zurück

Eis schmilzt schneller als gedacht - Eisbären hungern

  
In diesem Zusammenhang ist der Anstieg des Meeresspiegels das unter Forschern am heftigsten diskutierte Thema. Die Ergebnisse reichen von mehreren Metern bis zu 70 Metern. Genau weiß das niemand, weil das Abschmelzen des zirka 2 Kilometer dicken Grönland-Eis die große Unbekannte ist. Fest steht allerdings, dass etwas passieren muss. Bis 2050 - so die Berechnungen -  müsse der Hauptverursacher CO2 um 50 Prozent halbiert werden. Dieser Prozess müsse allerdings bis 2020 eingeleitet sein. Hans Joachim Schellnhuber, Klimaschutzbeauftragter der Bundesregierung, warnt vor einem "desaströsen Klimawandel", sollte der Umschwung hin zur CO2-Einsparung nicht funktionieren. Der Klimawandel hat auch direkt auf die Eisbären Einfluss. Erst seit kurzem auf der "Rote Liste der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten 2006" wird ihre Nahrung, die auf dem Eis gefangen wird, zunehmend knapper, wenn das Eis schmilzt. Die Eisbärenpopulation ist laut Naturschutzbund Deutschland (NABU) bereits auf 22.000 Tiere gesunken, zu erwarten ist eine weitere Abnahme um ein Drittel innerhalb von 45 Jahren.  
 

781,157 „Gefällt mir“-Angaben

Danke für die vielen Likes!

TASSO-Videos

Alles zu den Aufgaben von TASSO in Bildern

Newsletter

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden!