie sich auch über die Kosten informieren, die regional unterschiedlich sein können. Auch die Notwendigkeit einer Operation ist nur durch eine direkte Untersuchung abzuschätzen.
Wenn Sie diesen Welpen schon ins Herz geschlossen haben, denke ich nicht, dass ein Nabelbruch ein ausschliesendes Kriterium sein sollte.
Mit freundlichen Grüßen B. Schmidt
Gelenkkrebs
Sehr geehrte Damen und Herren, unser Bobby, geschätztes Alter (da er vom Tierschutz übernommen wurde) 12 Jahre, hat einen radikalen Tumor, der das ...
01.02.2012, Marga T. aus Treuen:
Sehr geehrte Damen und Herren, unser Bobby, geschätztes Alter (da er vom Tierschutz übernommen wurde) 12 Jahre, hat einen radikalen Tumor, der das gesamte Gelenk zerstört. Diagnose von unserem Tierarzt nach dem letzten Röntgenuntersuchung. Er hat bereits gestreut. Der Hund ist zur Zeit schmerzfrei, er bekommt beim Heilpraktiker Magnetfeldterapie, Asa foetida D6 und Acidum hydrofluoricum D12.
Was ist sinnvoll, was können wir vielleicht noch tun, was raten sie uns?
Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach:
Sehr geehrte Frau T.,
bei einem solchen Befund können Sie vermutlich nur wenige Optionen. Normalerweise sollte der radiologische Verdacht aber durch die histologische Untersuchung einer Gewebeprobe bestätigt werden, da es sich ja um eine schwerwiegende Diagnose handelt. Es gibt auch bei Tieren die Möglichkeit einer Bestrahlungs- oder Chemotherapie, wenn der Tumor dies erlaubt und es ethisch vertretbar ist. Dies kann nur im Einzelfall entschieden werden. Eine Bestrahlung kann auch pallitiv eingesetzt werden. Zusätzlich sollte sicherlich eine potente Schmerztherapie eingeleitet werden, die jeweils dem Zustand des Hundes angepasst werden sollte. Alles Gute für Ihren Hund.
Herzliche Grüße
Anette Fach
Rattengift oder Wechselwirkung mit Medikamenten
Hallo zusammen,
am Wochenende haben wir unsere Katze tot im Garten unseres Nachbarn gefunden.
Sie hatte die Zunge herausgestreckt und aus der...
31.01.2012, Carolin G. aus Weil:
Hallo zusammen,
am Wochenende haben wir unsere Katze tot im Garten unseres Nachbarn gefunden.
Sie hatte die Zunge herausgestreckt und aus der Nase und dem Maul lief Blut.
Ich mache mir Vorwürfe, weil ich sie am Samstag Abend mit Profender behandelt habe.
Unsere Katze hatte Hautprobleme und musste alle zwei Tage 1/4 Tablette von Prednisolon 5 mg einnehmen. Kommt es daher?
Ich habe mit mehreren Personen gesprochen und jeder meinte Rattengift. Ich konnte aber keine Symptome erkennen wie übergeben, etc.
Wir haben unsere Katze um ca halb acht am Abend aus dem Haus gelassen. Am nächsten Tag haben wir sie um ca 10:30 Uhr gefunden: Der Körper war bereits gefroren.
Hätte man ihr noch helfen können, wenn es sich um Rattengift gehandelt hat? Am Samstag war unsere Katze den ganzen Tag am schlafen, aber sonst relativ wach und fit.
Vielen Dank und schöne Grüße
Carolin G.
Antwort von Tierärztin Dr. Bettina Schmidt:
Sehr geehrte Frau G.,
eine Vergiftung kommt als mögliche Ursache sicherlich in Frage. Genau wird man dies im Nachhinein leider nicht mehr herausfinden können.
Falls eine Rattengiftaufnahme möglich gewesen sein könnte, ist es wichtig zu wissen, dass die Symptome erst 2-3 Tage nach der Giftaufnahme auftreten. Die Blutgerinnung wird gestört und die Tiere verbluten. Falls Sie eine Giftaufnahme vermuten, sollten Sie auf jeden Fall andere Tierbesitzer in der Nachbarschaft warnen. Ebenso könnte es sich auch um einen Unfall gehandelt haben und Ihre Katze hat sich noch in den Garten begeben. Eine Behandlung mit Profender halte ich als Ursache für ausgeschlossen, ebenso die anwandte Kortisongabe.
