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Konzepte unserer Leser zum Thema Tiertherapie

Ich arbeit in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie mit Kindern von sechs bis dreizehn, manchmal auch älter, selten jünger. In meiner Arbeit mit meinem Hund Molly versuche ich den Kindern eine neue Art des Umgangs mit sich selbst und anderen zu vermitteln. Dabei sollen sie immer wieder an ihre Grenzen stoßen, die bei allen Kindern an ganz unterschiedlichen Stellen liegen, sie überwinden und daran wachsen. Die Kinder werden über den Hund ganz anders und viel intensiver angesprochen und können leichter eine postive Beziehung zu ihm aufbauen. So reicht oft wenig aus, um die Kinder zu berühren und zu erreichen. Dabei sollen den Kindern auf der einen Seite Möglickeiten gegeben werden, Brücken zu neuen Verhaltensweisen und Beziehungen zu schlagen und auf der andren Seite sollen sie die Erfahrung machen, dass sie sie gehalten werden und vertrauen können.  (Hanna M.)

 


Ich arbeite seit 5 Jahren als Ergotherapeutin in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung im Bereich Beratung und Bildung. Im April diesen Jahres haben mein Golden Retriever und ich die Ausbildung in der Tiergestützten Therapie erfolgreich abgeschlossen (bei Hund und Therapeut). Nun begleitet mein Hund mich an 2 Tagen die Woche an meinen Arbeitsplatz. Ganz im Sinne der Klientenzentrierung werden Einzel- und Gruppen-Angebote konstruiert. Zum Beispiel im Workshop "Rund um den Hund" werden den Teilnehmern die Grundregeln im Umgang mit Hunden vermittelt. Natürlich wird hierbei auch die soziale Kompetenz, viele kognitive Fähigkeiten und der Bereich des Selbstbildes gefördert. Der Hund als Co-Therapeut in der Werkstatt- allein die unzähligen Grüße, die ich täglich meinem Hund ausrichten soll, zeigen die positive Wirkung bei den Menschen mit Behinderung. Er ist ein Freund, ein Motivator, manchmal ein Eisbrecher, ein Zuhörer, jemand über den man auch mal lachen kann. Dennoch spiegelt er und gibt Rückmeldung. Dennoch wertet er nicht und nimmt die Menschen unvoreingenommen an. Und er bietet NÄHE! (Lina H.) FOTO: "Die Motivation vom Hund gewürfelte Zahlen zusammen zu rechnen ist so viel höher als bei normalen Rechenaufgaben!"


Von Beruf bin ich Ergotherapeutin und arbeite seit Oktober 2010 in einer Praxis in Nufringen. Mein Australian Shepard-Golden Retriever Mischlingshund Pino kommt immer wieder für einige Einheiten mit in die Praxis. Er ist jetzt 1 Jahr alt und wir sind in der Ausbildung zum Therapiebegleithundteam am Münsteraner Institut für tiergestützte Therapie (mittt). Zusammen haben wir schon erfolgreich Kinder mit Angststörungen behandelt. Ich setzte ihn außerdem gerne bei Patienten mit Mutismus, Autismus, behinderten oder schwer motivierbaren Kindern ein. Ich habe schon viele positive Erfahrungen mit der tiergestüzten Therapie erlebt. Pino ist eine Bereicherung für meinen Beruf. (Sarah H.)


Das TherapiehundeTeam-Leumer besteht aus: Susann Leumer, Ergotherapeutin/ gep. Erzieherin und Mika + Kenai, zert. Therapiehunde. Wir arbeiten mit vielen verschiedenen Menschen zusammen, die aus unterschiedlichsten Gründen im Alltag eingeschränkt sind. In Ergotherapiepraxen arbeiten wir überwiegend mit Kindern, die z.B. Wahrnehmungs- und Konzentrationsstörungen haben oder ältere Menschen, die z.B. an Demenz leiden. Im privaten Bereich besuchen wir Schulen zum Thema "der richtige Umgang mit dem Hund". In dem Projekt wird den Kindern beigebracht Hunde artgerecht zu behandeln und v.a. "richtig zu lesen", um ggf. Ängste o.ä. vorzubeugen. Zudem haben wir bis vor Kurzem einen Jungen über einen Zeitraum von 4 Monaten begleitet, der eine erhöhte Angstproblematik gegenüber Hunden zeigte. Er konnte zu Beginn z. B. nicht mehr alleine von der Schule nach Hause kommen, weil die Angst so groß war; eine bestehende neg. Situation, als ein Jack Russell bellend hinter ihm herlief, nicht wiederzuerleben. Wir haben Stück für Stück die Hundesprache erlernt und mit Hilfe von Mika + Kenai ist er heute in der Lage die Anwesenheit von auch fremden Hunden im Alltag z.B. auf der Straße zu ertragen, ohne das er zitternd neben seiner Mutter steht oder sogar weg läuft. Anbei ein Foto! unsere Interetseite: www.therapiehundeteam-leumer.de. (Susann L.)


Ich bin Kinderkrankenschwester in der häuslichen Kinderintensivpflege. Seit meinem Examen 2005 habe ich schon einige kleine und große Patienten betreut und immer wieder erlebt wie therapiemüde diese Patienten zum Teil sind. Aus Erfahrung weiß ich wie gut Patenten auf besondere Reize außerhalb des täglichen Pflege-und Therapiewahnsinns reagieren und hatte die Idee genau diese Reize mit meiner Hündin Maja zu setzen. Im April diesen Jahres haben wir erfolgreich die Ausbildung in der tiergestützten Therapie absolviert. Seit dem erlebe ich bei meiner derzeitigen Patientin, wie motivierend die Arbeit mit Maja ist und wie bereitwilligt sie bestimmte therapeutische Maßnahmen wieder mitmacht. Des Weiteren erlebe ich in der Schule wie leicht es Kindern fallen kann sich an Regeln zu halten wenn Maja anwesend ist.Sie haben Freude an der Arbeit mit dem Hund und lernen Rücksicht zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen. (Alexandra P.)


Mein Name ist Petra Beekman, wohne in Elmshorn (Norddeutschland) und ich habe seit 2003 einen Tierservice für Kleintiere. Im Jahr 2008 kam es dann dazu, daß meine Schwiegermutter an Demenz erkrankte. Sie baute innerhalb von 4 Monaten sehr stark ab und verstarb dann. In dieser Zeit beschäftigte ich mich bereits iintensiv mit Tieren in Altenheimen. Im Januar 2009 war es dann soweit, ich holte mir zwei Kaninchen und trainierte diese an Geschirr und Leine. Seitdem bin ich 3 mal die Woche in 3 Altenheimen des DRK unterwegs und habe mir Januar 2010 Verstärkung geholt. Nun habe ich 4 Kaninchen, mit den Namen Hein und Fiete sowie Piet und Eddy. Alle Kaninchen leben in 6-7qm großen Anlagenn in einem extra Tierzimmer und dürfen in ihren Freizeiten ganz Kaninchen sein. Im Juli 2011 bekomme ich einen Kurzhaar-Collie-Welpen, der dann ab Oktober mein Team ebenfalls verstärken wird. Bereits beziehe ich meine Bewohner in die Welpenaufzucht mit ein und diese freuen sich schon sehr auf meinen Hund. Weitere Informationen bekommen Sie auf meiner Homepage www.tiertherapserv-beekmann.de Ich freue mich auf Sie! Petra Beekmann


LESEMUT - Lese- und Sprachentwicklung - Mensch und Tier: Hundegestütztes Programm verbessert Lesefähigkeit nachhaltig www.LeseMuT.de Hunde sind ideale Kommunikationspartner, weil - sie beim Vorlesen oder Erzählen aktiv zuhören - sie nicht beurteilen, lachen oder kritisieren - sie den Kindern erlauben im eigenen Tempo voranzuschreiten - sie weniger einschüchtern als Gleichaltrige - Kinder mit ihnen ungezwungen sprechen können - die Kinder deutlich sprechen, damit sie z.B. Gegenstände suchen oder bringen - sie die Phantasie anregen - sie eine entspannte und Vertrauen erweckende Atmosphäre erzeugen - und weil es unendlichen Spaß macht! Durchführung Die LeseMut-Module können sich aus folgenden Teilen zusammen setzen: − streicheln des Hundes − dem Hund vorlesen − mit dem Hund sprechen − mit anderen Kindern über den Hund sprechen − Gegenstände beschreiben, die der Hund apportieren soll − den Hund malen − ein Erlebnis mit ihm aufschreiben Ziele − Angst nehmen, sich zu blamieren − positiv empfundene Atmosphäre an das Sprechen und Lesen koppeln − Verbesserung der Sprachkompetenz − Steigerung der Lesemotivation und -freude − Steigerung der Leseflüssigkeit und des Textverständnisses − Selbstvertrauen und Routine im Vorlesen − Emotional positiver Umgang mit Literatur − Stärkung der Fähigkeiten zum körpersprachlichen Ausdruck − Verstehen nonverbaler Kommunikationssignale Dieses Projekt wurde zur Beurteilung der Wirksamkeit wissenschaftlich begleitet und von Dr. Andrea Beetz von der Universität Rostock evaluiert. Das erste Arbeitsbuch erscheint in Kürze. (Swanette K.)


Wir, die Europäische Akademie bilden auf akademischen Niveau an 2012 in Tiergestützter Therapie aus. Hier ist unser innovatives Konzept. Tiergestützte Therapie für Heil- und Sozialpädagogik und supportive Psychotherapie im Integrativen Verfahren EAG Zertifikatskurs Leitung: Hilarion Petzold und MitarbeiterInnen Beginn: 26.-28. November 2012 Ort: Hückeswagen Gebühr: EUR 2.100,– (EUR 210,– pro Seminar) Form:  10 Seminare zu 5 Modulen à 3 Tagen – insgesamt 240 UST  Supervision 20 Std. Kleingruppe oder Einzelsetting  Kolloquium  Theoriestudium, Abschlussarbeit, Behandlungsjournal (Praxisbericht) umfassen ca. 370 UST Insgesamt: ca. 620 UST Wir vermitteln den TeilnehmerInnen mit unserem Konzept dieser modular aufgebauten Weiterbildung eine ausgewogene Kombination von theoretischen Wissen und persönlicher und methodischer Selbsterfahrung sowie angeleiteter behandlungstechnischer Praxis. Unsere methodisch-didaktische Konzeption beruht grundsätzlich darauf, dass wir die Methode durch die Methode lehren. Die Wirkung der der Mensch-Tier-Begegnung wird am eigenen Leib erfahrbar gemacht und durch theoretisches Wissen gefestigt. Im Umgang und in der Arbeit mit Tieren legen wir Wert auf artgerechten Umgang und Haltung, die sich an den natürlichen Lebensbedingungen der Tiere orientiert und auf die artspezifischen Verhaltensweisen der Tiere Rücksicht nimmt und ihnen eine Existenz zu ermöglichen, die den angeborenen Eigenschaften und Bedürfnissen sowie der ursprünglichen Lebensweise nahe kommt, dabei aber auch die Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Menschen zu nutzen vermag. (Bettina E.)


Praxis für Familientherapie, tiergestützte Therapie und Erlebnisseminare bei München. Wir arbeiten mit Hunden therapeutisch innerhalb unserer Praxis und öffentlichen Einrichtungen. Als Einsatzmöglichkeiten gibt es -Besuchshund, -Schulhund und -Therapiehund. Unsere Website: www.psychologisches-couching.de (Susann M.)


Wir sind Tiertherapeuten und therapieren Senioren, sowie körperlich und geistig behinderte Kinder und Jugendliche mit unseren Hunden, Pferden und Katzen. Unsere Tiere sind alle sehr menschenbezogen und bringen den Patienten sehr viel Vertrauen entgegen und vermitteln ihnen ein Gefühl der Sicherheit. Wir sind mit einem Welpen nach Ketterschwang in ein Seniorenheim gefahren. Dort lebte eine Frau, die schon seit Jahren kein Wort mehr gesprochen hat, ihr Gesicht war starr und maskenhaft. Beim Anblick des Welpen veränderte sich ihr Gesichtsausdruck es wurde weich und sie hatte Tränen in den Augen. Bei der Berührung des Welpen strahlte sie und das erste Wort "mein Hundchen" kam über ihre Lippen. Wir sahen, dass diese Begegnung ein großer Erfolg war. Bei uns im Weiler lebt ein 12 jähriges Mädchen, sie ist geistig und körperlich behindert und sehr aggressiv. Mit Hilfe unserer Ponystute Sarah haben wir sie therapiert und haben große Erfolge erzielt. Ihr Gleichgewichtsinn hat sich erheblich verbessert und Jasmin ist in ihrem Wesen um- gänglicher geworden. Unser Pflegesohn Sven ist mit ADHS belastet und ist durch die Therapie mit unseren Hunden und Katzen entschieden ruhiger geworden. Er war sehr grobmotorisch und hat gelernt seine Motorik zu beherrschen. Wir werden unser Konzept durch Erfahrungen und Ratschläge anderer Therapeuten verbessern und fortführen. (Sylvia und Petra M.)


Der Ransbacher Sonnenhof ist klein und überschaubar. Die Menschen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene), die zu uns kommen erwartet ein Orientierungsrahmen mit klaren Regeln, gleiche Bezugspersonen und speziell geschulte, menschenbezogene Pferde, was Sicherheit und Verläßlichkeit vermittelt. Sie werden Schritt für Schritt in Ruhe, entsprechend Ihrem individuellen Lerntempo, mit der Pferdewelt vertraut gemacht. Unsere Pferde leben artgerecht in Laufstall-Herdenhaltung mit Weidegang und haben so jederzeit die Möglichkeit, ihre Grundbedürfnisse nach Bewegung und Gesellschaft auszuleben. Sie sind dadurch ausgeglichen und uns Menschen freundlich zugewandt. Sie sind unsere Partner, um die Menschen, die zu uns kommen auf ihrem Weg ein Stück zu begleiten. Der Ansatz unserer Arbeit ist ganzheitlich und wachstumsorientiert. Der Blick ist dabei mehr auf die Gesamtpersönlichkeit gerichtet als auf die „Defekte“ des Einzelnen. Wir möchten in ruhiger Atmosphäre therapeutische Hilfe anbieten, um ein aktives Lernen zu ermöglichen. Meine Arbeit als Reittherapeutin ist geprägt vom Grundberuf der Ergotherapeutin. Die Erfahrungen und Kompetenzen aus der ergotherapeutischen Ausbildung und Tätigkeit fließen in die Arbeit mit dem Medium Pferd ein. Bei der Heilpädagogischen Arbeit mit Pferden steht nicht die reiterliche Ausbildung im Vordergrund, sondern die persönliche, ganzheitliche Förderung des einzelnen Menschen. Über den Kontakt zum Pferd ist es möglich, eine günstige Beeinflussung der Motorik, der Wahrnehmung, des Befindens und Verhaltens, der gesamten Entwicklung zu erreichen. Körper, Bewegung und Verhalten des Pferdes bieten unzählige Möglichkeiten in der pädagogisch/therapeutischen Arbeit. Das Pferd wirkt auf den Menschen immer als Ganzes ein, es berührt seinen Körper und Seele gleichermaßen. (Angelika V.)


Wir bilden Therapiebegleithunde und Schulbegleithunde seit Jahren aus. Im Bereich der therapeutischen Möglichkeiten mit Hunden arbeiten wir weitestgehend: - mit Demenzpatienten - mit Schlaganfallpatienten - mit körperbehinderten Kindern und Erwachsenen - mit Wachkomapatienten (apallisches Syndrom) - mit ADHS-Kindern Hunde haben keine Vorurteile, stellen keine Erwartungen an uns. Sie sind sehr empfänglich für Emotionen und Stimmungsschwankungen, schenken Vertrauen und akzeptieren sowohl körperliche als auch geistige Einschränkungen unvoreingenommen. Ein Hund gibt Lebensqualität zurück, wo man sie längst verloren geglaubt hat und motiviert jeden Tag aufs Neue, jeden Tag einen weiteren Schritt in ein neues Leben. (Sabine L.)


Gerade in der Persönlichkeitförderung und der Arbeit mit sozialen Störungen hat sich Paul als CoTrainer bewährt. Doch auch Katzen und Schildkröten eignen sich je nach Fall zur Unterstützung der individuellen Fördermaßnahmen. Tiere sind zu einen unverzichtbaren Bestandteil der Fallarbeit geworden. (Wolf B.)


„Hunde bewegen Menschen“ - Therapeutisches Arbeiten mit Hunden. Capio Mathilden-Hospital, Hundeschule Elmi und Tierheim Elisabethenhof stellen gemeinsames Projekt vor:

Reichelsheim, 23.03.2010. Der therapeutische Einfluss von Hunden auf Menschen ist seit langem bekannt, wird aber nur selten genutzt. Im Projekt „Hunde bewegen Menschen“ arbeiten ambulante Patienten der psychiatrischen Abteilung des Capio Mathilden-Hospitals Büdingen mit Hunden aus dem Tierheim Elisabethenhof in Reichelsheim. Die Hundeschule Elmi moderiert das wöchentliche Training von Mensch und Hund gemeinsam mit Mitarbeitern aus den beteiligten Einrichtungen. Das Projekt wird vom Förderverein des Mathilden-Hospitals unterstützt.

„Beim spielerischen Umgang mit Hunden werden ganz nebenbei Konzentration, Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen geschult“, erläutert Dr. Uwe Rapp, Chefarzt Psychiatrie und Psychotherapie des Capio Mathilden-Hospitals die Zielsetzung des Projektes. „Gemeinsam werden kleine Aufgaben bewältigt, die allen Beteiligten Spaß machen. Dabei kommt es zu einer Verständigung zwischen Mensch und Hund. Die Patienten erfahren sich selbst in einem neuen Umfeld und erweitern ihr Wissen über die treuen Begleiter des Menschen.“

Den Hund, als einen Sozialpartner von Menschen zu fördern, stand von jeher im Fokus der Hundeschule Elmi. Aus der mit Leidenschaft gegründeten Initiative, vor ca. 18 Jahren, entwickelte sich bis heute ein kleines Unternehmen, das die Erziehung, Beratung und Aufklärung im Umgang mit Hunden zum Ziel hat.
Vor diesem Hintergrund und der langjährigen Erfahrungen im Umgang mit Hunden und Menschen, entschloss sich Bijan Elmi gerne an dem Projekt ‚Hunde bewegen Menschen’ mitzuwirken. Bijan Elmi weiß aus Erfahrung, dass Hunde, dort wo man sie liebt und versteht, große Lebensfreude auf uns Menschen übertragen.

„Für unsere Hunde wirken sich die intensiven Interaktionen mit Menschen und Artgenossen positiv auf ihre Sozialisierung und ihr Verhalten aus und stellen eine willkommene Abwechslung vom Tierheimalltag dar“, erklärt Mike Ruckelshaus, Leiter der Landesgeschäftsstelle Hessen des Bundes gegen Missbrauch der Tiere e. V., dem das Tierheim Elisabethenhof angehört. „Darüber hinaus erhalten unsere Tierheimhunde einen ‚Grundkurs’ in Erziehung, der eine wertvolle Basis für eine rasche und erfolgreiche Vermittlung bildet. Somit ist das Projekt „Hunde bewegen Menschen“ letztlich eine Bereicherung für Zwei- und Vierbeiner.“

 


Seit dem 20. Februar 2005 fahren alle meine Hunde und zeitweise die Meerschweinchen mit mir in unser Seniorenheim "Samariterstift". Wie ich dazu kam: Allein der Gedanke, ich bin im Alter auf fremde Hilfe angewiesen, mein eigenes Heim verlassen und dann auch noch meine Tiere hergeben muss, berührte mich so tief, dass ich Kontakt zu unserem örtlichen Seniorenheim aufnahm. Und tatsächlich, es leben viele ältere Damen und Herren dort, die heute noch unter Tränen von ihren geliebten Vierbeinern erzählen. Jeden Montag warten sie auf uns und der Glanz in den Augen meiner "Senioren" gleicht denen der Kindern. Gibt es etwas Schöneres? Hunde, die Rasse ist hierbei nicht ausschlaggebend, bewirken mehr, als jede noch so gut geplante Trainingseinheit. Mittlerweile begleiten mich 4 Galgos und eine Podenca zu unseren wöchentlichen Treffen. Alle 5 Hunde sind Schmuser und genießen die Zeit. Mehr dazu unter www.tierschutz-gugu.com (Gudrun S.)
Ich besuche seit einem Jahr regelmäßig mit meinem Kater eine Demenzwohngruppe in einem Pflegeheim. Hierbei sollen die Bewohnerinnen angeregt werden, sich mit dem Tier auseinanderzusetzen, über eigene Haustiererfahrungen zu sprechen und Kontakt mit der Katze aufzunehmen. Hierbei wurde der Kater mit Clickertraining trainiert, einem Targetstick zu folgen, um ihn an die Bewohner heranzuführen und sich in einen Wanne zu legen, in der er zu den Bewohnern getragen werden kann, um dort gestreichelt zu werden. Zudem wird hierdurch und durch die Gabe von Leckerlis die Feinmotorik der Bewohner verbessert. Im Gegensatz zu einem Hund, wird eine Katze häufig als weniger bedrohlich empfunden.Meine Erfahrungsberichte unter www.therapiekatzen-berlin.de. (Eva K.)
Sehr geehrte Damen und Herren, Als kleine Info, mein Konzept ist noch nicht so bekannt, da ich im Aufbau bin. Zu meiner Person , ich bin Mutter von 5 Kindern, in der Elternarbeit aktiv und seit 2005 züchte ich Norwegische Waldkatzen. Diese Rasse ist bekannt, dass sie sehr menschenbezogen und im allgemeinen sehr neugierig ist. Besonders meine Kater Grizzly und Eragon zeigten schon früh das Interesse gemeinsam mit mir, Förderschulen, Grundschulen oder auch Kindergärten zu besuchen. Besonders Förderschulen liegen mir am Herzen, da die Kinder , meist ADHS oder sonstige Konzentrationschwierigkeiten zeigen. Gerade sie profitieren sehr vom Umgang mit Tieren. Sie werden sofort ruhiger und aufnahmefähiger,was von den Lehrern immer bestätigt wird. Vor kurzenm hatten wir Premiere und wir besuchten eine Rehaklinik, nach vorheriger Nachfrage bei der Leitung , wo wir von einer Patientin mit einer Hirnblutung erwartet wurden, die Angehörigen hatten große Sorgen,wegen starker Depressionen. Unser Besuch gab ganz viel Mut und Kraft und war sehr emotional. Als Ausgleich für meine Kater , achte ich sehr darauf sie nicht zu überfordern und für ausgleichende Spielstunden sind auch gesorgt, da mir als Kleintierheilpraktikerin das Wohl der Katzen sehr am Herzen liegt. Mit freundlichen Grüßen Petra S. Besuchen Sie meine HP www.caramons-norweger.de Wenn Sie Fragen haben können Sie gerne Kontakt mit mir aufnehmen. (Petra S.)
Ich setze auf Grund der sehr guten Erfahrung in der Delphintherapie seit 6 Jahren Therapiebegleithundeteams in meinen logopädischen Praxen ein- als Motivation, zur Entspannung für Klienten mit besonderen Bedürfnissen, zum Mit- Würfeln bei einem Brettspiel- der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Da ich mein Wissen gerne weiter geben möchte biete ich mit Marc und Corinna Lindhorst, ausgebildet nach Martin Rütters D.O.G.S., die Ausbildung zum geprüften Therapiebegleithundeteam an www.therapiebeleithunde-ausbildung.de Viele Grüße! (Carolin M.)
Ich bin Lehrerin und Hundetrainer (Verhaltenstherapie)an einer Grund- und Hauptschule an der St.-Georg-Mittelschulle in Augsburg. 87 Prozent Ausländeranteil, 5 Imigrantenklassen und vielen Heimschülern dazu liegt das Einzugsgebiet der Schule in einem sozial sehr schwachen Gebiet. Ich biete für die 1. und 2. Klasse den "Lesehund" an. Mein Hund Montie hört immer nur zu, kritisiert nicht und motiviert im richtigen Moment. Montie ist ein super Schmusehund welcher nicht "Fordert." Sie liegt still beim Kind und läst sich beschmusen oder sie spürt wenn ein Kind keine Nähe haben möchte. Der Erfolg ist sehr groß. Die Kinder haben Freude am lesen und trauen sich laut zu sprechen auch wenn die Worte noch nicht richtig ausgesprochen werden. Montie sieht darüber hinweg und kuschelt trotzdem. Auch bei Schülern der 9. Klasse schaffte Montie allein durch ihre Anwesenheit, bei Schülern wieder verschüttete Gefühle zuzulassen. Weitere Infomationen über den Lesehund erhalten sie bei www.lesehund.de, Tiere helfen Menschen e. V. (Susanne S,)
Ich bin Pädagogin und habe ein neues Konzept aus Amerika nach Deutschland importiert: das Projekt LESEHUND! Wir sind eine Projektgruppe vom bundesweiten Verein Tiere helfen Menschen e.V., und haben eine Website wo Sie mehr Information bekommen können: www.lesehund.de Es ist ein ehrenamtliches Projekt, und wir sind viele Teams jetzt in Deutschland (Zentrum ist in München), die Schulen besuchen und wo unsere Hunde "vorgelesen" bekommen von Kindern, die Leseschwierigkeiten haben - unsere Hund "hören zu", die Kinder sind begeistert und verlieren ihre Angst vorm Vorlesen. So entdecken sie auch, dass Lesen Spaß macht! Ich beantworte gerne Ihre Fragen. (Kimberly Ann G.)
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Ausbilderin für Therapiehunde beim Malteser Hilfsdienst in Bad Kreuznach. Derzeit haben wir 4 Staffeln unterteilt nach Zertifizierungen. Eine umfangreiche Ausbildung in Theorie und Praxis steht vor dem Einsatz. Eignungstest- Ausbildung Basics- Zwischenprüfung- begleiteter Besuch -Abschlußprüfung nach gut 1 Jahr, dann Praxis und evt Weiterbildungen für Bereich PSNV, Kinder und Behinderte Menschen- über 50 Teams im Einsatz. Bei Interesse an weiteren Informationen, Interviews oder Gesprächen? bitte melden. (Elke H.)
Hundeangst/Richtiges Wahrnehmen und Verhalten gegenüber dem Hund Von Gabriele Voigt-Papke Praxis für Ergotherapie und Zentrum für tiergestützte Therapie www.voigt-papke.de Ich bin mit einem Hund aufgewachsen. Als ich geboren wurde, war der Hund schon da. Ein Bordercollie, den meine Mutter von ihrem Chef, einem englischen Offizier, der nach England zurück versetzt wurde, geerbt hatte. Trotzdem entwickelte ich im Alter von 7 Jahren eine massive Hundeangst. Was war geschehen? Ein Rehpinscher hatte mich in die Wade gebissen. Fortan ging ich allen Hunden aus dem Weg. Wechselte sogar die Straßenseite. An dem Hund meiner Schwiegereltern, der in einer Hundehütte sein Leben fristete, ging ich nur mit einem Stock in der Hand vorbei. Ich war der irrigen Auffassung jeder Hund springt mich an, jeder Hund beißt mich. Wie ich meine Hundeangst überwunden habe? Bei einer Fortbildung traf ich eine Frau mit Hund, die tiergestützt arbeitete. Das wollte ich meinen Patienten auch anbieten. Wenn man einen Hund von Welpe an kennt, sollte das doch wohl gehen. 2003 zog Ida, eine schokofarbene Labradorhündin bei mir ein. Zwei Jahre später folgte ihre Gefährtin, die Golden Retriever Hündin Grace. Beide Hunde setze ich sehr erfolgreich bei einem Anti-Angst-Training ein. Vorgehensweise: 1.den Hund beobachten. Was für Signale sendet ein Hund aus? Woran kann man erkennen, ob ein Hund lieb oder böse ist z.B. an der Körperhaltung? 2.analysieren, warum man Angst vorm Hund hat. Ist diese Angst berechtigt (schon mal gebissen oder angesprungen worden), irreal oder womöglich anerzogen (Eltern haben selbst Angst vorm Hund; ein Hund ist ein dreckiges Tier das Krankheiten überträgt)? 3.Vermittlung von Verhaltensregeln und richtigem Umgang mit dem Hund, sich dem Hund nähern, ihn streicheln, erfahren dass der Hund einem gehorcht, Spiele mit dem Hund 4.Einladung anderer Hunde zu Besuch, Übertragung von den Therapiehunden auf andere Hunde. (Gabriele V.)
Ich setze meinen Hund als meinen Co-Therapeuten ein, um zum Beispiel Koordination, Sensibilität, Motivation und Wohlbefinden zu steigern. Eine positive Wirkung auf • Wahrnehmung • Aufmerksamkeit • Leistung • Emotion und Motivation • Genesung kann mit tiergestützter Therapie sehr schnell erreicht werden. Diese Therapie kann bei jedem Menschen in jedem Alter eingesetzt werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird die Entwicklung der Motorik, der Sprache und der sozialen Fähigkeiten positiv beeinflusst. Bei Erwachsenen und Senioren aktivieren Tiere Selbstheilungskräfte, sie geben das Gefühl von Sicherheit und gesellschaftlicher Integration. Bei Menschen mit Behinderung können Tiere einen Weg der Kommunikation öffnen und Schmerzempfindung lindern. Bei Sucht- und Psychiatrie-Patienten sorgt ein Tier für Regelmäßigkeit und ist gleichzeitig ein Seelsorger. Wir arbeiten in:  Seniorenheimen  Kindergärten und Förderkindergärten  Schulen und Förderschulen  Wohngruppen und Wohnheimen  Kliniken  Einzeltherapie bei Ihnen zu Hause Ich bin Sozialbetreuerin und Ergotherapeutin (Examen im Juli 2011) und wurde zusammen mit meinem Hund Bruno beim Institut für Therapie- und Behindertenbegleithunde ausgebildet und 2009 bereits geprüft. Ich würde mich freuen Sie kennen zu lernen.

www.helfende-hunde.de (Cornelia F.)
Ich bin Erzieherin und arbeite in einer Stadt (Bergkamen) im tiefsten Ruhrgebiet, unsere Region,eine ehemalige Kohlestadt, von neuerungsbedarf. Justus und ich arbeiten in einem ev. Familienzentrum. Meine Schwerpunktarbeit liegt darin, dass ich die behinderten und von Behinderung bedrohten Kinder fördere. Viele dieser Kinder leben in Multiproblemfamilien und Sicherheit und Vertrauen steht bei diesen ganz klar im Vordergrund. Justus ist hier ein guter Multiplikator und unterstützt meine Arbeit indem er ohne Vorurteile und Wetrtung jeden einzelnen in seinem Verhalten so annimmt wie er sit. Dieser Zugang ermöglicht es dann den Kindern, sich zu öffnen und Begleitung zuzulassen. Kinder die zu Aggressionen neigen akzeptieren den Hund als "hilfsbedürftiges" Lebewesen und benutzen ihn als Brücke zur sozialen Einbindung und Kommunikationshilfe. Justus ist Türöffner, Zuhörer, Geheimnisbewahrer, Brücke und Freund für die Kinder im Bodelschwingghaus. Er wird bei Abwesenheit vermisst und alle freuen sich wenn sie mit ihm zusammen sein können, dies gilt nicht nur für die Kinder die Unterstützung bedürfen, sondern für alle Kinder des Famileinzentrums. Justus ist ein ehemaliger Straßenhund aus Spanien und mit diesem Beispiel möchte ich allen zeigen, welch ein Potenzial auch in diesen Hunden schlummert und vielen Menschen Mut machen, ins Tierheim zu gehne und dort einem Hund ein zu Hause zu geben. (Nicole K.)
Tiergestützte Therapie mit dem Therapiebegleithundeteam "Carina und Inka" und "Azubi" Nikki Therapiebegleithundeteam in der Altenpflege- Schwerpunkt: Menschen mit Demenz wo werden die Hunde eingesetzt: -im Rahmen der Pflege und den sozialen Betreuungsangeboten für Menschen mit Demenz -in der Pflege bei Schlaganfallpatienten -in der Pflege bei Wachkomapatienten -bei Bewohnern, bei denen sonstige therapeutische Angebote nicht greifen Ziele: Förderung des allgemeinen Wohlbefindens Förderung der Feinmotorik Förderung von Wachheit Verminderung von depressiven Neigungen und Aggressionen Entspannung Verringerung des Schmerzempfindens Förderung von sozialer Kompetenz Aktivierung der Motorik Förderung des Gedächtnis Stärkung des Selbstbewußtseins Maßnahmen: je nach Bewohner wird ein individueller Therapieplan im interdisziplinären Therapeutenteam erstellt Der Hund als Co-Therapeut und Türöffner- ein Therapiebegleitundeteam stellt sich vor: Carina Deutscher(Altenpflegerin- Berufserfahrung 20 Jahre, begeisterte Hundebesitzerin seit 20 Jahren, ausgebildete und zertifizierte Therapiebegleithundeführerin) "Inka": 4-jährige Schäfer-Husky-Mix-Hündin(ausgebildeter und zertifizierter Therapiebegleithund) "Nikki": 2-jährige Terrier-Mix-Hündin(Therapiebegleithund in Ausbildung) Anmerkung: beide Hunde werden artgerecht gehalten und ernährt, haben ein aktuelles Gesundheitszeugnis und werden gemäß der Leitlinien für Therapiebegleithunde eingesetzt. Die Hunde arbeiten ausschließlich über positive Bestärkung- es erfolgt kein Druck und kein Zwang- sie haben die notwendigen Rückzug- und Ruhemöglichkeiten und werden je nach Ermessen der Besitzerin entweder in der Gruppen- und auch in der Einzeltherapie, ca. 1-2 mal die Woche für ca. 1-2 Stunden eingesetzt. (Carina D.)
Mein Name ist Liane Wagenbreth und ich bin von Beruf Altenpflegerin. Ich arbeite und wohne im Haus Zabergäu in Brackenheim. Mein Hund heißt Jasper und ist ein Bolonka Zwetna.Er harrt nicht, das ist aus hygienischen Gründen schon vom Vorteil. Jasper wurde Mitte April ein Jahr alt. Jasper lebt jetzt fast 9 Monate im Heim und hat in den letzten Monaten viel gelernt: - er kann allen Bewohnern und Mitarbeiter freundlich begrüßen- er ist ruhig und ausgeglichen, er bellt nicht - er läuft neben den Rollatoren und Rollstühlen im gemächlichen Tempo nebenher- Jasper liebt seinen Job. - er schmust gerne und versteht unsere Bewohner, jeder ruft ihn aus der Erinnerung mit eine anderen Namen, Jasper reagiert immer, Er heißt Wuschel, Nicky,Baby, Otto, Strolchi. Ich habe ihn zwar nicht als Therapiehund ausbilden lassen, aber Jasper sind Rollstühle, Rollatoren und alle Geräusche, die in einem Pflegeheim vorkommen nicht fremd. Jasper ist immer ruhig und gelassen und fühlt sich im Haus sehr wohl. Unsere Bewohner freuen sich immer,wenn sie ihn sehen oder auch nur wahrnehmen können. Jasper durfte zu einer bettlägrigen Frau auf die Decke.Die ältere Dame ist blind, sie streichelt mit ihrer Hand und fühlt das weiche Fell und strahlt über das ganze Gesicht. Diese Freuden reichen mir schon, für solche Momente bin ich froh,das es Jasper gibt. Bei der einer Bewohnerin betrachten wir ein Foto, das an der Wand hängt: ein hübscher Schäferhund ist darauf zu sehen. Die Bewohnerin ist bettlägerig und freut sich auf den netten Besuch. „ Wenn ich wieder gesund bin, schaffe ich mir wieder ein Hund an“, sagt sie. Bis dahin geht Jasper sie gerne besuchen. Das Spazieren gehen, macht auch Jasper großen Spaß, er wird an den Rollstuhl angebunden und begleitet die Dame, die im Rollstuhl sitzt, Ein Bewohner hat extra einen Ball für ihn besorgt und spielt mit ihm Fußball auf dem Flur. (Liane W.)

 


Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie(HPG) und Physiotherapeutin und setze schon seit Jahren mit sehr viel Erfolg meine Hunde als "Co-Therapeuten" ein - egal ob in der Gangschulung,bei depressiven Patienten oder im Coaching.In unserer Akademie bilden wir zusätzlich Therapeuten, Pflegekräfte und andere Interessierte zu einem geprüften Therapiebegleithundeteam aus.Bei Interesse oder für weitere Informationen würde ich mich über einen Besuch auf unserer Homepage freuen:www.akademie-am-inn.de (Sandra G.)
 


2003 wurde von meiner Freundin Anette K. und mir ein Konzept für „Aufsuchende Familientherapie“ geschrieben, das den therapeutischen Einsatz von Tieren mit einem systemischen Ansatz kombiniert. Seit dieser Zeit sind Pferde, Schafe und Hunde nicht mehr aus der Arbeit wegzudenken. Besonders Border Collie Angus (Angus vom Liehrnhof zu Maulbach, geboren 2003) und das 21 Jahre alte Dülmener Wildpferd Shirkhan haben so manche Therapie „gerettet“. 2007 wurde dann von mir die Liehrnhofakademie gegründet, die unter anderem tiergestützte Therapeuten und Pädagogen ausbildet. Durch den konkreten Praxisbezug können wir unseren Studenten viel Selbsterfahrung bieten. So werden neben der Theorie gleich Konzepte entwickelt und ausprobiert. Ob an den Therapiepferden und -hunden der Liehrnhofakademie, an den hofeigenen Schafen oder den Neuweltkameliden lieber Kollegen. Einer unserer Schwerpunkte ist hierbei der Tierschutzgedanke: Wie mache ich zum einen eine gute Arbeit und schütze gleichzeitig meinen tierischen Cotherapeuten? Viele Infos (und tiergestützte Erlebnisberichte) gibt es auf unserer Homepage: www.liehrnhof-akademie.de (Wiebke B.)
Ich bin Klinische Linguistin und habe meinen Hund in die Sprech- und Sprachtherapie integriert. Sie zeigt den Kindern viel, motiviert sie und ist oft Thema bei ihnen zuhause, was die Transferleistung in den Alltag erleichtert. Es macht sehr viel Spaß mit ihr zu arbeiten, weil die Kinder genau wissen, dass Bailey nicht hört, wenn sie die Kommandos falsch aussprechen. So strengen sie sich mehr an und lernen bedeutend schneller, als ohne Hund. (Jennifer L.)
Der Besuchshundedienst im ASB RV Bad Windsheim e.V. verschafft Altenheimbewohnern regelmäßig eine Stunde Streichelglück. Wir besuchen ältere Menschen, Behinderte oder Kranke , die vom Kontakt mit einem tierischen Partner profitieren. Nicht in allen Einrichtungen ist es möglich, sich ein Haustier zu halten und daher wurde beim Arbeiter Samariter Bund Bad Windsheim e.V. das Angebot des “Besuchshundedienstes” entwickelt. Im Januar 2009 gegründet, sind im Landkreis Neustadt an der Aisch mittlerweile 23 Hunde mit ihren Besitzern im regelmäßigem ehrenamtlichen Einsatz. Auf Wunsch machen die Hunde zusammen mit ihrem Besitzer Besuche in Senioren- oder Behindertenheimen, bei psychisch kranken Menschen oder auch in Kinderheimen und Kindergärten. Die Besuche finden nach Absprache mit der Einrichtungsleitung, den Hundebesitzern und den Besuchten in einem regelmäßigen Turnus statt. Wenn die Sprache bei alten, kranken oder behinderten Menschen beeinträchtigt oder jemand durch eine dementielle Erkrankung verwirrt ist, ziehen sich die Betroffenen oft in sich selbst zurück. Die Besuchshunde erreichen diese Menschen auf einer Ebene ohne Worte. Sie schenken unvoreingenommen Zuwendung und können so selbst Schwerkranken aus ihrer inneren Isolation helfen. Der Besuchshund ist abzugrenzen vom ausgebildeten „Therapiehund“, der gezielt in einer tiergestützten medizinischen Behandlung eingesetzt wird. Dennoch trägt ein Besuchshund nicht nur zu mehr Lebensfreude sondern bei, sondern auch zu einer besseren Gesundheit. Zahlreiche Studien ermittelten, dass Tiere beim Menschen Stress reduzierend wirken können. Über Experimente fanden Forscher heraus, dass sogar der Blutdruck der Besuchten sich senkte, sobald sie ein Tier streichelten. Selbst die bloße Anwesenheit eines Tieres kann positive Auswirkungen haben. Und das Kraulen des Fells eines Hundes lenkt von alltäglichen Sorgen ab und lässt ein Gefühl der Behaglichkeit und des Trostes aufkommen. So kann das Tier wie ein ruhiger Pol wirken. (Christine S.)
Sehr geehrte Damen und Herren, als Erzieher und Sozialtherapeut habe ich zusammen mit meiner Frau knapp 15 Jahre ein Kinderheim der öffentlichen Erziehungshilfe geleitet. Tiergestütze Pädagigik hatte einen hohen Stellenwert. Seit knapp 3 Jahren haben wir einen Bauernhof, auf dem Kinder und Jugendliche, denen keine Angbote mehr gemacht werden können, andere Perspektiven angeboten werden.(www.hohendubrau-alpakas.npage.de) Angefangen hat die therapeutische Arbeit mit Bernhardinern; jetzt arbeiten wir zusätzlich mit Alpakas, aber auch Kängurus und Muntjaks werden in die Maßnahmen mit ein-bezogen. Ein Konzept zu veröffentlichen verbietet sich, da wir aus Erfahrung wissen, wie dreist solche Arbeiten kopiert werden. Natürlich könnten man über Fallbeispiele, Einzelmaßnahmen und Erfahrungen reden. Mit freundlichem Gruß (Hansjörg T.)
Hier ist mein Konzept (maximal 2.000 Zeichen)*: Sehr geehrte Damen und Herren, Ich persönlich arbeite in der Tiergestützte Humanpflege® Es soll im Rahmenmodell des ganzheitlichen - fördernden Pflegeprozesses (z.B. Aktivitäten des täglichen Lebens) seinen Platz finden. Die tiergestützte Humanpflege® beinhaltet hierbei, dass die Pflegenden, bei ihren konkreten Zielen für die Menschen, Tiere bei der Arbeit einzusetzen und die Mensch-Tier-Beziehung nutzen. Die tiergestützte Arbeit in der Pflege ist keine Behandlung des kranken Menschen, sondern eine Variante der Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen für den Menschen in seiner individuellen Lebenssituation. Tiergestützte Arbeit im Pflegeberuf verfolgt das Ziel, verborgene, aber vorhandene geistige und körperliche Fähigkeiten zu reaktivieren und zu stabilisieren. Mit freundlichen Grüßen B. Minow Bilder können Sie unter www.socius-animalis.de Veröffentlichungen einsehen. (Birgit M.)
Als Privatlehrerin und Integrationspädagogin arbeite ich mit verhaltensauffälligen Kinder, Autisten, schwerstbehinderten und besuche ein Kinderhospiz. Ich habe 4 Hunde aus dem Tierschutz, 2 sind Schulhunde und eine ist eine ausgebildete Therapiehündin. Ich arbeite hauptsächlich tiergestützt, da der Hund sehr unterstützend als Co Therapeut wirkt. So hat ein Autist gelernt über den Hund seine Gefühle der Klasse mitzuteilen, ein stotterndes Kind las dem Hund immer wieder vor und lernte so freier zu sprechen. Adhs Kinder werden ruhiger und aufmerksamer. Der Hund nimmt jeden so an wie er ist! (Gabi J.)
Wir sind ein gemeinnütziger und mildtätiger Verein, der gleichzeitig Hunden und Menschen hilft. Für Menschen mit Behinderungen bilden wir Assistenzhunde aus. Assistenzhunde für Menschen mit einer PTBS, Diabetikerwarnhunde, Menschen die im Rollstuhl sitzen etc. Dazu helfen wir Hunden in Not und haben uns gleichzeitig zum Ziel gesetzt das Ansehen von Tierschutzhunden zu verbessern. Dieses möchten wir erreichen indem wir nicht nur Hunden, die aus irgendwelchen Gründen nicht mehr in ihrer Familie bleiben können helfen, sondern gleichzeitig können einige dieser Hunde auch Menschen helfen. So bilden wir auch geeignete Tierschutzhunde zu Assistenzhunden für Menschen aus. Diese Hunde sind meistens Hunde, die bisher in einer Familie gelebt haben, aber zum Beispiel durch Scheidung oder Allergie eines Familienmitglieds oder Jobwechsel nicht mehr in der Familie verbleiben können. Menschen für Hunde-Hunde für Diabetiker e.V. finanziert sich ausschliesslich über Spenden und Mitgliedsbeiträge. Um die Versorgung der Tierschutzhunde und die Ausbildung der Assistenzhunde zu ermöglichen, sind wir deshalb auf Spenden und Mitglieder angewiesen. Spenden jeglicher Art auch Sachspenden sind jederzeit willkommen. Wir sind Mitglied bei der Assistance Dogs Europe (ADEu und ADI), der internationalen Dachorganisation die international die Standards für Assistenzhunde festsetzt. Unsere Diabetikerwarnhunde und Assistenzhunde werden nach den internationalen Standards ausgebildet und wir unterziehen uns regelmässigen Kontrollen. (www.menschenfuerhunde.de)
Im Mittelpunkt meiner tiergestützten Therapie steht die Auseinandersetzung zwischen Mensch und Tier (6 Islandpferde und zwei tibetischen Do-Khys), die in der freien Natur stattfindet. Die tiergestützte Therapie ist ein prozessorientierter Therapieansatz der ganzheitlich wirk, dass heißt der Mensch wird körperlich, emotional, geistig und sozial angesprochen. Ich arbeite mit allen Altersgruppen und diese Therapieform wird unterstützend eingesetzt bei psychischen, psychosomatischen, und psychiatrischen Störungen, körper- und geistiger Behinderung sowie in Übergangs- und Verlustsituationen. Je nach Zielsetzung werden einzelne Aspekte des Umgangs mit dem Tier besonders betont und in den therapeutischen Rahmen eingebettet. Meine vierbeinigen Helfer sind für mich kein Mittel zum Zweck. Sie sind Co-Therapeuten in der Arbeit mit den Patienten. Ich achte auf die Bedürfnisse und Empfindungen aller Beteiligten. Die Tiere werden artgerecht gehalten und arbeiten nicht mehr, als ihnen psychisch und körperlich zugemutet werden darf. Weitere Informationen zu meiner Arbeit finden Sie unter www.Islandpferde-reittherapie.de Vor zwei Jahren habe ich mit engagierten Frauen und Männern den Förderverein für tiergestützte Therapie e.V. "Freudenschimmer" gegründet. Nähere Informationen finden Sie unter www.Freudenschimmer.de Herzliche Grüße aus dem Taunus - (Petra H.)
Kommunikations- und Sozialtraining mit Kindern und Hunden" In einer 1 zu 1 Betreuung werden Kinder die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, wie Kontaktaufnahmeprobleme zu Mitmenschen, grenzüberschreitendes, distanzloses Verhalten, gewaltbereite, stille & zurückhaltende Kinder, in diesem Konzept erfasst. Sie bauen eine Beziehung zum Hund auf, bekommen ihr Verhalten gespiegelt durch mich und dem Hund, können sich in Verhaltensalternativen erproben und später in Teilschritten den Transfer in ihre Alltagssituation meistern. Hunde und Kinder werden nach ihren Persönlichkeitsstrukturen und Auffälligkeiten ausgewählt. Wir planen ein Projektstudium an der Uni Essen - Duisburg VETPAED http://www.uni-due.de/vetpaed/index.shtml mehr über mich und meine Arbeit erfahren Sie unter www.methodics.de Ich nenne meine Arbeit nicht Tiertherapie, da ich keine Therapeutin bin sondern Sozialarbeiterin, Sozialpädagogin und Menschen- & Hundetrainerin. Ich verstehe das was ich tue eher als tiergestützte Intervention mit Hunden in der sozialen Arbeit. Ich würde mich freuen Ihr Interesse geweckt zu haben. Beste Grüße aus Duisburg Nicole F.
Mein Name ist Stephanie Linden, ich bin Erzieherin und arbeite seit 10 Jahren in einem integrativen Kindergarten in Köln. 2008 begann ich die Ausbildung zur Diplom-Reitpädagogin bei der Schweizer Gruppe Therapeutisches Reiten und verwirklichte mir damit einen Traum. Das Konzept des heilpädagogischen Reitens zeichnet sich als eine ganzheitliche Entwicklungsförderung im Sinne einer pädagogischen bzw. therapeutischen Maßnahme aus.Diese spricht den Menschen auf den unterschiedlichsten Ebenen an, der geistigen, der körperlichen, der sozialen und der emotionalen. Ich arbeite mit festen Strukturen und vielen Ritualen, da diese dem Klienten Orientierung und Sicherheit vermitteln. Das Reiten und die Arbeit auf dem Pferd, stellt einen wichtigen Bestandteil dar. Das Hauptaugenmerk aber liegt auf der Begegnung mit dem Pferd und seiner ganzheitlichen Wahrnehmung als Freund und Partner. Weitere Infos:www.ganzheitliche-foerderung-mit-dem-pferd.de (Stephanie L.)
Systemische Kinesiologie für Mensch und Tier „Ihr eigenes Tier“ und auch alle anderen sind „Therapietiere“ - denn: „Ihr Tier“ ist ein Spiegel Ihrer Seele. Unsere Haustiere reagieren auf das seelische Befinden des Menschen, mit denen sie zusammenleben. Verhaltensstörungen und Erkrankungen der Tiere sind nie losgelöst von den Menschen zu verstehen. Durch diese scheinbaren „Störungen“ lenken die Tiere in ihrer Sprache den Weg zur Problemeinsicht und zu Lösungen. Ihr Tier ist unser Co-Therapeut. Unser Angebot richtet sich an Menschen, die die Hilfestellung im „Problem“ des Tieres verstehen, annehmen und das Problem lösen wollen. So kann das eigene Haustier zu dem werden was es ist: Ein liebevoller und weiser Begleiter, welches man auch „Therapietier“ nennen kann. Unsere Ansätze sind vielfältig: Wir unterstützen Tiere darin, den Menschen zu unterstützen. Wir unterstützen die Menschen darin, zu verstehen, was das Tier mit seinem Verhalten und seinen Erkrankungen bewirken will. Wir unterstützen Menschen darin, ein passendes Tier in ihr Leben zu nehmen, um durch dieses gezielt Veränderungsprozesse zu ermöglichen. Wir unterstützen Menschen auf der seelischen Ebene darin, das sie keine Tiere mehr quälen oder töten müssen bzw. wollen. (Beispielsweise Schlachter, Jäger, Angler, Leistungsport mit Tieren.) Wir unterstützten Menschen darin, einen tiefen Zugang zu Tieren und damit zur eigenen spirituellen Entwicklung zu bekommen. Weitere Informationen: www.oppermann-beratung.de (Andrea O.)
Wir - die "LittleBigDogs" – arbeiten seit 8 Jahren hauptberuflich mit unseren Therapiehunden als Kynotherapeuten. Es ist wirklich ein toller Beruf, denn wir können jeden Tag erleben, welch faszinierende und oft völlig überraschende Wirkungen der professionelle Einsatz eines Therapiehundes bei unseren Patienten zeigt. Da geschehen oft Dinge, die weder Angehörige noch Betreuer oder Pfleger für möglich gehalten hätten. Hunde können oft das erreichen, was wir eigentlich als „Wunder“ bezeichnen: sie bringen Stumme zum Sprechen, sie lassen Lahme gehen... Zu Beginn unserer Tätigkeit als Kynotherapeuten haben wir uns die Aufgabe gestellt, die vielen Ansätze des therapeutischen Einsatzes von Hunden auf eine wirklich professionelle Basis zu stellen. Dies haben wir in Zusammenarbeit mit Therapeuten, Pädagogen und Psychologen getan und betreuen seitdem Bewohnergruppen in etwa 40 Berliner Einrichtungen. Dazu gehören Kinder und Erwachsenen mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen, Bewohner von Wachkomazentren, Senioren sowie Demenzpatienten. Mit diesen führen wir regelmäßige Therapieveranstaltungen durch, wobei uns unsere von uns selbst ausgebildeten Hunde tatkräftig unterstützen. Es ist oft schwierig, therapiebedürftige Menschen zu erreichen und zu motivieren – unseren Hunden gelingt das problemlos. Sie bringen Freude und Erinnerungen, sie öffnen die Herzen der Menschen, und sie helfen, Barrieren zu überwinden. Auf dieser Basis wird jede Therapie zum Vergnügen – und somit natürlich auch in höchstem Maße effektiv. Grundlegend hierfür ist natürlich neben der entsprechenden Ausbildung des Therapiehundes hauptsächlich die des Kynotherapeuten. Dieser muss in der Lage sein, die Defizite der Patienten zu diagnostizieren, die Therapie dementsprechend zu organisieren und zusammen mit den Patienten durchzuführen. Dafür haben wir eine eigene, sehr umfangreiche Ausbildung konzipiert. Derzeit bilden wir 18 angehende Kynotherapeuten aus dem gesamten Bundesgebiet aus. (Lutz H.)
Ich bin Psychotherapeutin für Erwachsene. Meine Hunde und früher auch Katzen begleiten mich seit 12 Jahren bei der Arbeit. Was mit den Tieren passiert, wird immer reflektiert. Ich richte mich absolut danach, ob jemand den Hund dabeihaben möchte oder nicht. Schon dies wahrzunehmen, sich zu erlauben und auszudrücken bedeutet für manche Menschen eine Herausforderung. Die Hunde haben eine sehr solide Grundausbildung, so dass sie unter allen Umständen tun, was ich ihnen sage. Ansonsten wirken sie einfach durch ihre Anwesenheit und Persönlichkeit. So war meine weiße Schäferhündin Joey sehr scheu und wirkte gerade durch ihre zurückhaltende Art. Oft entwickelten schüchterne Patienten z.B. den Ehrgeiz, ihr Vertrauen zu gewinnen und konnten darüber eigenes Vertrauen und Selbstwertgefühl entwickeln. Die knapp zweijährige Aussiehündin Ela dagegen braucht eine klare Haltung und Eindeutigkeit von Willen und Ausdruck. Beide Hündinen sind sehr empathisch, bieten sich als Trostspender und Übergangsobjekt an, reagieren auf unterdrückte Spannungen, sind Eisbrecher und vermitteln Lebensfreude. Der Stolz und die Überraschung der Patienten darüber, in ihrer Umwelt etwas bewirken zu können - etwa indem sie Ela einen Trick beibringen - wirkt intensiv antidepressiv. Und wenn mit Rücksicht auf den armen Hund, der den halben Tag im Haus verbringt dann ein Spaziergang vorgeschlagen wird, ist die beste Medizin gegen Depression und Angst gleich mit dabei, nämlich Bewegung und Lachen über die wilde Ausgelassenheit der Hunde auf offemem Feld. (Stephanie S.)

