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Mit dem Hund sicher durch das ganze Jahr

Teil 4: Der Winter

Hund im Schnee Pixabay

Auch wenn diese Woche nicht gerade ihr winterlichstes Gesicht präsentiert – der Winter steht vor der Tür, und das erste Adventswochenende hat in vielen Teilen Deutschlands schon mit jeder Menge Schnee für die passende Stimmung gesorgt.

Unsere Vierbeiner haben bereits ihr Winterfell „angelegt“ und sind startklar. Alte und kranke Hunde freuen sich jetzt bei längeren Spaziergängen wieder über wärmende Pullover oder Mäntelchen. Achten Sie darauf, dass die Hundekleidung gut verarbeitet ist, und gewöhnen Sie Ihren tierischen Liebling langsam daran, wenn das für ihn noch neu ist. „Auch Hunde, die rassebedingt nur wenig Unterfell haben, können die Kälte nicht so gut vertragen, genießen aber mit einem Pullover oder Mantel den Winter dennoch sehr“, weiß TASSO-Leiter Philip McCreight. Sein vierbeiniger Begleiter, Berner-Sennenhund Ben, hat damit natürlich kein Problem. Er trägt längst sein dichtes Winterfell und hat den ersten Schnee in vollen Zügen genossen. Und manchmal möchte er auch gerne ein bisschen von der weißen Pracht fressen. Davon ist allerdings abzuraten: „Das übermäßige Fressen von Schnee kann zu einer Schnee-Gastritis führen. Besonders groß ist die Gefahr, wenn der Schnee verunreinigt ist“, erklärt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Achten Sie also darauf, dass Ihr tierischer Freund den Schnee beim Spielen nicht frisst.

Lauwarmes Pfotenbad gegen Salz- und Splittrückstände

Etwas aufwendiger ist in der kalten Jahreszeit auch die Pfotenpflege. Bei langhaarigen Tieren wie Ben bleiben gerne kleine Eisklümpchen, Splittstücke oder Streusalzreste im Fell hängen. Daher ist es wichtig, die Haare an den Pfoten vor allem im Winter kurz zu halten. Unabhängig von der Felllänge: Viele Hunde leiden im Winter unter dem aggressiven Salz. Lauwarme Pfotenbäder beim Nachhausekommen können helfen, die Rückstände abzuspülen. Auch Fettcremes schützen und pflegen die empfindlichen Hundeballen. Wo es geht, sollten Sie stark mit Salz gestreute Wege einfach umgehen. Ist das nicht möglich und ist Ihr vierbeiniger Freund sehr empfindlich, könnten auch Pfotenschuhe helfen.

Zeit für viel Gemeinsamkeit

Eines ist aber ganz besonders toll am Winter: Nach einem schönen ausgiebigen Spaziergang gemeinsam im warmen Zuhause kuscheln! Also los geht’: Genießen Sie die kalte Jahreszeit mit Ihrem vierbeinigen Freund!


Helfen Sie mit!

In den letzten Jahren wurden immer mehr gentechnisch veränderte Tiere in Tierversuchen verwendet. 2015 waren es bereits über eine Million. Ein Grund für diese Entwicklung sind neuere gentechnische Verfahren zur „Herstellung“ maßgeschneiderter Tiere, die als „Modelle“ für diverse Erkrankungen wie Krebs, Alzheimer oder Diabetes in den Labors leiden und sterben müssen. Die Patentierung gentechnisch veränderter Tiere als Erfindung bietet Konzernen enorme wirtschaftliche Anreize und treibt daher die Genmanipulation von Tieren erst recht weiter voran. Das Europäische Patentamt (EPA) erteilte bereits innerhalb Europas über 1.000 Patente auf Tiere – unter anderem sogar auf gentechnisch veränderte Menschenaffen! Gemeinsam mit der Organisation Testbiotech und anderen Verbänden haben wir eine Brief-Aktion gestartet, um Banken für die Tierschutzproblematik der Patentierung genmanipulierter Tiere zu sensibilisieren, und dazu zu bewegen, aus ethischen Gründen nicht in Firmen zu investieren, die mit gentechnisch veränderten Tieren Geschäfte machen.

Schreiben auch Sie einen Brief an Ihre Hausbank und fordern Sie diese auf, Ihr Geld nicht in Firmen zu investieren, die mit der Vermarktung von gentechnisch veränderten Tieren Profit machen! Die Vorlage für ein Anschreiben können Sie hier herunterladen:
https://www.testbiotech.org/gentechnik-grenzen/mitmachen/banken

 

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