zurück

Nach elf Jahren ist Kater Findus wieder zurück

Familie Fuchs ist wieder komplett

Kater Findus im Tierheim Nürnberg. @ Tierheim Nürnberg

Blind und etwas struppig, aber noch ein genauso liebenswertes und nettes Kerlchen wie früher: Findus ist wieder zu Hause bei seiner Familie. Elf Jahre lang gab es keine Spur vom Kater von Familie Fuchs, die in der Nähe von Nürnberg lebt. Viele Plakate und jahrelanges Ausschauhalten hatten nicht zum Erfolg geführt. Bis eine tierliebe Frau den alten Kater plötzlich auf einer Bundesstraße unweit von seinem früheren Zuhause entdeckte. Sie rettete das Tier vor den vorbeifahrenden Autos und brachte es ins Tierheim Nürnberg. Der Transponder wurde ausgelesen, TASSO informiert und Familie Fuchs erhielt einen Anruf, mit dem niemand mehr gerechnet hatte.

„Wir haben wirklich nicht geglaubt, dass Findus noch lebt“, erzählt der überglückliche Halter Herr Fuchs. Dass der Kater wieder zu Hause einziehen soll, war für die Familie keine Frage. Er gehört dazu. Auch wenn in der Zwischenzeit zwei weitere Stubentiger eingezogen sind, die Findus jetzt langsam kennenlernt. Bei seiner Rückkehr war zwar das Fell des kräftigen Katers etwas ungepflegt, aber hungern musste das Tier offenbar nicht. „Es scheint, als hätte sich in den vergangenen Jahren jemand anders um Findus gekümmert. Wäre er doch nur mit ihm zum Tierarzt gegangen“, bedauert Herr Fuchs. Dann nämlich hätte der Transponder ausgelesen werden können, und mit Hilfe von TASSO hätte die Familie viel früher erfahren, dass ihr tierischer Liebling noch lebt. Auch eine dringend notwendige Augenbehandlung wäre möglich gewesen, denn nun ist der Kater leider blind. Das hält ihn aber zum Glück nicht davon ab, das Leben zu genießen und sein altes, neues Zuhause zu erkunden.

Der Freund aus Kindertagen ist zurück

Besonders glücklich über Findus Rückkehr ist die Tochter der Familie. Sie war drei Jahre alt, als der geliebte Kater verschwand und hatte eine enge Bindung zu dem Stubentiger. Das heute 14-jährige Mädchen hat ihren tierischen Freund nie vergessen. Mit Hilfe von vielen Fotos hat sie auch ihrem kleinen Bruder viel von Findus erzählt, so dass der Kater, der verschwand als der Junge ein halbes Jahr alt war, auch für ihn wie selbstverständlich zur Familie gehört.


 

In eigener Sache:
Es sind noch Plätze frei für das zweitägige Seminar der Verhaltensforscherin Dr. Dorit Feddersen-Petersen zum Thema Hundeverhalten im März in Neu-Isenburg. Mit den Einnahmen wird unser gemeinsames Projekt mit der Hunde-Akademie Perdita Lübbe „Rettet das Nashorn“  unterstützt. Dr. Dorit Feddersen-Petersen widmet sich dabei dem Aggressionsverhalten und Wohlbefinden unserer Vierbeiner.

Wann: 18. März 2017, 11 bis 17 Uhr und 19. März 2017 10 bis 16 Uhr
Wo: 63263 Neu-Isenburg, der genaue Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Kosten: 219 Euro pro Teilnehmer
Anmeldung: per E-Mail an info@hundeakademie.de
Für: Alle Interessierten und Tierärzte. Die Veranstaltung ist als zweitägige Fortbildung durch die Tierärztekammer Schleswig-Holstein anerkannt.
Zugunsten: Die Erlöse des Seminars gehen an das Gemeinschaftsprojekt „Rettet das Nashorn“ von TASSO e.V. und der Hunde-Akademie Perdita Lübbe. In Südafrika wird das Geld für die Ausrüstung und den weiteren Einsatz der Anti-Wilderer-Einheit genutzt. Unterstützt wird die Veranstaltung durch den Partner Happy Dog.
Weitere Infos unter www.tasso.net/Service/Veranstaltungskalender.

756.587 „Gefällt mir“-Angaben

Danke für die vielen Likes!

TASSO-Videos

Alles zu den Aufgaben von TASSO in Bildern

Newsletter

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden!