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Sturz vom Balkon

Katzendame Chi dank TASSO-Suchplakaten wieder zu Hause

Drei Stockwerke in die Tiefe ging es für Wohnungskatze Chi als sie Anfang Mai aus unbekannten Gründen vom eigentlich mit einem Katzennetz gesicherten Balkon stürzte. Ihr Halter, Klaus Hoppe, bemerkte ihr Verschwinden schnell, suchte überall in der Wohnung nach ihr und spähte schließlich voller Panik vom Balkon nach unten. „Ich bin dann kopflos runter vors Haus gelaufen. Da war sie. Zum Glück offenbar unverletzt. Ich habe versucht, sie anzulocken, doch sie lief davon“, berichtet der Katzenhalter. „Kaum hatte ich mich einigermaßen gefangen, habe ich sofort TASSO benachrichtigt.“ Klaus Hoppe erhielt umgehend Suchplakate, die er in der Umgebung verteilte. „Die Tage nach dem Verschwinden meiner Katze Chi waren gefüllt mit Drucken und Verteilen der Plakate in der näheren und auch weiteren Gegend. Ich weiß nicht, wie viele Leute ich gefragt habe, ob ich die Suchanzeige in ihrem Geschäft aufhängen darf und ob sie Chi gesehen haben. Es waren auf jeden Fall eine ganze Menge.

Vier Tage nach Chis Verschwinden klingelte es bei Klaus Hoppe an der Tür. Ein Nachbar hatte gerade vom Balkon aus eine schwarze Katze vor dem Haus gesehen. Sofort gingen die beiden Männer hinunter zu dem Busch, an dem Chi gesehen wurde. Klaus Hoppe erzählt: „Da war sie. Ich ging einen Schritt auf sie zu, aber sie lief vor mir weg und hockte sich neben ein Auto. Ich ging also wieder hinter ihr her, ließ ihr allerdings mehr Freiraum als zuvor. Auf den Laserpointer, den ich dabei hatte, reagierte sie gar nicht, und ich dachte schon, es sei doch nicht meine Katze. Dennoch ging ich einen weiteren Schritt auf sie zu, hockte mich wieder hin und klopfte mit den Fingern auf den Asphalt. Sie kam auf mich zu und rieb ihren Kopf an meiner Hand. Da wusste ich, dass sie es doch war“, erinnert sich der Katzenhalter voller Freude an den Moment der Wiedervereinigung. „Ich bin so unglaublich glücklich, dass meine Chi wieder da ist. Vielen, vielen Dank an TASSO. Ihr habt mich unterstützt und mir Mut gemacht.“

Chis Fall zeigt einmal mehr: Auch Wohnungskatzen sollten gekennzeichnet und bei TASSO registriert sein. Eine offene Tür, ein nicht richtig verschlossenes Fenster – im Laufe eines Katzenlebens gibt es unzählige Gelegenheiten, in denen der Stubentiger entwischen kann. Und auch wenn das Tier eigentlich gar nicht flüchten will, reicht manchmal ein bisschen zu viel Neugierde oder ein Schreck aus und es passiert doch. Und gerade Wohnungskatzen kommen draußen allein auf sich gestellt nur schwer zurecht. Sie kennen weder ihre Umgebung noch den Straßenverkehr und schweben daher in großer Gefahr, wenn sie nicht schnell wieder eingefangen werden können.

Unsere Bitte: Registrieren Sie auch Ihre Wohnungskatze bei uns und weisen Sie Freunde, Bekannte und Verwandte auf die Notwendigkeit hin. So sind die Chancen, den tierischen Liebling im Ernstfall wiederzusehen, am größten. 

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