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Wildtiere als Touristenattraktion

Das grausame Geschäft mit Angst und Schmerz

Delfin schwimmt im Meer. © TASSO e.V.

Wilde Tiere sind aufregend. Auf Tuchfühlung gehen mit imposanten und fremden Lebewesen, die man häufig höchstens aus dem Zoo kennt –  das verspricht ein besonderes Erlebnis zu werden. Deswegen gibt es in beliebten Urlaubsländern zahlreiche Angebote mit „niedlichen“, „kleinen“, „freundlichen“ Tieren. Dahinter steht aber in der Regel nur eines: Tierquälerei.

Grausamer Folter, Schmerzen, Angst und unzumutbare Lebensbedingungen gehören für Wildtiere, die als Touristenattraktionen herhalten müssen, zum Alltag. Damit Elefanten es zulassen, dass Touristen sie streicheln oder auf ihnen reiten, wird zuvor mit grausamsten Methoden ihr Wille gebrochen, sie werden gefügig gemacht und bleiben doch immer eine unberechenbare Gefahr. Auch Kamele werden häufig mit Schlägen gefügig gemacht und müssen stundenlang in der sengenden Hitze warten und schließlich lange Strecken laufen. Niedliche Löwenbabys zum Streicheln wurden häufig ihrer Mutter entrissen und zwangsweise vom Menschen aufgezogen. Damit für die Menschen keine Gefahr besteht, werden den Tieren dann auch mal Zähne oder Krallen entfernt oder sie werden mit Betäubungsmitteln ruhiggestellt. Rechtfertigt der kurze Moment, in dem Touristen Spaß haben, dieses Leid?

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