 

 


Guten Tag! Meine Name ist Motte und ich bin ein Cairn-Terrier. Ich wurde am 12.07.2003 geboren und mache meiner Familie viel Freude. Zu meiner Familie gehören auch noch meine
Menschengeschwister Tim (4 Jahre alt) und Anna (6 Jahre alt). Mit Anna habe ich schon einen ziemlichen guten Draht und sie darf schon alleine mit mir spazieren gehen. Ich bin ein sehr fröhlicher Typ und habe immer gute Laune. Die meisten Leute, die mich kennen, schliessen mich sofort ins Herz und sagen, ich verbreite nur gute Stimmung. Ich wälze mich sehr gerne mit meinem gesamten Körper im frischen Gras und springe bei grosser Hitze auch gerne mal ins Wasser. Leidenschaftlich spiele ich mit Bällchen, kleinen Stofftieren und eigentlich allem, was ich ins Maul bekomme.

 

Mein liebster Mensch ist natürlich mein Frauchen. Ich folge ihr auf Schritt und Tritt und bin ziemlich gedrückt, wenn sie mal ohne mich weggeht. Sie hat mir neben den üblichen Hundemanieren („Sitz!“, „Platz“, „Bleib!“, „Komm!“, „Bei Fuss!“) auch schon jede Menge Tricks beigebracht, die mir viel Spass machen. So kann ich z.B. auf Befehl eine Rolle auf dem Boden machen oder beide Pfoten abwechselnd geben. Ich kann aber auch tanzen und auf dem Boden robben wie ein Indianer. Ich springe über Hindernisse und Menschen, lege mich auf mein Frauchen und springe ihr durch die Arme. Ein im Raum verstecktes Leckerchen kann ich erschnuppern. Ich belle auf Befehl. Ich darf fast überall hin mit. Kino, Friseur, Zahnarzt und Zoo: alles gute Bekannte! Auch wenn ich die Menschensprache nicht verstehe, weiss ich oft, was mein Frauchen meint, wenn sie etwas sagt. Wenn Sie z.B. einkaufen geht, weiss ich schon, dass ich nicht mitkommen kann und gehe gar nicht erst zur Tür. Ich bin sehr feinfühlig. So merke ich z.B., wenn es jemandem aus meiner Familie nicht gut geht und bin dann auch ganz bedrückt.

Das war mein Privatleben. Ich habe aber auch noch einen Beruf, nämlich als Therapiehund! Mein Frauchen ist Ärztin und arbeitet mit psychisch kranken Menschen, Erwachsenen und Kindern, zusammen. In der Ambulanz hat sie ein eigenes Zimmer, in dem ich einen festen Platz habe. Wenn ich morgens zur Arbeit komme, laufeich erstmal nach der Reihe zu meinen Sekretärinnen-Freundinnen, die mich alle lieben und verzückt freuen, wenn ich komme, und hole mir dort meine Leckerlis ab. Danach kommen meistens die ersten Patienten und die Arbeit beginnt. Frauchen hat mich so erzogen, dass ich mich über jeden, der kommt, freue. Da tauen die meisten Patienten schon auf. Vieleunserer Patienten haben Depressionen und sind schwer zugänglich. Wir zeigen dann erstmal ein paar Tricks und dann hellen sich viele Mienen schon auf. Häufig entsteht dadurch schon ein guter Draht zu den Patienten. Ein chronisch schizophrener Patient hat mich so ins Herz geschlossen, dass er mir jeden Dienstag etwas leckeres mitbringt. Von einem habe ich auch schonmal ein Weihnachtsgeschenk bekommen. Ein schwer depressiver Dauerpatient von Frauchen, der wegen der Krankheit fast nichts schafft, darf mit mir spazieren gehen. Danach ist er dann wie ausgewechselt: strahlt über das ganze Gesicht, hat mehr Selbstbewusstsein und ist ganz entspannt. Ihm hat Frauchen auch schon einen Pflegehund aus dem Tierheim vermittelt. Mit einem behinderten Jungen arbeiten wir momentan intensiv verhaltenstherapeutisch, weil er eine Hundephobie hat. Er macht gute Fortschritte. Aber das schönste sind die Kinder! Frauchen macht zweimal pro Woche eine Sprechstunde für Kinder mit Tourette-Syndrom oder ADHS. Alle Kinder, die kommen, lieben mich. Die, die ein zweites Mal oder öfter kommen, fragen als erstes nach mir. Über ber mich verlieren sie die Angst vor dem Arzt. Die hyperaktiven Kinder spielen gerne mit mir und werden dadurch ruhiger. Wenn wir uns gut verstehen, dürfen sie auch auf dem Gang mit mir Ball spielen. Das einzige Problem ist, dass viele Kinder dann von ihren Eltern auch so einen Hund haben wollen…Frauchen hat kleine Aufkleber von mir gemacht, die die Kinder als Erinnerung mitnehmen dürfen. […] Alles in allem bin ich ein sehr aussergewöhnlicher Hund: immer gut gelaunt, liebenswürdig, schlau und sensibel. Ich bin quicklebendig und immer zu Scherzen aufgelegt, kann aber auch schlechte und traurige Stimmungen erfassen und mich dann ganz ruhig auf mein Kissen zurückziehen. Gebissen habe ich noch nie jemanden. Warum ich aussergwöhnlich bin? Weil ich Menschen glücklich mache, Einsamkeit besiege, Depressionen mildere, Kinder beruhige, alte Damen zum Lachen bringe, Selbstbewusstsein vermittle, Smpathie aufbringe für kranke Menschen, für ein so kleines Gehirn sehr schlau bin. Mit anderen Worten: Ich habe alles, was man sich von einem Hund wünschen kann! Bis bald! Beste Grüße sendet Motte !
 

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Aktuelle Pressemeldung

04.05.2012 - Zusammen mit dem Tierheim Butzbach und der Hundeschule Elmi startete die Tierschutzorganisation TASSO e.V. das Projekt „Hunde bewegen Menschen“ ...