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Formular.
Nur jedes dritte Haustier ist registriert und damit im Verlustfall geschützt. Und das, obwohl alle Leistungen von TASSO vollkommen kostenlos sind. Alle anderen vermissten Tiere können im Fall der Fälle nur sehr schwer oder gar nicht an die Besitzer zurückvermittelt werden. Sie landen in Tierheimen, wo sie manchmal viele Tage, Wochen oder sogar Jahre ihr Dasein fristen müssen. Die Kosten für die Unterbringung der unregistrierten Fundtiere belaufen sich hochgerechnet auf 16,5 Millionen Euro pro Jahr.
Registrierung bei TASSO hat eine 30-jährige Tradition. Was als Idee entstand, dem damals noch vorherrschenden Tierdiebstahl einen Riegel vorzuschieben, hat sich im Laufe der Zeit zur größten zentralen Registrierungsstelle für Haustiere und damit zur Hilfe für Tiere in Not entwickelt.
Ein lauter Knall, eine läufige Hündin oder einfach nur Orientierungslosigkeit – ein Tier ist ganz schnell weggelaufen. Und irgendwann ist immer das erste Mal. Ohne professionelle Hilfe ist ein Wiederfinden des Tieres reine Glückssache. Und wenn man es falsch angeht, riskiert man auch noch, Betrügern auf dem Leim zu gehen. Im schlimmsten Fall sieht man sein Tier nie wieder und hat eine Menge Geld verloren.
Eine zentrale Organisation wie TASSO, die rund um die Uhr erreichbar ist und jahrzentelange Erfahrung hat, organisiert die Rückvermittlung kostenlos und aus einer Hand.
Registrierung ist aktiver Tierschutz!
TASSO spart deutschen Tierheimen schon jetzt über 9 Millionen Euro pro Jahr, weil ein registriertes Tier nicht unnötig lange im Tierheim sitzen muss, sondern seinem Besitzer schnell zugeordnet werden kann. 16,5 Millionen Euro könnten zusätzlich jährlich gespart werden, wenn alle Tiere registriert wären! Deshalb sollte jedes Fundtier auf eine Registrierung hin überprüft werden. Fehlt diese, sollte sie unbedingt nachgeholt werden. Ein verantwortungsvoller Tierarzt wird ein Tier, das er zum ersten Mal in der Praxis sieht, ohnehin auf eine mögliche Kennzeichnung und Registrierung hin untersuchen. Eine Chippung beim Tierarzt ist schmerzfrei und kann schon in den ersten Lebenswochen durchgeführt werden. Die Registrierung ist vom Alter ebenfalls unabhängig. Es gilt: Je früher, desto besser.
In Deutschland gibt es drei große Register: die kostenpflichtige IFTA, das Deutsche Haustierregister® des Deutschen Tierschutzbundes - beide haben zusammen zirka 650.000 Tiere registriert - und TASSO e.V. mit 6 Millionen registrierten Tieren. Die Register erscheinen auf den ersten Blick alle die gleichen Leistungen zu bieten. Doch eine genauere Betrachtung lohnt sich, um im Notfall keine bösen Überraschungen zu erleben.
Diese Kriterien erleichtern Ihnen die Wahl des richtigen Haustierregisters:
1. Erreichbarkeit
Ist das Register 24 Stunden rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar? Wird die Such- oder Fundmeldung wirklich von einem Mitarbeiter persönlich entgegen genommen oder muss man sein Anliegen auf einen Anrufbeantworter sprechen?
2. Leistungen
Welche Leistungen werden angeboten? Gibt es im Verlustfall kostenlose Unterstützung mit Suchplakaten? Erhält man immer eine kostenlose SOS-Halsbandplakette, wenn die alte verloren ist? Beteiligen sich ehrenamtliche Helfer an der Suche nach vermissten Tieren?
3. Enge Zusammenarbeit mit Veterinären und Tierheimen
Tierärzte und Tierheime sind oft die ersten Anlaufstellen, wenn ein Tier gefunden wird. Deswegen zeichnet sich ein reibungslos funktionierendes Zentralregister durch die enge Kooperation mit diesen Institutionen aus.
4. Größe des Registers
Natürlich ist die Größe nicht das einzige Qualitätskriterium. Sie ist aber ein Indiz für Vertrauen. Ein Fundtier wird darüber hinaus in der Regel nur bei dem Register mit dem größten Bekanntheitsgrad abgefragt.
5. Schwerpunkt
Wo hat das Register seinen Schwerpunkt? Ist die Registrierung und Rückvermittlung die zentrale, übergeordnete Aufgabe oder wird sie nur nebenher betrieben?
6. Weltweite Hilfe
Jedes Jahr in der Sommerzeit zeigt sich wieder, wie wichtig ein internationales, weltweites Netzwerk bei der Rückvermittlung entlaufener Tiere ist. Ohne die für ein seriöses Register essentielle Anbindung an die internationale, weltweite Suchmaschine petmaxx.com ist eine Rückvermittlung gar nicht erst denkbar.
Fehlende Registrierung der Heimtiere kostet jährlich 20 Millionen Euro
Mehr als 400.000 "herrenlose“ Fundtiere landen in den Tierheimen oder werden von privaten Findern beherbergt. Nur jedes dritte Haustier ist registriert und damit im Verlustfall geschützt. Und das, obwohl alle Leistungen von TASSO vollkommen kostenlos sind. Alle anderen vermissten Tiere können im Fall der Fälle nur sehr schwer oder gar nicht an die Besitzer zurückvermittelt werden. Sie landen in Tierheimen, wo sie manchmal viele Tage, Wochen oder sogar Jahre ihr Dasein fristen müssen. Die Kosten für die Unterbringung der unregistrierten Fundtiere belaufen sich hochgerechnet auf 20 Millionen Euro pro Jahr.
Katzen laufen 10 mal so häufig weg wie Hunde. Aber nur jede 5. Katze ist registriert
Nur jede 5. Katze in Deutschland ist registriert. Das bedeutet, dass 4 von 5 Katzen oder 6,1 Millionen Samtpfoten im Verlustfall wahrscheinlich nicht mehr nach Hause finden. Dabei laufen Katzen 10-mal so häufig weg wie Hunde. Aber nur 20 Prozent aller Katzen in Deutschland sind überhaupt registriert. Völlig unverständlich, da hunderttausende entlaufene Katzen problemlos zurück vermittelt werden könnten, wenn sie nur registriert wären.
TASSO vermittelt jährlich über 53.000 Tiere innerhalb Deutschlands und auch weltweit an deren glückliche Besitzer zurück. Aber was steckt eigentlich hinter dieser weltumspannenden Zentralregistrierung? Wie funktioniert internationale Hilfe für verlorene Tiere genau?
Das Geheimnis heißt PETMAXX.
Diese weltweit bekannteste Suchmaschine für Transponderabfragen ist so einfach wie genial und die Vorteile haben sich längst wie ein Lauffeuer herumgesprochen: Neben TASSO, Europas größtem Haustierzentralregister mit bereits über 5 Millionen registrierten Tieren, sind weltweit mittlerweile 27 weitere Haustierzentralregister angeschlossen. Das bedeutet, dass PETMAXX mit nur einem Mausklick Zugriff auf über 12 Millionen Tierdaten weltweit gewährt. Dieser gigantische Datenpool allein würde jedoch den Erfolg von PETMAXX noch nicht erklären. Der eigentliche Clou - und damit der unschlagbare Vorteil für Tier und Mensch - ist der direkte Zugriff der Suchmaschine auf die Online-Abfragen der angeschlossenen Haustierzentralregister. Dadurch ist gewährleistet, dass die abgefragten Daten immer topaktuell sind. Somit kann PETMAXX auf eine eigene Datenbank verzichten.
Wird die Transpondernummer eines Tieres in die PETMAXX-Suchmaschine eingetippt, wird diese Anfrage parallel an alle 28 angeschlossenen Haustierzentralregister geschickt. Die Antwort auf diese Abfrage: Innerhalb nur weniger Sekunden übermittelt PETMAXX eine Liste der Haustierregister, bei denen das Tier registriert ist.
Hier herrschen nach wie vor die größten Missverständnisse.
Von Kennzeichnung spricht man, wenn man ein Tier eindeutig mit einer nur einmal vergebenen Nummer oder Zahlenkombination versieht. Für die Kennzeichnung gibt es zwei Möglichkeiten: Die unter Narkose stattfindende Tätowierung im Ohr oder Schenkel des Tieres oder das vollkommen schmerzlose Chippen.
Die früher gängige Tätowierung wird heute mehr und mehr durch den Mikrochip - auch Transponder genannt - abgelöst. Dabei wird dem Tier mit einer Spritze ein 12 x 2 Millimeter großer Transponder ins Gewebe in die linke Nackenseite (international normierte Stelle) injiziert.
Mit einem Lesegerät, das über den Nacken des Tieres gehalten wird, wird eine Spule im Chip via Radiowellen im Niederfrequenzbereich aktiviert und eine 15-stellige, nur einmal vergebene Nummer wird sichtbar. Der Chip ist entgegen manchen Meinungen vollkommen harmlos und strahlt nicht. Die Kupferspule ist inaktiv und wird nur dann aktiv, wenn ein Lesegerät angehalten wird. Auch ein Wandern des Chips im Körper des Tieres ist äußerst unwahrscheinlich. Schon gar nicht kann der Chip in die Blutbahn oder ins Gehirn gelangen. Die Kennzeichnung durch Chip oder Tätowierung erfolgt beim Tierarzt. Sie ist kostenpflichtig.
Die Kennzeichnung ist wertlos, wenn sie nicht mit den Tier- und Halterdaten in einer zentralen Datenbank kombiniert wird. Erst beides zusammen, Kennzeichnung und Registrierung, ermöglichen die Identifizierung eines Tieres.
Hauptsache gekennzeichnet und registriert!
Wofür man sich als Halter entscheidet oder was der Tierarzt, Züchter oder das Tierheim bei der Kennzeichnung von Haustieren empfiehlt, ist wohl eher Ansichtssache, als eine Frage der sachlichen Begründung. Es gibt Vor- und Nachteile für beide Methoden.
Die Züchter bevorzugen nach wie vor die Tätowierung, wohingegen es in den Tierarzt-Praxen immer mehr Usus ist, zu chippen. 2012 wird das Chippen für Reisen ins europäische Ausland allerdings Pflicht, so dass mit einem weiteren Anstieg der gechippten Tiere zu rechnen sein dürfte. Zirka 20 Prozent der bei TASSO eingehenden Neuanträge basieren auf einer Tätowierung. Aufgrund der Tatsache, dass beide Kennzeichnungsmethoden europaweit gängig sind und sich für die Registrierung eignen, führt TASSO neben der Abfrage der Transpondernummern bereits seit seiner Gründung auch Europas größte Tätowierungsdatenbank. Dort sind die Tätowierungscodes von knapp 10.000 Tierärzten gelistet. Falls ein Tier nicht registriert ist, lässt sich so zumindest der behandelnde Tierarzt feststellen.
Die TASSO-Mitarbeiter sind darauf geschult, auch eine verblasste oder eine doppelt vergebene Nummer sicher dem Tierhalter oder Tierarzt zuzuordnen. Leider fehlt im Zusammenhang mit der Tätowierung eine einheitliche Regelung, die die Vergabe der Nummern- und Buchstabenkombination festlegt. So sind mehr als 7 Prozent der 1,3 Millionen Tätowierungsnummern in der TASSO-Datenbank doppelt.
Nachteile Tätowierung
- Vorgang sehr schmerzhaft (Betäubung aus Tierschutzgründen notwendig).
- Die irritierende Vielfalt der eingestanzten Codes birgt die Gefahr der Dopplungen
- Die Tätowierungsnummer ist nicht fälschungssicher.
- Die Tätowierungsnummer verblasst rasch und ist dann nicht mehr lesbar.
- Manche Kleintiere sind nicht tätowierbar (zu klein).
- Ab 2012 bei reisen in die Länder der EU nicht mehr zulässig
Vorteile Chip
- Der Chip belastet und stört das Tier nicht, der Chip sendet keinerlei Radiowellen aus, er ist komplett inaktiv!
- Die Implantierung ist einfach, schnell und schmerzfrei, wie eine Impfung (keine Betäubung erforderlich)!
- Der Chip ist fälschungs- und manipulationssicher!
- Der Chip hat ein Tierleben lang Bestand, ist beliebig oft ablesbar.
- Der Chip hat im grenzüberschreitenden Reiseverkehr internationale Gültigkeit.
Tierärzte können sich von TASSO gerne über eine Codierung mittels Tätowierungsnummer beraten lassen, die sich im Alltag bewährt hat und die Zuordnung eines nicht registrierten Tieres zum Tierarzt erleichtert, sowie eine Doppelung sicher ausschließt.
Tel.: 06190.937300 oder info@tasso.net.
WICHTIG: Nur mit ISO-Standard
Der ISO-Standard ist eine Normierungsvereinbarung. Sämtliche unterschiedliche Transpondersysteme, die untereinander nicht kompatibel waren (Indexel, Destron, Trovan, Avid) wurden durch die ISO-Norm 11784 und 11785 vereinheitlicht. Es wurde für den Chip eine einheitliche 15stellige Nummerncode-Struktur, bei gleichzeitigem Ausweisen der jeweiligen Nationalität, festgelegt. Gleichzeitig wurden die einheitlichen technischen Spezifikationen bestimmt.
Was nur wenigen bekannt ist: Nur der ISO-Chip ist im internationalen Reiseverkehr zulässig!
Österreich: Guter Ansatz – schlechte Umsetzung
Seit dem 1. Juli 2008 gilt in Österreich die Registrierpflicht für neugeborene Hunde. Danach müssen Welpen innerhalb von drei Monaten gechippt und in einer von den österreichischen Tierärzten betriebenen Datenbank registriert werden. Allen anderen Hunden wird eine Übergangsfrist für Chippen und Registrieren bis Ende 2009 eingeräumt. So begrüßenswert diese Gesetzgebung für den Tierschutz ist, so hat sie doch gravierende Nachteile im Gegensatz zu Deutschland.
1. Kosten
Zwischen 50 und 60 Euro kostet das Chippen und Registrieren in Österreich. Damit ist Chippen nahezu doppelt so teuer wie in Deutschland. Hinzu kommen noch 2,40 Euro für die Halsbandplakette, die es bei TASSO kostenlos und jederzeit aufs Neue gibt.
2. Fundtier
Wer einen Hund oder eine Katze findet, muss über den Tierarzt auf der Homepage des österreichischen Registers die Chip-Nummer eingeben, um an die Kontaktdaten des Halters zu kommen. Trägt der Hund keine Halsbandplakette mit eingravierter Nummer, bleibt nur der Weg zum Tierarzt. Der dann vielleicht feststellt, dass das Tier gar nicht gechippt und somit auch nicht identifizierbar ist. Eine 24-Stunden Notrufzentrale wie bei TASSO gibt es nicht.
3. Abhängigkeit vom Internet
Nicht jeder hat einen Netzzugang, zudem kann man einen Tierarzt außerhalb der normalen Sprechzeiten nur über den Notdienst erreichen, das ist viel zu umständlich. Bei TASSO stehen speziell geschulte Mitarbeiter rund um die Uhr an jedem Tag im Jahr telefonisch zur Verfügung. Die TASSO-Mitarbeiter kümmern sich persönlich um den Kontakt mit dem Tierbesitzer. In Österreich dagegen wird diese häufig recht aufwändige Prozedur dem Finder überlassen.
4. Fundtier im Ausland
Wird ein bei TASSO registrierter österreichischer Hund beispielsweise auf Mallorca oder in Italien gefunden, ruft der Finder einfach bei uns an. Wir erledigen den Rest. Ob das mit der Hotline bei der ‚staatlichen‘ Registrierdatenbank auch funktioniert, darf sehr stark bezweifelt werden.
Schweiz: Weniger ausgesetzte Tiere dank Registrierung
Eine Registrierung hilft, ein verlorenes Tier schnell zum Besitzer zurück zu vermitteln. Das ist allgemein bekannt. Denn durch den 15-stelligen Zahlencode ist eine eindeutige Identifizierung des Halters möglich. Weniger bekannt ist, dass eben diese Identifizierung auch dazu beiträgt, dass weniger Tiere ausgesetzt werden. Seit 2006 die Kennzeichnungspflicht mittels Mikrochip für Hunde in der Schweiz eingeführt wurde, verzeichnen die dortigen Tierheime zum Beginn der Urlaubszeit einen deutlichen Rückgang der ausgesetzten Tiere.
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