Lesen Sie hier die oft mit Freuden-Tränen verbundenen Geschichten unserer registrierten Tiere.
Aber TASSO hilft nicht nur Tieren, die zurückvermittelt werden: Dank des neuen Online-Tierheims von TASSO, shelta, finden auch viele Tiere ein neues, schönes Zuhause.
Sie haben selbst eine solche Geschichte mit Ihrem Tier erlebt? Dann schreiben Sie uns.
Frau Hörner erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte
"Im November 2008 kam Mitsos als dreijähriger Straßenhund aus Griechenland zu uns. Er wurde mit 6 Monaten das erste Mal auf der Straße gesichtet, und mit 3 Jahren bekam er eine Ladung Schrot ab. So habe ich ihn über den Tierschutz einfliegen lassen, und diese Entscheidung war einfach nur richtig. Mitsos hat sich superschnell an die neue Umgebung gewöhnt und wollte es uns immer recht machen. Ein gelehriger Münsterländer-Mix, dem ich das Jagen von Kaninchen, Eichhörnchen und Wildschweinen abgewöhnen konnte. Leider hat er eine Supernase und geht jeder Spur nach, die nur ansatzweise nach Reh riecht.
So kam es, dass er im Februar 2010 bei einem morgendlichen Waldspaziergang mit ca. 8 anderen Hunden plötzlich die Richtung wechselte und tief im Wald verschwand. Es lag reichlich Schnee und wir hatten ca. -18°C. Eine Stunde lang habe ich zusammen mit einer Freundin und ihren beiden Hunden nach Mitsos gesucht. Mit seinem schwarz-weißen Fell war er gut getarnt, und er konnte in alle Richtungen gelaufen sein. Halb erfroren, und voller Sorge beschlossen wir, den Wald zu verlassen, denn er hätte ja auch schon zu Hause sein können. Da bekam ich plötzlich einen Anruf von TASSO auf meinem Handy. Mitsos wurde auf der Standspur der Autobahn, den Autos entgegenlaufend, von einem Autofahrer aufgesammelt und eingeladen. Man gab mir die Telefonnummer der Tiersammelstelle, die mir wiederum die Handynummer des Autofahrers gab. An diesem Tag war mein Auto in der Werkstatt und Mitsos fuhr mit seinem Finder gerade in die entgegengesetzte Richtung unserer Heimat. Ich hörte ihn im Hintergrund winseln. Der nette Herr ( Hundebesitzer eines Irish Setter ) dachte kurz nach, wendete kurzer Hand und brachte mir nach weiteren 40 Minuten meinen kleinen Ausreißer gesund und munter nach Hause. Ich war überglücklich, Mitsos nach insgesamt ca. 2 1/2 Std. wieder bei mir haben zu können, und bin TASSO und diesem lieben Hundefreund auf ewig dankbar!"
Familie Kopf erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

"Ich erinnere mich noch genau, als ich Mimi das letzte Mal sah: Anfang Mai verließ sie morgens das Haus, um zu ihrem Spaziergang aufzubrechen - aber es war das letzte Mal. Denn Mimi kam nicht wie gewohnt zurück. Ich weiß zwar, dass sie gerne mal ein paar Tage auf Tour ist: 2010 war sie schon sieben Wochen am Stück unterwegs; aber nachdem Woche um Woche ins Land zog, und meine Katze nicht mehr auftauchte, gab ich die Hoffnung langsam auf. Inzwischen trennte ich mich von meinem Lebensgefährten und zog sogar von dem Ort, an dem Mimi verschwunden war, weg. Ich schaltete immer wieder Annoncen in dem Ortsblatt, wo Mimi abgehauen war - ohne Erfolg. Ich träumte aber nachts regelmäßig von ihr, aber sie blieb verschollen, buchstäblich wie vom Erdboden verschluckt.
Am Freitag, dem 2. Dezember, kam dann überraschend ein Anruf von TASSO: Mimi war am Morgen in einem Tierheim zwei Ortschaften weiter abgegeben worden! Was für eine Freude! Ein Ehepaar aus dem Ort, wo meine Katze verschwunden war, hatte sie dort abgeliefert, nachdem Mimi zwei Wochen lang auf deren Grundstück herumgestreunt war. Wo Mimi zwischen Mai und Ende November war, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Meine Tochter (7) ist jedenfalls überglücklich, ihre Katze wieder zu haben. Mimi ist zwar klapperdürr, aber wohlauf. Und sie pflegt ihre Rituale so wie früher - als sei sie nie weg gewesen! Danke an TASSO!"
Familie Otten erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

"Vor drei Jahren hat meine Tochter unseren Paul als jungen Kater am Wegesrand gefunden, und wir haben ihn direkt in unser Herz geschlossen. Paulchen ist verschmust und anhänglich wie ein kleiner Hund, aber, wie wohl die meisten rot gestromten Kater, schaut er sich zwischen seinen Sofaeinheiten auch gerne mal in der näheren Umgebung um. Was schon zu manchen Abenteuern geführt hat: Das erste Mal kam er wieder und hatte schwere Verletzungen am Schwanz, woraufhin dieser amputiert werden musste. Von seinem nächsten größeren Ausflug wurde er nach vier Tagen von einem Jäger samt Lebendfalle zurückgebracht. Gott sei Dank erkannte man ihn direkt an seinem Markenzeichen: coupierter Schwanz.
Und nun, nach sechs verzweifelten Wochen, haben wir unseren Paul zum dritten Mal glücklich wieder in die Arme schließen können. Dank TASSO! Wie empfohlen verteilten wir überall in Geschäften, an den Straßen und bei Tierarztpraxen der näheren Umgebung die Suchplakate. Nach drei langen Wochen voller Angst und Hoffen meldete sich jemand und sagte, er habe den gesuchten Kater tot am Straßenrand liegen sehen. Trotz intensiver Suche an besagter Stelle konnte Paulchen jedoch nicht gefunden werden, und so blieb immer noch die leise Hoffnung, er könne vielleicht doch noch leben, wäre vielleicht nur leicht angefahren und betäubt gewesen oder vielleicht sogar verwechselt worden...
Dann am Wochenende der erlösende Anruf von TASSO. Es hatte sich jemand gemeldet, der in einer Tierarztpraxis zehn Kilometer entfernt das Plakat mit unserem Paulchen gesehen hatte und ihn direkt als den Kater identifiziert hatte, den er seit 14 Tagen mitfütterte. Bereits am nächsten Tag konnten wir unseren Paul nach Hause holen. Das schönste Weihnachtsgeschenk für die ganze Familie! Vielen Dank an TASSO, ohne Euch hätten wir unseren Paul wohl nie wieder gesehen."
Familie Mader erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

"Herr Hellmann ist ein gesetzter Katzenherr. Abenteuerlust gehört nicht zu seinen Eigenschaften. Ab und zu durch das Loch im Zaun in Nachbars Garten schlüpfen - das reicht. Herr Hellmann hat ein großes Herz, aber er gehört nun mal nicht zu den Mutigsten seiner Art. So stellte sich bei uns ziemlich schnell ein mulmiges Gefühl ein, als Herr Hellmann an einem Oktobersonntag nicht wie sonst zum zweiten Frühstück erschien. Er erschien überhaupt nicht, nicht an diesem Tag und nicht an den folgenden. Alle Hebel wurden in Bewegung gesetzt: Aushänge, „Abklappern“ der Nachbarn, Begragungen der Straßenreiniger, Nachricht an den Tierarzt und natürlich an TASSO. Keine Spur von Herrn Hellmann. Am meisten schmerzte uns die Vorstellung, dass unser Freund völlig verängstigt sein musste sowie das Wissen, dass er nicht "der Typ" war, sich alleine durchzuschlagen. Er war kein Jäger und sein Futter hat er stets kampflos seiner Mitbewohnerin überlassen.
Die Hoffnung wurde täglich geringer und wir waren nur noch traurig. Langsam entwickelte sich ein neuer Katzenalltag. Frau Olga, ein Findling aus dem Wald, wurde aufgenommen und bezauberte uns Alle. Jedoch war Herr Hellmann stets gegenwärtig und die Frage, was mit ihm geschehen war, ließ uns nie los. Am Tag Heiligabend begab sich der zweibeinige Mitbewohner von Herrn Hellmann zu einem Krankenbesuch in die 20 km entfernte Stadt. Dort erhielt er einen Anruf vom Tierarzt, der freudig mitteilte, er glaube, Herr Hellmann sei gefunden. Ein Kollege aus der Stadt habe ihn angerufen aufgrund der Tätowierung eines Katers, den eine Kundin als Fundtier dort vorgestellt hatte. Nach der Beschreibung MÜSSE es Herr H. sein, nach der Nummer sei er es allerdings nicht. Die Dame wohnte lediglich ein paar Straßen entfernt. Innerhalb 10 Minuten lagen sich der zweibeinige Mitbewohner und ein völlig abgemagerter Herr Hellmann in den Armen bzw. Pfoten. Tatsächlich hielt sich der Kater mit allen Pfoten an seinem großen Freund fest. Was für ein Weihnachtsgeschenk! Er war derart geschwächt, dass er nicht mehr viele Tage überlebt hätte. Die Rettung kam buchstäblich im letzten Moment.

Wie kam Herr Hellmann in die Stadt? Die herzensgute Dame hatte ihn einige Tage vorher aus Herrn Hellmanns Wohnort von einem Bauernhof mitgenommen, wo sie ihn in seiner erbärmlichen Verfassung entdeckt hatte. Dieser Bauernhof ist ca. 500 Meter Luftlinie von Herrn Hellmanns Zuhause entfernt. Wir wissen nicht, wie er dahin kam, wo er die Wochen und Monate verbracht hat, was erlebt hat und warum er nicht nach Hause kommen konnte. Es geht ihm wieder gut. Er war sichtbar überglücklich, wieder zu Hause zu sein, mit Frau Olga versteht er sich als ausgemachter Gentleman natürlich gut. Er scheint sein Leben doppelt zu genießen seit diesem mysteriösen Abenteuer. Er bleibt stets in Sichtweite. Merke: Die tätowierten Nummern immer wieder auf Lesbarkeit überprüfen!"
Familie Löschmann erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte
"Unser Kater Balu verschwand am 24. Oktober. Zum Zeitpunkt des Verschwindens war er 5 Monate und 3 Wochen alt...Morgens ließ ich ihn gegen halb zehn raus, von da an blieb er weg. Am anderen Morgen, als er immer noch nicht zuhause war, verständigte ich sofort TASSO und meldete Balu als vermisst. Unverzüglich bekam ich Suchplakate von TASSO zugeschickt und verteilte sie im ganzen Dorf. Nach 2 Tagen hörte ich von einer Dame, dass gegenüber von uns ein Auto abgeschleppt werden musste und beim Starten des Wagens (vom ADAC-Mann) sprühten aus dem Motor Funken. Eine Katze schrie auf, und man dachte, dass sie tot wäre. Als ich dann ein Foto unseres Katers zeigte, sagte man mir, dass es diese Katze gewesen wäre. Ich brach daraufhin in Tränen aus und ging erst mal nachhause, weil man mir nicht sagen konnte, wo die Katze geblieben wäre. Angeblich war unser Balu nicht mehr im Auto gesehen worden. Tagelang zu jeder Tageszeit ging ich auf Suche. Nichts.
Durch Suchplakate von TASSO meldete sich nach 2 Tagen ein Mann aus unserer Nähe und sagte, dass er unseren vermissten Kater gesehen hätte. Sofort machte ich mich auf den Weg dorthin. Ich rief mehrmals seinen Namen, nichts geschah. Aber mein Bauchgefühl sagte mir immer wieder, er kommt wieder. Egal, ob von alleine oder jemand gibt ihn irgendwo ab. Tierheim oder Arzt, da er ja geschipt war und bei TASSO registriert ist. Ich habe jede Menge Stoßgebete nach oben geschickt und mir Balu zurück gewünscht. Und die Gedanken, die man dann hat, was so alles passiert sein könnte, raubten mir wirklich den Schlaf. Aber genau an dem Tag, wo er schon 4 Wochen weg war, bekamen wir abends einen Anruf vom Tierheim, dass unser Kater Balu dort abgegeben worden sei. Wir waren so glücklich! Anhand des Chips hatte das Tierheim bei TASSO angerufen und so unsere Telefonnummer erfahren.
Er war ca. 15 Kilometer von seinem Zuhause aufgefunden worden. Einer netten älteren Dame ist er aufgefallen, weil das Futter für die Igel in ihrem Garten immer so schnell leer war. Dann erspähte sie ihn, und unser Kater kam dann mehrmals am Tag dorthin. Sie gab ihm dann zu fressen, weil er so ausgehungert aussah. Als man ihn dann einfangen konnte, brachten sie Balu ins Tierheim. Ob er doch vielleicht noch im Auto war oder sich verlaufen hatte, weil er irgendwie einer Spur gefolgt ist, das bleibt wohl immer sein Geheimnis. Tatsache ist aber, dass er diese Strecke mit seinen 6 Monaten niemals wieder alleine nachhause gefunden hätte. Bei der netten Dame habe ich mich natürlich herzlich bedankt. Ihnen allen wünsche ich, dass auch Sie nie die Hoffnung aufgeben und Ihr Tier immer chippen und bei TASSO registrieren lassen, denn nur so werden Sie sicher gehen können, dass Ihr geliebtes Tier viel mehr Chancen, hat wiedergefunden zu werden."
Es war für alle ein großer Schock, als im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten der geliebte Familienhund der Hilkers eingeschläfert werden musste. Zehn Jahre lang hatte er die Familie begleitet. An einen neuen Hund war zunächst nicht zu denken, zu tief saß die Trauer. Aber dann erhielt Familie Hilker im Sommer dieses Jahres den TASSO-TIERNOTRUF und erfuhr in einem der Artikel vom neuen Online-Tierheim shelta. „Der Beitrag machte mich neugierig, und als ich mir die Hunde auf shelta.net dann ansah, entdeckte ich sofort Noe“, erinnert sich Frau Hilker. „Wir wollten unbedingt wieder einen altdeutschen Schäferhund, und ich konnte es gar nicht glauben, dass ich so spontan einen gefunden hatte.“ Noe, so erfuhr die Familie, war schon als Welpe aus Ungarn nach Deutschland gekommen und hatte mit seinen vier Jahren leider schon mehrmals sein Zuhause verloren. Trotzdem hat er sich seine zutrauliche und freundliche Art bewahrt: „Wir waren von Anfang an begeistert“, erzählt Frau Hilker. „Die Formalitäten waren schnell erledigt, und kurze Zeit später konnten wir Noe zu uns nach Hause holen. Er war gleich aufgeschlossen und anhänglich, und mit unserem dominanten Kater Corleone gab es auch keine Probleme. Mittlerweile ist er seit einem Vierteljahr bei uns, und er hat sich wunderbar eingelebt. Er ist ein echter Traumhund!“
Noe, hebräisch Noah, hat seine Arche jedenfalls gefunden. Helfen auch Sie: Über 3000 Tiere suchen bei shelta ein neues Zuhause: www.shelta.net
Familie Lutz erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte
"Wir hatten zwar von diesen Geschichten gehört, dass Katzen noch nach Monaten plötzlich wieder auftauchen - geglaubt haben wir nicht mehr daran. Am 5. Juli ist unsere Luzie - die zutraulichste und freundlichste Katze, die wir jemals hatten - nicht mehr heimgekommen. Die Hoffnung, dass sie es sich bei verreisten Nachbarn bequem gemacht hat, war nach zwei, drei Wochen aufgegeben. Das ganze Dorf suchte unsere Luzie. Die zahllosen Anrufe von Kindern, die unsere Luzie gesehen haben wollten, erwiesen sich alle als Falschmeldungen. Was ist mit unserem Schmusebär passiert? Schlimme Ahnungen quälten uns. Schließlich waren bei uns im Dorf im Sommer mindestens ein Dutzend Katzen plötzlich und spurlos verschwunden. Sogar die Polizei haben wir informiert. Fehlanzeige.
Dann plötzlich nach viereinhalb Monaten der Anruf: "Ich habe Ihre Nummer von einem Tierarzt. Ich habe Ihre Katze gefunden!" Beinahe hätten wir unsere Luzie nicht wiedererkannt, so ein unglaubliches Winterfell hatte sie sich zugelegt. Sie lebte sei einem Monat im tiefen Wald neben einem Biergarten, ließ sich von den Gästen und Köchen mit Schweinsbraten und anderen Leckereien füttern und sollte jetzt - der Winter nahte - ins Tierheim gebracht werden. Da erst entdeckten die Finder Luzies Tätowierung im Ohr - vom Tierarzt diskret der Schönheit wegen weit innen in der Ohrmuschel versteckt. Jetzt sind wir endlich wieder komplett. Danke, TASSO!"
Familie Hack erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

"Unseren Siamkater Nico haben wir im Frühjahr 2010 einen Monat lang vermisst. Am schlimmsten war die Ungewissheit, was mit ihm passiert sein könnte. Eigentlich ist er nie weit von seinem Zuhause weggegangen. In der Regel war er nur in der unmittelbaren Umgebung unseres Hauses. Meistens in unserem großen Garten oder auf dem damals noch unbebauten Nachbargrundstück. Umso schlimmer, als er eines Tages nicht mehr da war. Wir haben überall in der Nachbarschaft nachgefragt und in der weiteren Umgebung gesucht. Keine Spur! Dann haben wir ihn bei TASSO als vermisst gemeldet und Suchplakate angefordert. Die Plakate haben wir in den Geschäften in der Umgebung aufgehängt. Noch immer keine Reaktion.
Nach einiger Zeit, als wir schon dachten, dass wir unseren Nico nicht mehr wiedersehen, hatten wir abends eine Nachricht von einer Frau auf dem Anrufbeantworter. Sie war mit Nico beim Tierarzt gewesen, und dort konnte er dann mit Hilfe des Chips und der damit verbundenen Registrierung bei TASSO identifiziert werden. Er war etwa fünf Kilometer von unserem Zuhause auf dem Grundstück einer Katzenliebhaberin aufgetaucht (direkt am Waldrand). Zunächst hatte sie ihn in ihrem Garten mit mehreren frei lebenden Katzen immer gefüttert. Anfangs war er noch sehr scheu und mißtrauisch. Aber nach ein paar Tagen hat er sich dann in ihr Haus getraut (in dem noch zwei weitere Katzen leben) und es sich auf einem Bürostuhl gemütlich gemacht. Sie hat ihn innerhalb kurzer Zeit in ihr Herz geschlossen und wollte ihn eigentlich behalten. Aus diesem Grund ist sie mit ihm zu ihrer Tierärztin, um ihn untersuchen zu lassen. Die Tierärztin hat dann den Chip an Nicos Hals gefunden und ausgelesen. Daraufhin rief die Frau bei uns an. Dafür sind wir ihr bis heute unendlich dankbar! Noch am gleichen Abend haben wir unser Tier bei ihr abgeholt. Als unsere Söhne damals an Pfingsten vom Zeltlager zurückkehrten, war für sie die schönste Überraschung, dass unser Nico wieder da ist!"
Frau Krämer erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte
"Es war in diesem Jahr im Winter. Kaffeetrinken bei den Eltern war geplant. Der Kuchen war gebacken, und meine Kleine und ich machten sich auf den Weg zum Auto. Eileen hatte an diesem Tag kein Geschirr an, es waren ja nur ein paar Meter bis zum Auto. Wir kommen also zur Haustüre heraus, und in diesem Moment sürzt eine Schäferhündin, nicht angeleint, aus dem Gebüsch in Richtung Eileen. Die Kleine hat sich - zu Tode erschrocken - in Sekundenschnelle vom Halsband befreit und lief panisch davon. Ich sofort hinterher, aber ich habe sie nicht gefunden, alles Rufen war umsonst. Nach einer Stunde rief ich bei der Polizei an und bei TASSO (Notruftelefon) und druckte dann schnell mit Hilfe von TASSO Plakate. Vier Stunden haben meine Freundin und ich Eileen gesucht, alle Spazierwege abgelaufen, verzweifelt ihren Namen gerufen. Leute haben sie auch gesehen, sie aber nicht greifen können. Eileen hat in ihrer Panik drei Hauptverkehrsstraßen überquert, wie später bekannt wurde. Es wurde schon dunkel und hat stark geschneit, als der erlösende Anruf kam: Eileen wurde von einer Familie mit einem Golden Retriever gefunden und dank der Plakate war sofort klar: Die Kleine war entlaufen. Wir haben sie dann bei den lieben Menschen abgeholt und nach einem Besuch beim Tierarzt (sie war nur leicht verletzt), hat sie fast 2 Tage verschlafen. Seither geht sie nie mehr ohne Geschirr raus, und auch die TASSO-Plakette ist am Halsband befestigt. Danke TASSO für die beruhigenden Worte am Telefon und auch für die Suchmeldung im Radio. Eileen ist nun bekannt als die Kleine, die ganz viel Glück hatte."
Familie Ratzenberger erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

"Unsere Kitti war im Oktober 2010 plötzlich verschwunden. Niemand hatte sie gesehen. Wir haben überall gesucht, nachgefragt, Plakate aufgehängt. Alles ohne Erfolg... Der Winter kam, und wir hatten keine Hoffnung mehr. Eine neue Katze wollten wir nicht, trotzdem habe ich komischerweise Alles aufgehoben. Mitte Januar, an einem Freitagvormittag, kam ein Anruf von einem Tierarzt, ca. 45 Kilometer entfernt von unserem Wohnort. Er hätte gerade unsere Kitti auf dem Tisch. Wir konnten es gar nicht glauben. Der Chip wurde dort ausgelesen, und Kitti war von mir ja bei TASSO als vermisst gemeldet. Wir fuhren mit unseren Kindern mittags sofort zu der Familie, die Kitti aufgenommen hatte. Und tatsächlich - sie war es. Sie war nicht wie erwartet abgemagert, sondern sehr rund. Ab dem Tag, an dem sie bei uns verschwunden war, war Kitti in diesem Ort und wurde von allen gefüttert. Nachts schlief sie wohl immer in einer Scheune. Erst eine Woche bevor wir sie wiederbekommen haben, war sie bei dieser netten Familie untergekommen. Wir waren sehr dankbar, dass sie sich so gut um Kitti gekümmert haben. Kitti hat sich bei uns wieder sehr gut eingewöhnt und wir sind sehr glücklich, sie wieder bei uns zu haben!"
Frau Henning erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

