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TASSO-Tipps für eine tierisch sichere Vorweihnachtszeit

Kerzen, Kugeln, Lichterketten

Katze mit einem Weihnachtszwerg © Dorith Freudenberg

Die ersten Lichterketten leuchten, im Kerzenlicht funkelnd drehen sich glitzernde Sterne in den Fenstern und in wenigen Tagen eröffnen die Weihnachtsmärkte. Die Vorweihnachtszeit ist eine Zeit mit vielen Erledigungen und Verpflichtungen und damit die Besinnlichkeit nicht auf der Strecke bleibt, soll es auch im eigenen Zuhause natürlich weihnachtlich zugehen. Kerzen, Lichter, weihnachtliche Dekoartikel und der Tannenbaum dürfen da natürlich nicht fehlen. Und mittendrin in diesem vorweihnachtlichen Tohuwabohu stehen unsere Haustiere, die auch gerne mal beim Dekorieren oder Geschenkeeinpacken dabei sind. Vor allem Katzenhalter wissen, wie „hilfreich“ ihre Stubentiger dabei sind. Damit die Vorweihnachtszeit für unsere tierischen Lieblinge nicht zur Gefahr wird, haben wir einige Hinweise zusammengestellt.

Vorsicht mit Feuer
Natürlich sollte ein Haustier niemals alleine mit einer Kerze im Zimmer zurückgelassen werden. Aber auch wenn der Mensch dabei ist, können sich vor allem Katzen schnell den Schwanz in der Flamme versengen, oder beim Spielen mit dem Hund stürzt eine Kerze um. Daher gilt: Geben Sie besonders gut acht, wenn Sie echte Kerzen verwenden oder steigen sie gleich auf die zwar nicht ganz so gemütlichen, dafür aber sicheren LED-betriebenen Alternativen um.

Oh Tannenbaum!
Der große, bunt geschmückte Tannenbaum ist meist das zentrale Element im (vor)weihnachtlichen Wohnzimmer. Ängstliche Tiere könnte er jedoch verunsichern, also achten Sie gut auf die Reaktion Ihres Vierbeiners, wenn Sie zum ersten Mal einen Tannenbaum aufstellen. Vielleicht geben Sie Ihrem Tier zunächst einige Tage Zeit, sich an das grüne Ungetüm zu gewöhnen, bevor sie es schmücken. Beim Spielen mit dem Hund ist nun ebenfalls Vorsicht geboten. Schnell bleibt eine Pfote im Kabel der Lichterkette hängen und das ganze Gesamtkunstwerk stürzt in sich zusammen. Gefährlich sind auch die Scherben von heruntergefallenen Glaskugeln. Diese sollten daher besonders gut im Baum befestigt werden. Halten Sie Ihre Tiere fern von den Zweigen und vom Wasser im Weihnachtsbaumständer. Dekorieren Sie statt funkelnden Glaskugeln vielleicht lieber mit Kugeln aus Plastik, Strohsternen oder Filzanhängern, wenn Sie besonders verspielte oder junge Katzen haben. Vorsicht gilt auch bei Lametta. Wenn es gefressen wird, kann es schnell einen Darmverschluss verursachen. Auch der in vielen Haushalten beliebte Weihnachtsstern ist giftig für unsere Vierbeiner und sollte daher außer Reichweite stehen oder gleich beim Händler bleiben.

Apropos Essen
Besonders in der Zeit rund um Weihnachten, in der Süßigkeiten allgegenwärtig sind, können Tiere zu Schaden kommen, weil sie etwas fressen, das ihnen nicht gut bekommt. Bestes Beispiel dafür ist Schokolade. Nur wenig von der süßen Nascherei reicht, um Hund und Katze in ernste gesundheitlich Bedrängnis zu bringen. Lassen Sie nichts offen liegen. Auch wenn Ihr Tier bislang kein Interesse daran gezeigt hat: Wenn es sich plötzlich doch einmal anders verhält, kann das böse Folgen haben.

Noch ein Hinweis, der Tierhaltern in der Regel bewusst ist, den Sie aber gerne in Ihrem Umfeld weitergeben können: Natürlich sind Tiere keine Geschenke. Sie sind gute Freunde, treue Begleiter, Familienmitglieder, aber keine „Sachen“, die man jemandem schenkt. Die Entscheidung für ein Tier sollte immer bewusst und mit allen Betroffenen gemeinsam getroffen werden. Die freien Tage am Ende des Jahres sind nichtsdestotrotz natürlich eine gute Gelegenheit, um – falls geplant – im Familienkreis miteinander über den Wunsch nach einem (weiteren) Tier zu sprechen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Vierbeinern eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Lassen Sie sich nicht stressen und schalten Sie hin und wieder bewusst eine Zeitlang gemeinsam mit Ihrem tierischen Liebling ab!

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