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Wir werden gehört!

Weitere Papier-Unterschriften im Kampf gegen die grausamsten Tierversuche nötig

Schwimmen bis zur Verzweiflung - Ratte im Wasserglas (c) Ärzte gegen Tierversuche © Ärzte gegen Tierversuche

Ein kleiner Teilerfolg im Kampf gegen die schwerstbelastenden Tierversuche: Wir haben es geschafft, einen Termin bei einem Mitglied des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestags zu erhalten. Mitte März dürfen die drei Vereine TASSO, Ärzte gegen Tierversuche und Bund gegen Missbrauch der Tiere ihre Unterschriftenlisten übergeben. Diese Gelegenheit werden wir auch nutzen, um unsere Forderung nach einem nationalen Verbot besonders qualvoller Tierversuche ausführlich zu erläutern. Denn obwohl die EU längst ein Verbot für erheblich belastende Tierversuche möglich gemacht hat, leiden in Deutschland noch immer tagtäglich tausende Tiere unter den grausamen Laborversuchen, die ihnen beispielsweise unter dem Vorwand der Depressionsforschung zugemutet werden.

Dass man nun bereit ist, unsere Unterschriften entgegenzunehmen, verdanken wir der Hilfe zahlreicher Tierfreunde und Unterstützern, die in den vergangenen Monaten beim Kampf gegen diese besonders belastenden Tierversuche mit dem Schweregrad „schwer“ geholfen haben. Leider werden bei unserem Treffen Mitte März zunächst nur die Stimmen entgegengenommen, die handschriftlich abgegeben wurden. Die vielen tausend Stimmen, die parallel online gesammelt worden sind, waren dennoch nicht umsonst, denn sie zeigen, wie viele Menschen ein Ende dieser Grausamkeiten fordern und können an anderer Stelle noch mal einen großen Beitrag leisten. 

Unterschriften-Listen wichtiger denn je

Um bei der Unterschriftenübergabe unserer Forderung noch mehr Gewicht zu verleihen, möchten wir die Anzahl der gesammelten „Papier-Stimmen“ weiter erhöhen und bitten Sie daher noch einmal um Ihre Mithilfe. Drucken Sie sich das Dokument Unterschriftenliste gegen schwerstbelastende Tierversuche aus, unterschreiben Sie, reichen Sie die Liste an Ihre Freunde weiter oder legen Sie sie aus. Anschließend senden Sie die Liste bis zum 2. März 2018 an:

Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Goethestr. 6-8
51143 Köln

Auch wenn die Liste nicht komplett ausgefüllt ist, sondern nur einige Stimmen gesammelt werden – wie sich aktuell zeigt: Jede Stimme zählt!

Zu den Hintergründen

Elektroschocks, schwimmen bis zur Erschöpfung, tödliche Vergiftungen, mehrfaches Organversagen, tödliche Bestrahlungsschäden – diese Leiden und Schäden dürfen Tieren in deutschen Versuchslaboren immer noch zugefügt werden, obwohl die EU für solche erheblich belastenden Tierversuche ein Verbot ermöglicht. Deutschland nutzte bei der Umsetzung der EU-Richtlinie ein Schlupfloch, um diese Vorgabe nicht in das nationale Recht übernehmen zu müssen.

Dagegen haben die Vereine Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere und TASSO Anfang 2016 die Kampagne „Schwimmen bis zur Verzweiflung“ gestartet. Juristische Gutachten untermauern unsere Forderung. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Projektseite www.schwimmen-bis-zur-verzweiflung.de

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