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TASSO-Umfrage zu Hybriden:

Ein Hybrid ist das Ergebnis der Paarung von Elterntieren unterschiedlicher Arten, Gattungen oder - beispielsweise bei Hunden - Rassen. In der Natur kommen artübergreifende Verpaarungen so gut wie nicht vor. Die Nachkommen wären in aller Regel nicht fruchtbar und hätten somit für die Evolution auch keine Bedeutung.

Liger (männlicher Löwe und weiblicher Tiger) bzw. Tigon (weiblicher Löwe und männlicher Tiger), Leopon (Löwe und Leopard), Zorse (Pferd und Zebra), Grolar (Polarbär und Grizzlybär), Puwo (Königspudel und Wolf) und Schiegen (Schaf und Ziege) sind daher eher von Menschenhand geschaffene  Arten, als von der Natur gewünscht.

Auch bei den Haustieren sind die Kreuzungen verschiedener Rassen seit einigen Jahren in Mode gekommen. Als so genannte Designerhunde entstanden unter anderem der Labradoodel, eine Mischung aus Pudel und Labrador oder der Goldendoodel, die Kreuzung aus Pudel und Golden Retriever, der Cockapoo (Cockerspaniel und Pudel), Yorkipoo (Yorkshireterrier und Pudel) und der Shipoo (Shih Tzu und Pudel).

 

 










Einige der Erfahrungsberichte unserer Leser:

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der großen Menge an eingegangenen Kommentaren nur einen Teil hiervon zur  Veröffentlichung bereitstellen konnten.

Prinzipiell bin ich dagegen Rassen zu kreuzen die sich nicht auf natürliche Art & Weise begegnen können (da z.B. anderer Kontinent) - so etwas halte ich für ausgemachten typisch menschlichen Schwachsinn. Frei nach dem Motto "Mal sehen was dabei rauskommt" Und bitte jetzt sollen schon wieder "NEUE" Hunderassen gezüchtet werden - haben wir denn nicht schon genügend Rassen zur Auswahl? Ich muss hier einigen meiner Vorredner recht geben - letztendlich könnte man sie genausogut als Mischling bezeichnen. Es sollte meiner Meinung nach in erster Linie immer um das Tier gehen - den es sind egal welche Rasse oder Art - wundervolle Wesen die unser Leben mehr bereichern als alle käuflichen Statussymbole dieser Welt. (Sophie B.)


So etwas gibt es schon länger und ist durchaus,als Rasse anerkannt.Zum Beispiel Langhaar Chihuahuas,sind eine Mischung aus Chihuahua und Papillon. (Heinz T.)


Die Vergangenheit zeigte doch, dass Eingriffe des Menschen zum Zweck der Anpassung an bestimmte "Schönheitsideale", oder besondere Merkmale des Körperbaus sich fast regelmäßig sehr zum Nachteil der Tiere auswirkten. (Peter E.)


Ich schließe mich de Meinung von Karin S. an. Der Mensch will alles besser und schöner haben. Was nicht seinen Vorstellungen entspricht, taugt nichts. Warum kann der Mensch sich nicht an den Dingen erfreuen, die die Natur erschaffen hat. (Gabriele B.)


Ich habe auch einen Hybriden..oder eher Mischling?Mein Münsterländer Terrier Mix ist super.Nie ernsthaft krank gewesen und auch keine Verhaltensauffälligkeiten.Ein ganz normaler 13 jahre alter Hund eben.Ich bin ein Fan von Mischlingen,solange die Rassen einigermaßen zusammen passen.Einen Dackel mit einem Schäferhund zu verpaaren wäre sicherlich nicht der Hit.Ich habe einfach die Erfahrung gemacht das Mischlinge sehr viel weniger anfällig für Krankheiten sind.Sie sind einfach robuster.Naja ob man nun Schiegen und Puwos züchten muss?Begeistert bin ich nicht davon. (Anja B.)


Ich finde bei Hunderassen es gar nicht so schlimm diese zu kreuzen, denn das wurde schon seit hunderten von jahren so gemacht. und zu dem Polarbär und grisslybär kann ich sagen, das ich über den polarbären erst letztens eine dokumentation gesehen habe, und dort wurde erzählt das ein jäger einen Bär geschossen hat der hell war mit dunklen flecken, ein gentest hat bewiesen das die Mutter ein Polarbär und der Vater ein Grisslybär war, also bei manchen arten kommt auch mal eine kreuzung vor. Ich seh das nicht so eng mit den hybriden. (Nicole K.)


Ich halte es für unangemessen, bei Hunderassen von "Hybriden" zu sprechen - es geht um Paarungen innerhalb einer Art. Und wenn wir darüber sprechen wollen, was der Mensch sich innerhalb der Art "Hund" so zurecht züchten darf oder sollte, sind es wohl eher einige der anerkannten Rassen, die auf den Prüfstand müssen (zu klein, zu groß, keine Nase, kein Fell, zu viel Haut, ...). Ob wir Mischlinge "brauchen", ist eine ganz andere Frage und diese Abstimmung geht daher völlig fehl. (Ute P.)


Ich kann nicht sagen ob es vernünftig oder unvernünftig ist. Wenn die Nachkommen keine gesundheitlichen Probleme haben, finde ich es nicht schlimm die verschiedene Rassen zu verpaaren. In der Natur sind sicher Kreuzungen von Königspudel und Wolf sehr unwahrscheinlich, aber am Dorf gibt es öfters Verpaarungen zwei Hunden verschiedene Abstammung (von Rasse kann keine Rede sein) und die Nachkommen sind wunderbare, gesunde Tiere. Mehr Gedanken sollten sich die Menschen machen, über Züchten von Rassen die auf unnatürliche Weiße, auf die Welt kommen müssen und Ihr ganzes Leben Gesundheitliche Probleme haben. Ich persönlich würde mir ein Hund aus dem Tierheim holen. Es gibt es dort genug Tiere die gerne eine “Familie” haben möchten. (Helena B.)


Wir selbst haben einen Hybriden, einen Biyok, eine Mischung aus Bichon Frisee und Yorkshire Terrier.Und diese Hündin ist das liebenswerteste Tier, das ich je kennen gelernt habe. Es ist zudem sehr gelehrig,liebesbedürftig und anhänglich, freundlich zu jung und alt. Die Mischung aus verschiedenen Hunderassen kann eine Bereicherung in der Tierwelt sein, allerdings nur, wenn mit Verstand und Verantwortung ausgeführt. (Markus S.)


Früher" nannte man so was schlicht und einfach Mischlinge. Heute sind es Designerhunde - arme Welt in der wir leben. (Petra P.)


Wenn man darüber nachdenkt- dreht sich einem der Magen Wir spielen Gott (Miriam N.)



Wer "Hybriden" pauschal beurteilen will, sollte sich mal mit der Geschichte vom Deutschen Schäferhund (Kreuzung aus thüringischem und württembergischen Hirtenhund), Australian Shephard (diverse Hütehundrassen), Berner Sennenhund (Diverse Schweizer Treib- und Bauernhunde), Leonberger (u. a. Landseer, St. Bernhardshund, Pyrenäenberghund) oder am besten die Geschichte aller so genannten Rassehunde, Rassekatzen bzw. Haustierrassen durchlesen. Erstaunlicherweise sind nahezu alle Haustierrassen, egal ob Nutztier oder nicht, genaugenommen Hybriden. Also nicht zu schnell urteilen, sondern erst mal bei jeder "Rasse" nachfragen, wozu sie gezüchtet wurde. Aber die wichtigste Frage überhaupt: Was ist mit den sogenannten "Mischlingshunden" und "-katzen", die keiner bestimmten "Rasse" angehören und unserem Nutzvieh (Rinder, Schweine, Hühner etc)??? (Christian S.)




Ich weiss gar nicht, was das soll! Der Mensch stellt sich meiner Meinung nach sehr gerne als "Übermenschliches Lebewesen" dar. Vom "intelligente Wesen" Mensch sollte man schon wesentlich mehr Vernunft erwarten können! Wenn die Natur es nicht vorgesehen hat, Tiger mit Löwen etc. zu kreuzen, dann sollte der Mensch dies auch nicht tun. (Karin S.)

 



Bin selber ein Anhänger von Mischlingen weil ich die gnadenlose Züchtung von sogenannten "Rassehunden" nicht unterstützen möchte. Ich denke man sollte der Natur einfach ihren Lauf lassen und sehen was dabei rauskommt! Schließlich hat doch jeder Hund ein Recht darauf lieb gehabt zu werden! Preisgekröhnter Rassehund oder Mischlingshund! (Daniela L.)

 



Ich habe eine ganz klare Meinung zu Hybriden: FINGER WEG DAVON!!! Meine Erfahrungen damit beziehen sich auf Frettchen, da war es vor einigen Jahren Mode, Iltisse mit Frettchen zu paaren, um die Krankheiten durch "frisches" Blut in den Griff zu bekommen...so das Argument. Entstanden sind sog. Hybridwelpen, wunderschöne Frettchen, aber verhaltensgestört und zeitweise sogar gefährlich. Es gibt 2 Arten, die superscheuen, die nach kürzester Zeit an Herzversagen starben, oder die extrem wilden und bissigen, die nur in Wildtierparks gehalten werden können, da sie nicht zahm werden. Gott sei Dank hat dieser Irrsinn ein Ende gefunden, ich habe seit Jahren nichts mehr gehört von Hybrid-Frettchen. (Kerstin W.)

 



Wozu neue Rassen züchten? Es gibt genug Hunderassen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. Ausserdem platzen die Tierheime aus allen Nähten, da stellt sich sowieso die Frage, ob man der wahllosen Zucht nicht sowieso gesetzliche Grenzen setzen sollte. Liebe zum Hund sollte Rasse unabhängig sein! (Gabriele S.)

 



Ich halte diese neuen Züchtungen für unvernünftig, es wird mit den jetzt vorhandenen Züchtungen schon viel zu viel Unsinn betrieben, warum dann auch noch Neue unterstützen? Es kann doch nur dabei herauskommen, dass wieder neue Modehunde entstehen, die jeder haben möchte, Hündinnen werden zu Zuchtmaschinen missbraucht und anschließend sind die Tierheime mit einer neuen Rasse "Wegwerfhunden" überfüllt. (Inka P.)

 



Da hier die Darstellung im Artikel bereits eine deutliche Richtung vorgibt ist diese Umfrage doch in dieser Form eher sinnlos. Wären die Vorteile einer Einkreuzung von anderen Rasen in den Vordergrund gestellt würde letztlich auch das Ergebnis anders ausfallen. Man bedenke nur wie viele Rassetypische Erkrankungen man durch gezielte Einkreuzung bessern oder sogar verhindern könnte. Die Rasenvielfalt ist doch nur durch gezielte Zucht zustande gekommen. Mir sind Mischlinge ohnehin lieber. (Markus S.)

 



Es gibt so viele verschiedenen Hunderassen aber so ist der Mensch- nie zufrieden, der Natur ins Handwerk fuschen und immer mehr erfinden, ob unnütz oder nicht.Die Gier der Menschen, Außergewöhnliches zu besitzen, wird immer größer. Erschreckend! (Heidi H.)

 



Es sind u bleiben einfach Mischlinge!50%Pudel-50%Goldi o Labrador Wer einen Labra-o.Goldendoodle wg Allergie kauft(deshalb existieren sie überhaupt), kann auch gleich den Pudel wählen,der ist antiallergen von Geburt an.Man braucht ihn ja nicht so schrecklich frisieren lassen..dann sind sie richtig hübsch..auch die Großen! Zumal auch nicht jeder Doodle- Welpe ein antiallergischer Hund ist.Ein Elternteil ist es nämlich nicht. Da sind wir dann wieder bei der Vererbungslehre! (Kerstin P.)

 



Gerade bei Hunden erscheint mir der Handel mit sogenannten "Designerrassen", die gerne auch "Edelmixe" genannt werden, als reine Geldmacherei. So wird aus einem stinknormalen Mischling ein "Designerhund". Ein Bekannter von mir hat einen "Puggle", eine Mischung aus Mops und Beagle, für 800 € erstanden. Für mich sind das alles Mischlinge. Züchten muss man sie nicht, das ist absolut unnötig. Bei den übrigen Tieren erscheint mir die Erzeugung von Hybriden als reines Herumexperimentieren. Der Mensch spielt ja gerne "Schöpfer". Meiner Meinung nach totaler Unsinn!!!! (Berna M.)
 


In meiner Hundeschule ist seit 14 Monaten ein Labradoodle. Die Familie (Besitzer) dieses Hundes wollten einen pflegeleichten, leichterziehbaren und familienfreundlichen Hund. Der Labradoodle wurde ihnen als solches verkauft. Trotz meiner langjährigen und sehr erfolgreichen Erziehungsmethoden, die angepasst auf die verschiedenen Rassemerkmale eingeht, entwickelte sich der Labradoodle entgegen allen anderen Hunden meiner Hundeschule zu einem ignoranten und hyperaktiven Hund. Die Rücksprache mit Trainerkollegen ergab, dass sie mit dieser Kreuzung ähnliche Probleme haben. Ich bin entsetzt, dass man zum Einen eine junge Familie bei der Anschaffung des ersten Hundes derart falsch berät, zum Anderen dass man trotz bekannter Probleme diese beiden Rassen weiter kreuzt. die Profitgier dieser Vermehrer, den Züchter würde ich sie nicht nennen, kennt auch hier keine Grenzen. (Elke S.)


Wenn man sich die Neuzüchtungen anschaut, ist in fast allen der Pudel mit dabei. Besonders Labradoodle und Goldendoodle wurden aus dem sinnvollen Grund geschaffen, auch für Blinde/Behinderte mit Hundehaarallergie Begleiter für den Alltag ausbilden zu können. Da Pudel wenig haaren sind sie eben gute Allergikerhunde und es ist durchaus sinnvoll, auch Allergikern die Möglichkeit zu geben, einen Hund zu halten, insbesondere natürlich behinderten Allergikern. (Veronica K.)


Ich finde es nicht richtig, dass hier zwei völlig verschiedene Dinge in einen Topf geworfen werden. Es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen der Verpaarung zwei verschiedener Arten und der Verpaarung zwei verschiedener Rassen. Die künstliche Erzeugung echter Hybriden, also Nachkommen zweier verschiedener, genetisch verwandter Arten bzw. Unterarten, ist gewiss bedenklich, unter anderem, da es diverse Risiken birgt wie Unfruchtbarkeit und verminderte Gesundheit. Zudem kann auch eine Vermischung des Verhaltensrepertoires zweier verschiedener Arten hervorgerufen werden, was es für ein Wild- bzw. Zootier schwer machen kann, im Leben zurecht zu kommen und von Artgenossen akzeptiert zu werden. Hunde jedoch gehören trotz ihres unterschiedlichen Aussehens und trotz ihrer teils auf bestimmter Aufgaben hin gezüchteten Spezialisierungen alle der selben Art und Unterart an und schöpfen auch alle noch aus dem gleichen wölfischen Ursprungs-verhaltensrepertoire. Genetisch sind sie wunderbar miteinander kompatibel. Die sogenannte rassereine Zucht von Hunden und die Führung von Stammbäumen wird erst seit ein paar hundert Jahren betrieben, davor gab es soetwas wie Rassereinheit im heutigen Sinne nicht, und auch heute noch sind der überwiegende Teil aller Hunde Mischlinge. Hier von Hybriden zu sprechen erscheint mir faktisch falsch und zudem irreführend. (Svenja D.)

 



Die ewige rRmzüchterei, auch an den etablierten Rassen, muss endlich mal ein Ende haben.Dabei gehts ja immer nur um das äußere Erscheinungsbild. Laßt unsere Hunde endlich mal so sein, wie es von der Natur vorgesehen ist. Bekanntlich treten fast immer irgendwelche Defekte, bzw. Krankheiten bei solchen Versuchen auf. Besonders sind die Qualzuchten (wie z.B. bei Mops, DSH, Sharpei usw.) endlich mal von unseren Gesetzgebern zu verbieten !!! (Michael S., Hundeschule Bergische Hunde)



Wir haben doch schon sooo viele Rassen, von denen etliche nicht mehr gezüchtet werden sollten, weil sie zu den Qualzuchten gehören - wie z.B. die Plattschnauzenhunde! In diesen Hybriden sehe ich überhaupt keinen Sinn, es sind doch nur Mischlinge und wenn da z.B. Pudel mit irgendeiner anderen Rasse verpaart werden, heißt das ja noch lange nicht, dass diese Mischlinge auf jeden Fall für Allergiker sind! Bei einem Wurf von 4 Welpen ist es ja in der Regel nur 1 Welpe und wie will man erkennen, welcher von den Vieren allergikergeeignet ist? (Karin S.)

 


Was ist vernünftig? Das, was dem Menschen nützt, sei es kommerziell, überlebensrelevant oder nur zur Freude? Oder was dem Tier nützt? Auf jeden Fall sind ja die z.Zt. bestehenden Rassen auch immer weiter herausgezüchtet worden, um besondere Fähigkeiten zu erlangen (Hütehunde, Jagdhunde, Windhunde etc.). Das hatte wohl ursprünglich rein praktische Gründe und auch sicherlich seine Berechtigung. Aber ob man nun aus rein modischen/kommerziellen Gründen Hybriden züchten muss, ist wohl eher zweifelhaft. Dies gilt aber auch schon für existierende Rassen (Pudel, Zwergpinscher, Nackthunde, Boxer etc. etc....). (Johannes S.)

 



Man muß DIESE Fragestellung und das worauf sie schließlich abzielt, klar trennen. Insoweit liegt hier eine stark manipulative Umfrage vor - es wird zunächst auf die Kreuzung verschiedener Gattungen abgestellt, dann jedoch auf die Verpaarung innerhalb einer Gattung (Hund) - der Hund und seine Rassen sind jedoch ohnehin "vom Menschen gemacht" - der Mensch züchtete Jagdhunde, Hofhunde, Familienhunde, Kampfhunde.. Die neuen Rassen sind zB Anti-Allergie-Hunde - darum zu verurteilen gegenüber einem Rassehund anderer Rasse? Über die Anerkennung einer Rasse entscheidet (bei Hunden) die Population der Tiere, die den neuen Rassestandard erfüllen und zur Zucht zugelassen sind - der Mensch züchtet auch Pferde, und wer will heute das englische Vollblut oder den Haflinger (gezielte Verpaarungen von Rassen) missen, wer liebt seinen Leonberger oder Border Collie? Auch gezielte Züchtungen. Liger oder Schiegen braucht die Welt nicht, das mag sein, und die Natur schiebt selbst einen Riegel vor (wie bei Muli/Maulesel), doch mit dieser Umfrage wird auf Kosten echter Hybriden Politik gegen neue Hunderassen gemacht - die ICH genauso wenig "brauche" wie Quarabs (die gerade erst neue anerkannte Rasse sind), die aber dennoch viele Menschen, hier möglicherweise stark allergiegeplagte Menschen, die dennoch den Wunsch nach einem Hund haben, vielleicht sogar einen Gebrauchshund (Blindenhund o.ä.) BRAUCHEN, glücklich machen. Darum klares nein zu Hybriden, aber "warum nicht" zu bedarfsorientierten Zuchtkonzepten. (Sabine H.)

 


Auch unsere heutigen Hunderassen gab es nicht ohne menschliches Zutun. Warum sollte die Schaffung "neuer" Rassen also nur das "Vorrecht" unserer Altvorderen sein? Sicher kann inzwischen vom Zwerg bis zum Riesen eigentlich jedes Bedürfnis nach speziellem Hundewunsch befriedigt werden und neue Rassen scheinen nicht erforderlich. Aber sind nicht auch unsere Mischlinge ein unendlicher Pool an Rassemischungen, die man eben als gegeben hinnimmt, ohne dass es darüber Diskussionen gibt. Ich bin ein Fan der Mixe und finde, dass es darunter sehr gelungene Exemplare gibt, die Vielfalt lässt immer wieder überraschen. Man muss sich nur in den Tierheimen oder beim Auslandstierschutz umschauen. Wer also offen ist für Neues, ist auch offen für gelungene Mischungen. Vielmehr diskussionswürdig sind Qualzuchten entsprechend einem Schönheitsideal, das nicht immer zu erkennen und zu verstehen ist, ich denke da nur an Schäferhunde, Möpse, Perserkatzen. Hier sollte man endlich gegenhalten. Es erschreckt mich, wenn ich lese, dass 87 % gegen Neuzuchten sind, aber auch unsere heutigen Rassen waren mal Neuzuchten und zum Teil wurde ganz schön experimentiert und gekreuzt, um das Wunschbild zu erreichen. Neueren Datums sind z.B. der Schwarze Russische Terrier, der Eurasier, der Kromfohrländer, diese Rassen sind nicht sehr verbreitet, es spricht auch niemand darüber. Freundliche Grüße, (Uta H.)


Irgendwie kommt es mir ein wenig so vor, als würden hier Äpfel mit Birnen verglichen werden: Während Tiger und Löwen sich in der Natur nicht einmal begegnen und somit unter natürlichen Bedingungen keine Möglichkeit haben sich zu paaren (und es selbst dann auch vermutlich nicht tun würden) ist eine Kreuzung unter verschiedenen Hunderassen wohl kaum ein Problem - ausser für fanatische Verfechter von reinrassigen Zuchthunden und Reinhalter hochadeliger Stammbäume, in meinen Augen eher wider die Natur als ein Pudel-Shitzu-Mix. Ich für meinen Teil mag meinen Jackrusselspitz genau so wie er ist; ob die Mischung geplant war oder nicht kann ich zwar nicht sagen aber irgendwie ist es mir auch egal. Die Paarung Grizzly und Polarbär ist -so weit ich informiert bin- übrigens gar nicht so selten, zumindest in Gegenden, wo sich die Habitate der beiden Bärenarten überschneiden. Auch weiß ich nicht, wo das Problem mit Kreuzungen von Schaf und Ziege sein soll, etwas ähnliches kennen wir doch zwischen Pferd und Esel als Maultier bzw. Maulesel, ohne dass es da jemals Aufschreie gegeben hat. (Oliver W.)



Die sogenannten Designerhunde sind eine schöne Umschreibung von Mischlingen um damit viel Geld zu verdienen. Würde man den Menschen, die sich für viel Geld einen "Designer"hund kaufen und meinen damit etwas besonders Edles erworben zu haben, die Anerkennung verweigern und ihnen geradeheraus sagen, dass es sich um einen Mischling handelt, könnte man diesem unsinnigen Treiben ein Ende setzen. Wie wir alle wissen, sind die Tierheime voll von Hunden aller möglichen Abstammung. Wer einen einmaligen Hund sucht, wird hier bestimmt fündig. Denn nicht das Aussehen und der Stammbaum zählen, sondern (wie auch beim Menschen) der Charakter. Meine eigenen Hunde sind solche Charakterwesen aus dem Tierheim. (Jürgen H.)



Naja, früher hieß das einfach Mischling. Das bewußte Zusammenführen von Elterntieren, damit die Nachkommen bestimmte Eigenschaften haben, wurde und wird doch immer gemacht. Selbst sogenannte "Rassestandards" wurden und werden herausgezüchtet.Leider auch machmal unter schlimmen Kriterien (Qualzuchten, das Töten "unerwünschter" Welpen) mit falscher Fellfarbe). Was ist denn so schlimm, wenn man 2 Rassen mixt? Solange die Tiere gesund sind und Liebhaber finden, ist es doch okay. (Maiken L.)



Es gibt über 430 anerkannte Hunderassen. Die meisten Menschen würden davon gerade mal 30 auf der Straße erkennen - auch die, die zum Design-Hund greifen. Ich halte bereits die aktuelle Hundezucht-Situation für fragwürdig. Das Argument der Allergiker-Eignung ist fadenscheinig, denn Pudel haben diese Eignung viel zuverlässiger als ihre Hybriden. Ich habe bereits Leute kennengelernt, die ihren Labradoodle weiterverkauft haben, weil die Tochter doch allergisch reagierte... Während wir Hunde "designen", sterben weiterhin täglich Hunde auf der Straße, in Tierheimen und Tötungsstationen, weil sie kein Zuhause haben. Ich lebe mit Hunden aus dem Tierschutz, ich liebe sie, wie sie sind, ohne Kupierte Ruten oder Ohren, ohne Designfrisur, ohne Papiere. Vielleicht ist mein Drang nach Geltung und Selbstverwirklichung nicht so groß? (Petra S.)



Ich bin für vernünftige Hybridisierung. Wenn Rassespezifische Erbkrankheiten durch die Mischung mit einer anderen Rasse eleminiert werden können, finde ich das gut. (Silvia W.)



Menschliche Kreation "neuer Rassen" ist i.d.R. unnötig; bei weit über 300 anerkannten Rassen ist die Vielfalt mehr als gegeben. Designerhunde werden hervorgebracht aus rein materiellen Interessen der "Züchter" ohne das für eine verantwortungsvolle Zucht notwendige Hintergrundwissen zu den betreffenden Rassen oder Individuen. Einzige tolerierbare Ausnahme sind für mich Projekte mit einem klar definierten, nicht kommerziellen Ziel, z.B. zum Hervorbringen optimierter Eigenschaften für Servicehunde (Blindenführhunde, Behindertenbegleiter). Leider sehe ich als langjähriger Züchter aber selbst bei solchen Projekten immer wieder erschreckend große Wissenslücken betr. Genetik und sogar züchterischen Basiskenntnissen, absolut notwendige theoretische Grundlagen VOR jedem Zuchtvorhaben, egal welcher Rasse. (Ada N.)



Diese sogenannten Designer Hunde sind, meiner Meinung nach, nichts anderes als völlig überteuerte Mischlinge. Bei Preisen die den Welpenpreis eines "normalen" Rassehundes gerne mal übersteigen sind ganz fix genug skrupellose Leute da die den schnellen Euro sehen. Gesundheits Tests und Zuchttauglichkeit bleiben aussen vor. Wer einen Mischling möchte sollte sich im Tierschutz umsehen und nicht Vermehrern die Taschen füllen. (Ulla R.)



): Ich persönich hatte mich vor der Anschaffung meiner Mischlingshündin in die sogenannten "Puggles" verguckt: Mops und Beagle. Als ich aber recherchierte, um mich näher zu informieren, war ich entsetzt. Zum einen über den Preis, den ich für einen "Mischling" zahlen sollte, zum anderen über den "Modehype" der um diese Hunde gemacht wurde. Da hat man gleich das Gefühl, das unseriöse Hundezüchter nur fettes Geld machen wollen. Das hat mich dann endgültig vom Wunsch eines "Puggles" abgebracht. (Dunja M.)
 

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04.05.2012 - Zusammen mit dem Tierheim Butzbach und der Hundeschule Elmi startete die Tierschutzorganisation TASSO e.V. das Projekt „Hunde bewegen Menschen“ ...