Der tierische Adventskalender 2016

Tierische Ideen nicht nur für die Adventszeit – 24 kleine Freuden

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Vom 1. bis 24. Dezember öffnen wir täglich für Sie ein Türchen unserer tierischen Adventskalenders.

Dominosteine, Lebkuchen und Stollen – Die weihnachtlichen Süßigkeiten liegen schon seit Monaten in den Supermarktregalen bereit, doch so richtig hat die Vorweihnachtszeit erst mit dem ersten Advent begonnen. Nun wächst die Vorfreude aufs Fest, die Häuser und Wohnzimmer sind bereits weihnachtlich dekoriert, Firmenweihnachtsfeiern werden geplant, Geschenke gekauft und ab heute wird in Millionen Haushalten wieder täglich ein Türchen des Adventskalenders geöffnet.

Auch unser TASSO-Adventskalender wird ab heute bis zum 24. Dezember jeden Tag eine Tür für Sie öffnen. Dahinter: 24 kleine Taten für Tiere. Mit zahlreichen kleinen Denkanregungen und Ideen möchten wir Sie in eine besinnliche Vorweihnachtszeit begleiten, in der Sie sich selbst entspannen und dabei Gutes für Ihren vierbeinigen Freund oder für andere Tiere tun können. Und wenn Sie möchten, nehmen Sie doch einfach einige Ideen mit ins Jahr 2017, und setzen Sie sie bei Gelegenheit um.

Den Garten wildtierfreundlich gestalten, Katzenspielzeug für den Stubentiger selbst basteln, eine Patenschaft für Tierheimtiere übernehmen oder einen Wellnesstag mit dem Hund einlegen – es gibt so vieles, mit dem Sie in der Adventszeit oder auch noch im neuen Jahr etwas für Tiere tun können. Bleiben Sie gelassen, und genießen Sie bewusste Auszeiten mit Ihrer Familie und Ihren tierischen Lieblingen.

24 kleine Freuden - Der tierische TASSO-Adventskalender

Lassen Sie sich überraschen und vielleicht von der einen oder anderen Überlegung anstecken.
Wir wünschen Ihnen und Ihren tierischen Lieblingen besinnliche Tage und ein frohes Fest.

  • 24. Dezember: Jetzt ist TASSO an der Reihe …

    … „Danke“ zu sagen. Hinter unserer letzten Tür verbirgt sich ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die uns seit vielen Jahren vertrauen oder vor kurzem ihr Tier bei TASSO registriert haben.

    Wir hoffen aber auch, dass unser diesjähriger Adventskalender die eine oder andere schöne Überraschung oder auch hilfreiche Anregung für Sie bereitgehalten hat. Uns hat es wieder viel Spaß gemacht, Sie in dieser schönen Zeit der gemeinsamen Vorfreude auf das anstehende Weihnachtsfest zu begleiten. Die vielen positiven Rückmeldungen und einzelne kritische Anmerkungen nehmen wir gerne mit ins Jahr 2017.

    Tier und Mensch zusammenbringen. Das ist unsere Aufgabe und Mission. Allen, die die Tierschutzaufgaben von TASSO unterstützen, danken wir nochmal besonders. Ob ehrenamtlicher Einsatz oder eine Spende an TASSO: Sie helfen damit Tieren in Not.

    Die Türchen unseres Adventskalenders bleiben für alle noch eine Weile geöffnet und wir würden uns freuen, wenn die dahinter liegenden Überraschungen weiterhin Verbreitung finden. Vielleicht denken Sie aber auch noch über eine Spende an TASSO nach? Besuchen Sie unser Onlinespenden-Formular unter www.tasso.net/spende, oder nutzen Sie unser Spendenkonto:
    TASSO e.V. IBAN DE78 5015 0015 0238 0549 07 BIC SWIFT-BIC: NASSDE55XXX

    Das gesamte TASSO-Team wünscht FROHE WEIHNACHTEN

    Hund und Katze liegen kuscheldn auf der Erde. © Clipdealer
  • 23. Dezember: Gewinn für Mensch und Tier: Werden Sie Gassigänger im Tierheim

    Viele Hundefans können aus privaten oder beruflichen Gründen keinen Hund halten. Geht es Ihnen auch so? Dann ist der Tipp hinter unserem heutigen Adventskalender-Türchen sicherlich interessant für Sie.

    In unseren Tierheimen warten viele Hunde auf ein neues Zuhause, in dem die Menschen viel Zeit für ausgedehnte Spaziergänge haben. Bis es soweit ist, sollen die Tiere natürlich auch im Tierheim auf ihre Kosten kommen. Da es für das Personal kaum möglich ist, täglich mit allen Hunden Gassi zu gehen, freuen sich die Vereine immer über tatkräftige Mithilfe durch ehrenamtliche Gassigeher. Als ein solcher kommen Sie zu fest vereinbarten Zeiten und führen einen Hund aus. Ein Gewinn für alle Seiten: Sie kommen in den Genuss, Kontakt zu Hunden zu haben, und tun gleichzeitig etwas Gutes, indem Sie den Tieren Ihre Zeit schenken und die Tierheimmitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit entlasten.

    Wenn Sie sich gerne als ehrenamtlicher Gassigänger engagieren möchten, fragen Sie am besten direkt in Ihrem örtlichen Tierheim nach, welche Voraussetzungen Sie mitbringen müssen. Klären Sie auch, ob eine Haftpflichtversicherung für den Hund besteht und an welche Regeln Sie sich halten müssen. Dann steht baldigen ausgedehnten Spaziergängen mit Spaß und Entspannung auf beiden Seiten der Leine sicherlich nichts mehr im Wege.

