Der Traum für viele Tierhalter: Der Vierbeiner darf mit ins Büro. Diese Firmen - beispielhaft ausgewählt - machen es möglich und erklären, weshalb das Mitbringen der Tiere nicht nur den Mitarbeitern Vorteile bringt:
Über das Unternehmen:
Die Wohngruppe 360° ist ein intensives Angebot für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren in schwierigen Lebenssituationen, die eine zeitlich befristete, stationäre Betreuung benötigen oder wünschen. Die jungen Bewohnerinnen und Bewohner benötigen, auf Grund problematischer Erfahrungen in ihren bisherigen Familien, eine intensive, stationäre Betreuung. Die Biografien der Jugendlichen sind oft durch soziale, emotionale und materielle Defizite gekennzeichnet.
Die Wohngruppe bietet sieben Jugendlichen eine intensive, auf ihre Bedürfnisse angepasste Betreuung, in der Regel bis zur Verselbständigung.
www.auf-achse.de

Die Geschäftsführung über Hunde an der Arbeitsstätte:
"Die Tiere in unserer Jugendwohngruppe geben bei den jugendlichen Bewohnern, welche häufig sozial und emotional beeinträchtigt und voller Ressentiments gegenüber Menschen sind, ein Beispiel für unvoreingenommenes Aufeinanderzugehen ab – empathisch und ungestört von kognitiven oder kulturellen Wertungen.
Die Hunde „entlassen“ den Pädagogen aus der unvorteilhaften Rolle des Erziehers und machen ihn oder sie zum Hundebesitzer und Hundefreund. Dies führt dazu, dass eingefahrene Verhaltensmuster gegenüber Pädagogen oftmals aufgebrochen werden, weil mit Hilfe des Hundes eine Vertrauensbasis geschaffen werden kann, der es dem/der Jugendlichen ermöglicht, die Hilfe anzunehmen.
Zudem können die, in der Vergangenheit gemachten, positiven oder negativen Erfahrungen mit Hunden verstärkt oder relativiert werden. Dies stärkt das Selbstwertgefühl der Jugendlichen. Die Anwesenheit der Tiere bewirkt außerdem ein entspanntes Klima in unserem Haus und bei den Bewohnern erhöht es die Motivation zur Übernahme von Verantwortung.
Den Mitarbeitern, welche im Schichtdienst arbeiten und häufig sehr lange Dienste haben, nimmt die Möglichkeit, ihren Hund mit zur Arbeitsstelle nehmen zu können, viel Stress bei der Organisation der Betreuung und Versorgung ihrer Tiere. Unzufriedenheiten wird auf diesem Wege vorgebeugt und die Einsatzbereitschaft erhöht."


Über die fotocommunity:
Im Jahr 2001 entstand die Idee, Fotoprojekte von engagierten Amateur-Fotografen unter einer einheitlichen Oberfläche zusammenzufassen - die fotocommunity war geboren. Heute ist die fotocommunity mit 1.000.000 Mitgliedern die größte Internetgemeinschaft für Fotobegeisterte in Europa. Die eigenen Fotos mit anderen diskutieren, Hilfe für die Bildbearbeitung bekommen oder sich über die neuesten Entwicklungen der Fotografie austauschen - all das und noch vieles mehr ist in der fotocommunity möglich.
fotocommunity im Internet:
Hundesektion
Katzensektion

Hunde im fotocommunity-Büro:
Von Anfang an war es nie eine Frage, ob Hunde im Office erlaubt sind oder nicht. Da der Geschäftsführer und Gründer der fotocommunity - Andreas Constantin Meyer - selbst ein großer Hundeliebhaber ist, waren und sind sie immer erwünscht. Nach Meinung des Chefs und seiner Mitarbeiter tragen die tierischen Kollegen sehr viel zum guten Klima bei und ein Büro ohne Hunde kann und will sich dort niemand mehr vorstellen. Durch die günstige Lage des Office direkt an den Rheinwiesen sind auch jederzeit die nötigen Spaziergänge unkompliziert möglich. Insgesamt sind regelmäßig die folgenden fünf Vierbeiner im Büro:
Graf D`Amour "Chicco" - Rieschnautrie (Mix aus Riesenschnautzer und Retriever), geboren 2003. Der erste Hund im Office und die gutmütigste Seele von Hund, die man sich nur vorstellen kann. Ist dauerverliebt in Lady "Dora".

Lady "Dora" - Airdale Terrier, geboren 2005. Eine ebenso freundliche, wie auch verfressene Hundedame. Graf D`Amour "Chicco" liebt sie aus ganzem Hundeherzen und ist meist auch dort zu finden, wo sie sich gerade aufhält.
Die graue Eminenz "Otti" - Rauhaardackel, geboren 1995. Kann nicht mehr wirklich viel sehen und schläft die meiste Zeit des Tages. Doch wenn sie dann einmal wach ist, kann sie immer noch bestens erschnuppern, an welchem Bürotisch gerade ein Wurstbrot gegessen wird und ist dann auch flugs dort.
Göttin der Entspannung "Jule" - Golden Retriever, geboren 2002. Man könnte meinen, Jule hätte den Schlaf erfunden, denn das ist mit Abstand ihre liebste Tätigkeit. Ein Blick in ihre hypnotischen Augen und jeder Stress fällt von einem ab.
Prinzessin "Maira" - Pudel, geboren 2009. Das kleine schokoladenbraune Energiebündel stieß als letzte zum "Rudel" und wurde sofort liebevoll aufgenommen. Sie liebt es, Bällchen zu jagen und wenn sie einen ansieht, geht die Sonne auf. Sie ist temperamentvoll und man kann ihr nicht wirklich böse sein.
Über Kisju:
Die Kisju Gmbh entwickelt und betreibt einen Online Marktplatz für Lebensmittel. Auf diesem Marktplatz können Kunden Lebensmittel, Spezialitäten und Feinkost direkt beim Produzenten bestellen. Die Kisju Lebensmittel sind alle etwas Besonderes. Sie sind handgemacht, stammen aus alten handwerklichen Familientraditionen oder sind tolle neue Rezeptideen. Das Büro der Firma liegt in einem ehemaligen Fabrikgebäude im Prenzlauer Berg in Berlin. Für uns ist es selbstverständlich, dass unsere Mitarbeiter ihren Hund mitbringen dürfen. Es gibt viel Platz und einen grünen Innenhof, wo sich die Hunde auch einmal austoben dürfen.
Homepage: www.kisju.de
Zitat der Chefin:
"Tiere sollten an der Seite ihres Besitzers leben und nicht allein zu Hause gelassen werden. Wir von Kisju möchten das unterstützen. In unserem Büro sind alle Tiere herzlich willkommen. Unsere 3 Hunde Neo, Louis und Maya tragen täglich zu einem herzlichen und kollegialen Betriebsklima bei."
Hunde im Büro:
Im Büro wuseln die Zwergspitz-Dame Maja, Louis - ein Parson-Russel-Terrier und Neo Asgard, ein knapp 40kg Husky-Schäferhund-Rottweiler-Rüde herum. Sogar der jährliche Betriebsausflug wird so geplant, dass auch alle Vierbeiner mit können und Spass haben - etwa beim Wandern in der sächsischen Schweiz oder beim Ski-Langlauf auf entsprechenden Hunde-Loipen.



Das Unternehmen:
Die Firma Klimageräte Großhandel Ketzler blickt auf eine langjährige Firmengeschichte zurück. Der Familienbetrieb importiert Klimageräte für den deutschlandweiten Vertrieb an Fachpartner. Kundennähe und Flexibilität sind es, die den Service so besonders machen.
www.kgk-online.de
Der Chef Peter Ketzler:
"Dass meine Leute ihre Hunde mitbringen, hat für mein Unternehmen mehrere Vorteile. Zum einen sorgen die Hunde für eine viel bessere Stimmung und die nötige Fitness der Zweibeiner im Büroalltag. Zum anderen ist die Bereitschaft für die eine oder andere Überstunde größer, wenn einen nicht das schlechte Gewissen plagt, dass zuhause jemand wartet".

Die Hunde:
Mischlingshündin Julia (15 Jahre) - die gute Seele des Büros. Sie ist mittlerweile taub und auch durch den größten Stress nicht aus der Ruhe zu bringen! Beim Mittagspausensprint durch die Felder benimmt sie sich wie ein junger Hund und hängt die jüngeren Hunde (und den Chef) locker ab.
Jack-Russel-Mix Lisa (4 Jahre) - Lisa hat einen angeborenen Hirnschaden, der dazu führt, dass sie sich manchmal im Kreis dreht. Sie wird von vielen behandelt wie eine Prinzessin, hat es aber faustdick hinter den Ohren!

Staff Ambra (9 Jahre) - Ambra wird in der Firma gerne als "liebster Hund der Welt" bezeichnet. Und das obwohl sie ein waschechter sogenannter Kampfhund ist - als solcher kämpft sie aber lediglich mit ihrem Gewicht, wenn es ihr wieder einmal gelingt, die Postbotin um ein paar Leckerlis zu bestechen.
Saluki-Mix Mandy (10 Jahre) - Mandy ist ein Pflegehund des Tierheims. Sie hat einen inoperablen bösartigen Tumor und sollte eigentlich nur noch ein paar Wochen leben. Das war vor 6 Monaten und Mandy will davon gar nix mehr wissen. Sie ist quietsch-fidel und verzaubert uns täglich mit ihrer Lebensfreude.
Über die Senioren- und Pflegepension:
Die Senioren- und Pflegepension Fröhlich GmbH liegt im Ortsteil Bergstedt im Norden von Hamburg. Sie bietet 37 Bewohnern aller Altersstufen ein neues Zuhause ohne Schwerpunkt in der Pflege spezieller Krankheitsbilder. Ins Haus und in die Zimmer kann man problemlos mit dem Rollstuhl gelangen. 11 Zimmer verfügen über einen Balkon/Terrassenzugang. Die Nutzung der Sanitäranlagen ist ebenfalls barrierefrei. Im Sommer steht den Bewohnerinnen und Bewohnern ein kleiner Garten mit 2 Gartenlauben sowie vielen Stühlen, Bänken und einigen Liegen zur Verfügung.
Sehr viel Wert wird auf ein ruhiges, familiär betontes Umfeld gelegt, in dem die pflegerische Arbeitskraft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Mittelpunkt nah am Bewohner - in seinem Zimmer, im Gemeinschaftsraum oder in den Sommermonaten im Garten - hat.
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Tiere vor Ort:
Miro kam am 16.10.2007 zum ersten Mal in unsere Einrichtung. Da war er gerade 7 Wochen alt. Unsere Bewohner streichelten und kuschelten ihn oft und sehr liebevoll. Er gehört unserer Pflegedienstleitung, und ist praktisch bei uns groß geworden. Miro ist ein schwarzer Australian Sheppard - Golden Retriever – Labrador - Mischling. Jetzt ist Miro ein erwachsener Rüde, der jeden Menschen mit Freude begrüßt und sich auf Streicheleinheiten freut.
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Nando kam im Februar 2008 in unsere Einrichtung und ist auch praktisch bei uns groß geworden. Er gehört unserer Heimleiterin und unserem Geschäftsführer. Jetzt ist er ein 2 Jahre alter Bernasennenrüde, der sich stets auf unsere Bewohner freut und mit ihnen, trotz seiner beachtlichen Größe, sehr vorsichtig und liebevoll umgehen kann.
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Teddy kam im September 2008 im Alter von 13 Monaten in unsere Einrichtung. Er ist ein Bruder von Miro. Unsere Pflegedienstleitung hat ihn aufgenommen, nachdem sie erfahren hat, dass er es nicht so gut getroffen hat, und wieder weggegeben werden sollte.
Teddy war anfangs sehr ängstlich, menschenscheu, und wusste nicht, wie er mit anderen Hunden umgehen kann. Deswegen versteht er sich mit Nando leider immer noch nicht. Mittlerweile freut er sich darauf, für unsere Bewohner ein Spielchen mit seinem Bruder vorführen zu dürfen und sich von ihnen streicheln zu lassen.
Die Geschäftsführung über "Arbeit & Tiere":
Wir sind der Meinung, dass Tiere, gerade in der Altenpflege, eine sehr positive Wirkung auf das Wohlbefinden unserer Bewohner, aber auch unserer Mitarbeiter, haben. Tiere spenden Trost und natürliche Ruhe, vermitteln Freude und animieren zum Sprechen mit dem Tier und mit anderen Bewohnern, zum Anfassen und Streicheln, und zu geistiger Aktivität durch Beobachtung und Interaktion mit dem Tier.
Deswegen erlaubt die Geschäftsführung den Mitarbeitern das Mitbringen der Haustiere, und bringt auch selbst Nando mit. Ein Aquarium im Gemeinschaftsraum spendet ebenfalls Ruhe und Entspannung.
Außer den oben vorgestellten Hunden kommt noch ein Hund unserer Mitarbeiterin, Bogus, ein Australian Sheppard, zu Besuch. Auch das Frettchen einer anderen Mitarbeiterin wird gerne gesehen.
Unsere Bewohner können ihre Haustiere mitnehmen, wenn sie bei uns einziehen. Dadurch wollen wir die Verlustgefühle unserer Bewohner mindern – wenn sie schon ihr vertrautes Zuhause verlassen müssen, sollen sie wenigstens ihren tierischen Freund behalten. Voraussetzung ist allerdings, dass bei Hunden regelmäßige, tiergerechte Spaziergänge von dem Bewohner oder deren Angehörigen gewährleistet sind. Bei Katzen, Kleintieren und Vögeln muss die regelmäßige Reinigung der Tiertoiletten oder Käfige von dem Bewohner oder deren Angehörigen gewährleistet sein.
Unsere Hunde befinden sich unter ständiger tierärztlicher Aufsicht, werden regelmäßig entwurmt und geimpft, um die Infektionsgefahr für unsere Bewohner zu minimieren.
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Das Unternehmen:
Die Steuerkanzlei Bräuer hat ihren Sitz in Düsseldorf und betreut bereits seit 22 Jahren kleine und mittelständische Unternehmen über Freiberufler bis hin zu Privatpersonen rund um die Themen Lohn- und Finanzbuchhaltung, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, betriebswirtschaftliche Beratung sowie Unternehmensbewertungen.
Der Chef Peter Bräuer:
"Natürlich bin ich damit einverstanden, wenn meine Mitarbeiter ihre Tiere mit ins Büro bringen, solange die Arbeit nicht darunter leidet und die anderen Kollegen damit keine Probleme haben bzw. sich nicht gestört fühlen. Da in meinem Unternehmen "das kollegiale Miteinander" sehr gut funktioniert, hatten wir bisher keine Unstimmigkeiten, Beschwerden o.ä., wenn wieder tierischer Besuch angesagt ist/war und von unseren Mandanten kamen bisher nur positive Reaktionen.
Tiere im Büro:
Schon seit Jahren bringt die Mitarbeiterin Marina B. behinderte oder Gnadenbrottiere mit ins Büro. So hat bereits ihr Hund Lukas nach seiner Augenoperation ihr Büro kennen gelernt,

sowie ihr Kater Ronnie nach seiner Amputation.


Kater MO war ein alter blinder, sehr kranker Gnadenbrotkater, der ab Ende November 2009 täglich mit ins Büro gefahren ist, bis er leider Mitte Januar 2010 verstarb.
Ebenso haben drei Kanarienvögel aus Handaufzuchten hier das Fliegen gelernt!