"Sally war, als sie noch jünger war, sehr freiheitsliebend. Was hat sie nicht alles angestellt, um abhauen zu können. Sie hat sich unter dem Zaun durch gebuddelt oder den Maschendraht fein säuberlich aufgeknöpft. Sie kam aber immer wieder, oder wurde von den Nachbarn wieder gebracht. Natürlich haben wir sie schon früh bei TASSO registriert, falls sie doch mal nicht zurück kommen sollte. Denn egal, was man unternommen hat, sie hat immer einen Weg in die Freiheit gefunden.
So auch eines sonnigen Tages, kurz nachdem wir in unser neues Zuhause eingezogen waren. Auch hier ist sie schon mal "stiften gegangen", kam aber nach einer halben Stunde wieder.... nur dieses Mal nicht. Ich kam von der Arbeit, machte die Haustür auf und Sally gab mir einen Schubs und raste durch meine Beine durch. Ich hatte noch den Schwanz zu fassen bekommen, der mir aber durch die Hände glitt. Ich sah sie dann davonfliegen, ab über die Felder, Rufen war sinnlos. Ich bin noch hinterher gerannt, aber bei der Geschwindigkeit eines Huskys konnte ich nun wirklich nicht mithalten. Keiner der neuen Nachbarn kannte den Hund. Sally kannte sich noch nicht gut in der Umgebung aus ... Panik stieg in mir auf! Wir suchten sie über drei Stunden, aber sie war einfach nicht zu finden.
Mein Mann kam sogar früher von der Arbeit um an der Suchaktion teilzunehmen. Während unserer Suche klingelte dann mein Handy, und die Polizei teilte mir mit, wo ich Sally abholen könnte. Leider hat Sally auf einem Grundstück einige Hühner gerupft, worauf die Besitzerin der Hühner dann die Polizei rief. Die Polizeibeamten haben die TASSO-Plakette mit der TASSO-Telefonnummer und Kennummer an Sallys Halsband entdeckt und dort angerufen, wo sie dann meine Handynummer erfahren haben, um mich zu kontaktieren. Ich möchte mir nicht ausmalen, wo Sally ohne TASSO gelandet wäre, auch weil sie zu der Zeit noch keinen Chip hatte, und keiner der Nachbarn den Hund irgendwo hätte zuordnen können.
Den Schaden, den Sally angerichtet hat, haben wir natürlich bezahlt, leider brachte das natürlich die armen Hühner nicht zurück. Eines der Hühner - es waren wunderschöne Riesenbrahmas - konnte der Tierarzt zum Glück noch retten. Die Dame hat Sally das ganze natürlich nicht übel genommen, mir dafür schon, was absolut verständlich ist. Die Dame wurde dann eine gute Bekannte von uns und auch ihr Grundstück hat sie dann eingezäunt, um weitere Einbrüche zu verhindern. Heute ist Sally 8 Jahre alt, gechipt und an Diabetes erkrankt und mitlerweile auch blind, versucht aber trotzdem noch auszubrechen. Unsere Erfahrungen der letzten Jahre haben es allerdings möglich gemacht, das Grundstück nun so zu sichern, dass wirklich jeder Ausbruchsversuch sinnlos ist."
Familie Grothe erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte
"Wir sind mit unseren beiden Freigängerkatern umgezogen. Trotz Eingewöhnungszeit hat es Paulchen, dem Ex-Tierheim-Bewohner, nicht gefallen, und er ist ausgebüchst. Er hat sich stundenlang draußen im Riesenbuschgehege versteckt und ist anschließend spurlos verschwunden. Wir konnten es gar nicht fassen, wo er doch so anhänglich und schlau ist. Wir haben sofort tagelang alle Straßen, Felder, Keller, Schuppen, Garagen, Nachbarn, Tierheime, Ärzte... verzweifelt abgesucht. Wir haben unzählige TASSO-Suchplakate überall aufgehängt. Aber Paulchen blieb verschollen. Ganze 3 Monate haben wir täglich gesucht, waren zutiefst traurig und sein Spielgefährte auch. Außerdem ging es auf den Winter zu, und wir haben uns die schlimmsten Dinge ausgemalt, die ihm zugestoßen sein konnten.
Kurz vor Weihnachten dann endlich die erlösende, unfassbare Nachricht: Dank Tätowierung und TASSO-Registrierung konnte Paulchen zu uns zurückvermittelt werden. Er war 30 Kilometer entfernt von Kindern in einem Schuppen gehalten und versorgt worden, da er sich ihnen schmusig beim Spielen angeschlossen hatte. Die haben ihn nach ein paar Wochen herzlich zu Hause aufgenommen und irgendwann die Tätowierung bemerkt. Paulchen wurde uns mit einer Schleife um den Hals pünktlich zu Weihnachten mit einem lachenden und einem weinenden Auge übergeben. Am meisten hat seine Pflegefamilie darüber gestaunt, dass er alleine Türen öffnet und wie ein Baby schreien kann. Spätestens da wussten wir: Das ist der echte Paul!
Heute lebt Paulchen bei Nachbarn, da wir Familienzuwachs bekommen haben, welcher für alle Einschränkungen mit sich gebracht hat. Das hat unserem Paul wieder einmal nicht gefallen, und als er spitz bekommen hat, dass es den Nachbarskater nicht mehr gibt, hat er sich dort einen Platz im Herzen und im Bett erobert! Ganz wie es einem echten Paul gebührt :-). Er kommt uns regelmäßig besuchen, nur leider passt er nicht mehr durch die Katzenklappe, da er es sich dort wohl sehr "gut gehen" lässt. Wir haben seine Entscheidung respektiert und denken gern an die 8 Jahre mit ihm zurück, in denen er mehr als die üblichen sieben Katzenleben, dem Tode so eben von der Schippe gesprungen ist. Aber das ist eine andere Geschichte..."

Familie Krämer wollte sich nach dem Tod ihres dreizehnjährigen Papillon-Rüden Grizzly in Kürze nach einem neuen Hund umsehen. Diesmal sollte es ein Tier aus dem Tierheim sein. Doch noch bevor sie sich auf den Weg dorthin machen konnten, kam ihnen ihre Tochter zuvor: Eigentlich wollte die nur ihre Katze über die Tasso-Internetseite online registrieren. Doch auf der Startseite entdeckte sie den Hinweis auf shelta, das neue online-Tierheim von Tasso. Sie betrachtete interessiert die Bilder und bewegenden Geschichten der eingestellten Tiere und entdeckte plötzlich die Mischlingshündin Pity aus Spanien. Schnell rief sie ihre Eltern zu sich, und gemeinsam lasen sie weiter. Sofort war klar: Es war Liebe auf den ersten Blick! "Wir haben dann gleich bei der Pflegestelle angerufen, bei der Pity zu dieser Zeit war und fuhren noch am selben Tag dorthin, um Pity kennen zu lernen", erinnert sich Frau Krämer an den Tag, an dem sie Pity auf
www.shelta.net entdeckten. Die Hundedame fasste sofort Vertrauen zu der Familie: "Sie war von Anfang an schmusig und anhänglich, und als wir sie dann kurze Zeit später mit nach Haus nahmen, hat sie sich sofort heimisch gefühlt“, so Frau Krämer froh.
Pity wurde in Spanien geboren und ist dort nur knapp dem Tod von der Schippe gesprungen. Sie wurde - eingepackt in einer Plastiktüte - von Tierfreunden aus einem Gewässer gezogen und kam über die Tierschutzorganisation Calelo-Dogs nach Deutschland. Dort angekommen musste sie nur kurz auf ein neues Zuhause warten, denn dank shelta konnte Familie Krämer ihr ein liebevolles Zuhause geben.
Das südhessische Städtchen Bensheim ist der Heimatort von Kater Anton. Von dort sind es rund 50 Kilometer bis zum Frankfurter Flughafen. Und jetzt raten Sie mal, wo der elfjährige Freigänger-Kater vor kurzem bei einem seiner Ausflüge gefunden wurde? Ganz recht: am Frankfurter Flughafen! Wie er dorthin gekommen ist? Keiner weiß es. Wahrscheinlich ist er als blinder Passagier in ein offenes Auto oder einen Lieferwagen geklettert und so unbemerkt am Flughafen gelandet.
Frau Lindenborn, Antons Frauchen, hatte sich gesorgt, als er zwei Tage nicht nach Hause kam. Sie hatte schon alle Nachbarn informiert, damit diese in ihren Garagen und Kellerräumen nachsehen sollten, ob der Kater vielleicht versehentlich eingesperrt worden war. Während die Suchaktion noch lief, erhielt Frau Lindenborn einen Anruf von TASSO, dass sie Anton am Frankfurter Flughafen abholen könne. „Er muss wohl einfach dort herum spaziert sein, bis jemand das Flughafenpersonal verständigte und dann sogar die Flughafen-Feuerwehr anrückte“, erzählt Frau Lindenborn. Anton ist Fremden gegenüber nicht allzu scheu, so dass er sich von den Feuerwehrmännern problemlos an der Tür vor dem Terminal 1 hat einfangen und in eine Transportbox setzen lassen. Sein Chip wurde ausgelesen und somit seine Besitzer ermittelt. Dann ging es auf direktem Weg nach Hause, wo schon Katzenfreundin Pauline auf den Rückkehrer wartete.
Es ist nicht das erste Abenteuer, das Anton überstehen musste. Auch Antons Start ins Leben war abenteuerlich: „Mit 10 Wochen fanden ihn Spaziergänger in einem Feld - er war wohl ausgesetzt worden“, erinnert sich Antons Frauchen. „Wir nahmen ihn dann auf, und jetzt ist er schon elf Jahre bei uns.“ Überglücklich über die unversehrte Rückkehr Antons hat die Familie eigentlich nur einen Wunsch: Dass Anton seine Ausflüge etwas weniger abenteuerlich gestaltet…
Die TASSO:-Redaktion:
„Immer wieder erfahren wir von Geschichten, bei denen Tiere anhand eines privaten Adressanhängers am Halsband zurück nach Hause finden - so auch bei Paula. Das Allerwichtigste ist natürlich, dass das Tier wieder zurück kommt, allerdings laufen Tierhalter so Gefahr, dass ihre Adress- und Telefondaten auch mal in die falschen Hände gelangen. Über die TASSO-Marke läuft der Kontakt mit einem potenziellen Finder direkt über TASSO, und Sie als Tierhalter können jederzeit bei uns festlegen, ob Ihre Daten weitergegeben werden dürfen oder nicht, für den Fall, dass TASSO Sie nicht persönlich erreichen kann. Unter www.tasso.net/Ueber-uns/Datenschutz erfahren Sie alles Wichtige rund um den Datenschutz bei TASSO.“
Und das ist Paulas Geschichte:

Wenn man die Worte „Hund“ und „Autobahn“ in einem Satz hört, dann weiß man gleich: Das kann nichts Gutes bedeuten! Täglich passiert es in Deutschland, dass sich entlaufene Tiere in ihrer Panik auch auf größere Straßen oder eben sogar Autobahnen verirren - meistens mit tödlichem Ausgang. Umso unglaublicher ist es, dass die Hündin Paula dies überlebt hat.
Was war geschehen? Am Ostersonntag war der Dalmatiner-Mix mit Frauchen Laura auf einem Freilaufgelände in Frankfurt unterwegs. Sie genossen einen schönen Nachmittag im Grünen und liefen nach einiger Zeit zum geparkten Auto zurück. Laura, die ihre Hündin die ganze Zeit an der Leine gehalten hatte, wollte Paula ins Auto lassen und löste hierfür die Leine. In diesem Moment kam ein Mädchen mit einem geschulterten Liegestuhl am Auto vorbei. Auf der Höhe des Autos fiel ihr dieser herunter. Es tat einen mächtigen Schlag, und Paula erstreckte sich so sehr, dass sie die Flucht ergriff. Laura wusste zunächst nicht, was sie tun sollte: am Auto warten oder dem Hund hinterher? Da sie alleine war, entschied sie sich zunächst dazu, Freunde zu Hilfe zu rufen. „Falls Paula zurück zum Auto gekommen wäre, hätte sie dann dort auch jemanden angetroffen“, erzählt Laura von ihren damaligen Überlegungen. Nach einem kurzen Anruf waren die Freunde auch schnell zur Stelle, und die Helfer teilten sich auf. Eine große Suchaktion begann, bis nach circa einer Stunde Lauras Handy klingelte. Eine Autofahrerin hatte Paula auf der nahe gelegenen Autobahn gesehen, kurzerhand am Seitenstreifen angehalten und den Hund von der Straße gelockt. „Ein echtes Wunder, dass dies ohne Unfall oder Verletzte geklappt hat! Wir sind der Frau so dankbar, dass sie unseren Hund gerettet hat“, kommentiert Paulas Herrchen Sven erleichtert.

Paula hatte erst im vergangenen Jahr ihr neues Zuhause gefunden. Sie kam im September 2009 in Griechenland zur Welt. Einer deutschen Urlauberin wich sie nicht mehr von der Seite, und so kam sie kurzerhand geimpft und gechippt mit nach Deutschland. Doch in ihrer neuen Familie konnte Paula nicht lange bleiben, denn der bereits vorhandene Familienhund vertrug sich nicht mit ihr. Und so kam Paula ins Tierheim. Doch sie hatte Glück im Unglück, denn schon nach kurzer Zeit verliebten sich Laura und ihr Freund Sven in die süße Mischlingsdame. Die erste Zeit war nicht leicht: „Sie musste Vieles erst lernen. Wir waren mit ihr in der Hundeschule und beim Jagdkontrolltraining. Aber es hat sich gelohnt, denn Paula ist sehr lernfreudig und neugierig und überhaupt ein ganz wunderbarer Hund. Ende Mai wollen wir den Hundeführerschein zusammen ablegen“, erzählt Laura stolz. TASSO wünscht alles Gute und eine unbeschwerte Zeit mit Paula!
(Fotos: Copyright Sven)
Seit seiner Geburt vor acht Jahren lebt Kater Monty bei Familie Peters. Seine Mutter, Phoebe, hat ihn zusammen mit zwei weiteren Kätzchen im Haus der Peters zur Welt gebracht. Mutter und Sohn sind bei der Familie geblieben und genießen seitdem ihr Leben als Freigänger. Zwar war Phoebe schon zweimal verschwunden, kam aber immer nach ein paar Tagen wieder. Monty hingegen hatte bisher noch keine längeren Ausflüge gemacht. Im Frühjahr vergangenen Jahres zog die Familie dann in einen neuen Stadtteil innerhalb ihres Wohnortes. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit gingen die beiden Samtpfoten wieder ihrem gewohnten Freigang nach bis Monty an einem Abend im Juni nicht wie gewohnt nachhause kam. Frau Peters ging zunächst davon aus, dass er vielleicht in einem Keller oder einer Scheune eingesperrt worden sein könnte, und so klingelte sie bei allen Nachbarn und fragte, ob jemand Monty gesehen oder eine eingesperrte Katze gefunden habe. Doch sie erhielt keinerlei Hinweise auf den Verbleib des rot-getigerten Katers.
„Das war ganz schön abenteuerlich“, erinnert sich Frau Peters an die damalige Suche. “Ich musste mich mehrmals vor irgendwelchen Hunden in Sicherheit bringen, weil ich in Hinterhöfen eine rot-getigerte Katze gesehen zu haben glaubte und gleich nachschaute.“ Auch bei TASSO meldete sie Monty als vermisst und bestellte Suchplakate, die sie auf dem Weg zwischen der neuen und der alten Wohnung aufhängte. „Es hätte ja sein können, dass er versucht, zur alten Wohnung zurückzulaufen, aber ehrlich gesagt habe ich nicht wirklich daran geglaubt, dass er sich verlaufen hat. Ich dachte, er hätte einen Unfall gehabt." Eine schlimme Zeit der Ungewissheit für die ganze Familie, und von Tag zu Tag sank die Hoffnung darauf, das langjährige Familienmitglied wieder zu sehen.
So verstrichen Sommer und Herbst ‒ Monty blieb verschwunden. Zurück zur alten Wohnung zu laufen, hatte der 8-jährige Kater wohl tatsächlich nicht versucht, denn letzten Endes aufgetaucht ist er in einem Ort, der etwa 10 Kilometer in entgegengesetzter Richtung liegt. Mittlerweile war es schon Anfang Dezember, und der kleine Kerl hatte sich über mehrere Tage hinweg in der Autowerkstatt in einem Industriegebiet an der Futterstelle der beiden Werkstattkatzen bedient. Zunächst beachtete ihn niemand. Doch als er immer wieder kam ‒ draußen lag eine dicke Schneeschicht, und es war bitterkalt ‒ bekamen die Männer, die dort arbeiteten, Mitleid mit Monty und schauten genauer hin. Sie sahen nicht nur, dass er ziemlich abgemagert war sondern entdeckten auch die Tätowierung in den Ohren. Ein kurzer Anruf bei TASSO genügte, und die Peters erhielten die frohe Botschaft, dass Monty gefunden worden war.
Es wird sich wohl nie herausfinden lassen, wie der Kater in diesen fremden Ort kam. Gut möglich, so glaubt Frau Peters heute, dass der neugierige Kater in einen offen stehenden Umzugs- oder Transportwagen geklettert war und unfreiwillig diese Reise angetreten hat. Aber die Hauptsache ist ja auch, dass er wohlbehalten zurück ist. „Als unser kleiner Schatz endlich wieder nachhause kam, hat er die ersten Tage nur geschlafen und gefressen", erzählt Frau Peters. „Zum Glück war er unverletzt, so dass er sich schnell erholt hat.“

Manche Geschichten unserer vierbeinigen Freunde sind wirklich unglaublich, doch sie passieren! So auch die Geschichte der Katze Mimi. Als Freigängerin verbringt Mimi die Nächte oft draußen und wartet dann morgens an der Terrassentür auf Einlass. An einem Augustmorgen des vergangenen Jahres blieb es vor der Terrassentür jedoch leer. Mimis Frauchen, Angelika L., startete eine große Suchaktion, die leider erfolglos blieb. „Es war furchtbar“, erinnert sich Frau L. mit Schrecken an diese Zeit. „Keiner hatte unseren kleinen Schatz gesehen. Aber ich habe immer daran geglaubt, dass sie wiederkommt, denn sie ist eine Kämpfernatur!“
Dass Mimi Kämpfergeist besitzt, musste sie in ihrem rund zehnjährigen Leben schon mehrfach beweisen: Als nicht einmal sechs Monate altes Kätzchen fand eine Kollegin von Herrn L. Mimi streunend auf einem Firmengelände. Keiner wusste, wo sie herkam oder wem sie gehörte, und so übergab sie Mimi in die Obhut von Familie L., die ihr ein neues Zuhause gab. Vor einigen Jahren dann fuhr ein Auto Mimi an. Zum Glück überlebte sie, war jedoch so schwer verletzt, dass sie sich nicht mehr bis ganz nach Hause schleppen konnte. Sie kam bis zu einer Nachbarin der Familie, die sie zum Glück erkannte, denn Mimi war zu diesem Zeitpunkt weder gechippt noch registriert. Nach dem schrecklichen Erlebnis mit dem Auto holte die Familie dies zum Glück schnell nach.
Doch wo war Mimi diesmal? Ein halbes Jahr verging bis Familie L. eine Nachricht von TASSO erhielt, dass Mimi gefunden sei und sie abgeholt werden könne. Der schwarz-weiße Stubentiger hatte eine aufregende Zeit hinter sich: Ganz in der Nähe des Wohnortes von Familie L. existiert ein Frauengefängnis. Dort hatte sich die neugierige Mimi – wahrscheinlich durch den Lieferanteneingang - hineingeschlichen und war einfach dortgeblieben. Keiner hat sie weggeschickt und so wurde sie von einer der Gefangenen aufgenommen und gefüttert. Diese Frau wurde Ende des Jahres entlassen und so konnte Mimi nicht mehr bleiben. Eine Mitarbeiterin des Gefängnisses nahm sie mit zu sich nach Hause und sorgte liebevoll für sie. Wie so oft in unseren Rückvermittlungsgeschichten brachte erst der Routine-Gang zum Tierarzt die Gewissheit, dass Mimi einen Besitzer hat. Der Tierarzt las den Chip ab und informierte TASSO. „Jetzt ist Mimi wieder zu Hause und hat auch gleich wieder ihren Lieblingsplatz in Beschlag genommen: einen alten, roten Ledersessel“, erzählt Frau L. lachend.

So hatte sich Herr Oehring Silvester 2010 sicherlich nicht vorgestellt. Eigentlich wollte er mittags nur noch eine Runde mit seinem Hund Bax spazieren gehen und dann zu Hause mit seiner Freundin Silvester feiern. Doch als er mit seinem Beagle durch ein kleines Waldstück lief, witterte der Rüde wohl etwas, und da er nicht angeleint war, sauste er davon. „Ehrlich gesagt ist mir Bax schon einige Male abgehauen, aber bis zu besagtem Tag ist er immer nach kurzer Zeit wieder zurückbekommen“, berichtet Herr Oehring zerknirscht.
Bax‘ Heimatort ist sehr ländlich gelegen, so dass es hier zum Glück in einigem Umkreis keine größeren Straßen gibt und sein Herrchen die begründete Hoffnung hatte, dass er ihn unversehrt zurück bekommen würde. Doch diesmal war es anders. Trotz einer fast zwölfstündigen Suche blieb der kleine Kerl zunächst verschwunden. „Wir sind fast umgekommen vor Sorge und haben schon das Schlimmste befürchtet“, erinnert sich Herr Oehring mit Schrecken an die besagte Nacht.
Erst kurz nach Mitternacht klingelte bei den Oehrings das Telefon. Bax hatte sich in einen kleinen Ort - 15 Kilometer von seinem Zuhause entfernt! - verirrt und war dort einem jungen Pärchen aufgefallen. Diese entdeckten die TASSO-Marke am Halsband des zweijährigen Beagle und riefen sofort bei TASSO an. Das Silvesterfeuerwerk hatte den kleinen Bax zusätzlich verängstigt und so waren alle Beteiligten froh, dass Bax unbeschadet nach Hause gebracht werden konnte.
„Das Pärchen, das uns unsren kleinen Racker zurückgebracht hat, hat übrigens auch einen Hund. Sie wollen ihn jetzt auch gleich bei TASSO registrieren lassen, nachdem sie miterlebt haben, wie Bax auf diesem Weg wieder zu uns zurück gefunden hat“, freut sich Herr Oehring.
Für Familie Ayers war es ein ganz besonderes Weihnachtsfest, erhielt sie doch am 24. Dezember die Nachricht, dass ihre seit acht Monaten vermisste Katze Emma Motte gefunden worden war. Und das war geschehen: Ende April kam die damals gerade mal einjährige Europäisch-Kurzhaar-Katze nicht von ihrem Freigang zurück. Normalerweise blieb sie nie länger als etwa 2 Stunden am Stück weg und bewegte sich zumeist in den angrenzenden Gärten mit ihrem besten Freund, der Nachbarskatze Simba. Was sie diesmal dazu veranlasst hatte, sich weiter zu entfernen, bleibt ihr Geheimnis. Es startete eine große Suchaktion im Internet, mit Zeitungsanzeigen und Suchplakaten - doch alle Aktionen blieben ohne Erfolg. Das einzige, was man zunächst von Emma Motte fand, war ihr Halsband mit dem Adressanhänger daran. Es lag in einem Garten etwa einen Kilometer von ihrem Zuhause entfernt. Frau Ayers kam nach dem Fund immer wieder dorthin und rief und lockte Emma Motte - ohne Reaktion. Irgendwann gab sie die Hoffnung auf, hatte sie doch schon vor zwei Jahren eine andere Katze als vermisst melden müssen und nie wieder etwas von ihr gehört. „Diese Ungewissheit ist das Schlimmste", erinnert sich Emma Mottes Frauchen. „Es wäre leichter, eine schlechte Nachricht zu akzeptieren als niemals zu erfahren, was dem geliebten Tier zugestoßen ist."
Doch dann kam ja der besagte Anruf von Tasso am 24. Dezember und sie erfuhr, wie Emma Motte gefunden worden war: Ein junger Mann aus dem gleichen Wohnort hatte sie schon Ende November zusammengekauert in einem Hauseingang gesehen, ganz in der Nähe von dem Ort, an dem auch ihr Halsband gefunden worden war. Er brachte das Tier sofort zu einer Tierärztin, die die Tätowierung im Ohr entdeckte, aber nicht entziffern konnte. Als sie das Tier auf einen Chip hin überprüfen wollte, schlug das Lesegerät nicht an, so dass angenommen wurde, es sei lediglich die Tätowierung vorhanden. Der Finder nahm Emma Motte also fürs Erste bei sich auf und päppelte die stark abgemagerte kleine Katze auf. Am 24. Dezember ging er erneut mit ihr zu einem Tierarzt, weil sie eine Magen-Darm-Verstimmung hatte. Dieser Tierarzt kontrollierte sie erneut mit einem Chip-Lesegerät, das auch prompt anschlug. So konnte endlich Emma Mottes Familie ausfindig gemacht werden: „Eine nette Dame von TASSO rief am 24. Dezember morgens bei mir an und sagte Ihre Katze Emma Motte möchte Heiligabend mit Ihnen verbringen“, erinnert sich Frau Ayers lachend.
Es dauerte dann zwar doch noch zwei Tage bis sie wieder zuhause war, denn dem Finder fiel es schwer, sich von dem Fundtier wieder zu trennen. Außerdem wollte er ganz sichergehen, dass Emma Motte in ein gutes Zuhause zurückkehrt und bat deshalb darum, sich dieses einmal anschauen zu dürfen, bevor die Katze zurück kommen sollte. Familie Ayers hatte nichts dagegen, war und ist sie doch immer noch sehr dankbar, dass ihre Katze so liebevoll aufgenommen und gepflegt worden war. „Gerade bei dem strengen Winter, den wir Ende vergangenen Jahres hatten, weiß ich nicht, wie lange unser Liebling da draußen noch überlebt hätte“, bekräftigt Frau Ayers. Vor kurzem durfte die mittlerweile knapp zweijährige Katze das erste Mal wieder einen Ausflug nach draußen unternehmen - Emma Motte hat sich wieder gut zuhause eingelebt.

Kurz vor ihrem zweiten Geburtstag sollte Abby zum ersten Mal zwei Tage und eine Nacht bei einem Hundesitter verbringen. Und so wurde die deutsche Schäferhündin von ihrer Halterin, Frau Schifferl, morgens dort abgegeben. Kurz darauf machte sich der Sitter mit Abby und den anderen Hunden auf den Weg zu einem Spaziergang. Abby war unangeleint dabei, was anfänglich auch gut funktionierte.
Was der Pfleger nicht wusste: Er lief eine Strecke, die Abby nur allzu gut kannte. Hatte sie doch bis vor kurzem ganz in der Nähe mit ihrem Frauchen gewohnt. Also beschloss sie wohl ‚Die Strecke kenne ich, da laufe ich doch gleich mal Richtung Zuhause.‘ Sie hatte sich zwar zunächst nur wenige hundert Meter vom restlichen Rudel entfernt, doch der Pfleger konnte wegen der anderen Hunde nicht die Verfolgung aufnehmen, und schon bald verlor er Abby aus den Augen.
Abby überquerte einige Straßen, bevor sie einer Gruppe von Frauen auffiel, die ebenfalls spazieren gingen. Sie konnten die Hündin festhalten und eine der Frauen bemerkte Abbys TASSO-Marke. Die anderen Frauen riefen trotzdem die Polizei, die sich nach ihrer Ankunft aber schnell davon überzeugen ließ, dass man am besten die Transpondernummer ausliest. Und so brachte die Frau, die auch schon die Marke entdeckt hatte, den jungen Hund zu einem Tierarzt in der Nähe, der den Fund TASSO meldete. TASSO rief dann auch gleich Frau Schifferl ein, die das Ganze erst einmal gar nicht glauben wollte: „Ich dachte erst, es wäre ein Scherz, weil ich das für so unwahrscheinlich hielt, dass Abby abhaut", erinnert sich Frau Schifferl an den besagten Tag im Dezember. Von Tasso erhielt sie die Kontaktdaten der Finderin, und nur wenig später war Abby wieder bei ihr. Am 12. Dezember ist Abby zwei Jahre alt geworden. Zum selben Hundesitter geht sie immer noch sehr gerne, aber Erkundungstouren auf eigene Faust unternimmt sie keine mehr.
Familie Schriek wollte sich eigentlich nur ein Feuerwerk von ihrem Garten aus ansehen. Hund Otto tollte mit durch den nicht eingezäunten Garten. Der Krach des Feuerwerks muss den vierjährigen Berner Sennen-Hund derart erschreckt haben, dass er die Flucht ergriff. „Ich konnte es erst gar nicht glauben, dass er wirklich abgehauen ist, denn wir haben ihn von Welpenbeinen an, und das hat er noch nie gemacht", erinnert sich Frau Schriek an den besagten Abend. Den ganzen Abend und die Nacht hindurch suchte die Familie nach Otto, doch er blieb verschwunden. Die Nachbarn waren alle informiert und einer von ihnen fragte die Schrieks, ob Otto denn überhaupt gekennzeichnet und registriert sei. Wie sich dann herausstellte, war Otto zwar tätowiert und gechippt vom Züchter an die Familie abgegeben worden, aber auf die Notwendigkeit einer Registrierung hatte dieser sie nicht aufmerksam gemacht. Schnell holte Frau Schriek dies am nächsten Morgen auf der Tasso-Internetseite nach.
Otto war mittlerweile schon fast 15 km von seinem Zuhause entfernt. Und nicht nur das, sondern er war auch in großer Gefahr: So lief er verstört und desorientiert am Rand einer Bundesstraße entlang. Zum Glück sah ihn eine vorbei kommende Autofahrerin. Sie hielt an und es gelang ihr, den großen Hund in ihr Auto zu locken und erstmal mit zu sich nachhause zu nehmen. Dort versorgte sie das verängstigte Tier und brachte es anschließend zu einer Tierärztin in der Nähe. Diese las die Tätowierung und den Chip aus und konnte so Familie Schriek die gute Nachricht per Telefon durchgeben, das Otto in Sicherheit war. „Wir waren so erleichtert! Und dann war die Finderin auch noch so nett und brachte Otto im Anschluss direkt zu uns“, erzählt Frau Schriek dankbar. „Jetzt hat er zusätzlich zu seiner Registrierung auch noch die Tasso-Plakette am Halsband und jagt uns hoffentlich so schnell nicht wieder einen solchen Schrecken ein.“
Können Katzen beleidigt sein? Anscheinend schon: Dem sechsjährigen Maine-Coon-Kater Paul der Katzenliebhaberin Frau Muhn passte es jedenfalls so gar nicht, dass seine Halterin im vergangenen Jahr beschloss, über die Jahreswende ein paar Tage wegzufahren. Denn obwohl Frau Muhn eine Freundin fürs „Katzensitting“ engagiert hatte, haute Paul ab. Die Beunruhigung war zunächst nicht so groß, weil der Freigänger-Kater öfter mal ein paar Tage wegblieb. Doch nach einer Weile wuchs die Sorge. Eine Suchaktion begann - zuerst allerdings ohne die Unterstützung von TASSO. „Ich habe einfach nicht an TASSO gedacht, obwohl Paul tätowiert und registriert ist“, ärgert sich Frau Muhn im Nachhinein.
Die Suche blieb ergebnislos. Erst Anfang Mai forderte Pauls Frauchen TASSO-Such-Plakate an. Einige gingen auch an Tierärzte in der Nähe. Zwei Wochen später klingelte bei Frau Muhn das Telefon. Es war eine Tierärztin aus dem Ort: „Sie vermissen doch Ihren Kater Paul, oder?“, fragte die freundliche Ärztin. „Ich glaube, er war gerade zur Behandlung hier.“
Schon kurze Zeit später läutete es bei Frau Muhn an der Tür und eine Frau brachte tatsächlich Paul in einem Katzenkorb. Der Ausreißer war bei einer Familie nur wenige hundert Meter von seinem zuhause entfernt untergekommen. Als diese Familie ihre anderen Tiere und eben auch Paul routinemäßig der Tierärztin vorstellte, erkannte diese Paul auf dem Tasso-Suchplakat wieder und konnte so seine rechtmäßige Besitzerin ausmachen.
„Ohne die Suchplakate von TASSO hätte ich meinen Paul wohl nicht zurückbekommen“, ist sich Frau Muhn sicher. „Ich habe bis heute regelmäßig Kontakt zur Familie, die Paul aufgenommen hat, und Paul besucht auf seinen Ausflügen seine Pflegefamilie öfters mal, kommt aber zum Glück jetzt immer wieder zu nach Hause zurück.“
Endlich Urlaub! Familie Saalmann freute sich schon lange auf diese Reise an den Gardasee. Chihuahua-Mix Cortita war natürlich mit von der Partie. Die Familie hatte die vierjährige Hündin im vorangegangenen Jahr aus schlechter Haltung übernommen, ungechippt und ohne Registrierung. In weiser Voraussicht holte Frau Saalmann diese wichtige Absicherung ihres Vierbeiners bei TASSO anlässlich des bevorstehenden Urlaubs nach. Zum Glück, wie sich schon bald herausstellen sollte.
Im August ging es dann endlich los zum Gardasee. Als die Familie gerade angekommen war und ihr Gepäck aus dem Auto in die Ferienwohnung bringen wollte, geschah es: Cortita, die frei herumsprang, geriet mit dem Jack-Russel-Terrier eines anderen Touristen aneinander. Sie bekam es wohl mit der Angst zu tun und rannte in Panik weg. Das kleine Bergdorf, in dem die Familie Urlaub machte, besteht aus vielen engen, winkeligen Gässchen, so dass Saalmanns ihren Hund schon bald aus den Augen verloren. An Urlaub war jetzt natürlich nicht mehr zu denken – eine große Suchaktion begann. Die Ferienhausbesitzerin war überaus hilfsbereit, druckte Suchplakate aus, informierte die Gemeinde, rief bei der Polizei an und fragte bei den Jägern in der Gegend nach. Aber niemand hatte Cortita gesehen. Frau Saalmann legte sogar ihre Shirts an ruhigen Stellen aus, in der Hoffnung, dass Cortita den Geruch erkennen würde. Doch Cortita blieb verschwunden: „Es war schrecklich! Jeden Tag suchten wir nach ihr, aber nach einer Woche mussten wir abreisen – ohne unsere Cortita“, erinnert sich Frau Saalmann mit Schrecken an diesen Augenblick.
Zurück in Deutschland meldete sie Cortita gleich bei TASSO als vermisst. Ein unendlich langes, trauriges Jahr ohne die kleine Cortita verging, und die Familie hatte nur noch sehr wenig Hoffnung, dass sie jemals wieder etwas von ihrem Liebling hören würde. So ein kleiner Hund konnte sich ja nicht so durchschlagen wie ein großer Hund. Dachten sie. Doch dann, ziemlich genau ein Jahr nach dem Verschwinden der kleinen Chihuahua-Hündin, kam der erlösende Anruf von TASSO: Jemand hatte Cortita in Italien gefunden! Familie Saalmann konnte ihr Glück kaum fassen: „Wir erfuhren, dass man unsere kleine Cortita in Bozen gefunden hatte. ‚Das sind ja über 200 Kilometer von dort, wo sie vor über einem Jahr verschwand‘, war mein erster Gedanke!“, erzählt Frau Saalmann rückblickend. TASSO konnte der Familie eine Telefonnummer aus Bozen geben, wo sie sich melden sollte. Zum Glück sprachen die Leute dort deutsch und Saalmanns erfuhren, dass Cortita seit drei Tagen bei einer Pflegefamilie lebte. Die Leute hatten sie dort in einem Freibad gefunden, wo sie herum irrte. Eine Verwandte der Finderin arbeitet bei der Gemeinde, die über ein Transponder-Lesegerät verfügt. So konnte Cortitas Spur dank Registrierung bei TASSO nach Deutschland zurück verfolgt werden. Welch ein Glück!
Nur zwei Tage später fuhr Frau Saalmann aufgeregt nach Italien. „Wir wurden ganz herzlich von der italienischen Familie empfangen. Und dann holten sie Cortita – endlich! Am liebsten hätte ich sie in den Arm genommen und ganz fest gedrückt. Aber sie hatte sehr große Angst und war zunächst sehr zurückhaltend. Nach einer Weile setzte sie sich in meine Handtasche, als ob sie sagen wollte: Komm, lass uns nach Hause fahren”, berichtet Frau Saalmann glücklich. Was die kleine Hündin alles erlebt hat und wie sie so lange überlebt hat, bleibt ihr Geheimnis. In diesem Sommer blieb Cortita zuhause bei liebevollen Pflegeeltern. Zusammen mit ihrem neuen Freund Rif, einem ehemals herrenlosen Schäferhund-Mix aus Italien, der bei der tierlieben Familie Saalmann ein neues Zuhause gefunden hat.
Ein schreckliches Szenario: Sie sind mit dem Auto unterwegs und plötzlich läuft eine Katze vor Ihnen auf die Straße. Bremsen ist nicht mehr möglich. Das geschah vor kurzem einem jungen Paar in einem kleinen Ort in der Nähe von Bad Friedrichshall. Quirin, der Kater von Familie Wimpfheimer, wollte auf einem seiner morgendlichen Rundgänge eine Straße überqueren. Dabei lief er dem Paar direkt vors Auto. Obwohl schwer verletzt rannte die zweijährige Norwegische Waldkatze in Panik weg. Manch einer wäre sicherlich weiter gefahren, ohne sich um das verletzte Tier zu kümmern, aber die Insassen dieses Wagens liefen Quirin hinter her. Als dieser sich in den Keller eines Hauses flüchtete, konnten sie ihn einfangen. Das Paar brachte ihn in die Heilbronner Tierklinik, wo ein gebrochenes Hüftgelenk und Verletzungen an Schwanz und Hinterlauf diagnostiziert wurden.
Quirins Besitzer wussten zu diesem Zeitpunkt von all dem noch nichts. Doch dank der Registrierung bei TASSO konnten sie kurze Zeit später informiert werden. Eine TASSO-Mitarbeiterin rief bei Frau Wimpfheimer an und erklärte ihr, dass ihr Kater angefahren worden und jetzt in einer Tierklinik sei. Nach drei Tagen konnte Quirin von dort wieder nach Hause geholt werden.
„Ich denke, viele wären weiter gefahren, ohne sich um das verletzte Tier zu kümmern. Insbesondere weil er ja auch nicht auf der Straße liegen geblieben sondern wahrscheinlich unter Schock stehend weggerannt war. Unser Quirin hat sich Gott sei Dank erholt und ist auf dem Weg der Besserung.“, erzählt Frau Wimpfheimer dankbar.
Es ist Ende Juli und ein lauer Sommerabend in Hamburg. Jetzt noch schnell ein paar Einkäufe in einem Supermarkt machen – so der Plan von Florian Müller*. Hund Darius ist natürlich mit von der Partie. Vor dem Eingang zum Supermarkt soll der kleine Kerl der seltenen Rasse „Löwchen“ einige Minuten angeleint warten. Nach wenigen Minuten kommt Herr Müller zurück und traut seinen Augen nicht: Kein Hund da, auch Halsband und Leine sind weg. Sofort macht er sich auf die Suche in den umliegenden Parkanlagen. Nichts. Schließlich spricht er Gäste eines Imbissstandes in der Nähe des Supermarktes an, wo der kleine Darius der Rasse „Löwchen“ verschwand. Von ihnen erfährt er, dass Unbekannte den Hund mitgenommen haben. Sie geben ihm eine gute Detailbeschreibung der Diebe und zeigen ihm die Richtung, in die die Männer mit dem Hund gegangen sind.
„Darius ist sowohl zu anderen Hunden, als auch zu Kindern und Erwachsenen stets freundlich und zugänglich und bellt nur selten. Somit bedarf es keiner großen Lockmittel, diesen kleinen Hund samt Halsband und Leine mitzunehmen. Er würde mit jedem „Gassi gehen" - denn bis zu diesem Vorkommnis im Juli hatte er in seinem fast siebenjährigen Leben noch keine negative Erfahrung gemacht“, weiß Herr Müller.
Die Suche bleibt erfolglos. Mit dem Handy informiert Darius‘ Herrchen schließlich die Polizei. Von dort erhält er den Tipp: ‚Vielleicht haben die Täter den Hund laufen lassen, und er hat den Weg nach Hause gefunden. Gehen Sie doch mal nach Hause und schauen nach.‘ Gesagt – getan. Doch in der Nähe der Wohnung ist Darius auch nicht. Herr Müller beschließt jetzt erst einmal zu Hause zu warten. Dann endlich der erlösende Anruf: „Eine nette weibliche Stimme von TASSO fragte mich, ob ich meinen Hund vermissen würde. Dieser sei auf dem Polizeirevier St. Georg“, erzählt er. Vermutlich war der Hund im oder in der Nähe des Hauptbahnhofes ausgesetzt worden. Passanten gaben den scheinbar streunenden Hund zunächst im Fundbüro ab. Von dort wurde er zum nächsten Polizeirevier gebracht. Dank des Chips und der Tasso-Registrierung konnte die Polizei die Transponder-Nummer auslesen und so die Anschrift und Telefon-Nummer von Darius‘ Herrchen ausfindig machen. Kurz danach kann Florian Müller seinen Hund wohlbehalten in die Arme schließen.
*Name von der Redaktion geändert
Die Birmakatze Schoki der Familie Mirschél aus Dresden ist eine Freigänger-Katze und häufig draußen unterwegs. Doch dieses Mal, im April 2010, ist es anders als sonst. Schoki ist seit Tagen nicht mehr nach Hause gekommen. Familie Mirschél, die Schoki schon als junge Katze von einer Bauernhofsfamilie bekommen hat, ist in großer Sorge. Sie melden sie bei TASSO als vermisst und bestellen Suchplakate, die sie in der Umgebung aufhängen. Nach zweieinhalb Wochen endlich der erlösende Anruf: Ein Mann hat Schoki in einem Gartengrundstück gefunden und auf den Suchplakaten wiedererkannt.

Sie war nur etwa 900 Meter von zu Hause entfernt. Familie Mirschél macht sich sofort auf den Weg und findet ihre Katze, auf zweieinhalb Kilo abgemagert und an Pfote und Schwanz verletzt. Aber sie lebt! „Wir waren alle überglücklich und weinten vor Freude", erinnert sich Frau Mirschél. „Schoki kam uns entgegen, schnurrte, als wir sie hochnahmen, und schlief vollkommen entkräftet auf meinem Schoß ein."
Der Tierarzt stellt später fest, dass es sich an Schokis Schwanz um eine Bissverletzung handelt, die bereits eitert. An einer Pfote fehlen alle Krallen und auch eine Zehe ist stark in Mitleidenschaft gezogen. Scheinbar ist die 12-jährige Birmakatze in eine Auseinandersetzung mit einem Artgenossen geraten und anschließend verletzt oder auf der Flucht irgendwo hineingeklettert und eingesperrt worden. Was genau geschehen ist und wie sie sich dann befreit hat oder befreit wurde, darüber lässt sich nur spekulieren.
Familie Mirschél und insbesondere der vierjährige Sohn der Familie sind jedenfalls überglücklich, dass Schoki wieder zu Hause ist: „Wir danken dem Finder und Tasso für ihre Hilfe!“, so Frau Mirschél glücklich. „Unsere Schoki ist mittlerweile wieder zu Kräften gekommen und die Verletzungen sind vollständig verheilt!"
Anfang des Jahres war die Cairn-Terrier Hündin Biene mit ihrem Frauchen, Sibylle Kunzelmann, mit dem Auto in der Stadt unterwegs. Nach einem Besuch beim Hundefriseur musste die 7-jährige Hündin während eines Termins ihres Frauchens einige Zeit im Auto warten. An sich kein Problem, dachte Frau Kunzelmann, im Auto ist Biene ja gut aufgehoben.

Als Frau Kunzelmann nach ihrem Termin auf den Parkplatz zurückkehrte, sprach sie ein Mann an. Er habe ihre Hündin gefunden, sie sei jetzt bei ihm im Auto. „Ich brauchte eine Weile, um zu verstehen, dass er wirklich meine Biene gefunden hatte, und ich fragte mich die ganze Zeit: Wie war sie aus dem Auto gekommen?" Frau Kunzelmann vermutet, dass sich Biene, kurz nachdem das Auto abgeschlossen worden war, mit der vollen Kraft ihrer Pfoten auf die elektronischen Fensterheber gestemmt hat, da diese trotz fehlenden Schlüssels nach dem Verriegeln noch für kurze Zeit funktionieren. Dann muss sie wohl durch eines der vier offenen Fenster gesprungen und auf dem Parkplatz umher gelaufen sein. Zum Glück landete sie nicht auf der stark befahrenen Straßenkreuzung neben dem Parkplatz sondern in einem nahe gelegenen Restaurant. Der Restaurantinhaber fand die Marke an Bienes Halsband und informierte umgehend TASSO. Nachdem so die Kontaktdaten von Bienes Zuhause ermittelt waren, ließ es sich der Finder nicht nehmen und fuhr zur angegebenen Adresse.*
Dort angekommen erfuhr er, wo sich Frau Kunzelmann gerade aufhielt. Also brachte er Biene erneut in sein Auto, fuhr zurück zum Parkplatz, auf dem die Hündin entwischt war, und wartete. Schließlich konnte Biene dort seinem überglücklichen Frauchen unversehrt entgegenspringen.
„Dank TASSO konnten wir unsere Biene innerhalb kürzester Zeit wieder in die Arme schließen.“, freut sich Sibylle Kunzelmann. „Aber der Schreck sitzt uns noch jetzt in den Gliedern. Der Vorfall hat uns deutlich gemacht, wie wichtig und sinnvoll Tasso ist!“
*Hinweis zum Datenschutz:
Wenn Ihr Tier bei TASSO registriert ist, können Sie selbstverständlich individuell festlegen, welche Daten an einen potenziellen Finder weitergegeben werden für den Fall, dass TASSO Sie nicht persönlich erreichen kann. Unter
www.tasso.net/Ueber-uns/Datenschutz erfahren Sie alles Wichtige rund um den Datenschutz bei TASSO.
Frau König, die seit über zehn Jahren Shelties züchtet, kommt es auch heute noch wie ein Wunder vor: Nach etwas über einem Jahr der nervenaufreibenden Suche, während der alles unternommen wurde, um Collin zu finden, kann sie ihren Hund endlich wieder in die Arme schließen. Am 8. März 2009 wurde Collin, damals neun Monate alt, an ein Ehepaar verkauft. Die Familie freute sich auf den Hund und holte ihn wie vereinbart bei Frau König in Zeetze ab. Ein kurzer Stopp wenige Minuten nach der Abfahrt wurde Collin zum Verhängnis. Der Junghund muss durch irgendeinen Auslöser, der sich heute nicht mehr nachvollziehen lässt, derart erschrocken sein, dass er einfach weglief. Anstatt den kurzen Weg zurück zu Frau König zu nehmen, lief er in Panik in eine ganz andere Richtung. Frau König, die von den neuen Besitzern sofort zu Hilfe gerufen wurde, beteiligte sich stundenlang an der Suche. Aber alles Rufen und Suchen blieb erfolglos. Der Hund war verschwunden. Frau König forderte umgehend kostenlose Suchplakate bei TASSO an, die sie im Umkreis von 50 Kilometern verteilte. Die Polizeidienststellen und alle Tierheime in der Umgebung wurden informiert. „Ich wohne in einem sehr ländlichen Gebiet. Da war die Angst natürlich riesig, dass Collin von einem Jäger erschossen wird”, erzählt Frau König.
Collin blieb so viele Monate spurlos verschwunden, dass natürlich auch der Verdacht aufkam, der Hund sei gestohlen worden. „Immerhin handelt es sich um einen jungen Rassehund mit besten Anlagen”, so Frau König weiter. Da es die ganze Zeit über nicht ein einziges Lebenszeichen von dem Hund gab und ihn keiner gesehen haben wollte, schwand irgendwann die Hoffnung, Collin je lebend wiederzusehen.
Am Ende des Jahres gab Frau König die aktive Suche nach Collin dann tieftraurig auf. Am 1. März 2010, ein Jahr nach Collins Verschwinden, klingelte das Telefon bei Frau König. „Ich war gerade in der Küche und dachte wirklich nicht mehr an einen Anruf wegen Collin. Aber als ich hörte, dass TASSO am Telefon war, fühlte ich mein Herz pochen”, erinnert sich Frau König. „Die freundliche Dame von TASSO teilte mir mit, dass Collin in Ludwigslust gefunden und jetzt in einer privaten Tierpension ist.” Collins Chip wurde abgelesen und Frau König als Halterin ermittelt. „Ludwigslust!! Das ist ja mehr als 100 Kilometer von mir entfernt”, war die spontane Reaktion von Frau König. Collin konnte doch unmöglich diese Strecke zurückgelegt haben?! In Ludwigslust hatte der Lehrling einer Schlachterei Collin, der im Laufe des Jahres Menschen gegenüber sehr scheu geworden war und sich nicht anfassen ließ, trickreich gefangen und in die nahegelegene Tierpension bringen können. Dort dauerte es dann nochmal 10 Tage, bis der Chip gefunden und TASSO benachrichtigt wurde. „Natürlich bin ich sofort mit meiner Tochter und der Enkeltochter zu dieser Tierpension gefahren. Ich war so aufgeregt”, erinnert sich Frau König noch heute. „Collin sah mich, stutzte kurz, als wenn er überlegen würde, kam langsam auf mich zu und dann wackelte der ganze Hund vor Freude. Ich konnte nur noch weinen und schloss meinen Hund, der inzwischen auf dem Schoß saß, ganz fest in die Arme”, beendet Frau König diese unglaublich schöne Geschichte.
Collin hatte wohl tatsächlich ein ganzes Jahr auf der Straße gelebt. Wie er das bei dem extremen Winter geschafft hatte und warum es niemandem gelang, das Tier einzufangen, bleibt sein Geheimnis. Dieser sehr ungewöhnliche Abschnitt seines Lebens hat Collin zum Glück nicht verändert und auch zu Menschen hat er inzwischen wieder volles Vertrauen. Collin bleibt nun bei Frau König – das steht fest. Und in Kürze wird er Papa.
Frau Mittermeier-Sauter fiel ein riesiger Stein vom Herzen, als am 30. Januar 2010 das Telefon klingelt und Claudia Naumann, die an diesem Tag in der TASSO-Notrufzentrale Dienst hat, der völlig verzweifelten, mehrfachen Hundebesitzerin die freudige Nachricht überbringen konnte: "Wir haben Tommy." "Ein kleines Mädchen hat ihn gefunden. Allerdings ist Tommy verletzt und eingeklemmt." Frau Mittermeier-Sauter verständigte daraufhin sofort die Feuerwehr, die Tommy befreite und in eine nahegelegene Klinik brachte. Wie konnte das passieren? Frau Mittermeier-Sauter war nur wenige Minuten in ihrer Bankfiliale. Da sie Tommy aus einer sehr schlechten Haltung übernommen hatte, litt der Hund unter großen Verlustängsten und konnte nicht allein im parkenden Auto bleiben. Deshalb band sie ihn vor der Bank an. Nur fünf Minuten später war Tommy verschwunden. Seine schweren Knochenbrüche an den Vorderläufen lassen vermuten, dass jemand Tommy entführen wollte und dann aus dem fahrenden Auto geschmissen hat, so der behandelnde Tierarzt. Tommy ist auf dem Weg der Besserung und der Rest des Rudels freut sich auf seine Rückkehr. Die kleine Diana jedenfalls wird dieses Erlebnis so schnell nicht vergessen und zählt schon jetzt zu einer großen Tierschützerin.

"Zu sehen, wie sich die eigene Katze auf dem Weg zum Tierarzt vor Angst mit plötzlich ungeahnter Kraft aus ihrer Transport-Box befreit, vor ein Auto rennt und dann – wahrscheinlich verletzt – in Panik wegläuft, gehört mit zu meinen schlimmsten Erlebnissen. Bis heute nicht zu wissen, was aus Timmy geworden ist, ist ein Albtraum", beginnt Frau Seulberger die rührende Vorgeschichte um Kater Tiger. Denn Tiger kam in die Familie, als man sich eingestehen musste, dass sich Timmy nach dem Autounfall wahrscheinlich schwerverletzt zum Sterben zurückgezogen hatte. Beim ersten Tierarztbesuch mit dem neuen Kater Tiger riet Frau Dr. Weygand neben der Kastration auch zur vorsorglichen Tätowierung und Registrierung bei TASSO. Eine Maßnahme, die sich schon 3 Tage später als sehr sinnvoll erweisen sollte. Tiger ging am 10. November 2008 morgens um 7:15 Uhr wie immer in den Garten und kam einfach nicht mehr zurück. "Ich informierte sofort das Tierheim und alle Katzenschutzorganisationen in der Umgebung, ich hängte Suchplakate auf, und ich rief natürlich aufgeregt bei TASSO an. Abends marschierte ich stundenlang durch unseren Ort, schaute heimlich in alle Hinterhöfe, klingelte bei Nachbarn, um einen Blick in den Keller werfen zu dürfen. Das Verschwinden des lieb gewordenen, 7 Monate alten Katers raubte mir wochenlang den Schlaf", so Frau Seulberger. "Im Juni dieses Jahres, 8 Monate nach dem Verschwinden von Tiger - ich war gerade auf dem Weg zum Friseur - klingelte das Handy in meiner Tasche", erzählt Frau Seulberger, jetzt mit einem leichten Beben in der Stimme. "Guten Tag, hier Sabrina Wittka von TASSO. Vermissen Sie Ihren Kater Tiger noch?" Pause. "Wir haben ihn gefunden!" "Mir war kalt und heiß zugleich, ich war starr vor Schreck, konnte nicht antworten, weil mein erster Gedanke war: ,Lebt er? Ist er tot? Vielleicht überfahren worden? Bitte lass ihn leben!´”, erinnert sich Frau Seulberger noch genau an diesen kurzen Augenblick des Grauens. "Tiger lebt. Es geht ihm gut. Er ist von einer netten Familie gefunden worden", überbringt Frau Wittka die tolle Nachricht.
Der Finder, der von einem Tierarzt erfuhr, dass am besten TASSO anzurufen sei, bringt Tiger noch am selben Tag nach Hause und erzählt, dass es sich der überaus zutrauliche Vierbeiner gerade in seinem Auto, das er für die Urlaubsreise beladen hatte, bequem machen wollte. Der Ausflug hätte für Tiger auch ganz leicht in Österreich enden können, wäre er nicht rechtzeitig zwischen den Koffern entdeckt worden.
Bis heute ist nicht geklärt, wo Tiger 8 Monate lang bis zu seinem Auffinden steckte. Sein Zustand, sein Fell und sein Gewicht ließen darauf schließen, dass es ihm die ganze Zeit über sehr gut ging und er wahrscheinlich vorübergehend ein neues, nettes Zuhause gefunden hatte.
Die Freude über den Heimkehrer war riesig, währte allerdings nicht lange. Mira, die zweite Katze von Familie Seulberger, duldete den nun inzwischen erwachsen gewordenen Tiger nicht mehr in ihrem Revier. Sie fauchte ihn permanent an, jagte ihn quer durch Garten und Hof und ließ ihn unmissverständlich wissen, dass er nicht mehr willkommen war. Eines Tages passierte, was passieren musste. Im Gebüsch des eigenen Gartens gab es einen lautstarken Kampf, ein furchtbares Jammern und Schreien, aus dem Tiger als der Verlierer hervorging. Mira jagte ihn vom Hof. Und schon wieder: Die noch übrig gebliebenen Plakate aufhängen, wieder das stundenlange Suchen und wieder diese panische Angst um das Tier. Am Abend des nächsten Tages ruft ein nahegelegener Supermarkt an und bittet um Abholung des Katers, der durch die TASSO-Suchplakate als Tiger identifiziert werden konnte. "Liebevolle Mitarbeiter fütterten den schnurrenden Kater bereits mit Putenfleisch, als ich ihn dort abholte", erinnert sich Frau Seulberger lächelnd.
Momentan ist Ruhe eingekehrt zwischen Mira und Tiger. Man scheint sich zu dulden. Doch wie lange noch? Tiger jedenfalls hat bewiesen, dass er ein Überlebenskünstler ist. Und Frau Seulberger kann Dank der Registrierung bei TASSO wenigstens etwas beruhigter in die Zukunft blicken.
"Wo war Simba nur die letzten vier Jahre?" fragt sich Frau Hiemer noch heute kopfschüttelnd und erleichtert zugleich. Kann sie ihren Kater doch nach fast 4 Jahren endlich wieder in die Arme schließen. Als Familie Hiemer vor im September 2004 von Bayern in das Saarland zieht und wenig später wegen der Wohnungsauflösung noch mal für wenige Tage nach Bayern muss, findet sie bei ihrer Rückkehr die Wohnung ohne Katze vor. Das wochenlange Suchen blieb erfolglos und alle Fragen unbeantwortet. Hatte sich Simba doch noch nicht eingelebt? Fand er nicht nach Hause zurück? Suchte er seine Familie? Was war passiert?
Die Hoffnung, Simba je wieder zu sehen, schwand von Tag zu Tag mehr und so zog einige Monate später Anabell, eine Europäisch Kurzhaarkatze bei Familie Hiemer ein. Im Juli 2005 rief ein Nachbar an, weil er meinte, Simba in der Nähe der alten Wohnung in Bayern gesehen zu haben. Hals über Kopf fuhr Familie Hiemer nach Bayern, aber die Katze war bei der Ankunft natürlich schon wieder verschwunden. Traurig und unverrichteter Dinge reisten Hiemers wieder ab.
Im September 2008 dann endlich der erlösende Anruf bei TASSO: Eine Dame erzählte, dass seit Tagen ein Kater zu ihr käme, der auch eine Tätowierung hätte. Evelyn Weilbächer, die die Fundmeldung an diesem Tag in der TASSO-Notruf-Zentrale entgegennahm, bat die Frau, den Kater anzulocken und sich die Tätowierungsnummer in beiden Ohren aufzuschreiben. "Unter der mir genannten – wohl schon verblassten Nummer – konnte ich zunächst keinen Eintrag in unserer Datenbank feststellen. Und das, obwohl wir alle Tierärzte-Codes gespeichert haben", erinnert sich Frau Weilbächer.
So begann bei TASSO eine beinah schon detektivische Recherche nach dem möglichen Besitzer. Schliesslich stellte sich heraus, dass der Fundort im Saarland lag, die Tätowierung aber im Allgäu erfolgt sein musste. Leider war die Besitzerin, Frau Hiemer, verzogen, eine neue Adresse war TASSO nicht bekannt und die ermittelten Nachbarn im Allgäu meldeten sich nicht. Eine Nachfrage beim Einwohnermeldeamt förderte zwar die neue Adresse von Hiemers im Saarland zu Tage, allerdings gab es keinen neuen Telefonbucheintrag unter "Hiemer". Über die vom Einwohnermeldeamt ermittelte Adresse konnte schließlich die Telefonnummer von Frau Hiemers Lebensgefährten ermittelt werden. Einer Rückvermittlung von Simba und der tränenreichen Wiedersehensfreude stand nun nichts mehr im Wege.
"Wir haben wirklich nicht mehr daran geglaubt, dass wir Simba je wiedersehen würden. Wir wollten ihn aber auch nicht für tot erklären. Wir haben einfach vergessen, TASSO die neue Adresse mitzuteilen.", erzählt Frau Hiemer. "Jetzt weiß ich, dass man die Hoffnung nie aufgeben darf, sein Tier wieder zu bekommen!"
Winterberg, 31. Januar 2009, 17:30 Uhr: Schon jetzt sind die Temperaturen auf minus 10 Grad Celsius gesunken. Die Landschaft ist eine einzige atemberaubend schöne, geschlossene Schneedecke von mindestens 60 Zentimetern. Optimale Verhältnisse also für die schneebegeisterten Hunde Stimpy, Lea und Jairo. Auch Frauchen Svenja Päge und ihr Freund Uwe Strehl freuen sich auf die verschneite, klirrend kalte Winterlandschaft und das verlängerte Geburtstagswochenende, 150 Kilometer von zu Hause entfernt. Kaum aus dem Haus auf dem Weg zum Spaziergang rennen alle drei Hunde wie verabredet gemeinsam in Richtung des nur wenige Meter entfernten Waldes. Lea, die Labradorhündin und Stimpy, der Jack Russell kommen nach kurzer Zeit auf das Rufen von Herrchen und Frauchen zurück. Nur der Pflegehund Jairo, ein Deutsch Kurzhaar, ist wie vom Erdboden verschwunden. Was ein gemütlicher Abendspaziergang werden sollte, entwickelt sich zu einem 48-Stunden Albtraum.
Auf der Suche nach Jairo laufen Svenja Päge und ihr Freund fünf Stunden kreuz und quer durch den Wald. TASSO und die nächstgelegene Polizeidienststelle werden informiert. Als gegen 23:00 Uhr immer noch kein Hund in Sicht ist, richten Svenja Päge und Uwe Strehl Futterstellen im Wald ein und verteilen Decken, in der Hoffnung, dass der Hund so über Nacht wenigstens etwas Schutz hat. Leider schneit es in dieser Nacht heftig und ununterbrochen, so dass Futter und Decke bald unter einer 30 Zentimeter dicken Schneedecke liegen. Um 0:30 Uhr machen sich Svenja Päge und ihr Freund total erschöpft und starr vor Kälte und Angst um Jairo auf den Weg zu ihrem Hotel. "Schlafen konnte natürlich keiner von uns", sagt Frau Päge später. "Ich bin jede Stunde in den Wald gegangen und habe verzweifelt gerufen. Vergebens." Am nächsten Tag, einem Sonntag, steht für Svenja Päge und Uwe Strehl fest: Die Abreise nach Hause wird auf jeden Fall verschoben. "Wir würden nie ohne Hund zurückfahren", sind sich beide einig. So wird der Kurzurlaub einfach um einen Tag erweitert.
Am Montag Abend, fast genau 48 Stunden nach dem Verschwinden von Jairo dann endlich der erlösende Anruf aus der TASSO Notruf-Zentrale: "Wir haben Jairo gefunden, er ist unverletzt", so die freundliche Stimme von Manuela Brack, die an diesem Tag bei TASSO Dienst hat. "Mir sind sofort die Tränen in die Augen geschossen. Da ich gar nichts mehr sagen konnte, habe ich das Telefon einfach an meinen Freund weitergegeben", erzählt Frau Päge noch heute sichtlich erleichtert über den glücklichen Ausgang der Geschichte. Was war geschehen? Am Samstag, dem Tag, an dem alles passierte, fand im Wald eine Jagd statt. Alle drei Hunde müssen die Witterung des Wildes aufgenommen haben. Der heftige Schneefall hat Jairo wahrscheinlich später eine Spurensuche zurück zu seinem Frauchen und Herrchen unmöglich gemacht. 25 Kilometer vom Urlaubsort entfernt hatte ein Jäger Jairo und wenig später sein Geschirr mit der TASSO-Marke gefunden und umgehend bei TASSO angerufen. "Jairo hat außer verletzten Pfoten und einer Blasenentzündung alles gut überstanden und ist uns die ersten Tage nicht mehr von der Seite gewichen", erzählen beide Hundefreunde voller Erleichterung. Und weiter: "Ohne TASSO hätten wir ihn wohl nie wieder bekommen".
Mable, der quirlige Jack-Russell-Terrier, war damals gerade im trotzigen Alter von 10 Monaten. Schon längst hatte sich Familie Scheerle daran gewöhnt, dass der unerschrockene, lebenslustige Hund immer mal wieder eine offene Haus- oder Gartentür für kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung nutzte. So dachte man sich auch am Abend des 27. Januar 2006 nichts, als Mabel mal wieder weg war. Sie war bei den Nachbarn bestens bekannt und bestimmt würde bald ein Anruf kommen, wo sie diesmal abzuholen sei. Als Mable allerdings nach 3 Stunden noch immer nicht zurück war, machte sich Frau Scheerle mit einem mulmigen Gefühl auf den Weg, um den Hund im Dorf zu suchen. Erfolglos.