Mit freundlichen Grüßen B. Schmidt
Welpenabgabe
Es handelt sich hier um eine Hovawart Hündin die am 12.12.2012, 8 gesunde Welpen zu welt gebracht hat. Die frage ist darf man die Welpen früher als...
30.01.2012, Tina T. aus Ockstadt :
Es handelt sich hier um eine Hovawart Hündin die am 12.12.2012, 8 gesunde Welpen zu welt gebracht hat. Die frage ist darf man die Welpen früher als der 8 Woche abgeben wen akute gefahr besteht das die Mutter die Welpen beißen tut und als nur weg schubst? Sie intressiert sich zeit der 3 woche nicht mehr für ihre welpen und zeit da an hat mein Kolleg der die Hündin gehört die welpen mit der Hand aufgezogen. Sie fressen schon vollständig und trinken auch schon wasser. Die Mutter intressiert sich nicht mehr für die Welpen und jetzt ist die frage ob man sie jetzt schon weg geben kann. Das veternär amt macht stress und meint mein Kollege darf sie nicht wegeben erst nach der 8 woche, aber er hat Angst das die Hundemutter die welpen tot beißt wen er mal nicht dabei ist. Kann man als Tierartzt dan was ausstellen das man die welpen dan schon vorherabegen darf? Sie sind zwar noch nicht geeimpft aber das machen dan die neuen Besitzer.
Ich danke ihnen schon mal im Voraus lg Tina
Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach:
Sehr geehrte Frau T.,
grundsätzlich können Welpen auch vor der 8. Woche abgesetzt und abgegeben werden. Allerdings ist es für die Entwicklung besser, wenn dies erst mit der 12. Woche geschieht. Wenn die Hündin die Welpen verletzt, macht eine frühere Trennung auch Sinn. Wenn jetzt allerdings das Veterinäramt involviert ist, gibt es ja vermutlich dafür Gründe, die mir nicht bekannt sind. Wenn eine Behörde etwas anordnet, kann sich die Hundebesitzerin nur mit dem zuständigen Kollegen auseinandersetzen und den Sachverhalt (die Situation zuhause) schildern und um eine neue Bewertung der Lage bitten bzw. einen Termin zuhause ausmachen.
Herzliche Grüße
Anette Fach
Kater
Hallo. Mein Kater miaut seit 2 Tagen extrem viel und sucht meine Nähe extremer als sonst. Liegt es daran das er erst nächste Woche kastriert wird u...
30.01.2012, Natascha Z. aus Bad Bodendorf:
Hallo. Mein Kater miaut seit 2 Tagen extrem viel und sucht meine Nähe extremer als sonst. Liegt es daran das er erst nächste Woche kastriert wird und zurzeit seine Hormone verrückt spielen oder deutet dies auf eine Krankheit hin?
Er frisst und trinkt normal.Urin und Stuhlgang sind auch normal.Es gibt sonst keine Anzeichen einer Krankheit.
Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach:
Sehr geehrte Frau Z.,
das kann ich von hier natürlich schwer beurteilen. Wenn die Katze normal frißt und trinkt, Kot- und Urin absetzt und munter ist, sieht das erstmal alles gut aus. Unkastrierte Kater zeigen oft für den Menschen unerwünschte Verhaltensweisen. Wenn der Kater nächste Woche kastriert wird, sollte sich das dann ja auch in den nächsten 2-3 Wochen geben. Der Tierarzt untersucht das Tier normalerweise routinemäßig vor dem Eingriff noch einmal. Ich würde den Kollegen auf jeden Fall Ihre Beobachtungen auch mitteilen. Alles Gute.
Herzliche Grüße
Anette Fach
Bitte beachten Sie: Die Online-Beantwortung Ihrer Fragen ersetzt nicht den Besuch beim Tierarzt. Wenn es Ihrem Haustier akut schlecht geht, konsultieren Sie bitte auf jeden Fall Ihren Tierarzt.