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TASSO-Umfrage zum Fleischverzicht:
Kann ich dieses Fleisch bedenkenlos essen? Für viele Menschen ist das eine tägliche Gewissensfrage. Manch einer verzichtet lieber ganz auf Fleisch oder nimmt nur die tierischen Produkte zu sich, deren Herkunft er kennt. Für andere Menschen hingegen spielt es überhaupt keine Rolle, woher das Steak auf ihrem Teller kommt. Sie könnten es sich auch überhaupt nicht vorstellen, Fleischprodukte von ihrem Speiseplan zu streichen. Vegetarier oder Fleischfan? Welcher Typ sind Sie?
Einige der Erfahrungsberichte unserer Leser:
Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der großen Menge an eingegangenen Kommentaren nur einen Teil hiervon zur Veröffentlichung bereitstellen können.
Ich halte die Rückkehr zur Bauernhofhaltung mit artgerechten Haltungsbedingungen, wie sie die vergangenen Generationen in harter Arbeit, aber mit guter Chance auf ein harmonisches Familienprojekt, ...als gutes Ziel, um Menschen und Natur in Einklang zu bringen.
Tiere können dem Menschen auch zur Nahrung dienen, aber Menschen, die keinen Bezug zur Haltung der Tiere haben, die sie essen, werden gleichgültig und ihre Unwissenheit erleichtert es profitgierigen Menschen mit Ihrer lebensverachtenden und qualvollen Tierhaltung fortzufahren.
Die meisten Personen, die Ihre Fleischmahlzeit nicht nur selbst zubereitet, sondern selbst aufgezogen und gar selbst geschlachtet haben, bekommen fast automatisch wertvolle menschlichen Eigenschaften, wie Wertschätzung und Liebe, und Ehrfurcht zu jeglichem Leben gelehrt.
Kontrollen, ein Gütesiegel und die Veröffentlichung der Bezugsadressen für Fleisch das unter artgerechter Haltung "produziert" wurde, ...würde sicher ein hilfreicher Baustein dazu sein." (Frank O.)
Ich ernähre mich seit meinem 12. Lebensjahr vegetarisch. Nun also seit 11 Jahren. Mittlerweile verzichte ich auch immer mehr auf tierische Produkte und versuche mich vegan zu ernähren. Zudem kaufe ich viele Sojaprodukte und achte auf Bioeier etc.
Wenn jeder wenigstens nur zwei oder drei mal die Woche Fleisch essen würde, wäre den Tieren mehr als geholfen. Zumindest sollte man darauf achten, dass man die sogennanten intensivhaltungen nicht unterstützt.
Der Mensch hat nicht das Recht die Tiere so auszubeuten und zu quälen. Die Tiere sind geboren um zu sterben. Leider haben wenig Menschen Einsicht oder Interesse an diesem Thema.
Jeder könnte etwas beitragen für eine bessere Welt.
Besonders ärgere ich mich darüber wie viele Tiere sinnlos sterben, weil enorm viel Fleisch verdirbt.
Bitte helft alle mit und verzichtet ab und an auf Fleisch und tiereische Erzeugnisse. Es gibt nichts schöneres als eine glückliche Kuh auf der Weide! (Susann R.)
Ich versuche meistens vegetarisch zu leben was für mich auch beinhaltet auf Daunenprodukte zu verzichten ,möglichst keine Lederartikel zu erwerben etcpp.
Wenn mann anfängt sich für das Leid der Tiere zu interessieren und sieht in welchem Ausmass diese Geschöpfe ausgebeutet werden kann man erst mal nur verzweifeln...
Ich kann nicht die Massentierhaltung stoppen...aber ich kann MEINEN wenn auch KLEINEN Beitrag dazu leisten dass das Leben ,wenn auch nur für einige Tiere erträglicher wird.
Aber ganz klar ist dass auch das "Bio" Tier / Geschöpf für mich sterben muss damit ich satt werde ...
Damit habe ich auch ein Problem und wünsche mir dass ich es schaffe irgendwann ganz auf Fleisch zu verzichten...
Ich arbeite daran :-) (Michaela V.)
Ich esse sehr gerne Fleisch, Eier und Milchprodukte. Allerdings beschränke ich meinen Fleisch- bzw. Fischkonsum auf 1-2 mal pro Woche. Vegetarisch kochen ist immer wieder sehr lecker, abwechslungsreich und man entdeckt ständig Neues. Durch weniger Verbrauch ist dann auch das teure Biofleisch erschwinglich und es bleibt etwas Besonderes, Fleisch oder Fisch zu essen. Man sollte sich vor Augen halten, das hinter jedem nett verpackten Produkt einmal ein Lebewesen steht bzw. stand, mit dem man nicht leichtfertig umgehen darf. Bei Milchprodukten versuche ich auch stets, auf Bioprodukte zurückzugreifen, bei Eiern ist es schon keine Frage mehr. Allerdings sehe ich auch Grenzen: ungenügende Kennzeichnung, fehlende finanzielle Mittel u.ä. und: Frauen, Hand aufs Herz, wie sieht es eigentlich in unseren Schuhschränken aus? Jeder sollte nach seinen Mitteln und Möglichkeiten versuchen, bewußt zu konsumieren. (Antje D.)
Auf Fleisch zu verzichten, ist völlig unproblematisch. Es ist eine Frage des Wollens - und der Rezepte. Dank Internet gibt es unglaublich viele phantastische Rezepte. Eier grundsätzlich nur aus Freilandhaltung, am liebsten Bio-Eier, Milch etc. nur vom Bio-Hof. Klingt teuer, ist es aber nicht. Wir geben trotz einer hochwertigen Abo-Kiste für Obst und Gemüse ca. 20% weniger aus als zu Fleisch-Zeiten. Und das, obwohl das Fleisch inzwischen beim Discounter superbillig ist. Nur dieses Fleisch ist aus grausamer Tierhaltung und bleibt jedem Tierfreund im Hals stecken. Pelz tragen nur noch sehr wenige, aber für den eigenen "Genuss" werden weiterhin Tiere gequält, weil der Blick für die Alternativen oft (noch?) fehlt. (Bettina W.)
Es müsste ja bei allen , die einen Kommentar gaben,theoretisch entweder ein Hund oder eine Katze leben - wo kommt deren Fleisch her? Ich habe das Glück, von einem Landschlachter Geschlinge zu bekommen und das wird nicht allein verfüttert - gemischt mit Nüssen Obst, Gemüse und Getreide - und etwas Trockenfutter.
Ich selbst esse schon lange äusserst selten Fleich oder Fisch, so dass ich mich eher als Vegetarier bezeichnen würde - wie viele Inder leben vegetarisch?Ich kenne genug Menschen, die ich eher als Neandertaler bezeichnen könnte, sie lassen sich auch nicht überzeugen, ihre Essgewohnheiten umzustellen.Ich gehe davon aus, dass kein Gensoja nötig wäre, müsste nicht ein grosser Prozentsatz an die Masttiere verfüttert werden.Wenn ich die Reklame für Fleisch der Discounter sehe, wird mir übel. Dieser übertriebene Konsum von Fleisch hat ja schon in den 70ger Jahren den Spruch geprägt: Wenn Du erkältet bist, ess ein Schnitzel, dann hast Du sämtliche Medikamente, die Du brauchst. (A. B.)
Es gibt keine artgerechte Tötung (von Tieren)! Tierschutz bedeutet komplett umzudenken und zu begreifen, dass es falsch ist Tiere als lebendes Ersatzteillager zu missbrauchen. Viele Tiere sind kognitiv auf dem Stand eines Kleinkindes, niemand würde auf die Idee kommen ein Kind zu essen. Warum dann ein Tier? Viele schreien auf, wenn Hunde oder Katzen gegessen werde-warum? Schweine sind deutlich intelligentere Tiere.Die Selektion ist absolut willkürlich.
Daher ist Tierschutz und Vegetarismus untrennbar. Fleisch essen ist Mord an einem lebenden und fühlenden Wesen. Tiere können nicht sprechen, aber sie leiden ganauso wie der Mensch.
Wer meint es sei ja gar nicht soo schlimm, siehe sich bitte diese Videos an:
http://www.youtube.com/watch?v=31_7Xb-7_Ys
www.goveggie.de" (Nadja M.)
Ich bin seit 1.1. 2010 Vegetarier! Es fällt mir überhaupt nicht schwer, da ich auch vorher schon immer mit schlechtem Gewissen Fleisch gegessen habe! Ich esse kein Fleisch und auch keinen Fisch! Eier kaufe ich nur aus Bio- Haltung. Da ich schon seit sehr vielen Jahren im Tierschutz aktiv bin, war mir schon als Kind bewusst, dass Tiere unter den gebräuchlichen Haltungsbedingungen sehr leiden.
Ich bin froh, diesen Schritt gemacht zu haben und fühle mich sehr erleichtert! Der Verbraucher hat es in der Hand, etwas zu ändern. Und was billig ist, da kommt auch nur billig rein!! Ein Kilo Fleisch müsste so teuer sein, dass man sich das nur 1-2 mal die Woche leisten kann. Von dem, was alles weggeworfen wird und somit umsonst gestorben ist, ganz zu schweigen! (Gudrun S.)
Die Verbraucher, die nur auf den Preis schauen und abgepackte industriell hergestellte Wurst- und Fleischwaren kaufen,
sollten nur mal eine halbe Stunde einen Mastbetrieb, einen Tiertransport oder einen ""modernen"" Schlachthof erleben. Den meisten Verbrauchern ist gar nicht mehr bewusst, dass auch der Aufschnitt mit dem niedlichen Bärchengesicht mal ein Schwein war. Meine Devise: lieber weniger Fleisch, dafür vom lokalen Demeterhof mit wirklich artgerechter Haltung und einer unaufgeregten Tötung beim Hausmetzger im Nachbardorf.
Im übrigen kann ich mich Sollys Kommentar nur anschliessen: stets nachfragen,"wo kommt das her" und hinter die Kulissen gucken (siehe Biogeflügel-Skandal Roberts). (Bettina L.)
Hallo Sylvia,
jeder Bio-Verband hat eigene Bestimmungen für die Haltung der Tiere. Bio bedeutet generell auch bessere Lebensbedingungen für die Tiere. Seit mehreren Jahren gibt es in unserer Familie einmal in der Woche Fleisch, aber nur, wenn ich weiß, daß es aus artgerechter Haltung ist. Milchprodukte und Eier -zu 99% aus dem Demeter/Bioland o.ä.Bereich, essen wir weiterhin, wobei auch gelegentlich Sojaprodukte diese ersetzen.
Es ist nicht so einfach jahrelange Gewohnheiten umzustellen, und belächelt wird man auch noch dabei. Meiner Familie schmeckt
und bekommt die fleischarme Küche sehr gut.
Mein Ziel ist es, irgendwann ganz auf Fleisch
zu verzichten und den Konsum von Milchprodukten weiter zu reduzieren.
Ich hoffe, daß ich unseren Kindern diese Lebenseinstellung nachhaltig vermitteln kann. (Ulrike K.)
Leider wird die Proftgier und die Bequemlichkeit des Menschen immer siegen...
Der Mensch ist das schlimmste Raubtier auf dieser Welt !!! Das war so, ist so und wird immer so bleiben - leider ist dies unsere Natur - trotz (oder gerade wegen???) unserer Intelligenz. Alles sollte mit Maßen geschehen - so auch unser Fleischkonsum! Zwei bis max. drei Mal die Woche Fleisch ist völlig ausreichend - und dies von ca. einem Viertel des gegewärtigen Tierbestandes. Ich wünsche mir Freiland-Tiere, welche unweit vom (angemessenen) Lebensplatz auch human getötet und geschlachtet werden. Unsere Schlachthöfe sind (auch wieder aus Profitgier!) offiziell aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit alles andere als HUMAN. Als Gerber, mußte ich das immer wieder feststellen. Das Tier wird dort nicht als Lebewesen, sondern als "Gegenstand" behandelt - von völlig abgestumpften, verrohten Menschen. Jemand anders kann z.B. das Töten leider auch nicht machen...
(Steve H.)
Ich esse konsequent kein Fleisch, kaum Eier und wenig Fisch.
Ich halte dies schon seit Jahren so. Schwierigkeiten habe ich noch, wie ich meinen Hund füttern soll,denn in dem Hundefutter ist ja auch Fleisch drin.
Ich habe schon meine große Familie mit viel Erfolg dazu gebracht, kein oder wenig Fleisch zu essen.
Wir dürfen uns nicht länger an der armen Kreatur, die uns doch anbefohlen ist, versündigen.
Wie viele Tierschützer haben schon gemahnt!
Wie viel Literatur gibt es inzwischen, die aufklärt.
Wir Menschen sollten doch endlich mal zur Besinnung kommen.
(Ursula v. C.)
Ich aß noch nie gerne Fleisch, es gehört aber trotzdem ab und zu auf meinen Speiseplan - vor allem, wenn man nicht allein lebt, lässt es sich sowieso nicht anders vereinbaren. Außerdem empfinde ich es als große Lebenslüge, sich als Vegetarier und somit Gutmenschen auszugeben, wobei man jedoch vergisst, dass auch hinter den pflanzlichen Lebensmitteln meist unzählige umweltschädigende und zugleich menschenverachtende Produktionsmethoden stehen. Ich verlasse mich beim Erwerb von Lebensmitteln auf Siegel - doch kann ich prüfen, was sich dahinter verbirgt? Ich achte darauf, dass z.B. unser Hundefutter nicht erst aus Kanada eingeflogen wird - aber was kann ich noch prüfen? Ich habe keinen Bauernhof nebenan, wo mir der freundliche Landwirt seine Waren anbietet auf dem Hofstand. Ich achte aber darauf regional und saisonal zu essen - doch wie stelle ich das an bei schon verarbeiteten Lebensmitteln? Es ist schlichtweg nicht transparent für den Verbraucher! (Angelika B.)
Der Verbraucher hat es doch in der Hand.
Wenn er nicht das billigste Fleisch beim billigsten Discounter kauft, sondern beim Schlachter, der beim Bauern in der Nachbarschaft Tiere holt, dann werden Tiere auch eher besser gehalten.
Aber wenn die Bauern vom Discounter die Preise diktiert bekommen, müssen sie nun mal sehen, wie sie die Tiere so effizient halten, daß sie dabei auch noch was zum Leben überbehalten.
Es gibt wohl nicht viele Landwirte, die ihre Tiere gern leiden sehen.
Ich würde unseren Kühen auch gerne einen hochmodernen Stall nach neuesten Gesichtspunkten mit Matratzen in den Liegeboxen und Gummilaufflächen spendieren.
Aber, Sorry, bei den Milchpreisen ist der Alte ( 10 Jahre) ja noch nicht mal abgezahlt. (Astrid P.)
Mein Hund frißt Fleisch. Meine Familie ißt Fleisch. Aber wir kaufen es nicht. Wir züchten unsere Tiere selbst, und wir schlachten sie auch selber. Das ist für uns die einzige Möglichkeit abgesehen vom Einkauf beim Biobauern aus dem Dorf, um sicher zu stellen, daß die Tiere artgerecht ernährt und gehalten und schonend getötet wurden - Zuhause, ohne Transport und ohne Menschen, die sie nicht kennen.
Außerdem dürfen unsere Zuchttiere und Hennen hier alt werden.
Ich liebe Tiere. Was mit ihnen in der Massentierhaltung getrieben wird, ist ein unerträglicher Gedanke für mich. Vegetarisch oder gar vegan leben werde ich aber dennoch nicht. Höchstens aus menschlicher Sicht, weil Fleisch zu essen in der Tat schwer vertretbar ist, solange Menschen hungern, während hier Tiere mit Getreide gefüttert werden, das diese Leute satt machen könnte. Aber solange Lebensmittel vernichtet werden, nur um den Preis halten zu können, ist das kein wirkliches Argument. (Milte L.)
Ich lebe erst seit 1,5 Jahren komplett vegetarisch. Vorher hatte ich schon wenig Fleisch gegessen. Doch wenn man sich näher damit befasst, woher das Fleisch kommt (wie (Nutz-)tiere gehalten werden, transportiert werden, geschlachtet werden, ....) - da vergeht einem der Appetit. Ich fühle mich nun sehr viel besser. Die Umstellung ist nicht schwer. Ausser die Kommentare von vielen anderen Menschen - damit muss man zurecht kommen ;) (Sandra K.)
Ich esse gelegentlich Fleisch und Wurst . Ich wünsche mir jedoch eine Kennzeichnungspflicht , aus der ersichtlich ist , das die Tiere artgerecht gehalten wurden und human getötet . Ich bin gerne bereit auch mehr für dieses Fleisch zu zahlen . Leider muss ich immer wieder feststellen , das es fast unmöglich ist , die Herkunft der Tiere nachzuvollziehen. Es muss ein einheitliches , gesetzliches Gütesiegel geben , welches nur vergeben wird , wenn der Betrieb alle geforderten Punkte erfüllt , sodass keine Werbemanipulationen mehr möglich sind . Denn auch Bio ist nicht mehr Bio . Außerdem würde ich schon in den Schulen, den Kinder beibringen , woher unser Essen kommt , vielleicht verändert sich unsere Wegwerfgesellschaft .Gerade vor Feiertagen und in der Grill Saison , würde ich es befürworten, das wesentlich mehr über die heutige Tierquälerei in allen Medien berichtet wird , damit wir nicht immer wieder Gefahr laufen, uns von der Werbeindustrie blenden zu lassen. (Ilonka P.)
Ein Fleischverzicht kommt für mich NICHT in Frage, da Fleisch Enzyme enthalten die der menschliche Körper braucht!
Klar bin ich für ein intensives, klares und eindeutiges Tierschutz-Gesetzt in der gesamten EU (und darüber hinaus), aber gewisse Tiere sind NUTZTIERE, zum Verzerr für den Menschen... auch wenn es makaber klingt! (Thomas M.)
Vor 20 Jahren arbeitete ich im Tiergesundheitsdienst in Nürnberg. Dabei musste auch wöchentlich frisches Kälberblut vom Schlachthof geholt werden. Die Ställe, das rohe Personal, auch Frauen, schlugen auf die armen Kreaturen ein, damit sie in die richtigen Gänge liefen. Darauf hin habe ich meinen Fleischkonsum von heute auf morgen komplett eingestellt und ich habe seitdem kein Verlangen mehr auf Fleisch. Jeder sollte wenigstens 1x den Schlachthof besuchen, um zu sehen, woher das Fleisch kommt, welches oftmals gekauft und dann weggeworfen wird, weil man keine Lust darauf hat. Einfach mal nachdenken, das würde ich vielen Menschen raten. (Birgit S.)
Ich esse gern Fleisch und werde auch in Zukunft meine Essgewohnheiten nicht ändern.
Ich möchte essen was ich möchte. Ja auch totes Tier. Das finde ich ganz natürlich. Auch meine Hunde werden weiter Fleisch essen. (Peter B.)
Die Umfrage finde ich etwas unsinnig, tschuldigung. ;-)
Ich esse gerne Fleisch, etwa einmal pro Woche, aber da ich Jaegerin bin, hat das jeweilige Tier (Reh, Wildschwein, etc.) bis zur Sekunde vor seinem Ende das beste Leben, ohne jeden Kaefig. Es hat keinen Stress von Transport und Verladen. Und die Fleischqualitaet ist die beste, die Lagerung ist optimal, da Selbstverwerter - was will man mehr...? Und das, was ich nicht esse, bekommen die Hunde, und das, was die Hunde nicht bekommen, kriegt der Fuchs im Wald. Es bleibt nichts uebrig. (May S.)
Tiere sind soziale, empfindsame und zu Freundschaften fähige Lebewesen - genau wie wir... Sie haben ein Recht auf ihr leben und der Mensch wiederum hat nicht das Recht über Leben und Tod zu bestimmen.
Jeder der behauptet ein Tierfreund zu sein sollte keine Unterschiede zwischen einzelnen Arten machen. Denn TIERfreunde sollten ihre ""Freunde"" nicht essen. Zu sagen Hunde, Katzen und Co. sind wertvolle Weggefährten - gleichzeitig aber zu akzeptieren wie skrupellos und bestialisch Kühe und Schweine behandelt werden - das ist Rassismus pur!
Der Mensch unterteilt nur in kuschelig, essbar/als Fell tragbar oder nutzlos...
Frohe Weihnachten! (Eines von vielen Festen, das für die Tiere nur einen qualvollen, massenweisen Tod bedeutet...) (Bianca M.)
Wir versuchen bewusst nicht so viel Fleisch zu essen, halten es aber für die Ernährung für wichtig, auch Fisch oder vorallem Fisch. Wenig ist mehr! Bewusst Fleisch essen, weniger auf Quantität als auf Qualität achten halte ich für wichtig. Ihre Initiative finde ich gut - werde meinen Fleischkonsum weiter einschränken.
Danke ! (Udo S.)
Meine Erfahrung als Fachmann (Psychologischer Psychotherapeut)ist, dass jede Form von Extremismus aus psychologischer Sicht bedenklich ist, daher bin ich gegen absoluten Fleischverzicht. Aber wenn eine Esskultur behauptet "Fleisch gehört unbedingt dazu" oder "Körner? Ich bin doch kein Vogel!", dann ist dieselbe einengende Einstellung, wie die der veganen oder koscheren oder islamischen oder cholesterinarmen oder oder oder Ernährung. Ich koche zuhause fast nur vegetarisch, wähle in der Mensa auch eher das vegetarische Gericht (weil die Fleischqualität durchaus minderwertig ist), aber mir schmeckt gelegentlich auch ein feister Döner mit Knoblauchsoße und auf langen Autobahnfahrten halte ich gern mal bei McDonalds. Tja, die ausgeglichene Mischung (nicht nur beim Essen)ist psychisch gesund - nicht der Extremismus. Mein Motto: ich bin kein eingefleischter Vegetarier! (Holger W.)
Den eigenen Konsum zu überdenken, bedeutet tatsächlich mehr als nur "Fleischverzicht" in Betracht zu ziehen.
Wo kommt zum Beispiel das Leder von Winterstiefeln her, wem gehörten die Daunen im Kopfkissen und was essen eigentlich unsere vierbeinigen Mitbewohner_innen?
Auch eine vegane Ernährung kann nicht vollkommen verhindern, dass andere Tiere leiden oder sterben. Das liegt allerdings in der "Natur der Natur", wir alle müssen töten um zu leben. Allerdings beweisen viele langjährige Veganer_innen, dass es nicht die sogenannten "Nutztiere" sein müssen, die für unsere Nahrung sterben, also höhere Tiere, die mit Sicherheit ein Emfpinden für Schmerz, Einsamkeit aber auch Glück besitzen.
Ich verurteile keinen Menschen, der tierliche Produkte konsumiert, nur weil ich mich bemühe, es nicht zu tun. Aber ich finde es unverantwortlich, sich mit dem eigenen Konsum und dessen Folgen nicht intensiv auseinander zu setzen! (Amanda H.)
Es fehlt ein ganz wichtiger Punkt:
Ich esse gerne Fleisch und bin bereit für Fleisch aus tiergerechter Haltung einen höheren Preis zu bezahlen.
Wenn man auf die Herkunft achtet,erhält auch bessere Qualität und lernt es mehr zu schätzen. Dafür kann man es geniessen und reduziert durch den hohen Preis automatisch den Konsum. Fleischverzehr ist nicht unnatürlich, wie wir mit den Tieren umgehend jedoch schon. (Andreas I.)
Meiner Meinung nach sollte jeder nach seinem Gewissen entscheiden ob er Fleisch ist oder nicht und woher es kommt. Doch glaube ich will keiner mit dem Tier das gerade an einem Harken hängt und mit bekommt wie es ausblutet tauschen. Jeder in einer voll besetzten Bahn, Bus usw. regt sich auf, wenn er angerempelt oder gar geschupst wird. Daher sollte man dies auch den Tieren nicht antun bzw. überlegen wie diese sich fühlen. Ich suche mir das Fleisch genau aus und esse nur noch einmal die Woche welches. Ganz ohne kann ich leider nicht, da ich 3 Monate nachdem ich kein Fleisch mehr gegessen habe krank wurde. Auch Ersatzmittel haben nicht geholfen. Ich denk beim Fleischkauf immer an das alte Sprischwort: Was du nicht willst dass man dir tut, das füg auch keinem andren zu. (Melanie H.)
Seit mein Sohn einen Bericht über die Massentierhaltung gesehen hat, meidet er jegliche Art von Fleisch - von sich aus - noch nicht einmal Gummibärchen wegen der Gelatine!
Er ist mit seinen 9 Jahren mehr konsequent als so manch ein Erwachsener. Und...mir fehlt auch michts. Wir haben selbst 4 Hunde und lieben Tiere über alles. Diese Quälerei für den Massenkonsum kann ich nicht mehr nachvollziehen. (Petra P.)
Also ich bin ein großer Tierfreund. Und ständig, wenn ich weitere Fahrten auf der Autobahn mache, begegne ich zahlreichen Tiertransportern. Und wenn mich die lieben Schweine- oder Kuhgesichter anblicken, dann ist mir echt zum Heulen zumute, weil die armen Tiere auf ihrem letzten Weg zum Schlachter sind. Echt traurig. Deshalb verzichte ich jetzt schon auf viel Fleisch und werde in Zukunft ganz drauf verzichten.
Da tun mir die vielen Tiere viel zu Leid. Und wenn ich auf'm Bauernhof von meinen Freunden bin und mich um die Kälber kümmer, dann kann ich sie doch nicht essen.
Ich bin ganz klar dafür, dass viel mehr Leute auf Fleisch verzichten sollten, damit es endlich bessere Behandlungen der Tiere gibt.!!! (Anja-Regine T.)
In grausamen Experimenten zu Messinstrumenten degradiert, als Nutztier zur Maschine entstellt, als Haustier krankgezüchtet und einbetoniert, als Wildtier von der Ausrottung bedroht und als Denkmal seiner selbst in Zoos ausgestellt - das ist das Schicksal, das wir den Tieren dieser Erde bereitet haben. (Adam F.)
Meine 3 Söhne sind von Geburt an rein vegetarisch ernährt worden und alle sind überzeugte Vegetarier. Es gab nie Probleme, sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren - nur das Umfeld macht es einem oft nicht leicht wegen dummer Vorurteile. Mittlerweile gibt es aber immer mehr Vegetarier und man trifft des öfteren Gleichgesinnte. (Helga F.)
Ein weiterer Vorteil des reduzierten Fleischverbrauches ist die Chance auf eine bessere Gesundheit. Man fühlt sich einfacher "leichter" und die Gefahr, z.B. an Gicht, Darm- oder Prostataproblemen zu erkranken ist geringer. Aber ein echter Fleisch(fr)esser wird davon nichts hören wollen, sein Problem! (Werner T.)
Dank der zunehmenden Berichte in sämtlichen Medien hat der so geliebte Fleischkonsum in den letzten Jahren bei uns ERHEBLICH nachgelassen und ein massives Umdenken eingesetzt.
Gammelfleisch-Skandal & Co. waren schon "Fleischkonsumbremsen", jedoch die Erweiterung des eigenen Horizontes um die Problematik des Tierschutzes lässt einem wirklich keine andere Chance, als den Fleischkonsum auf einen Bruchteil zu reduzieren.
So von uns nun schon seit ca. 3 Jahren praktiziert, und ohne Einbußen der Lebensqualität.
DANKE an Tasso, dass nun auch dieses Thema hier aufgegriffen wurde. (Kai M.)
An alle die denken BIO = artgerechte Tierhaltung: leider stimmt das nicht! Bio bedeutet in diesem Zusammenhang lediglich, dass die Tiere biologische Nahrung erhalten haben. Trotzdem werden sie niemals Sonne, Wind und Wiese kennenlernen. Lest mal das Buch Tiere essen, dort ist alles sehr eindrucksvoll erklärt. Und für die mit ganz starken Nerven mal bei youtube folgendes eingeben: Glass Walls - Wände aus Glas / Sir Paul McCartney für PETA. Das sollte sich JEDER vor Augen halten, der Tiere isst. Danach tut es bestimmt NIEMAND mehr!!! Und der Bericht zeigt nur die alltägliche Realität.
In unserem Haushalt gibt es keine Tiere zu essen und auch keine Eier. Meine Kinder und ich sind gesund und es fehlt uns nichts. Meine Cholesterinwerte sind seit dem auch immer überdurchschnittlich gut, was vorher nicht der Fall war. Also spricht wirklich alles für absoluten Tierverzicht in der Ernährung. (Corinna B.)
Mein Mann und ich konsumieren überhaupt keine tierischen Produkte. Es wurde uns nach und nach immer klarer, dass es für die Tiere, für die Umwelt und für uns selbst am besten ist. Fleischproduktion ist eine ungeheure Verschwendung von Ressourcen und eine der Hauptursachen für Welthunger. Die "Nutztiere" der Reichen fressen das Brot der Armen, sozusagen.
Und zu den Aussagen, nur Fleisch aus "artgerechter" Haltung zu konsumieren... mMn ist das sogar noch schwieriger zu verwirklichen, als ganz auf Fleisch zu verzichten. Zum einen: wie können das alle Menschen, vor allem in Städten, immer überprüfen? Und zweitens: was wenn jetzt alle auf diese "artgerechte" Haltung umsteigen wollen? Wie soll eine Masse an Menschen ohne eine Masse an Tieren mit tierischen Produkten ernährt werden? Wir wären wieder, wo wir jetzt sind - bei der Massentierhaltung.
Es war noch nie so einfach wie heute auf tierische Produkte zu verzichten. Im Internet gibt es haufenweise Rezepte und Infos, überall findet man Alternativen, die einem den Übergang erleichtern (pflanzliche Brotaufstriche, Wurst, sogar veganen Käse, Soja-, Reis- oder Hafermilch usw. usw.). Weiterhin am Fleisch festzuhalten ist nichts anderes als eine Gewohnheit, und Gewohnheiten kann man ändern - wenn man denn will. (Martina S.)
Weniger tierische Produkte verbrauchen: Ich bin dafür. In meinem Fall heißt das, Fleisch und Fisch nicht mehr zu essen und Eier und Milchprodukte zu reduzieren und aus biologischer Tierhaltung zu beziehen. Auch möchte ich nach meiner jetzigen Hündin keinen weiteren Hund mehr bei mir aufnehmen, da mir das Wohlergehen der Rinder, Fische usw. inzwischen genauso wichtig ist wie das der Kunde und Katzen. Ich finde, die so genannten Tiere verdienen mehr Aufmerksamkeit, Anteilnahme und Hilfe durch eine Veränderung unserer Lebensweise, auch in kleinen Schritten. Dazu gehört für mich auch, sich bewusst zu machen und zu informieren, woher das Futter für Hunde und Katzen stammt. Vielleicht werden wir in Zukunft weniger Hunde und Katzen bei uns haben oder vegetarisch ernähren. Es sind Lösungen gefragt. (Susanne P.)
Hallo, letztendlich ist es doch völlig egal woher das "Fleisch" kommt... ...die Tiere möchten NICHT sterben!!! Wenn man das "Fleisch" von einem Biohof kauft, macht man das doch nur wegen seinem EIGENEN Gewissen, weil man doch eigentlich weiß, daß es NICHT ok ist "Fleisch" zu essen! So sehe ich das!!! Go Veggie (Corinna T.)
Es ist nicht immer so einfach, weil nicht überall wo Bio draufsteht ist auch bio drin. Halten kann man sich an verschiedene Siegel, die je nach Vereinigung auch verschiedene Verordnungen und damit andere Auflagen haben, damit man das entsprechende Siegel auf sein Produkt machen darf. Am strengsten ist soweit ich weiß "demeter". Leider wissen sowas viele Leute nicht, auch das Begriffe wie "kontrolliert", "umweltschonend, "naturgerecht" usw. eben gar nichts aussagen. Sowas wird gerne auf Produkte der konventionellen Landwirtschaft gedruckt. P.S.: Zum Thema Eier kann ich folgendes beitragen: An sich ist die Batterienhaltung seit 2007 in Deutschland verboten, dennoch ist eine andere Art der Käfighaltung (Kleingruppenhaltung oder wie auch immer man es nennen mag) weiterhin erlaubt. Da geht es den Hühnern auch nicht viel besser. Bodenhaltung ist auch nicht besonders schön, man muss ja nur mal das Internet danach durchforsten, es gibt bestimmt Bilder dazu. Freilandhaltung ist eigentlich schon die bessere Variante, allerdings ist hier natürlich die Gefahr von parasitärem Befall größer. Ich bevorzuge allerdings Bioeier, obwohl ich denke, dass es eigentlich in der Haltung nicht allzu große Unterschiede zum Freiland gibt, ich fühl mich nur besser damit. ;-)(Sandra L.)
Nach langen recherchen im Internet und tausenden von grausamen Bildern die leidende Tiere zeigen, esse ich seit März überhaupt kein Fleisch mehr und ernähre mich ausschließlich vegetarisch. Meiner Meinung nach sollte die Aufklärung woher das Fleisch kommt und wie es gemacht wird schon in der Volksschule starten. Viele Leute sind sich gar nicht bewusst dass für ihr Steak oder Schnitzel ein Tier großes Leid, Qual und Angst erleiden muss. (Raffaela M.)
Mein Mann und ich sind seit etwa 15 Jahren Vegetarier (auf dem Weg zu Veganern). Die dümmlichen Kommentare, die man sich deswegen mitunter anhören muss(te), sind in dieser Zeit merklich weniger geworden - es findet ein Umdenken statt, das mit entsprechender Aufklärung über Zucht-, Haltungs-, Transport- und Tötungsmethoden sicherlich noch auf breiter Basis beschleunigt werden könnte. Österreichische TV-Sender scheinen da fortschrittlicher (mutiger) zu sein als deutsche - dort findet man weitaus häufiger TV-Spots zum Thema Tierschutz. Haben unsere Medien Angst, durch die Ausstrahlung solcher Spots potentielle Werbekunden zu verlieren? Selbst gut recherchierte Reportagen, die das Elend in der "Lieferkette" aufzeigen, werden auf so attraktive Sendeplätze wie "Montag, 23:55 h auf SWR" verbannt... Man macht es Otto Normalverbraucher einfach zu leicht, diese Tatsachen auszublenden, sich hinter seinem Nicht-Wissen zu verstecken und somit keinen Anlass zu sehen, sein Konsum-Verhalten zu ändern. (Ulrike M.)
Für einen verantwortungsvoll denkenden Menschen für den alle Lebewesen gleichwertig fühlend sind sollte der Verzicht auf tierische Produkte selbstverständlich sein. Eine vegane Ernährung ist denkbar einfach und hat keinerlei Einschränkung im Genuss oder der Gesundheit.Bin Vegetarierin seit Kindheit, seit etwa 10 Jahren vegan und beruflich weltweit unterwegs.Niemals war es einfacher sich planzlich zu ernähren als in der heutigen Zeit. Es sind die kleinen Schritte die Zählen, die unsere Welt ein Stück weit verändern! (Angelika P.)
Ich bin seit 16 Jahren Vegetarier und komme sehr gut damit klar. Seit zwei Jahren gönne ich mir hin und wieder etwas Fisch, dann aber nur aus nachhaltiger Fischerei. Erwähnenswert finde ich auch die weitreichenden Folgen der Fleischproduktion: http://www.animal-life.ch/pixx_bilder/nachdenken/globale_erwaermung/folgen_des_fleischkonsums_2.jpg Ich bin nicht generell gegen Fleischkonsum - jeder nach seiner persönlichen Einstellung. Derzeit gilt Fleisch jedoch als Konsumgut, das sich jeder jederzeit leisten können muss, und genau das ist falsch. Der Massenkonsum an Fleisch hat weitreichende Folgen, die ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden müssen. Denn genau da liegt das Problem: Der unmündige Konsum anonymisierten Fleischs in appetitlicher Farbe und Verpackung. Unser Verhältnis zum Lebensmittel Fleisch und seiner Herkunft ist völlig entfremdet. (Julia E.)
Was ist das Problem? Die Menschen sind seit mehr als 15.000 Jahren Fleischfresser = Raubtiere!!! Warum sollte ich heute auf ein schönes Steak, ein Spiegelei, Kalbschnitzel o.ä. verzichten? Alle V.-er können ja auf Fleisch verzichten; dagegen habe ich nichts! Wenn auf Tiergeschenke zu irgendwelchen Anlässen unhd auf artgerechte Haltung von Schlachttieren (wir gehen ja nicht mehr als Selbstversorger auf die Jagd) verzichtet wird, bin ich schon zufrieden! Nur warum sollte ich auf einen vorzüglichen Parmaschinken, ein Grillhähnchen, einen Räucheraal verzichten? Keine humanoide Weltkultur tut es! Und komme mir keiner mit dem islamischen oder jüdischen Schweinefleisch-Verbot! (Bernd R.)
Meine Lebensgefährtin hat sich zum völligen Fleischverzicht entschieden und so wird für den Haushalt keins mehr gekauft. Außer Haus esse ich weiterhin Fleisch. So ist mein Konsum insgesamt reduziert, schätzungsweise um 70%. Genauso halte ich es mit dem Rauchen. Zuhause gar nicht (egal ob 5 oder 20 Tage lang), auf Feiern etc. wie ein Durchschnittsraucher, incl. Kopfschmerz am Folgetag. Ich denke ebenfalls, dass jeder seine Fleischmahlzeit selber töten sollte, damit er verinnerlicht, was Fleischkonsum im Ganzen bedeutet. Ich selber tue es nicht. Wäre das eigenhändige Töten von Tieren unabdingbare Voraussetzung zum Fleischkonsum, würde ich darauf verzichten. Die Menschheit ist inkonsequent, jeder auf seinem Gebiet... :-) (Martin D.)
Im Grunde sollte jeder, der sich als Tierfreund empfindet, sowohl physisch, mental und moralisch in der Lage sein, seine Ernährungsgewohnheiten in Einklang mit genau diesem Gefühl und dieser Befindlichkeit zu bringen. Und "Einklang" kann nur bedeuten: Verzicht auf Fisch und Fleisch, Verzicht auf Fisch-u. Fleischprodukte. Ich selbst bin Vegetarier, weil ich Tierfreund bin und nicht mehr weiter mitschuldig sein will am Elend der Tiere, welches von uns Menschen ausgeht und verursacht wird; all zu oft gedankenlos, herzlos, egoistisch, eitel, brutal, rücksichtlos, aus reiner Geldgier und Bereicherungssucht. Unsere bisherigen Ernährungsgewohnheiten richten sich im Endeffekt gegen unsere wirklichen, elementaren Interessen, nämlich gesund zu sein und alt zu werden. Dieses Interesse eint die meisten. Ein leidlich sauberes Gewissen dabei zu haben ist dagegen nicht so verbreitet. Das können wir, das müssen wir, das sollten wir umgehend ändern. (Klaus-D. R.)
Der Mensch hat keinerlei Respekt vor den Tieren und das macht mich unendlich wütend. (Gabriele H.)
Betrachtet man das unsägliche Leid der "Nutztiere" (schon dieses Wort müßte zum Unwort des Jahrtausends erklärt werden), so kann es einem auch nur annähernd empfindsamen Menschen nicht mehr möglich sein, Leichenteile eines Tieres zu essen. Ich wünsche mir mehr "Gammelfleischskandale", damit Menschen, wenn schon nicht aus Mitgefühl, so doch wenigstens aus Ekel, auf den Verzehr von Tieren verzichten. (Erika O.)
Guten Tag, freue mich, dass Tasso das Thema aufgegriffen hat. Eine Mastanlage ist für mich in-akzeptabel! Ich bin zur Zeit in einer Bürger-Intitiative aktiv, da in unserem Dorf "Mustin" eine Schweinemast-Anlage geplant war. Auf unseren Druck hin, hat der Investor das Handtuch geworfen! Wir bleiben weiterhin aktiv, um andere Bürger-Intitiativen zu unterstützen. (Margaretha Z.)
Liebe Fleischesser, hätten Sie ein Huhn, würden Sie es in einem Karton halten, ohne Tageslicht, frische Luft und Sonne? Wenn ja: Würden Sie es nach seinem kurzen, beklagenswerten Leben eines Sonntags schlachten? Und falls Sie auch das bejahen: Würden Sie dazu notdürftig betäuben, es an den Füßen kopfüber aufhängen und ihm dann den Hals durchschneiden, damit es ausblutet? Nicht? Finden Sie, Sie sollten es dann anderen zumuten, Ähnliches für Sie zu tun, damit Sie billig Hähnchenschnitzel kaufen können? (Hans M.)
Ich bin Vegetarier geworden, weil ich das Leid der Tiere, die zum Verzehr gezüchtet werde,nicht mehr ertragen konnte. Eier bekomme ich vom Bauern, da weiß ich das es wirklich Freilandeier sind und die Hühner genügend Auslauf haben. Ich finde es entsetzlich,das immer mehr Fleischquellen in den Hnadel kommen.Vorallem auch von Tieren,die nicht aus Deutschland kommen-sprich Kängeruh,Strauss etc. Muß der Mensch den wirklich alles "fressen"? (Regine S.)
Ich versuche mich und meine Familie möglichst bewußt und gesund zu ernähren. Leider ist dies nicht immer so einfach. Oft weiß man gar nicht, wie das Tier gehalten wurde. Nicht jeder hat einen Bauernhof um die Ecke. Ich denke, es geht vielen Menschen so. Daher bin ich für eine Kennzeichnungspflicht, aus der der Aufzuchtsort und die Haltungsart ersichtlich ist. Dann kann entscheiden, ob er das angebotene Fleisch/ die Wurst kaufen möchte oder nicht. Natürlich dürfen dann auch die Kontrollen nicht fehlen! Es sollte auch mehr über die Massentierhaltung in Zeitungen / Zeitschriften berichtet werden, um mehr Menschen zum Umdenken zu bewegen. Außerdem wüßte ich gerne, ob bei einem Bioprodukt auch die Tierhaltung gemeint ist oder ob es sich hierbei nur um Biofutter handelt (z.B. Ei. Ist Bio oder Freiland besser für das Huhn?). Diese Frage konnte mir bisher leider noch niemand beantworten. Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen! (Sylvia M.)
Jeder Fleischkonsument müsste gezwungen werden, sein Opfer selbst zu töten. Denn welcher von ihnen denkt schon, dass das Material unter dem Zellophan von jemandem die Rippe, das Bein oder der Rücken ist? Aber es ist wie bei jeder anderen Sucht, man verdrängt, weil man nicht fähig ist, die Realität auszuhalten. Nur weil einer anders beschaffen ist, ist er nicht weniger wert, bzw. gibt es mir nicht das Recht, ihn zu verletzen oder umzubringen oder noch feiger: umbringen zu lassen. Dabei gibt es so viele, leckere andere Dinge! So schwer ist es nicht, neue schmackhafte Dinge kennenzulernen und neue, zeitgemäße Gewohnheiten zu bekommen. Wir sind doch nicht alle Ewig-Gestrige! (Caroline B.)
Generell finde ich das wir alle etwas bewuster Leben sollten. Ich und meine Familie haben das Glück das wir auf dem Land wohnen. Wir haben ein paar eigene Hühner und das Rindfleisch wohnt neben an. Viele Leute meinen das sie kein Tier essen können was sie voher gesehen haben, gerade das sollte sich ändern. Ich weiß dem Rind oder Huhn geht es gut und es wird auf schonenede Weise ohne lange Transporte beim Dorfmetzger geschlachtet. In Bezug auf die Eier sollte man auch darauf achten das in vielen Produkten Ei enthalten ist, das sind alles Eier aus Käfighaltung. Gibt auch Nudeln ohne Ei. Der Einzelhändler ist ja durch unseren Konsum gezwungen immer alles zu haben und natürlich billig sonst geht man woanders hin,( Überproduktion ) so werden immer Tiere nur für den Mülleimer gehalten und geschlachtet. Umdenken, es geht auch mal ein Gemüseauflauf oder Kartoffelsuppe. Mal nachfragen wo kommt das Fleisch her. Mann muss nicht jeden Tag alles haben!!! (Simone G.)
Ich lebe seit 4 Jahren vegetarisch und seit 8 Monaten vegan. Ich kann jedem diese Ernährung nur empfehlen :) Vegan zu kochen ist toll und eine Bereicherung für jede Küche. Ich empfehle z.b. Pfannkuchen mal mit Kichererbsenmehl zu machen + ne Dose davon rein, und natürlich sojamilch. (Billige gibts z.b. im Asiashop oder auch im Aldi). Oder einfach öfter die Kuhmilch mit Sojamilch zu ersetzen, in Gerichten schmeckt man dies absolut nicht heraus. Die Sojamilch eignet sich also auch hervorragend zum Kuchen backen, Eier sind längst überholt ;). Zum Binden vll mal ein bisschen Speisestärke, Banane oder Johannisbrotkernmehl. Ich koche/backe meistens aber komplett ohne Zusatzbindestoffe was auch hervorragend funktioniert. Tolle Rezepte findet man auch einfach im Internet einfach gewünschtes Gericht eingeben und "vegan" dahinter setzen oder einfach sich so mal umschauen. Es gibt auch tolle rezepte auf Peta, den russischen Zupfkuchen kann ich z.b. nur empfehlen. GO VEGAN! =) (Felicitas K.)
Ich bin seit meinem 16. Lebensjahr Vegetarier und denke sogar darüber nach, mich vegan zu ernähren. Letzteres ist jedoch mit mehr Aufwand verbunden und dem Körper müssen hierbei fehlende Vitamine, wie z.B. B12, zugeführt werden. Vegetarier zu sein dagegen ist sehr einfach und es fehlt einem an nichts! Jeder Mensch muss das für sich selbst entscheiden, das Problem ist nur, dass viele sich nicht entscheiden (auch nicht für BEWUSSTEN Fleischkonsum), da sie überhaupt nicht nachdenken. Als Vegetarier wird man häufig "milde belächelt". Ich hoffe das wird sich in Zukunft ändern. (Eva W.)
Bio? Ein Hof kann noch so schön und tierfreundlich aussehen: Da gibt es immer noch ein "Hinter den Kulissen". Eine Kuh hat nicht deshalb so viel Milch, weil sie den ganzen Tag Gras frisst. Dazu muss nämlich gekalbt werden, immer und immer wieder. Männliche Kälber werden sofort als Kalbsfleisch angeboten, die weiblichen werden Milchkühe oder auch Kalbsfleisch. Aber von der Muttermilch haben sie allerhöchstens ein Tag etwas, da sie ja dem Menschen alles wegtrinken würden und bekommen Ersatznahrung. Trinkt ein Erwachsener einem Baby die Muttermilch weg? Bei der Legehenne ist es so ähnlich. Für das Legen von Eiern sind die nur die weiblichen Tiere geeignet und die Nachproduktion der Legehennen sieht dann so aus, dass die männlichen gleich "aussortiert" werden oder wenns hoch kommt als Suppenhuhn dienen, aber mir kann kein Bauer erzählen, dass es sich bei der Eiproduktion lohnen würde, die Hähne leben zu lassen. Deshalb lebe ich vegan. (Christiane B.)
Jeder Mensch als Verbraucher hat die Macht!!! Wird weniger Fleisch/Fisch/Milchprodukte/(Pelze-Felle gekauft) weltweit konsumiert, wird auch in Zukunft weniger produziert, aufgrund mangelndem Profit. Einseitige Ernährung (Veganer, Vegetarier, Täglich-Fleisch...) kann nie vollständig ausgewogen und gesund sein. Jeder sollte sich dann auch des weiteren für eine artgerechte Tierhaltung/humane Tötung engagieren: z. B, das man in den Discountern oder beim Metzger den Angestellten "Löcher in den Bauch" fragt, das man Petitionen (Tierschutz) zeichnet (epetitionen.de), die richtigen Tierschutzvereine wenigstens finanziell etwas unterstützt (besser nur 2,00 Euro spenden, als überhaupt nichts), sich mit seinen Mitmenschen über solche Themen unterhält und diese aufklärt u.s.w.. Heutzutage sollte sich wirklich jeder Mensch Gedanken machen, woher sein Essen (und Kleidung, Biodiesel, Tierversuche, Umweltverschmutzung etc.) kommt (z. B.: Auch in Spätzle sind Eier aus Massentierhaltung enthalten!). (Solly K.)
An Herrn Heinz K. Vielleicht möchten Sie sich, bezüglich der Eignung einer vegetarischen/veganen Ernährung in "besonderen" Lebenszeiten, mal das Positionspapier der ADA heraussuchen, findet sich im Internet. Ich selbst lebe vegan und habe eine Schwangerschaft hinter mir, in der ich sehr gute Blutwerte hatte, selbst mein FA hat gestaunt, daß es so geht. Auch meine Kinder essen alle vegan und sie sind viel gesünder als ihre Altersgenossen und auch ansonsten ganz normal entwickelt, ganz ohne Nahrungsergänzungen o.ä. Außerdem ist der Mensch physiologisch ein Frugivore, auch das läßt sich recherchieren und vor allen Dingen, einfach selbst versuchen. Ich werde mir mitnichten mehr von irgendwelchen Fehlinformationen oder Marketingstrategien die Augen zuschmieren lassen! Ich habe meinen Erkenntnisprozess abgeschlossen, zugunsten der Gesundheit! (Susanne S.)
Ich bin auf jeden Fall für Fleischverzicht! Ich selber bin seit 22 Jahren Vegetarier, meine Tochter ist zwei Jahre alt und bekommt zu Hause kein Fleisch. Wenn sie woanders ist und dort von anderen Fleisch bekommt ist es ihr freier Wille und für mich in Ordnung. Dennoch bringe ich ihr bei, Lebewesen zu achten und zu ehren. Zu gegebener Zeit werde ich ihr auch erklären woher Fleisch kommt und warum ich kein Fleisch essen möchte. Dazu gibt es ein tolles Buch mit dem Titel: "Warum wir keine Tiere essen" Dass Tiere für meinen Konsum derart gequält,missbraucht, misshandelt und ausgebeutet werden, kann und werde ich nicht akzeptieren! (Kea M.)
Viel für billig - und das nicht nur im Fleischbereich. Leider dachte auch ich mal so. Mir den Fleischkonsum ganz abgewöhnen schaffe ich nicht Aber einschränken,auf Qualität und Produkte aus qualfreier Haltung achten (Was muten wir den armen Kreaturen zu und anschließend uns mit dem Verzehr). "Gesundes" ist angeblich zu teuer -faule Ausrede. Wer Qualität ißt braucht davon weniger, dadurch ist (ggf. auch teureres) Qualitätsprodukt leistbar. Positiver Nebeneffekt: Gesundung unserer Nation und Krankenkassen. Aber auch bei Alternative Vegane Kost muß man wissen ob man ein Lebensmittel oder eine billiges Nahrungsmittel haben will. Meinen Kindern versuche ich meine Erfahrungen mitzugeben für einen vernünftigeren Weg, eben weil sie einfach mit Alternativwissen und -möglichkeiten aufwachsen. Müssen aber auch lernen, daß man mit dieser Lebenseinstellung häufig aneckt und dafür einstehen sollte. Nur so finden sich Gleichgesinnte und man kann eine Änderung im Großen bewirken. (Harriet B.)
Nicht nur gelegentlicher Fleischverzicht, regelmäßig und auch durchaus öfter, 1x wöchtentlich reicht doch aus. Das sonstige Lebensmittelangebot ist groß genug. Fleisch ist ja gesund und vor allem für Kinder im Wachstum wichtig. Daher bin ich für seltenen Fleischverzehr, selbst esse ich aber sehr wenig, auch selten Fisch. Aber mir ist wichtig, dass das Fleisch "BIO" ist und zunehmend auch andere tägl. Lebensmittel. So sichere ich wenigstens ab, dass das Tier artgerecht gehalten wurde und zudem gesund leben durfte. Dafür zahle ich auch gerne etwas mehr, aber was ist mit den Mitmenschen die sich dies nicht leisten können da z.B. geringes Einkommen? Desweiteren gibt es in unserem Haushalt keinerlei Waren aus Federn seit ich von dem Leid des Federviehs beim Rupfen durchs TV informiert wurde. Auch Waren aus Leder sind tabu! (Birgit B.)
Mein Mann und ich haben vor einigen Jahren, die Berichte über Tiertransporte im Fernsehen gesehen. Seit dieser Zeit, haben wir 3 vegetarische Tage in der Woche. Es gibt soviele, leckere, veget. Gerichte und soviele Käsesorten, das man auch einmal auf Fleisch und Wurst verzichten kann. (Christine N.)
Mein Sohn ist schon seit 5 Jahren Vegetarier, aus ethischen Gründen. Ich halte es so "wenn" es mal Fleisch sein soll, dann von einem "glücklich" gewesendem Tier. Aber wir meiden eher den Verzehr...und hoffen das entlich mehr Menschen die "stummen" schreie hören, und es ihnen den Appetit verschlägt. Wäre vielleicht nicht schlecht, wenn wie bei den Zigaretten, auf jedem "Kottelet" ein Gruselfoto abgebildet wäre....so für den Anfang... Dass das Wort "Tierschutz" einmal erfunden werden musste, ist wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Gesellschaft. Theodor Heuss, Deutscher Bundespräsident 1949 - 1959 Und was ist in unserer Gesellschaft der Tierschutz wert..... nicht einmal das Papier wo drauf es geschrieben ist. (Uschi T.)
Vielen Dank für Ihren Bericht. Ich glaube, dass sich das Bewusstsein der "Fleischesser" unbedingt ändern muss. Wer gerne und genussvoll in ein Steak beißt oder Geflügel o.ä. Fleischsorten konsumiert, sollte sich vor dem Verzehr informieren, wie das Tier gehalten und geschlachtet wurde. Außerdem würde ich mir wünschen, dass dem Verbraucher viel häufiger diese Haltungsbedingungen und Tatsachenberichte vor Augen geführt werden und auf Verpackungen klarer zu erkennen ist, dass das Produkt zwar billig ist aber nicht aus guten Haltungsbedingungen kommt. Auch mir, als seltener Fleischkonsument, wird bei solchen Berichten immer wieder klar... "Weniger ist Mehr"! Besser man freut sich 1-2x die Woche auf eine schmackhafte Fleischmahlzeit... -aus artgerechter Tierhaltung- und investiert gerne den Mehrpreis. (Tanja D.)
Wir sprechen uns grundsätzlich gegen Massentierhaltung und Tierquälerei aus und fänden es wichtig, dass auf der Verpackung vermerkt ist, woher das Tier stammt und unter welchen Bedingungen es gehalten wurde. Vollkommen auf Fleisch verzichten werden wir nicht, aber der Konsum ist bei uns auch nicht derartig hoch. Wir essen, was wir aus gesundheitlicher Sicht benötigen, um keine bleibenden Schäden, aus Mangelernährung resultierend, davonzutragen. Ein Kompliment an Herrn Franz M. weiter unten. Die Wirtschaft muss komplett umdenken und das in jeglicher Hinsicht, sonst bringt jede Absicht, egal wie gut sie gemeint ist, keine Verbesserung. MfG, Fam. J.
Meine Frau und ich essen nach Möglichkeit ausschließlich Bio-Produkte mit dem Bio-Gütesiegel, darunter zählen natürlich, neben Obst und Gemüse, auch Produkte wie Brot, Margarine, Schokolade, Käse, Eier und Milch. Beim Kauf von Fisch achten wir auf das MSC-Symbol. Heutzutage bekommt man derartige Ware zu einem annehmbaren Preis, selbst als Geringverdiener, Rentner und/oder Arbeitsloser. Es würde uns sehr freuen, wenn zukünftig auch auf Fleischprodukten das Bio-Symbol zu finden ist und wenn das Angebot an Produkten mit dem Bio- sowie dem MSC-Gütesiegel reichhaltiger und abwechslungsreicher wird! (K. J.)
Ich bin seit 9 Monaten Ovo-Lacto-Vegetarier. Bisher vermisse ich nichts, aber auch rein gar nichts. Für mich war es immer wieder eine schlimme Tatsache zu sehen wie Tiere bei den Akkordschlachtungen leiden. Sie haben genauso Gefühle wie Hund und Katz. Mit welchem Recht also, wollte ich es da abstreiten und die Tiere essen. Mir bricht es das Herz, wenn ich weiß, dass in Asien Hunde und Katzen gegessen werden. Aber wie kann ich aufschreien, wenn ich selber Kalb, Schwein und Kaninchen esse? Ob es was nutzt, ich weiß es nicht. ich mache es ja nicht wegen meiner Gesundheit, sondern aus Tierschutzgründen. Ich weiß nur, das ich seitdem eher das Leben lebe, was auch zu mir passt. Leider mag ich auf Milch und Ei nicht verzichten *rotwerd*. (Bea H.)
Ich esse seit fast 11 Jahren kein Fleisch uns auch keinen Fisch mehr. Weil ich meine Freunde nicht essen will! Hin und wieder ein Ei, aber ich kaufe nur Bio Eier. Leider ist hier aber auch nicht gewährleistet, daß es den Tieren besser geht, habe ich zu meinem Schrecken gesehen. Jetzt habe ich im Bioladen Eier vom Bauern gefunden. Es wäre gut, wenn es weniger von allem gäbe, aber dafür keine gequälten Tiere mehr. Aber auch dann möchte ich kein Fleisch mehr essen. Solange es diese Angebote gibt, werden immer Käufer da sein. Da müsste schon erst die Massentierhaltung einfach abgeschafft werden. Wer dann noch Fleisch essen will, oder auch Eier, sollte bereit sein mehr zu bezahlen. Man kann seinen Konsum ja auch einschränken und mehr andere Gerichte essen. Es gibt genug Alternativen. Ausserdem muss der Mensch nicht unbedingt Fleisch essen. Es schadet der Gesundheit nicht sondern wirk sich eher positiv aus. Mein Motiv war aber eigentlich nur, daß ich gar keine Tiere essen will. (Carola U.)
Was ist Intensivtierhaltung? Ist jeder Imker jetzt Massentierhalter. Die ökologische Tierhaltung hält Tiere mit weniger Leistung auf weniger Raum. Wie ist das aus Sicht des Klimaschutzes zu bewerten? Wenn wir in Deutschland weniger Fleisch produzieren, wird noch mehr hergekarrt. Ist das dann für unsere heile Umwelt vor der Haustüre besser? Ich scheue mich, nur mit Halbwahrheiten gefüttert und in eine Richtung gedrängt zu werden. Bitte objektiv berichten! (Franz M.)
Ich treibe seit über 40 Jahren Langlauf und habe gelernt auf meinen Körper zu hören. Je länger die Strecken wurden, desto weniger Fleisch benötigte mein Körper. Heute kommt der Verzicht auf Fleisch auch noch aus gesundheitlichen und ethischen Gründen dazu. Der Mensch muss nicht unbedingt Fleisch verzehren. (Horst B.)
AN Stephanie W. Ich will Ihnen ja nicht Ihr gutes Gewissen berauben aber lesen Sie sich mal den Artikel "Fleisch und Ei um jeden Preis" mal richtig durch. Da heißt es: >Bei den Schweinen und Rindern sind neben den Haltungsbedingungen die tierschutzwiedrigen Tötungsmethoden inakzeptabel< Was meinen Sie denn wo Ihr/e Bio-Schein/-Kuh landet?! Sie landen ALLE irgentwann im Schlachthof! Dort wird gemätzelt was das Zeug hält. So viele Schweine, Rinder, Hühner, Schafe, etc werden LEBEND gehäutet, verstümmelt, verbrüht, teilweise sogar zum Spaß der dortigen Arbeiter, dass Sie sich schämen sollten mit gutem Gewissen heutzutage noch Fleisch zu essen!!! Ich lege Ihnen das Buch: "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer mal ans Herz vielleicht verstehen Sie dann. (Hubert M.)
Wenn auf den Lebensmittelprodukten deutlich gekennzeichnet ist, dass die Tiere ordnungsgemäß und ohne Schmerzen getötet wurden und/ oder aus ordentlicher und keiner Massentierhaltung stammen, bin ich gern bereit diese Produkte zu kaufen und zu verzehren und auf andere nicht aus artgerechter Tierhaltung stammende evtl. billigere Produkte zu verzichten. (Sarah S.)
Ich bin immer noch der Ansicht, daß der Verzehr von Fleisch für Menschen auf Dauer unverzichtbar ist. In Zeiten der Reconvaleszenz, Schwangerschaft oder des Wachstums ist es nur für Menschen mit weitreichenden Kenntnissen und Mitteln möglich aus pflanzlicher Nahrung alle notwendigen Stoffe in ausgewogener Menge bereitzustellen. Der Körper kann sehr viele Jahre Mangelernährung fast ohne sichtbare Folgen kompensieren. Menschen sind von ihrer Physiologie her "Allesesser" wie übrigens auch die Schimpansen,ihre Verwandten. Der Name des Themas, Fleisch und Ei um jeden Preis, suggeriert von vornherein eine Kriminalisierung derjenigen die auch Fleish zu den essbaren Nahrungsmitteln zählen. Ich jedenfalls gehöre zu denen, die auf Qualität beim Einkauf der Nahrungmittel achten und dazu gehört daß ich mir auch Gedanken über die Herkunft dessen mache was ich esse. Gefühlsduselei aber, wie sie sich im Bereich des "Tierschutzes" weithin breitgemacht hat, ist mir ein Greuel. (Heinz K.)
Fleisch schadet nicht nur den Tieren, sondern macht definitiv krank. (Eva P.)
Wir bekommen fast jede Woche eine Obst- und Gemüsekiste vom Bauernhof. Aber gesunde Ernährung ist mir nicht erst wichtig, seitdem ich schwanger bin. Freitag ist bei uns immer Veggie-Day und auch sonst essen wir wenig aber bewusst Fleisch/Fisch, da ich auch jahrelang im Tierschutz aktiv war. (Stefanie B.)
Ich lebe nach dem Spruch: Tiere sind meine Freunde, und meine Freunde esse ich nicht. (Dagmar F.)
Ich versuche fast immer, mein Fleisch aus artgerechter Tierhaltung zu beziehen. Es schmeckt einfach besser. Außerdem haben mich die Fernsehberichte und Infos der Tierschutz-organisationen über Massentierhaltung und Tiertransporte immer wieder aufs höchste angeekelt. Für mich lautet die Devise: nie ein Fitzelchen Fleisch aus dem Supermarkt! (Heidi N.)
Der Artikel "Fleisch um jeden Preis?" im Tasso Tiernotruf Winter 2010 hat mich gefreut, weil ich nun sehe, dass es dem Verein nicht nur um die süßen Streicheltiere geht, sondern auch um jene, die auf unserem Teller landen. Das Thema artgerechte Tierhaltung ist mir sehr wichtig. Ich lebe im Münsterland, oft weht mir der Gülledunst in die Nase und wenn ich zwischen den Mauern der Maisfeldern radle, sehe ich nur gelegentlich mal Tiere, meist Kühe, auf den selten gewordenen Weiden. Die Schweine, Hühner und Puten leben, oder sagt man besser leiden, in großen fensterlosen Ställen. Bedrohlich wirken diese und man ahnt, dass dort im Verborgenen Schlimmes geschieht. Und das ist noch nicht genug. Bei den Winterversammlungen prahlen die Vertreter der Landwirtschaft mit einer grandiosen Entwicklung im Agrobusiness. Es liegen viele Bauanträge für riesige Mastanlagen vor. 4000 Schweine oder 150000 Hühner in einer Anlage, so sehen die neuen Fleischfabriken aus. Das eiweißhaltige Futter (Soja) dazu kommt aus Argentinien oder Brasilen. Dort sind KLeinbauern von ihren Feldern vertrieben worden, damit großflächig Gensoja angebaut werden kann. Es wird dort gehungert und hier werden manche Menschen krank und fett durch maßlosen Fleischverzehr. Jeder Tierfreund sollte auch ein Herz für die Nutztiere haben und ihnen Achtung entgegenbringen. Dass bedeutet, kein Fleisch aus Massentierhaltung. Lieber gelegentlich Fleisch und Wurst aus Neuland- oder Bio-Landwirtschaft. Das Fleisch hat natürlich seinen Preis, aber für andere Genussmittel oder Vergnügen ist das Geld ja auch da. Selbst unsere Katze schätzt ihr gutes Biofutter. (Dorothea S.)
Wir (meine Tochter, mein Mann und ich) essen jetzt schon seit ein paar Monaten Fleisch und Wurst aus dem Bio-Laden und vom Bauernhof. Erstens hat man kein schlechtes Gewissen, und zweitens sind auch nicht die ganzen Zusatzstoffe wie z.B. Konservierungsstoffe enthalten, was sich natürlich auch positiv auf den Geschmack auswirkt. Unsere Eier holen wir schon seit Jahren direkt vom Bauernhof. Wir haben beim Essen kein schlechtes Gewissen mehr und schieben auch zwischendurch mal ein paar Fleisch- und Wurstfreie Tage mit in die Woche hinein. Ich zumindestens fühle mich seitdem auch gesünder! (Stephanie W.)
Ich habe eigentlich noch nie viel Fleisch gegessen. Und auch schon seit längerem Wert auf Bioprodukte gelegt. Aber seit ich im Oktober diesen Jahres das Buch "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer gelesen habe und manchmal, weil ich so weinen oder vor Scham das Buch weglegen musste, esse ich kein Fleisch und keinen Fisch mehr. Ich habe mich seitdem mit Alternativen für meinen Speiseplan beschäftigt und superleckere Alternativen bzw. Ergänzungen entdeckt. Ich habe bislang noch kein einziges Mal Fleisch, Wurst oder Fisch vermisst. Herzliche Grüße von Steffi S. aus Braunschweig.
Jeder von uns kann, wenn er will, herausfinden wo die Tiere aufgewachsen sind, wie weit sie transportiert wurden und wo sie geschlachtet wurden. Allein der Kauf eines z.B. Hähnchens für 4 bis 6 Euro deutet darauf hin, daß dieses Tier unter erbärmlichen Bedingungen gelebt haben muß! Ein gelegentlicher Fleischverzicht ist schon ein Anfang und dann bleibt auch Geld übrig für z.B. "wertige Ware" vom Schlachter oder direkt vom Bauern. Mein Wunsch zu Weihnachten - keine Enten und Gänse aus der Supermarkt Truhe. Man kann sicher sagen: je billiger das Fleisch, je erbärmlicher haben die Tiere gelebt!! Das sollte man sich bei jedem Kauf vor Augen führen! (Jörg H.)
Wir essen schon viele Jahre kein Fleisch/Fisch mehr. Die schlimmen Berichte über Massentierhaltung waren Anlass dafür, ganz darauf zu verzichten. Nun wollen wir langsam auf vegane Kost umstellen, was uns allerdings nicht so leicht fällt. Lederartikel kaufe ich nicht mehr mit Ausnahme von Schuhen - die gibt es im Outdoorbereich nicht. An tierversuchsfreier Kosmetik gibt es mittlerweile auch viel Auswahl. Ich denke aber, wer gerne Fleich ist, sollte das auch tun, vielleicht weniger dafür aber aus artgerechter Tierhaltung. Wir dürfen uns auch nicht darüber aufregen, wenn in anderen Ländern Katzen oder Hunde gegessen werden um dann selbst genüßlich in eine Hähnchenkeule zu beißen. Für mich besteht hier kein Unterschied. Im allgemeinen finde ich es wichtig, kritisch zu hinterfragen wo denn unsere Lebensmittel aber auch Textilien usw. herkommen. Ausbeutung von Menschen und Kinderarbeit sind auch ein ganz großes Thema. (Monika R.)
Ich esse gerne Fleisch, und werde das auch nicht einschränken ... man muss eben nur auf die "Herkunft" achten ... und damit meine ich nicht, dass jede herkömmliche Art der Tierproduktion schlecht wäre. Würde ich alle so über einen Kamm scheren, könnte ich auch sagen, dass alle Eltern ihre Kinder schlagen! Deshalb sei doch zu Anfang mal gesagt, dass man sich insgesamt Gedanken machen sollte und nicht gleich alles verteufeln sollte Was nutzt es z.B., wenn die Käfighaltung von Hühnern in Deutschland verboten wird?? Ihr glaubt allen ernstes, dass dann das Ei in Nudeln, Kuchen o.ä. aus Freilandhaltung in Deutschland kommen??? (naja, in Polen dauert es noch Jahre bis dort der ursprüngliche Käfig verboten wird ... viel Spaß beim essen!) Es gibt neue, auch günstige Methoden, die in Deutschland aber auch gleich gern verboten werden. (Julia B.)
Unsere kleine Familie verzichtet komplett auf Produkte, die tierische Inhaltsstoffe haben oder für die Tiere leiden mussten. Es ist Heuchelei und ein sich vor den Tatsachen verschließen, wenn man Vegetarier aus ethischen Gründen sein will. Nicht nur für die meisten der Schuhe mussten unzählige Tiere sterben, nein auch für den täglichen Kuhmilchkonsum leiden die Kühe unsäglich. Jährlich werden sie vergewaltigt damit sie schwanger werden und der Milchfluß nicht versiegt. Das Kälbchen wird Ihnen sofort entrissen, denn sonst würde es uns ja die Milch wegtrinken. Ganz zu schweigen von der Überzüchtung unserer heutigen "Milchkühe". Die Euter sind so groß, daß sie fast platzen. Bei den Hühnern ist es ähnlich. Normalerweise würde ein Huhn ca. 2 Eier im Monat legen. Dazu muß es aber erstmal das Kalzium für die Schale produzieren. Nicht auszumahlen wie ausgelaugt die Hühner sein müssen, weil sie täglich ein Ei legen nur weil der Mensch es Ihnen andauernd stiehlt. Da kann das Huhn in Einzeltierhaltung verhätschelt werden, es bleibt übelste Ausbeutung! Tagtäglich werden Millionen Lebewesen von unseresgleichen gequält und getötet, nur weil wir zu bequem sind uns ausgewogen von pflanzlicher Nahrung zu ernähren. Schlimmer noch es wird den Massen suggeriert, daß es angeblich ungesund ist, ohne tierische Produkte zu leben. Dabei gibt es mittlerweile Studien, die dies widerlegen. http://de.wikipedia.org/wiki/The_China_Study Aber auf Kosten der Tiere wird weiter gelogen, gequält und getötet! Wir sind für eine nachhaltige Landwirtschaft ohne Viehzucht und ohne Gentechnik oder den Einsatz von Pestiziden. (Marcel P.)
Fleisch esse ich nur noch bei Einladungen und auch da nur einen Anstandshappen. Wenn wir Gäste haben (und alle erwarten Fleischgerichte!), so kaufe ich Fleisch aus artgerechter Haltung. Beim Fischkauf orientiere ich mich an der Liste von Greenpeace bzw. des WWF. Eierkauf ist ja kein Problem, da Bio-Eier inzwischen überall erhältlich sind. Was mich wirklich wütend macht ist, dass man in Deutschland für Fleisch einen Spottpreis bezahlt. Es muss doch jedem klarsein, dass dieser Preis zu Lasten der Tiere geht. Aber den Großteil der Bevölkerung interessiert es nicht. Im Gegenteil, spricht man das Thema an, sind alle peinlich berührt und wollen schnell das Thema wechseln. Ein beliebtes Argument ist auch, dass Bio nicht Bio ist und doch nur betrogen wird. Das ist natürlich eine gute Ausrede, um sich nicht mit dem Thema befassen zu müssen. Leider habe ich wenig Hoffnung, dass sich das Verhalten der Menschen ändern wird. Aber man darf nicht aufhören, auf das Tierelend hinzuweisen. (Gilla S.)
Ich esse viel weniger FLeisch seit ich mich mehr mit Tierhaltung beschäftige und versuche,es weiter zu reduzieren. Beim Tierschutz weiß man nie, wo anfangen- es gibt soviele Probleme und Mißhaltungen. Babytiere wie Lamm, Kalb, Spanferkel,etc. esse ich schon lange nicht mehr. Das kann ich mit meinem Gewissen nicht mehr vereinbaren. (Anita-Kathrin D.)
Ich bin überzeugte Vegetarierin, Bioeier und -milch sind selbstverständlich und kaufe nur noch tierversuchsfreie Kosmetik und ökologische Reinigungsmittel ohne Tierversuche. Leider muss man sich eingestehen, dass man durch den Kauf von z.B. Teigwaren, die z.B. größtenteils mit Legebatterieneiern hergestellt werden, immernoch zur Massentierhaltung beiträgt, aber dennoch sind wir alle auf dem richtigen Weg. Solche Foren finde ich sehr ermutigend, denn leider hat man häufig das Gefühl, der einzige denkende und mitfühlende Mensch in seiner Umgebung zu sein. Meiner Meinung nach sollten Filme über Massentierhaltung in der Lehrplänen aller Schulen Pflicht sein, auch im Fernsehen müsste noch viel mehr darüber berichtet werden. Leider "vergessen" und verdrängen Menschen nur zugern und kommen dann mit Ausreden, Bio sei nur teurer und weiter nix oder verallgemeinern "dann könne man ja gar nix mehr essen".Die meisten Menschen sind, wie ich feststellen musste einfach zu bequem, um sich zu ändern. (Angelie L.)
Wenn ich diese Bilder sehe steigt eine Wut in mir auf, die ich nicht beschreiben kann! Es ist eine Frechheit. Ich finde auch Nutztiere haben ein Recht auf ein artgerechtes und lebenswertes Leben!-Sie können sich schließlich nicht wehren! Ich hoffe, dass dagegen endlich mal was unternommen wird, weil was nützt ein Text in einem Forum, wenn einfach zu viele Menschen weggucken!? (Jenny B.)
Ich bin empört,wie schlecht die Landwirtschaft dargestellt wird. Bei uns gibt es die strengsten Tierschutzgesetze weltweit, die eine solche Haltung, wie Sie sie darstellen nicht erlauben. Die Tiere leben nicht unter opt. Bed., das will ich nicht leugnen, aber wenn ich mir anschaue, auf welch engem Raum Tiere in Tierheimen sitzen und das teilw. jahrelang, weil sie unvermittelbar sind, dann finde ich es ungerecht, d. Ldwirtschaft so zu verpöhnen! Es ist ganz klar untersagt, Tieren, die zum Verzehr vorgesehen sind, best. Medikamente zu verabreichen. Was für ein Widerspruch: Sie beschweren sich, wie unfair Tiere gehalten werden und gleichzeitig darüber, dass 30% der Landfläche als Weide genutzt wird. Im Stall ist nicht richtig und auf d. Weide auch nicht, oder wie?! Wenn ich mir anschaue, wieviele Tiere aus dem Ausland eingeschleppt werden, weil es ihnen sooo schlecht geht und wir hier in D´land genug Tiere haben, denen es nicht besser geht, dann stimmt für mich etwas nicht!!! (Anna-Lena B.)
Ich bin seit 12 Jahren Vegetarier, und habe es nicht bereut. man kann so viele leckere Gerichte zaubern,man muss sich nur informieren. Die Zeitschrift "Vegetarisch fit" kann ich nur empfehlen!! Eier nehme ich nur Bio. Ich finde es schrecklich, das sich viele Leute keine Gedanken machen, wo zB. ihr Fleisch herkommt..unverantwortlich.Sie müssten alle die Schlachthäuser von innen sehen,und die Viehtransporte verfolgen, was für ein Elend!! (Burdich P.)
Wir sind bereit, einen angemessenen Preis für Fleisch und Eier zu zahlen und kaufen unsere Ware beim Fachgeschäft am Wohnort oder beim Erzeuger direkt (Hofladen). Verantwortlich für diese ganze Misere sind doch letztendlich die Verbraucher, die immer volle Regale und VIEL Auswahl zu jeder Tageszeit wünschen und im günstigen Falle Kotelett essen die fettfrei sein sollten. (Irmel T.)
Liebes Tassoteam, ich habe ausgemergelte Kühe auf dem Transport ansehen müssen, da direkt vor meinem Bürofenster diese "Umschlaghalle" stand. Viele von Ihnen haben die Nacht nicht überlebt und einige, die nicht mehr stehen konnten, wurden mit dem Elektroschocker oder einer Forke auf Ihren letzten Transport zum Schlachthof gequält. Für mich als Vegetarier und absoluter Tierfreund war das ein Trauma und mit den meisten der Treiber war mangels IQ nicht zu reden. Mitleid hatte niemand mit ihnen und fast alle meiner Kollegen und Kolleginnen haben weggesehen und dämliche Sprüche gemacht. Dabei haben gerade die Nutztiere unsere Dankbarkeit wenigstens in Form von artgerechter Haltung verdient. Sie werden ausgebeutet und schlecht behandelt. Ihre Leidensfähigkeit ist bewundernswert. Vielleicht ändert sich etwas, wenn alle Fleischesser sich das Elend und die Angst der Tiere auf dem Transport und dem Schlachthof ansehen würden! (Delia O.)
Ich bin 51 Jahre, esse seit 30 Jahren keine Tiere mehr. Das heißt kein Fleisch, kein Fisch, nichts was Augen hat! Als ich damals erkannt habe mit welch einer Sauerei wir es in der modernen Massentierhaltung zu tun haben, da habe ich mir geschworen nie mehr Fleisch und Fisch anzurühren. Ich habe damals auch alles gegessen, ohne zu wissen, welche Dramen sich für die Tiere abspielen und welche gesundheitlichen Risiken wir auf uns nehmen, wenn wir ins Fleisch beißen.
Zum Glück gab es 1980 schon mutige Journalisten die genauer recherchierten und die Tierhaltungs- und Schlachtprobleme offen legten. Da waren zum einen die grausamen, unbarmherzigen, unnatürlichen Haltungsweisen, denen die Tiere ihr Leben lang ausgeliefert sind und die ekelhaften Medikamentengaben an den Tieren, welche wir in uns hineinschaufeln, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden. Viele Menschen haben durch ihren permanenten Fleischkonsum schon soviel an Antibiotikum zu sich genommen, das bei ihnen kein ärztlich verordnetes Antibiotikum mehr wirkt.
In unserer heutigen, modernen Zeit sollte jeder der ein wenig belesen ist, oder die Augen bei den entsprechenden Fernsehsendungen auf hält, das Problem erkannt haben und entsprechend reagieren. Aber es kommt ein Fleischskandal nach dem anderen ans Tageslicht, jedoch die allerwenigsten ziehen die Konsequenzen daraus. Woran liegt das? Sind wir Menschen zu dumm, zu erkennen was richtig und natürlich wäre, uns zu besinnen wie es früher einmal war. Da gab es nur am Sonntag den Sonntagsbraten und nicht jeden Tag Fleisch, Fleisch war eben zu teuer, es war ein Luxusartikel. Heute wird minderwertiges Fleisch als Billigware auf den Markt geworfen, welche sich jeder so oft er möchte leisten kann. Fleisch ist meistens in allen Gerichten enthalten, oftmals auch versteckt als Speckwürfelchen, oder Gehacktes, dort wo man es nur bei genauem, kritischen Blick, oder hinterfragen entdecken kann. Als Vegetarier hat man es auch heute noch mit unverständnisvollen Blicken zu tun und man bekommt noch lange nicht überall auch ein vegetarisches Essen serviert. Meistens muss man sich mit Beilagen begnügen. Wenn ich essen gehen will, bin ich schon glücklich auf einer Speisekarte ein oder zwei vegetarische Gerichte zu entdecken. Fleisch ist heute zu einem billigen Ramschprodukt verkommen, weil der Verbraucher alles immer günstiger haben will. Die Geiz ist geil Mentalität bringt uns in allen Bereichen an unser aller Abgrund. Nicht nur im Lebensmittelbereich sondern auch bei den täglichen Gebrauchsgegenständen muss alles billig, besser noch billiger sein.
Wir zerstören uns selber mit dieser Einstellung, zerstören ganze Märkte, zerstören alte, traditionelle Bereiche, wie z.B. den Bauern, der zu allen Zeiten unserer Kulturgeschichte immer eine wichtige Versorgungsrolle gespielt hat. Heute kann perverserweise nur noch der am Markt überleben, der konkurenzfähig ist, der am größten ist, der eben am billigsten produziert. Ungerechterweise werden so die letzten natürlich und artgerecht produzierenden vom Markt gedrängt durch unser aller Mitschuld.
Für tote Produkte wie Unterhaltungselektronik, Autos, Pflegeprodukte und dergleichen, werden von uns Unsummen ausgegeben, aber unser tägliches Essen, das was den Menschen am Leben und gesund erhält, dafür ist man nicht bereit etwas mehr zu zahlen. Ich für meine Teil kann nur sagen, das ich persönlich rundum zufrieden mit meiner vegetarischen Grundeinstellung bin. Ich fühle mich gesund, bin schlank und sehe jünger aus als meine fleischgenießenden Altersgenossen. Ich kann es nur jedem empfehlen, es einmal ohne Fleischkonsum auszuprobieren. Man ist, was man isst! (Ulrich B.)
Zu 98% essen wir nur BIO-Fleisch-Produkte, in der Hoffnung, dass es den Tieren wenigstens zu Lebzeiten besser ging und die Schlachtung humaner ist. Eier nur BIO und regional. Falls nicht so verfügbar, wird lieber auf Fleisch und Ei verzichtet. Besser weniger und dafür Qualitativ hochwertig!!! (Thomas S.)
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von Zeit zu Zeit gerne mal ein Stück Fleisch oder Wurst esse. Zugleich bin ich aber auch total tierlieb!!! Man steckt also in einem ständigen Zwiespalt: M.E. ist der Fleischverzehr sowie der Verzehr tierischer Produkte (z.B. Eier)legitim, jedoch sollte man auch hier mit offenen Augen kaufen, d.h. darauf achten, dass man z.B. Eier aus der Region oder sonst aus Freilandhaltung kauft. Ebenso sehe ich das auch beim Thema Fleisch. Man kann unseren Vierbeinern leider nur helfen, wenn die Menschen hierzu ein anderes Bewusstsein entwickeln. D.h. Tierliebe, kein Massenschlachten, kein Preisdruck. Primär ist es wichtig, dass hierzu entsprechende Richtlinien beschlossen werden, die eine vernünftige Tierhaltung sowie eine humane Schlachtung (ohne lange und stressige Transporte) sichert. Auch, wenn ich wahrscheinlich nicht komplett auf tierische Produkte verzichten kann/möchte, wäre ich gern bereit, für humane Voraussetzungen auch mehr zu bezahlen! (Sandra G.)
Ich finde man kann auch ohne Fleisch und Eier leben. Früher habe ich auch Fleisch und Eier gegessen. Aber seitdem ich weiß, wie sehr Tiere leiden müssen bis sie endlich geschlachtet werden, seitdem bin ich Vegetarierin. Und ich muss gestehen es bekommt mir sehr gut. (Bettina L.)
Hallo, wenn ich Fleisch kaufe, dann nur vom regionalen Bauernhof, wo die Tiere bis dahin ein schönes Leben hatten, ohne Massentierhaltung und ohne Transport. Auch die Eier stammen von diesem Bauernhof und ich sehe gesunde Hühner, die frei überall rumlaufen. Das ist das Mindeste, was man tun kann. (Heike A.)
Leider konnte ich nicht abstimmen, weil nichts zutrifft. Ich kaufe nur dort Fleisch, Wurst, Eier, wo ich weiß, daß die Tiere vernünftig leben durften solange sie lebten und daß auch die Schlachtung in Ordnung ist. Selbst wenn ich etwas mehr dafür bezahle finanziere ich damit die richtige Haltung und nicht die Quälerei. Vor allem kaufe ich nur so viel wie ich wirklich benötige damit nichts weggeworfen werden muß. Lieber weniger und ich kann mit Genuss essen und ohne schlechtes Gewissen. (Anja G.)
Jeden Tag Fleisch essen ist nicht nötig. (was Viele vergessen, Fisch ist auch eine Art Fleisch) Richtiges Fleisch kommt bei mir, wenn überhaupt, nur am Wochenende. wie wäre es mit mind. einem fleischfreien Tag in der Woche? (Alexandra S.)
Ja, ich esse Fleisch. Zwar immer weniger (schon aus gesundheitlichen Gründen bzw. einem gesunden Lebensstil), aber wenn, dann mit Genuss! Genießen kann ich es aber nur wirklich, wenn das Tier "natürlich" aufgewachsen ist, das heißt für mich Bio oder Wild. Und Fisch nur von nicht überfischten Arten. Ein Käfigei kommt mir ebenfalls nicht ins Haus! Schade ist, daß z.B. immer noch zu wenige Betriebskantinen bio kochen! Da also fast nur Fleisch aus Massentierhaltung auf den Tisch kommt, esse ich dort 90% vegetarisch. Vielleicht nur kleine Schritte, aber wenn das noch mehr mehr Menschen so durchziehen würden, wäre schon viel für die Tiere und die Umwelt gewonnen! (Andrea S.)
In meiner Familie haben wir unseren Fleischverzehr auf ein, zweimal im Monat reduziert, wir finden das ist ausreichend, man kann gut damit leben und schont die Tiere und die Umwelt, wenn das die meisten Menschen tun würden, könnten wir von der Massentierhaltung endlich weg kommen. Wir kaufen auch nur Fleisch, von dem wir wissen, dass die Tiere zumindest artgerecht gehalten wurden, ich wünsche mir, dass das Leid der Massentierhaltung von dieser Welt verschwindet und diskutiere auch in meinem Umfeld mit sehr vielen Menschen darüber in der Hoffnung das ich Gehör finde und die Menschen dahin gehend beeinflusse. (Dieter S.)
Meines Erachtens muss es kein Billigfleisch geben. Man vergißt viel zu schnell, dass die in Massen abgepackten Fleischstücke Lebewesen waren, die unter teils schlimmsten Bedingungen für den Konsum gezüchtet und getötet wurden. Leider wandern zu oft MHD-abgelaufende Packungen in den Müll - das Leiden des Tiers war umsonst. Eine Verminderung des Überangebots ist schon lange fällig und auch die Preise sollten den Wert eines Lebens widerspiegeln. Beim Fischkauf achte ich auf nachhaltigen Fang, die arrogante Menschheit kann nicht unbegrenzt die Tierwelt ausbeuten. (Katja S.)
Menschen können ja Fleisch essen (muss jeder für sich selbst entscheiden), aber muss man dafür die Tiere quer durch das Land transportieren?? Nur weil ein Schlachter woanders billiger ist? Das sollte gesetzlich verboten werden! (Elke L.)
Ich bin 15 Jahre alt und Vegitarierin. Ich bin die 1. in meiner Familie. Ich habe seit 5 Jahren kein Fleisch mehr gegessen und bin stolz darauf. Ich kann es nicht ertragen zu sehen wie die Tiere leiden müssen und für mich selbst kann ich das moralich nicht unterstützen und vertreten. Außer Fleisch esse ich auch kein Fisch und keine Gelatine. Also alles, was mit Fleisch zu tun hat und weswegen Tiere sterben müssen. Viele aus meiner Famlílie und meines Freundenkreises verstehen dies nicht. Doch ich stehe dazu und werde dies auch weiterhin durchziehen, mit oder ohne verständnis von anderen. Das ist mein Leben und ich fände es schön, wenn auch andere es so sehen würden, denn die Tiere leiden teilweise sehr, bevor sie dann sterben müssen. (Jaqueline C.)