Am nächsten Tag informierte Frau Scheerle die Polizei, das Forstamt, die Stadtmeisterei, den Tierschutz und natürlich TASSO. „Die nächsten 18 Monate waren grauenhaft.”, erzählt Frau Scheerle noch heute mit einem Zittern in der Stimme. „Marvin und Max, damals gerade 5 und 8 Jahre alt, weinten anfangs tagelang, bastelten Suchplakate und machten sich jeden Tag auf die Suche nach ihrem Hund. Die Stimmung war auf dem Tiefpunkt; es war, als hätten wir alle einen guten Freund verloren.”, so Frau Scheerle weiter. Auch bei TASSO kann man sich bis heute nicht erklären, warum es 18 Monate lang keinen einzigen Hinweis auf Mable gegeben hat. Die Familie hatte alles richtig gemacht: Mable war gechippt und bei TASSO registriert. Sie trug ihre SOS-Halsbandplakette, die doch irgend jemandem hätte auffallen müssen. Da liegt die Vermutung natürlich nahe, dass jemand den Hund so süss fand, dass er ihn kurzerhand behalten hat.
„Das kommt zum Glück nicht häufig vor.”, weiß Marianne Person, die seit 20 Jahren in der TASSO-Notrufzentrale arbeitet. „Die meisten Tierfreunde sind froh, wenn sie helfen können, und rufen uns umgehend an.” Allerdings kommt dann irgendwann der Zeitpunkt, an dem man die Hoffnung leider langsam aufgibt und sich nur noch wünscht, dass der Hund keinen qualvollen Tod hatte oder von einer netten Familie aufgenommen wurde, erinnert sich Frau Scheerle, als wenn das alles erst gestern passiert wäre.
Auch bei Marvin und Max wuchs der Wunsch nach einem neuen Hund von Monat zu Monat so stark, dass Frau Scheerle am 22. August 2007, also nach über 18 Monaten, mit den Kindern ins Tierheim Lahr ging, um sich umzuschauen. „Uns hat auch gleich ein Hund gefallen. Aber der konnte nicht allein sein, sondern sollte nur mit einem anderen Hund abgegeben werden. Und zwei Hunde waren mir einfach zu viel, weil wir ja auch noch 4 Katzen hatten.”, berichtet Frau Scheerle. „Das war ganz einfach Glück im Unglück. Denn 4 Tage später bekam ich morgens um 8:00 Uhr einen Anruf von TASSO.”, strahlt Frau Scheerle. „Mable war einen Tag zuvor im Tierheim Rheinfelden, mehr als 120 (!) Kilometer von unserem Dorf entfernt, abgegeben worden. Was passiert ist, wissen wir bis heute nicht, und ich denke auch, dass es besser ist, wenn ich nicht weiß, wo sie überall war. Jetzt ist sie wieder bei uns und wir sind alle überglücklich. Auch die Katzen haben sich wieder an Mable gewöhnt, aber die größte Freude haben Max und Marvin. Sie konnten diese sagenhafte Wendung des Schicksals lange nicht fassen.”
Jeanny, die einjährige Europäisch Kurzhaar-Katze des Ehepaars Schmidt aus Kissing ist es gewohnt, Herrchen und Frauchen überallhin zu begleiten. So ist es für die Katze ganz selbstverständlich, zum Segelurlaub nach Kroatien mitzukommen.
Es ist der späte Nachmittag des 11. Juli 2007. Beim Anlegen im malerischen Hafen von Rovinj entwischt Jeanny plötzlich ohne erkennbaren Grund vom Boot. Alles Suchen und Rufen hilft nichts. Jeanny bleibt verschwunden. Das Ehepaar Schmidt verbringt den Rest des Urlaubs mit der Suche nach ihrer geliebten Katze. Vergebens! Die Abreise fällt beiden unendlich schwer. Was wohl aus Jeanny so ganz allein werden wird? Kann sie - an regelmäßiges Füttern und liebevolle Hände gewöhnt - als Streuner im Süden überhaupt überleben?
In Deutschland zurück, ruft Herr Schmidt umgehend bei TASSO an und meldet den Verlust der Katze. „Jedes 20. Tier entläuft im Ausland. Europaweite Hilfe gehört deswegen für uns einfach dazu.”, berichtet Christa Ziemer, die an diesem Tag den Notruf entgegennimmt. Schon am 10. September fahren die Schmidts mit den kostenlosen Suchplakaten, die von TASSO mit einem Bild von Jeanny erstellt wurden, nach Kroatien zurück. Die kroatischen Restaurantbetreiber am Hafen kennen die Familie Schmidt seit Jahren und sind bei der Suche nach Jeanny gerne behilflich. Die Suchplakate werden großzügig im Hafenbereich verteilt.
Wenig später meldet sich in der TASSO-Notrufzentrale auch schon ein kroatisch sprechender Herr, der im Hafen eine Katze gesehen haben will, auf die Jeannys Beschreibung passt. Nach dem Telefonat mit dem freundlichen Herrn aus Kroatien scheint alles darauf hinzudeuten, dass es sich wirklich um Jeanny handelt. Was für ein Glück, Jeanny lebt! Doch noch läuft sie frei herum, kann wieder davonlaufen. Ohne zu zögern, fahren die Schmidts schon am nächsten Wochenende wieder nach Kroatien. Ein nettes Ehepaar aus Österreich hatte die Katze aus Mitleid kurz vor der Ankunft von Familie Schmidt zu sich aufs Segelboot genommen und gepflegt.
„Als ich auf das Boot kam und Jeanny nach zwei Monaten auf der Couch unter Deck das erste Mal wieder sah, blickte ich in ein total verdutztes Gesicht. Jeanny schaute mich an, als wisse sie offensichtlich für einen Augenblick nicht mehr, ob sie ihren Augen trauen sollte. Dann sprang sie auf und rannte wild miauend auf mich zu”, erzählt Frau Schmidt. „Wir wissen nicht, was Jeanny erlebt hat. Sie war bis auf die Knochen abgemagert, hatte aber zum Glück keine Verletzungen.”, so Frau Schmidt weiter. Jeanny ist glücklich, ihre Familie wieder zu haben. Sie ist durch ihren zweimonatigen Überlebenskampf in Kroatien erwachsen geworden. „Und noch anhänglicher als zuvor.”, lächelt Herr Schmidt und drückt seine Jeanny.
Am 11. November 2005 begann ein Drama, dass 14 Monate andauern sollte: Kater Samson, ein verschmuster, grau-getigerter Kater kehrte diesmal nicht wie üblich von seinem nächtlichen Streifzug heim. Für jeden Katzenbesitzer ein Horror-Szenario.
Umgehend entwirft die Familie des Katers eigene Suchplakate, telefoniert mit der Polizei und den umliegenden Tierheimen und informiert die Umgebung. Freundliche Nachbarn machen sich mit der Familie auf die Suche. Wo war bloß der Kater?
Am dritten Tag nach Samsons Verschwinden wird der kleine Tiger bei TASSO als vermisst gemeldet. Zum Glück war Samson registriert. Anhand der Tätowierung und der Halterdaten bei TASSO müsse sich der Kater doch finden lassen. Was macht Samson gerade? Geht es ihm gut? Lebt er überhaupt noch? Die Sorge um den geliebten Vierbeiner wächst mit jedem Tag.
Bei TASSO beginnt man nach dem Anruf umgehend mit den entsprechenden Maßnahmen. Samson wird mit einer Bild-Suchmeldung auf der TASSO-Internetseite für vermisste Tiere aufgenommen, Suchplakate werden gedruckt, um Tierheime und Tierärzte in der Umgebung zu informieren. Ehrenamtliche Helfer beginnen in ihrem Umkreis mit der Suche nach dem Kater.
Monate des Wartens und Hoffens vergehen, ohne ein einziges Lebenszeichen von Samson. Neben den Tränen kommen die Erinnerungen an die ersten Tage, wie alles begann: Im Juni 1994 erhielten die Familie von Samson von der Katzenhilfe Neuwied zwei erst 6 Wochen alte Katzenbabies.
Verwahrlost und verängstigt, von Unmenschen offensichtlich im Wald ausgesetzt. „Wir haben uns sofort in die beiden verliebt.“, erinnert sich der Katzenbesitzer heute. Durch viel Liebe und Zuneigung entwickelten sich die beiden zu den verschmusten Tieren, die sie heute sind. Und jetzt sollte der geliebte Kater weg sein? Einfach so? Dann kam der Abend des 5. Februar 2007. „Eine freundliche Stimme auf meinem Anrufbeantworter sagte, dass man Samson gefunden hätte. Ich wollte es zuerst gar nicht so richtig glauben und rief sofort bei TASSO an. Frau Person - den Namen werde ich nie vergessen - bestätigte mir geduldig und zum x-ten Mal, dass es sich wirklich um Samson handeln würde.“
Gleich am nächsten Tag fährt das Ehepaar zu der Familie, die Samson – der inzwischen Francesco hieß – gefunden hatte. Weil der Kater eine kleine Kampfverletzung hatte, brachte ihn die nette „Gastfamilie“ zum Arzt. Und der konnte anhand der Tätowierung feststellen, dass Samson bei TASSO registriert war. „Wäre er nicht registriert gewesen, wir hätten ihn wohl nie wieder gesehen.“, berichtet die glückliche Familie.
Dann kam der große Moment. Die nette Finderin holte Samson. Da war er, der große dicke, grau-getigerte Kater, mit den wenigen Zähnen, einem Knick im Ohr und der unverkennbaren Narbe auf der Nase. Das geliebte und so stark vermisste Familienmitglied, das sich sofort der streichelnden Hand entgegenstreckte. „Mein Traum wurde wahr.“.
Ein sofortiger Besuch beim Tierarzt bestätigt den ersten Eindruck. Bis auf ein paar Kilos zu viel und einigen Fellmitbewohnern war er in bestem gesundheitlichen Zustand. „Ich kann nur jedem Tierbesitzer raten, seinen Liebling registrieren zu lassen.“ freut sich Frau F. noch heute über den glücklichen Ausgang der Odyssee.
Gerade eben hatte sich Oscar, ein braun-schwarz getigerte Kater von einer schweren Vergiftung erholt. Der fünf Jahre alte, von jeher fangfreudige Kater hatte offensichtlich eines Morgens eine vergiftete Ratte in der Umgebung gefressen. Nur der glückliche Umstand, dass Herrchen und Frauchen zu Hause waren und schnell reagierten, als der Kater mit sichtlich schmerzverzerrter Miene von seinem Streifzug zurückkam, verhinderte Schlimmeres.
Doch bereits am Sonntag, den 10. September 2006, nur knapp zwei Wochen später, begann für Oscar und seine Familie erneut eine leidvolle Odyssee.
Kater Oscar kam an diesem Morgen nicht wie gewohnt ans Bett, um seine Menschen schnurrend zu wecken und sich seine Streicheleinheiten abzuholen. Für einen Freigänger wie Oscar eigentlich nichts Außergewöhnliches. Als das geliebte Tier jedoch am Montag Abend immer noch nicht zu Hause war, beschlich die Familie des Katers ein mulmiges Gefühl und man beschloss zu handeln.
Alle Tierschutzvereine in Lünen wurden angerufen und eine Suchanzeige in den Lüner Anzeiger sowie im Internet aufgegeben.
Zum Glück ist Oscar bei TASSO registriert; so ruft man noch am selben Abend in der Notrufzentrale an. Umgehend werden die TASSO-Mitarbeiter aktiv: Suchplakate mit einer Beschreibung und dem Foto von Oscar werden über Nacht gedruckt und gleich am nächsten Morgen an alle Tierärzte im Umkreis des Verlustortes verschickt. Ehrenamtliche Mitarbeiter im Umkreis von Lünen erhalten per E-Mail die Information über das Verschwinden des Katers.
Es folgen vier unendlich lange Wochen des Wartens. Nichts! Am Montag, den 9. Oktober klingelt das Telefon. Der erlösende Anruf von TASSO! Oscar ist bei einer netten Dame im 15 Kilometer entfernten Bork gefunden worden. Die Finderin hatte seit Freitag einen ihr zugelaufenen Kater bei sich aufgenommen. Am Montag hatte sie bei ihrem Tierarzt angerufen, der glücklicherweise das Suchplakat von TASSO erhalten hatte. Die Finderin meldet sich daraufhin bei TASSO. Anhand der Suchplakatnummer konnte Oscar eindeutig identifiziert werden. Nur Minuten später stellt Herr Schiffer von der TASSO-Notrufzentrale den Kontakt zwischen den Besitzern und der Finderin her. Oscars Familie kann ihr Glück kaum fassen, als sie Oscar wiedersehen. Nur Oscar scheint ein wenig verwirrt zu sein und ist stark abgemagert. Kein Wunder nach einer fast vierwöchigen Wanderschaft.
Nach nur zwei Tagen hat sich Oscar bei seiner Familie wieder bestens eingelebt. Nach anfänglichem Herzklopfen bei jedem von Oscars Freigängen ist jetzt wieder alles beim Alten.
Wie gut, dass es so nette Menschen wie die Finderin und das Haustierzentralregister von TASSO gibt.
„Wir möchten uns daher mit dieser E-Mail und einer kleinen Spende, die wir in den nächsten Tagen auf Ihr Konto überweisen, für die vielen Plakate und die Arbeit, die Sie hatten, bedanken“, schreiben die Besitzer am 15. Oktober überglücklich an das TASSO-Team.