Wie heißt das Projekt?
Wir nennen unser Projekt ganz bewusst "DER LEBENSHOF", der für Tiere und Menschen "mit Handicap" gedacht ist und einen Eintritt in ein "neues Leben" mit Lebensmut und -freude für beide Seiten sein soll.
www.awm2009.de
Welches Ziel verfolgt das Projekt?
Tiere helfen, (die Seele) heilen – Tiere als Therapie
Grundgedanke dieses Projektes ist es, in erster Linie den Tieren, die alt, krank oder "nicht mehr gebraucht und gewollt" werden, ein neues, artgerechtes und liebevolles Zuhause auf Lebenszeit zu geben.
Im Weiteren möchten wir mit unserem LEBENSHOF insbesondere körperbehinderten Menschen durch aktive Mitarbeit und Unterstützung wieder mehr Lebensqualität und Lebensfreude vermitteln, mit dem Gefühl, gebraucht zu werden.
Eine Institution also, die Tieren und behinderten Menschen gleichermaßen helfen soll, sich von den schlechten Erfahrungen der Vergangenheit zu erholen und wieder Lebensfreude zu vermitteln.
Ziele für Tier und Mensch:
• voneinander lernen
• miteinander leben
• sich gegenseitig helfen!
• sich aufeinander verlassen können
• (emotionale) Bindungen (wieder) zulassen
• gegenseitiges Verständnis und Vertrauen lernen und spüren
Ziele für die Tiere:
• Geborgenheit
• Vertrautheit
• Versorgung und liebevolle, artgerechte Haltung
• Beschäftigung und Abwechslung
• einfach "Tier sein zu dürfen"
Ziele für den behinderten Menschen
• Stärkung des Selbstwertgefühls
• Stärkung des "Ich-Werde-Gebraucht-GefühIs"
• Wieder Verantwortung übernehmen können
• Stärkung des Selbstvertrauens
Unsere Gedanken gehen jedoch einen großen Schritt weiter, denn wir verbinden die "Tier-Mensch-Komponente" und helfen dadurch beiden: den Tieren und den Menschen!
Viele (alte und "nicht mehr brauchbare") Tiere fristen in den Tierheimen ein trostloses Leben. Ein ähnliches Schicksal ereilt oft auch behinderten Menschen, die für unsere Gesellschaft nicht mehr "wertvoll und konstruktiv" sind, um ihnen ein glückliches Leben ermöglichen zu können. Viele körperbehinderte Menschen werden "abgeschoben" und ausgegrenzt in der Hoffnung, dass man sich selbst mit deren Schicksal nicht auseinandersetzen muss.
Diese "abgeschobenen" Menschen und Tiere kämpfen auf ihre eigene Art und Weise um das Recht, LEBEN zu dürfen – besser: in Würde ein glückliches und erfülltes Leben leben zu dürfen.
Astrid und Walther konnten durch ihre ehrenamtliche Arbeit in Tierheimen sehen, dass es dort viele Tiere – meist Hunde – gibt, die nicht mehr therapierbar oder zu alt sind, und eine Vermittlung nahezu ausgeschlossen ist. Diese Tiere, die zum Teil Schlimmes erleben mussten, fristen ihr Dasein im Tierheim in lebenslanger Einzelhaft, nur weil es für sie kein neues Zuhause gibt. Dieses harte Schicksal trifft Tiere, die einfach nur zu alt sind, ein Handicap haben oder durch Misshandlungen traumatisiert sind.
Und so wurde unsere Idee geboren!
Warum kann man nicht beiden – den behinderten Menschen und den Tieren – helfen, ein glückliches und erfülltes Leben zu leben?
Wir möchten einen Lebenshof für Tiere schaffen, der auch mit Unterstützung von körperbehinderten Menschen geführt werden soll. Durch den direkten Kontakt zu den Tieren sollen die behinderten Menschen, die teilweise viel von ihrer Lebensfreude verloren haben, wieder Ziele setzen, Pläne schmieden, Ideen verwirklichen. Es sollen wieder Lebensinhalte definiert werden, verbunden mit einem erstarkten Selbstwertgefühl und dem Bewusstsein, gebraucht und (von den Tieren) uneingeschränkt und barrierefrei geliebt zu werden.
Tiere als "Therapie-Form" für körperbehinderte Menschen. Dass diese "Zusammenarbeit" eine durchweg positive Wirkung für Mensch und Tier bewirkt ist unumstritten.
Tiere beeinflussen Emotionen
Methoden wie die Hippotherapie sind mittlerweile in der Forschung unumstritten. Vor allem bei Spastik als Folge frühkindlicher Hirnschädigung, Multipler Sklerose und anderen Erkrankungen des Zentralnervensystems sind die Wirkungen deutlich. Untersuchungen und Beobachtungen über den Einsatz von Hunden und Katzen in der Psychiatrie und Altenpflege belegen, dass Tiere es immer wieder schaffen, Menschen zum Lachen zu bringen. Die Stimmung hellt sich auf und Depressionen wird entgegengewirkt.
Tiere steigern die Motivation von Menschen, regen sie zu Aktivitäten an und regeln den Tagesablauf. Sie verdrängen durch ihre bloße Anwesenheit Gefühle der Einsamkeit und können emotionale Lücken füllen.
Es wurde auch nachgewiesen, dass die Verantwortung, die man für ein Tier übernommen hat, Menschen davon abhält, Selbstmord zu begehen. Eben diese Verantwortung wirkt vor allem auf ältere Menschen stabilisierend, da sie den Tagesablauf strukturiert. Außerdem müssen die mit einem Tier verbundenen Pflichten wahrgenommen werden, unabhängig von der momentanen Stimmung und Befindlichkeit.
Eine australische Studie aus dem Jahre 1992 belegt, dass Menschen mit Kontakt zu Tieren geringere gesundheitliche Risikofaktoren wie erhöhte Blutfettwerte und erhöhten Blutdruck haben. Sie erkranken seltener an einem Herz-Kreislauf-Leiden – eine Folge regelmäßiger Bewegung. Bei Menschen, die zu häufigen Stimmungsschwankungen oder zu Depressionen neigen, können Tiere wertvolle therapeutische Hilfe leisten.
Worum genau handelt es sich bei dem Projekt?
Der Hintergrund bzw. der Tenor des Projektes animal aid AWM der Lebenshof für Tier und Mensch: Nicht mehr vermittelbare Tierheimtiere oder Tiere mit "Handicap" sollen im Lebenshof ein dauerhaftes und artgerechtes Zuhause finden und den körperbehinderten Menschen helfen, wieder mehr an Lebensqualität, Lebensmut und Lebensfreude zu erlangen.
Beide Seiten – Mensch und Tier – profitieren voneinander!
Die Initiatoren:
Walther Möller (49) + Astrid Möller (46)
Die Gründungsmitglieder von animal aid AWM, Walther und Astrid Möller, haben erfahren müssen, dass es eine Herausforderung ist, mit einer Behinderung leben zu müssen. Astrid ist seit 1993 an multiple Sklerose (MS) erkrankt und ist mittlerweile auch auf den Rollstuhl angewiesen. Ihr Ehemann, Walther, hatte viel Mühe und Anstrengungen, Astrid immer wieder aus ihren tiefen Depressionen herauszuholen, die immer wieder auftraten, weil Astrid den Eindruck hatte, nicht mehr gebraucht zu werden und für Nichts mehr "nützlich" zu sein.
Durch die Tätigkeit von Walther, als Tierpsychologe und ausgebildeter Hundetrainer, bestand immer mal wieder die Möglichkeit, Astrid in die Arbeit mit den Hunden mit einzubeziehen. Das Ergebnis war verblüffend: Astrid gewann wieder Lebensfreude und Lebensmut, hatte wieder Pläne und Ideen für die Zukunft und lebte förmlich auf, wenn sie mit den Hunden zusammen war.
Nur noch sehr selten fällt sie in dieses Depressions-Loch, das – wenn es mal auftritt – durch die Arbeit mit den Hunden schnell wieder überwunden wird. Für die an MS erkrankte Astrid erwies sich diese Arbeit mit den Hunden als die beste und nachhaltigste Therapie.
Wann und wo wurde das Projekt gestartet?
Das Projekt "der Lebenshof" beginnt gerade zu wachsen bzw. zu entstehen derzeit "lebt" der Lebenshof noch in unseren Plänen bzw. Zielen und will erst noch in die Tat umgesetzt werden.
Derzeit sind wir auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück – eventuell schon mit Gebäuden und/oder Stauungen. Dann müssen natürlich Sponsoren und Investoren für unser Projekt gewonnen werden, da wir leider nicht in der Lage sind, diese Investitionskosten zu tragen.
Bei der Sponsorensuche wollen wir uns nicht alleine nur auf die Tierschutzargumentation stützen, sondern in gleichem Maße auch den Nutzen für körperbehinderte Menschen hervorheben.
Derzeit bieten wir eine kostenlose lntegrationsbegleitung für Tierheimhunde an und legen in unserer Region Flyer bei Tierheimen und Tierärzten aus.
Weiterhin nehmen wir bereits heute kranke, traumatisierte und schutzbedürftige Tiere auf.
Überall gibt es Tierleid, wir helfen den schutzlosen Geschöpfen, lassen sie tierärztlich untersuchen und – falls notwendig – behandeln. Diese Tiere finden bei uns zunächst ein neues Zuhause, bis sie vermittelt werden können. Für uns eine Herzensangelegenheit!
Im Weiteren haben wir eine 24h-Tiernotrufnummer eingerichtet, über die wir schon das eine oder andere Mal aktive Hilfe geben konnten.
Unsere Arbeit finanzieren wir derzeit ausschließlich über eigene Mittel, wobei wir oft an unsere Grenzen stoßen. Wir suchen Mitglieder für animal aid AWM, sowie Paten für unsere Tiere, damit – neben Spenden- und Sponsorengeldern – auch weiterhin eine finanzielle Grundsicherung gewährleistet werden kann.
Zukunftsperspektiven des Projekts
Tiere und Menschen mit Handicap helfen sich gegenseitig. Durch Vertrauen, Verständnis, Zuwendung verbunden mit Spiel und Spaß!
Tiere als Therapie, in Kombination mit psychologischer Begleitung für den behinderten Menschen. Wir streben mit unserem Lebenshof eine intensive Zusammenarbeit mit den Dachorganisationen (z.B. DMSG = Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Ärzteverbände oder Psychologen und Therapeuten in der Region) an.
Finanziert wird der Lebenshof über Mitgliedschaften, Übernahme von Tierpatenschaften, Spendengelder, Sponsoren. Die Arbeitskraft im Lebenshof steht unter dem Dach der ehrenamtlichen Tätigkeit.
animal aid AWM strebt an, in Kürze einen gemeinnützigen Verein (e.V.) zu gründen, so dass hier auch Unterstützung des Landkreises, bzw. Sonderkonditionen für tierärztliche Behandlung möglich werden.
Tierleid gibt es leider immer, so dass wir uns über Arbeits- und Aufgabenmangel sicher nicht beklagen müssen. Die uns anvertrauten Tiere, wie im Beispiel oben benannt, hätten bis zur Vermittlung ein schönes und artgerechtes Zuhause, und falls sie nicht vermittelt werden können, dürften sie im Lebenshof bei liebevoller Betreuung bleiben.
Eine Zukunftsperspektive – im Sinne von materiellem Gewinn – kann nicht prognostiziert werden, jedoch hat auch ein Projekt, das einfach nur mit Herz und Verstand zur Verfügung steht, eine enorme ideelle, menschen- und tier-freundliche Zukunftsperspektive.
Ist das nicht allen Einsatz wert? Wir finden: JA!
Fotos zum Projekt:



Wie heißt das Projekt?
Auffangstation für Reptilien München e.V.
www.reptilienauffangstation.de
Zielsetzung
Aufnahme, Unterbringung, tierärztliche Betreuung und Weitervermittlung von Reptilien jeglicher Art; Beratung, Hilfestellung und Weiterbildung von Behörden, Feuerwehr, Tierärzten, etc. hinsichtlich Gefahrtieren, Reptilien, artgerechte Haltung; Förderung des Interesses an Reptilien von Kindern und Jugendlichen durch Führungen, Veranstaltungen und Vorträge.
Umsetzung/Kurzbeschreibung des Projektes
Die Auffangstation betreut täglich durchschnittlich 300 Tiere aus privaten Abgaben sowie tierschutzwidrigen Haltungen.
Unser Team besteht aus Tierärzten, Tierpflegern und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich dem aktiven Tierschutz verschrieben haben.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Prof. Dr. Rudolf Hoffmann, 1. Vorsitzender des Trägervereins, Verhandlungen mit Politik und Universität; Koordination der Medienauftritte, Repräsentant in der Öffentlichkeit, Gutachten und Amtshilfe bei Begehungen; Vertreter in juristischen Angelegenheiten.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Die Auffangstation für Reptilien besteht seit 1996; da wir dieses Jahr mit unseren Kapazitäten an unsere Grenzen gestoßen sind, ist ein Ausbau sowie weitere Räume, ein zweiter, dringend notwendiger Gifttierraum sowie weitere Projekte geplant.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Auf jeden Fall! : Zu Beginn standen der Auffangstation lediglich provisorische Unterbringungsmöglichkeiten für die Tiere zur Verfügung; durch viel Engagement und die Hilfe von Politikern, Privatpersonen und Tierschützern ist es gelungen, die Institution auf halbwegs gesicherte Beine zu stellen (siehe Homepage).
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Zum Ausbau unserer Räume, falls irgendwie möglich zur Errichtung eines zweiten Gifttierraumes, der für diese schwer vermittelbaren Tiere aus Tierschutzgründen dringend benötigt wird.
Fotos zum Projekt:


Aus einer Privathaltung stammende stark verwahrloste Schildkröten wurden in der Reptilienauffangstation untersucht und medizinisch versorgt

Wie heißt das Projekt?
"Endstation Hoffnung"
"Endstation", weil die Tiere bei mir ihren Frieden finden sollen, ihr endgültiges Zuhause bis zum Tod. "Hoffnung", weil ich für fast alle meine Tiere die letzte Hoffnung, die letzte Zuflucht bin: ich habe 2 Hunde, Santos und Roja, die taub und blind sind. Diese Hunde habe ich zu mir genommen, weil sie in einem Tierheim oder ähnlichem nicht so gut und liebevoll hätten umsorgt werden können, wie ich es tue. Ich habe die beiden wohlgemerkt genau aufgrund ihrer Behinderung zu mir geholt, ich wusste um das Handicap. Es ist nicht wie bei manch altem Hund, der irgendwann blind oder taub wird und wo sich der Besitzer notgedrungen damit arrangiert. Ich habe mich voller Respekt und Güte ganz bewusst für diese "behinderten" Hunde entschlossen!
Fast alle meine Meerschweinchen und Kaninchen stammen aus teils miserabler Haltung (im wahrsten Sinne Verschläge ohne Fenster, Frischluft, Futter!!!), manche waren schwer krank und wurden von mir unter hohem Aufwand (zeitlich und finanziell) wochenlang gepäppelt – bisher Gott sei Dank immer mit Erfolg!
Zielsetzung
Kleintiere retten – aus qualvoller Haltung, davor, als Schlangenfutter oder Kinderspielzeug zu enden. Hunde aus dem Ausland retten, alte/kranke Hunde aus Tierheimen (Deutschland) holen, vor allem Hunde mit Handicap aufnehmen/pflegen; Menschen über artgerechte Kleintierhaltung aufklären (und meine Haltung zeigen), demonstrieren, dass behinderte Hunde vielleicht anders, aber trotzdem glücklich sind und das JEDES Tier ein Recht auf Leben und Liebe hat!
Umsetzung/Kurzbeschreibung des Projektes
"Endstation Hoffnung" soll verwahrlosten, pflegebedürftigen, nicht mehr gewollten und/oder behinderten Tieren ein schönes Zuhause geben. Dafür setze ich mich tagtäglich ein – meine Tiere brauchen mich 24 Stunden am Tag.
Ich versorge aktuell 47 Tiere ganz alleine, das ist vor allem finanziell eine schwere Verantwortung. Santos aus Griechenland z.B. ist ein blinder, tauber Dogo, ein Kategoriehund in Bayern. Dieser Hund hat trotz Handicap seinen Wesenstest mit mir bestanden, schläft in meinem Bett, neben 6 anderen Hunden! Zurzeit leben 25 Meeries bei mir (Böckchen sind kastriert – bloß kein Nachwuchs!!!), die alle in den letzten Monaten bei mir "landeten" (oft, weil Menschen "zu verschenken" Anzeigen aufgeben, ohne an die Risiken zu denken). Ich habe bereits die 2. Hündin aus dem örtlichen Tierheim, die aufgrund ihres Alters und Krankheit als nicht vermittelbar gilt. Ich habe 3 Hunde, die uralt sind (10, 12 und 13 Jahre) und die keiner mehr wollte. Ich nehme nur alte oder behinderte Hunde auf, aus Deutschland und dem Ausland. Aussehen und Rasse egal. Ich nehme Hunde, die sonst keiner möchte.
Kensho aus Kroatien wurde in die Schulter geschossen, er erlitt einen Trümmerbruch, den man nicht mehr behandeln kann, aber das Bein muss nicht amputiert werden. Er benötigt regelmäßig Krankengymnastik (Blutegeltherapie...) und ich muss täglich zeitintensive Übungen mit ihm machen, weil er aufgrund der einseitigen Belastung unter Verspannungen leidet. Die Kleintiere sind im Sommer draußen, im Winter leben sie in ihrem eigenen Zimmer im Haus, wo sie im ganzen Raum herumlaufen.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Ich selbst Raffaela, als Privatperson. Ich war schon immer tierlieb, wuchs mit einem Hund auf und wollte seit jeher "einen Stall voller Tiere" – Tiere, die sonst keiner will. Chancenlose sind bei mir genau richtig. Alles, was ich tue, tue ich für die Tiere. Sie sind meine oberste Priorität.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Das Projekt wurde ca. im Dezember 2008 gestartet (im Dezember 2008 deswegen, weil ich kurz zuvor in das von meiner Mutter geerbte Haus mit 960m² Grundstück einzog – absolut ländliche Gegend, bestens geeignet für all die Tiere!). Das Projekt läuft noch, da immer wieder neue Tiere (Meeries, Kaninchen, Hunde) hinzukommen; da dies so weitergehen wird und ich mein Leben lang behinderten Tieren ein schönes Zuhause geben möchte, ist mein Projekt so gesehen auf jeden Fall längerfristig und definitiv zukunftsorientiert, da alle Tiere in meiner Obhut bis zu ihrem Tod bei mir bleiben.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Behinderte und alte Hunde sind nicht mehr im Tierheim, sondern bei mir, wo sie ihrem Wesen entsprechend gepflegt werden. Nicht mehr gewollte Kleintiere, die sonst in irgendwelchen Händen gelandet wären, führen bei mir ein artgerechtes Leben (12m² Gehege für den Sommer!). Da ich nur Tiere aus schlechter Haltung/dem Tierschutz nehme, entlaste ich die Tierheime und gebe den Tieren, was sie im Tierheim/ihrem früheren Zuhause nicht hatten.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Für die extrem hohen Tierarztkosten (pro Monat im Schnitt zwischen 300 und 400€), für Futter (ca. 400€ /Monat), neues Zubehör (Hundekörbe, Spielzeug), Pflegeprodukte, für das 2000€ teure Kleintiergehege (dessen Bezahlung mir bis heute ein zu stopfendes Loch in den Geldbeutel gerissen hat). Nachweis bzw. Rechnungen/Quittungen können eingereicht werden!!
Eine Geldspende, egal wie hoch, würde mir sehr helfen, die Kosten für das ca. 12m² große Kleintiergehege zu decken sowie meine aktuellen Tierarztkosten (ca. 1500€!!!).
Fotos zum Projekt:

Mein Seelenfreund Santos (blind + taub)

Fütterungszeit bei den Kleinen

Kensho aus Kroatien
Wie heißt das Projekt?
www.hinsehen-statt-wegschauen.de - die Aufklärungsseite zum Thema Welpenhandel
Zielsetzung
- "Welpenhandel" mit der vielschichtigen Problematik thematisieren
- Aufklären durch Beschreibung von Hintergründen
- Zusammenarbeit mit Medien, um Thema bekannter zu machen
- Hilfe zur Selbsthilfe: geschädigten Welpenkäufer fundiert zur Seite stehen
- gegen einzelne Missstände aktiv werden (Anzeigen, verdeckte Recherchen, etc.)
Umsetzung/Kurzbeschreibung des Projektes
- Aufklärung: mit Reportagen, Bildern, Hintergrundberichten werden potentielle Welpenkäufer auf der Homepage und in den Medien (mehrmals im Jahr Zusammenarbeit und Ausstrahlung) aufgeklärt.
- Hilfe zur Selbsthilfe: mit mehrseitigen Fragebogen + Infoblatt, sowie persönlicher Hilfestellung wird Geschädigten geholfen, Anzeige zu erstatten und Tierschutzvergehen zu bekämpfen mit rechtlich legalen Mitteln.
- Aktives Bekämpfen: durch verdeckte und offene Recherchen, Dokus, Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen wie PETA, sowie Behörden ist das Ziel die Verbesserung der Zustände bei Züchtern und die legale Verfolgung von Hundehändlern.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Initiator: Kathrin Hansen.
Von klein auf sind Tiere ein wichtiger Bestandteil meines Lebens und jetzigen Berufs (Verhaltenstrainerin). Vor 6 Jahren habe ich bewusst den ersten Vermehrer erlebt; seitdem lässt mich das Thema nicht mehr los.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Dieses Projekt begann 2007 als Versprechen an "Jannie", einen 6 R-Rüden von einem belgischen Vermehrer, wegen Krankheit im belgischen Puppyshop umgetauscht und zum Sterben in die Ecke gelegt. Das Projekt läuft noch und ist längerfristig angelegt. Das Thema ist immer aktuell. Welpen werden immer gekauft.
Durch den gewachsenen Bekanntheitsgrad suche ich jetzt ehrenamtliche Mitstreiter.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Seit Mitte 2007 wurde die Problematik vermehrt in den Medien aufgegriffen (alleine ca. 16 Mal mit K. Hansen). Dadurch vermehrte Aufklärung: die meisten Menschen haben somit "grundsätzlich" von der Welpenproduktion schon mal gehört oder gelesen.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
- für weiteres Aufklärungsmaterial (Infostände, Broschüren, etc.)
- Anschaffung einer Video-/Audioanlage für versteckte Recherche
- hilft zur Kostendeckung von Recherchefahrten; meist scheitert eine Recherche vor Ort (ohne Partner) leider an den Kosten (Fahrtkosten).
Fotos zum Projekt:



Wie heißt das Projekt?
Hof Chaoti – Ein Platz für Tiere in Not
www.hof-chaoti.de
Zielsetzung
Der Hof Chaoti hat es sich zur Aufgabe gemacht, alten und kranken Tieren ein Zuhause zu bieten bis zu ihrem Lebensende. Der Hof bietet vielen verschiedenen Tierarten ein artgerechtes Zuhause. Derzeit leben auf dem Hof 210 Tiere.
Umsetzung/Kurzbeschreibung des Projektes
Der Hof soll alten und kranken Tieren ein sicheres, liebevolles Zuhause bieten. Auch jüngeren Tieren, die niemand mehr will, bieten wir die sichere Aufnahme durch unsere Kleintierklappe. Pferde, Ponys und Ziegen leben in einem großen Offenstall, Hunde und Katzen leben als Familienverband mit im Haus, Schweine leben in einer Gruppe in einem Auslauf, die Meerschweine und Kaninchen in zwei ehemaligen Pferdeställen. Für die Katzenkinder steht ein Katzenhaus zur Verfügung. Die Vögel leben in einer großen Außenvoliere.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Mein Name ist Regina Berner, geb. 1955. Meinen Lebenstraum, ein Leben mit Tieren erfüllte ich mir mit der Gründung des Hofes im Jahr 1991. Einst als Hobby gedacht ist das Leben mit und für die Tiere zur Lebensaufgabe geworden.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
1991 als Gnadenhof für Pferde geplant, beherbergt er inzwischen Hunde, Katzen, Pferde und Ponys, Ziegen, Hängebauchschweine, Enten und Gänse, Meerschweine und Kaninchen, Land- und Wasserschildkröten, Frettchen und diverse Vögel.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Wir konnten schon sehr viele Pferde und Ponys vor dem Tode bewahren und viele Tiere aus sehr schlechter Haltung befreien. Die meisten Tiere sind in einem sehr schlechten körperlichen und seelischen Zustand zu uns gekommen.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
1. Einrichtung einer Quarantäne-Station, da die Tiere derzeit im Badezimmer untergebracht werden müssen.
2. Zur Begleichung der Tierkosten, da alle Tiere bei uns kastriert, entwurmt und geimpft werden.
Fotos zum Projekt:



Wie heißt das Projekt?
Netzwerk für Hunde mit Handicap
www.behinderte-hunde.de
Zielsetzung
Das Netzwerk für Hunde mit Handicap will auf das Thema Behinderungen beim Hund aufmerksam machen, darüber informieren und Aufklärungsarbeit leisten. Hundehaltern, die plötzlich mit der Behinderung ihres Tieres konfrontiert werden, wollen wir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch Tierfreunde, die bewusst einem Hund mit Handicap ein Zuhause geben möchten, finden bei uns Hilfestellung. Ebenfalls sind wir Tierschutzvereinen gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten bei der Vermittlung ihrer Sorgenkinder behilflich. Kann auch nur einem behinderten Hund durch unser Engagement ein lebenswertes Leben ermöglicht werden, dann haben wir unser Ziel schon erreicht.
Umsetzung/Kurzbeschreibung des Projektes
In NRW, dem nord- und süddeutschen Raum sowie im Umkreis von Berlin beteiligen wir uns mit Infoständen an Sommerfesten von Tierschutzvereinen und sonstigen Veranstaltungen rund um den Hund, z. B. dem "Dog Day" in Düsseldorf. Alleine im Jahr 2009 werden wir insgesamt 17 Termine wahrnehmen, die Tendenz ist stetig steigend. In kleinen Vorführungen zeigen unsere eigenen Hunde dem meist sehr interessierten Publikum, wie toll ein blinder Hund sich orientieren kann, wie gut bei tauben Hunden die Erziehung auf Sichtzeichen funktioniert und, dass ein dreibeiniger Hund einem vierbeinigen in Punkto Schnelligkeit und Ausdauer in nichts nachstehen muss. Mehrfach standen unsere Hunde und wir Fernsehsendern und Zeitschriften für eine Berichterstattung zur Verfügung. Im Jahr 2009 hielten zwei unserer Mitglieder erstmals ein gutbesuchtes Seminar, dessen Einnahmen selbstverständlich dem Tierschutz gespendet wurden. Eine Wiederholung ist für 2010 geplant. Unsere umfangreiche Homepage bietet Hundehaltern, aber auch Tierschutzvereinen, Hundetrainern und Tierärzten jede Menge Informationen rund um den behinderten Hund. In unserem gut besuchten Forum findet ein reger Austausch zwischen Haltern von Hunden mit Handicaps aller Art statt. So manche, die sich einst recht verzweifelt an uns wandten, sind heute fester Bestandteil unserer Gemeinschaft und engagieren sich sehr.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Initiator ist eine Gruppe von 6 Tierfreunden aus NRW, die ursprünglich alle im Internet auf der Suche nach Informationen über die verschiedenen Handicaps bei Hunden waren und so zueinander fanden. Es bleibt nicht aus, dass uns bei unserer Arbeit der eine oder andere Notfall über den Weg läuft und so leben einige von uns
mittlerweile gleich mit mehreren behinderten Tierschutzhunden zusammen.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Die Anfänge des Netzwerks für Hunde mit Handicap reichen zurück in das Jahr 2003 und niemand von uns ahnte damals wohl, welche Ausmaße unser Projekt später einmal annehmen sollte. Als Ergänzung zu unserem zunächst noch sehr kleinen Internetforum entstand unsere Website, deren Inhalte wir nach und nach in mühevoller Kleinarbeit zusammentrugen. Unsere erste Teilnahme an einer Veranstaltung bestand aus 3 Leuten, die Flugblätter verteilten. Im nächsten Jahr verfügten wir immerhin schon über einen Tapeziertisch - was daraus bis heute wurde zeigen die beigefügten Bilder unserer Infostände.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Die positiven Reaktionen auf unsere Auftritte zeigen uns, dass Akzeptanz und Toleranz tatsächlich mehr und mehr wachsen, Unsicherheit und Angst dagegen nehmen deutlich ab. Galten behinderte Tierschutzhunde früher häufig als nahezu unvermittelbar, so sind heute ihre Chancen auf ein neues Heim sehr viel besser und die neuen Halter haben meist großes Interesse an einem Erfahrungsaustausch. Häufig werden unsere Kontaktdaten von den Tierschutzvereinen direkt an Interessenten weitergegeben. Die Nachfrage an Informationen zum richtigen Umgang und Hilfsmitteln steigt stetig. Wir freuen uns darüber und stehen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Hilfsmittel wie Rollwagen und Co. sind teuer, oft benötigen behinderte Hunde anfangs intensive tiermedizinische Betreuung und kostspielige Operationen. Das alles kostet viel Geld - Geld, das die Tierschutzvereine gerade in der heutigen Zeit oft einfach nicht haben. Wir möchten mit dem Preisgeld gezielt behinderte Tierschutzhunde unterstützen und ihnen die Hilfe zukommen lassen, die sie benötigen - und die sie verdienen!
Fotos zum Projekt:

Der Infostand des Netzwerks für Hunde mit Handicap

Lissy: taub, Vorführung Dog Day

Vorführung Dog Day
Wie heißt das Projekt?
Hundenothilfe
PRO CANIS e.V.
Tierambulanz Mittelfranken
www.hundenothilfe-pro-canis.de
Zielsetzung
Kostenlose medizinische Versorgung von Tieren sozialbedürftiger Tierhalter. Besuche in Notunterkünften, Wärmestuben sowie Privatpersonen.
Umsetzung/Kurzbeschreibung des Projektes
Bedingt durch die Wirtschaftskrise leben mehr und mehr Menschen im Sozialhilfestatus sowie Altersarmut. Senioren mit Minirente haben oft alte und kranke Tiere und können die Tierarztkosten nicht aufbringen. Die Tiere hätten in den überfüllten Tierheimen keine Chance. Hier hilft die Tierambulanz mit Behandlung, Medikamenten und Futter. Einmal wöchentlich wird eine Sozialtour vorgenommen im Raum Nürnberg, Fürth und Erlangen.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Kurt Wittek, Vorstand und Tierheilpraktiker leitet und führt das Projekt.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
In 2007. Heute werden ca. 80 Tiere monatlich versorgt und durch die Planung des Alternativen Senioren Wohnens ist Langfristigkeit garantiert.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Durch unermüdliche Aktionen über die Homepage und ehrenamtliche Pressearbeit wurden Erfolge erzielt.
Ein regelmäßiger Flohmarkt des Vereins bringt auch etwas ein.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Medikamente und Futter werden benötigt, sowie ein Infostand und auch Messeauftritte.
Fotos zum Projekt:



Wie heißt das Projekt?
Tiere in Not Ennepetal e.V.
www.versuchstiere.de
Zielsetzung
Unsere Zielsetzung ist die Vermittlung von Versuchstieren nach Beendigung der Versuchsreihen in Familien. Damit einhergehend stehen wir den Übernehmern jederzeit für Fragen zur Verfügung, unterstützen sie in bestimmten Fällen auch finanziell und versuchen, allgemeine Aufklärungsarbeit in dem Bereich Versuchstiere zu betreiben.
Umsetzung/Kurzbeschreibung des Projektes
Die Umsetzung dieser Aufgabe steht und fällt mit dem Vertrauensverhältnis zu und von den Laboren. Die Angst der Labore "geoutet" zu werden ist ebenso groß wie die Sorge, dass die Tiere in ihrem zweiten Leben als "Wurfmaschinen" missbraucht oder an illegale Labore weiterverkauft werden könnten. Wir konnten viele Abgabestellen, übrigens alle in der medizinischen Forschung tätig, in 16 Jahren von unserer Verschwiegenheit überzeugen und können die Sicherheit der Tiere nach der Vermittlung durch unsere Vertragsgestaltung garantieren: Wir bleiben offiziell Eigentümer der Tiere, was allerdings auch beinhaltet, dass Tiere oftmals im hohen Alter und/oder krank an uns zurückgegeben werden. Zudem holen wir die Tiere in den Laboren ab und bringen jedes Tier in sein neues Zuhause. Dadurch haben wir eine zusätzliche Kontrolle der Übernehmer und können obendrein eine Vertrauensbasis für eventuelle Rückfragen bilden. Aufgrund der Geheimhaltung der abgebenden Stellen führen wir alle Fahrten mit unseren Privatfahrzeugen durch.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Tiere in Not Ennepetal wurde 1992 von Karin und Walter Löhken und ihrer Tochter Christine als Interessengemeinschaft gegründet. 1995 kam ich, Thomas Herwig als erster, damals noch nicht familieninterner, Mitarbeiter hinzu. Seit 1997 konnte Walter Löhken durch eine schwere Krankheit nicht mehr aktiv vermitteln, ist aber bis zum heutigen Tag unser Ehrenvorsitzender. 2006 verstarb Karin Löhken völlig überraschend, ihren Plan, die IG in einen gemeinnützigen e.V. zu überfuhren, mussten wir im selben Jahr ohne sie vollenden. Tochter Christine, seit 1999 mit mir verheiratet, ist seit der Gründungsversammlung Kassiererin, ich selbst seit 2007 der erste Vorsitzende.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Tiere in Not Ennepetal wurde, wie erwähnt, im Jahr 1992 gegründet und besteht weiterhin. Wahrscheinlich können wir noch in diesem Jahr das 3000. Tier aus einem Labor abholen und vermitteln. Ein Ende ist nicht absehbar, denn die Zahlen der Versuchstiere in Deutschland sprechen für sich.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Wir haben bereits vielfältige Erfolge erzielen können: So durften bereits knapp 3000 Tiere durch uns die Labore verlassen. Dieser Tierschutz ist mittlerweile anerkannt, nachdem es in den Anfangsjahren zum Teil zu heftigsten Anfeindungen, Beleidigungen und Bedrohungen durch andere Tierschützer kam. Ein international tätiger Konzern, der auch Tiere an uns abgibt, hat unsere Beobachtungen der Tiere aus unterschiedlichen Haltungsbedingungen in die Verbesserung der Tierhaltung national und international einfließen lassen. Nach Aussagen aus diesen Konzern entstand eine Tierschutzgruppe in England nach unserem Vorbild, wir konnten viel Aufklärungsarbeit in den 16 Jahren leisten und auch momentan haben wir große Erfolge. Diese Tierschutzarbeit, bis vor kurzem fast ausschließlich auf Hunde der Rasse Beagle beschränkt, möchten wir auf andere Tierarten, insbesondere Katzen und Nager, auszuweiten.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Zusätzlich zu den zum Teil sehr hohen Tierarzt und Fahrtkosten bemühen wir uns im Augenblick sehr um die Ausweitung unserer Arbeit auf andere Tierarten, z.B. Nager. Aufgrund sehr niedriger bzw. gar nicht erzielbarer Schutzgebühren für diese Tiere bei Fahrtstrecken von z.T. über 1000 km pro Tour reißt jede Abholung und Vermittlung dieser Tiere trotz optimierter Organisation ein großes Loch in die Vereinskasse. Dafür würde das Preisgeld hauptsächlich verwendet. Zusätzlich betreuen wir Tiere, die das Labor mit Handicaps (z.B. Epilepsie, Coronarerkrankungen, HD etc.) verlassen durften oder von den ursprünglichen Übernehmern nicht mehr gehalten werden wollten oder konnten, finanziell bis zu ihrem Lebensende.
Fotos zum Projekt:


Die ersten Schritte in ein neues Leben

Laborhundetreffen 2009
Wie heißt das Projekt?
Kastrationsgutscheine für Katzen
www.tinoev.de
Zielsetzung
Verhinderung der Vermehrung von freilaufenden und wilden Katzen
Umsetzung/Kurzbeschreibung des Projektes
Leider nimmt die Zahl der Katzenwelpen wieder von Jahr zu Jahr zu. Auch wenn die Welpen abgegeben werden, haben sie auf Grund von Krankheiten sehr schlechte Überlebenschancen. Die Behandlung der Welpen ist sehr Kosten- und Arbeitsintensiv und führt meist leider doch zu keinem glücklichen Ende.
Dieses Elend zu durchbrechen, die Elterntiere zu impfen, Parasiten zu bekämpfen und sie vor allem zu kastrieren ist unser Ziel.
Da viele Menschen dafür kein Geld ausgeben wollen oder können, versorgen wir durch unsere eigene Tierärztin diese Katzen. Da die Nachfrage sehr groß ist, können wir die Kosten kaum noch tragen. Zumal auch bei den anderen Tieren wie z.B. den Hunden immer häufiger Tiere mit auf Grund von fehlendem Geld der Menschen nichtbehandelten gesundheitlichen Problemen abgegeben werden.
Wir bemühen uns sehr diesen Service aufrecht zu erhalten zum Wohle der Tiere.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Tino - Tiere in Not Odenwald e.V. - ist ein junger, schnell wachsender und sehr leistungsfähiger Verein, der sehr pragmatischen, effektiven und modernen Tierschutz betreibt. Seit Vereinsgründung vor 17 Jahren ist die Gemeinnützigkeit des Vereins anerkannt. TINO finanziert sich ausschließlich mit Hilfe von Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Von Beginn an werden Bereiche von Privatleuten in deren Häusern bzw. auf deren Grundstücke für die Aufnahme von Katzen und Hunden bereitgestellt. Diese Plätze sind nicht nur in unterschiedlichen Ortschaften, sondern sogar in zwei Landkreisen verteilt. Auch die großen, sonnigen Weiden unserer Nutztiere befinden sich in verschiedenen Gemeinden.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Vor ca. 3 Jahren. Trotz massiver Kostenexplosion auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung der Tiere und gleichzeitig sinkender Einnahmen (Spenden) versuchen wir so viel wie möglich zu machen. Solange der Bedarf da ist sind wir gerne bereit zu helfen.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Im zum Teil sehr ländlich geprägten Odenwald gibt es noch sehr viele Katzen. Diese leben oft halbwild auf Bauernhöfen, wo sie zwar geduldet, aber nicht medizinisch versorgt werden. Diese Katzen sind nicht geimpft und vermehren sich regelmäßig. Die jungen Katzen haben oft keine Überlebenschance, auch nicht, wenn sie beim Tierschutz abgegeben werden. Die Jungen werden mit hohen Kosten aufgepäppelt, sterben aber meist trotzdem.
Diesen Kreislauf zu durchbrechen ist das Ziel, das aber in Zahlen zu belegen sehr schwer ist. Zur Erreichung des Zieles, nämlich keine ungewollten Katzenkinder mehr zu haben, die auch noch krank sind, zählt jede kastrierte Katze/Kater.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Zur Sicherung der finanziellen Mittel für die Kastrationsgutscheine und die Möglichkeit auch finanziell schwachen Familien (Menschen) Hilfe bei der medizinischen Versorgung ihrer Tiere anbieten zu können.
Fotos zum Projekt:


Wie heißt das Projekt?
UNDERDOG – Erste Hilfe für den besten Freund der Obdachlosen
www.fiftyfifty-underdog.de
Zielsetzung
Underdog ist neben fiftyfifty Streetwork ein weiteres Projekt im Bereich der Wohnungslosenhilfe. Kurz gesagt geht es darum, über das Tier den Menschen zu erreichen und somit für beide eine angenehmere Lebenssituation zu schaffen.
Umsetzung/Kurzbeschreibung des Projektes
Wir – drei ehrenamtliche Tierärztinnen, eine Assistentin und eine Sozialarbeiterin – gehen zu den Menschen und ihren Vierbeinern auf die Straße, dorthin, wo ihr Lebensmittelpunkt ist. Ein veterinärmedizinischer, gut ausgestatteter Bus dient dabei als rollende Tierarzt- und Sozialberatungspraxis. Die Tiere werden entwurmt, gechippt, geimpft und bekommen eine medizinische Grundversorgung – und das vollkommen kostenlos! Und nebenbei erhalten die Menschen Unterstützung bei der Hundehaltung betreffenden organisatorischen Angelegenheiten (Anmeldung, Versicherung, ordnungsrechtliche Auflagen, etc.).
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Das Konzept wurde aus der Sozialarbeit heraus entwickelt – der Bedarf war offensichtlich. In enger Kooperation mit "aXept! – Altstadt Streetwork und Zusammenarbeit" entstand schließlich das jetzige Projekt "underdog".
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Zunächst fand eine provisorische Tiersprechstunde in den Räumen der Sozialberatung "aXept!" statt. Seit Oktober 2007 wird es vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW bis September 2010 zum Teil mitfinanziert. Der überwiegende Teil der Sachkosten (Medikamente, etc.) werden durch Spenden finanziert. Zum Erhalt unseres Projektes sind wir daher dringend auf Fördermittel angewiesen.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Die medizinische Versorgung der Tiere hat sich massiv gebessert, da unsere Klientel vorher selten die Kosten für TierärztInnen aufbringen konnten. Zudem besteht ein großer Bedarf auch bei anderen Zielgruppen (z.B. ALGII-BezieherInnen), die unser Angebot zur Zeit noch nicht nutzen können. Die Lebenssituation für Mensch und Tier hat sich durch die Kombination eines sozialarbeiterischen und tiermedizinischen Angebots deutlich verbessert.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Das Preisgeld könnte für die sehr kostenintensiven Medikamente und Chips verwendet werden – es käme somit ausschließlich den Tieren zu Gute.
Fotos zum Projekt:

Wartende Besucher während der Tiersprechstunde am "Underdog-Mobil"

Die ehrenamtlichen TierärztInnen in Aktion

Wie heißt das Projekt?
Paralympixx für Hunde – die etwas andere Hundeolympiade
www.verein-starke-handicap-pfoten.de
Zielsetzung
Förderung von Handicap-Hunden und Hundesenioren. Wir zeigen den Menschen, dass ein Hund mit einem Handicap trotzdem Spaß am Leben hat und ein Hundesenior noch lange nicht zum alten Eisen gehört, dass auch sie sich sinnvoll und sportlich betätigen können. Paralympixx für Hunde sollen Berührungsängste abbauen und das Verständnis für Handicap-Hunde und Hundesenioren fördern.
Umsetzung/Kurzbeschreibung des Projektes
Mit behindertengerechten Hundesportgeräten wird mehrmals im Jahr eine Hundeolympiade für Hunde mit Handicap und Hundesenioren ausgerichtet. Der Paralympixx-Parcours ähnelt dem eines Agility-Parcours. Im Gegensatz dazu sind unsere Sportgeräte behindertengerecht gebaut.
Alle Einnahmen, die bei den Paralympixx-Veranstaltungen zusammenkommen, werden ohne Abzug einen oder mehreren Hunden gespendet, die z.B. einen Rollwagen, eine Prothese benötigen oder als finanzielle Unterstützung für eine Operation oder teure Medikamente und/oder kommen dem Tierschutz zugute.
Wer ist der Initiator? Beschreiben Sie sich hier in einigen Sätzen
Der Verein "Starke Handicap Pfoten". Wir sind selbst Besitzer von Handicap-Hunden und Hundesenioren und haben die Erfahrung gemacht, dass für diese Hunde nichts geboten wird. In vielen Hundevereinen werden sie oftmals nicht gerne gesehen. Aus diesem Grund haben wir unseren Verein gegründet, um somit Hundehaltern die Möglichkeit zu geben, ihren Hund gemäß des Handicaps und des Alters zu fördern und sich untereinander auszutauschen.
Wann wurde das Projekt gestartet? Ist es längerfristig und zukunftsorientiert angelegt?
Die erste Paralympixx für Hunde wurden im Oktober 2008 im BMT-Tierschutzzentrum Pfullingen ausgetragen. Im Jahr 2009 wurden 2 weitere Veranstaltungen durchgeführt (Berlin-Brandenbunrg, Tübingen). 3 weitere Veranstaltungen sind in Vorbereitung für 2010. Die Paralympixx sollen deutschlandweit durchgeführt werden. Entsprechende Kontakte sind bereits hergestellt. Die Veranstaltungen werden durch Sponsoren mit Sach- und Geldspenden mitunterstützt. Es ist geplant, auch in den Folgejahren jährlich 3-4 Veranstaltungen durchzuführen.
Konnten bereits Erfolge oder Verbesserungen einer Situation verzeichnet werden?
Im Mai 2009 wurden mit den Einnahmen und Spenden in Höhe von 600 Euro für die kleine Daria ein Rollwagen gekauft und physiotherapeutische Anwendungen ermöglicht. Im September 2009 konnten wir für Tierschutzhund Mike einen Scheck in Höhe von 655 Euro übergeben. Mit diesem Geld wurde ein Teil der Kosten für seine Augenoperation bezahlt, ohne diese OP wäre er erblindet. Auch teure Medikamente, die er lebenslang braucht, konnten somit erst mal bezahlt werden.
Wofür würde das Preisgeld verwendet werden?
Unterstützung von Handicap-Hunden und Hundesenioren-tierische Notfällen, Verwendung z.B. für Rollwagen, Prothesen etc. Erweiterung des behindertengerechten Sportparcours. Geldspende zur Unterstützung bei weiteren Paralympixx Veranstaltungen für die von uns ausgewählten Hunde.
Fotos zum Projekt:
Paralympixx 2008 & 2009


