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Italien sehen und sterben

AKTUELL: Bitte unterstützen Sie die Petition des Vereins "Tierschutzprojekt Italien e. V.". Die Situation für die Hunde in den italienischen Canili ist leider unverändert:
 
PETITION an Nichi Vendola: https://www.change.org/de/Petitionen/nichi-vendola-basta-vacanze-in-puglia-se-non-ci-sara-un-intervento-concreto-sui-canili?

Informationen über die Situation der Hunde in den italienischen Canili gibt es hier:

http://www.tierschutzprojekt-italien.de/situation-in-italien/
 


Rückblick auf 2011:
Canili - Lager des Todes für unschuldige Hunde

Über 29.000 Unterschriften konnte TASSO dank Ihrer Hilfe sammeln - vielen herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben! Ihre Unterschriften hat TASSO dem italienischen Außenministerium sowie der italienischen Botschaft in Berlin übergeben. Leider gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den Behörden als sehr schwierig, und an der Situation der Hunde hat sich bis jetzt nichts geändert.

Hintergrund: Die drei Tierschutzorganisationen TASSO, Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) und der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) machten sich erneut für die Hunde in Italiens Canili stark. Dazu besuchten sie am 12. Oktober 2010 die stellvertretende Botschafterin Italiens, Frau Pulgliso, in Berlin. Laut Recherchen des ETN werden schätzungsweise 500.000 Hunde in den zirka 1.000 italienischen Hundelagern zusammengepfercht und unter erbärmlichsten Bedingungen gerade so am Leben erhalten. Der Grund: In Italien ist die Tötung von Straßenhunden seit 1991 per Gesetz verboten. Aus dieser an sich begrüßenswerten Regelung hat sich in kürzester Zeit ein Millionengeschäft privatwirtschaftlich organisierter Firmen etabliert, weil die Gemeinden mit der Unterbringung der Hunde überfordert waren.  Der  italienische Staat unterstützt die Hundehöllen pro Hund und Tag mit durchschnittlich vier Euro. Das macht im Jahr 730 Millionen Euro legale Einnahmen! Kein Wunder, dass dort jeder Hund willkommen ist und die Vermehrung unterstützt wird. An medizinischer Versorgung fehlt es ebenso wie an Zuwendung, frischem Wasser und Futter. Tote Tiere werden nicht entsorgt, neue Hunde immer wieder in die Zwinger dazu gestopft. Tödliche Beißereien sind an der Tagesordnung. Die Tierschutzorganisationen hegen den berechtigten Verdacht, dass italienische Banden die Hunde inzwischen sogar aus dem Ausland nach Italien holen, um das Geschäft am Laufen zu halten. Neben dem Vergehen an den Tieren ist die Situation auch aus seuchenschutzrechtlicher Sicht riskant. Unterstützt wird die Aktion von der ETN-Tierschutzbotschafterin Prinzessin Maja von Hohenzollern.

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