    Mensch mit Hund beim Gassigehen. © TASSO e.V.
  • 22. Dezember: Spielzimmer für Ihre Wohnungskatze einrichten

    Kennen Sie das? Ihr Stubentiger wetzt plötzlich aus heiterem Himmel durch die Wohnung, schlingert durch die Kurven und ist kaum noch zu bändigen. Was Freigängerkatzen beim Klettern, Stromern und Fangen in der freien Natur ausleben, müssen Wohnungskatzen anders kompensieren.

    Ein eigenes Katzenzimmer, in dem die Tiere sich richtig auspowern können, ohne dass die Einrichtung darunter leidet, ist natürlich ideal. Wer dafür keinen Platz hat, kann alternativ auch eine Ecke im Wohnzimmer oder im Flurbereich für den fälligen Ausgleichssport seiner Katze einrichten. Egal ob Handwerkermuffel oder Bauprofi: Jeder kann seiner Wohnungskatze das richtige Maß an Bewegung verschaffen.

    Versteckmöglichkeiten und Schleichwege
    Katzen sind Meister im Klettern, Verstecken und Anschleichen. Das liegt einfach in ihrer Natur. Ob in einem Fach im Bücherregal, auf den Stühlen unter dem Esstisch, unter dem Bett oder hinter den Gardinen auf der Fensterbank: Bieten Sie Ihrer Katze mit eigens für sie platzierten Decken und Kissen verschiedene Versteckmöglichkeiten. Auch der Weg zu diesen Plätzen führt in der Regel hoch oben entlang. Verstauen Sie deshalb kostbare Vasen, Pokale oder sonstige zerbrechlichen Gegenstände lieber im Schrank. So bleiben sie heil und Ihre Katze kann auf selbst erkorenen Kletterpfaden entlangwandern, ohne sich zu verletzen. Wenn Sie viel Platz haben und gerne handwerkeln, können Sie auch Regalbretter in verschiedenen Höhen an Ihre Wände anbringen. Egal wie, Klettern ist ein Muss für unsere Stubentiger, denn fehlen einer Katze derartige Kletterbewegungen, verkümmern auf Dauer ihre Muskeln.

    Spielen, Rennen, Jagen
    Weil Sie als Tierhalter nicht immer zur Verfügung stehen, wenn Ihre Wohnungskatze Lust auf eine Spielrunde hat, sollten immer ein paar Möglichleiten zur Eigenbeschäftigung zur Verfügung stehen. Bälle oder Kunstmäuse eignen sich dazu, bei Lust und Laune durch die ganze Wohnung gejagt zu werden. Katzen mögen es gerne einfach: Es muss kein teures Spielzeug sein, auch zusammengeknülltes Zeitungspapier ist für viele ein Highlight. Wenn Sie zu Hause sind, freut sich Ihre Katze aber auch über Ihre Gesellschaft beim Spielen. Sie können beispielsweise Leckerlies durch den Flur werfen, denen Ihre Katze hinter jagen muss. Futterspiele eignen sich auch in Form von sogenannten Fummel-Boxen, die sie ganz einfach selbst basteln können (siehe Adventskalender-Türchen 14) und die alle Sinne Ihrer Katze fordern.

    Plätze zum Schlafen und Relaxen
    Ausgleichssport macht müde. Dazu kommt, dass Katzen etwa 16 Stunden am Tag schlafen. Deswegen sollten Sie Ihrer Katze auch hierfür genügend Möglichkeiten anbieten. Besonders beliebt sind auch dabei hoch gelegene Positionen, wie die oberste Plattform des Kratzbaums, der Schlafzimmerschrank oder die Lehne eines Sofas, weil man von dort einen guten Überblick über das Geschehen hat. Katzen legen sich zum Schlafen aber auch gerne in Einkaufskörbe, Wäschekörbe, Kisten oder Kartons. Wenn Sie das nächste Mal ein Paket bekommen, funktionieren Sie dieses nach dem Auspacken doch einfach mit ein paar Kissen zu einem Katzenbett um.

    Krallen wetzen für alle Fälle
    Sich die Krallen zu wetzen, ist ein Grundbedürfnis jeder Katze. Damit Ihre Möbel und Tapeten nicht darunter leiden, sollten Sie Ihrem Stubentiger verschiedene Möglichkeiten zum Kratzen anbieten. Ein Kletterbaum gehört mittlerweile zur Standardausrüstung eines Katzenhaushaltes. Er bietet im besten Fall nicht nur eine ausreichend große Kratzfläche in Form eines mit Sisal umwickelten Pfostens, sondern auch verschiedene Ebenen, die Ihre Katze durch aktives Klettern erreichen kann. Auch Rückzugsorte in Form von Höhlen sind oft Bestandteil von Kratzbäumen und werden von vielen Katzen gerne angenommen. Ein Kratzbaum sollte über eine ausreichende Standfestigkeit verfügen und darf nicht wackeln, denn eine ausgewachsene Katze wiegt in der Regel vier Kilogramm und mehr. Handwerkerfans können als Alternative zum Kratzbaum auch einen richtigen Stamm, an dem noch Teile der Äste vorhanden sind, in einen großen Kübel einbetonieren und verschiedene Liegeflächen anbringen. Da Katzen gerne vertikal und horizontal kratzen, eignen sich zusätzlich zum Kratzbaum auch sogenannte Kratzbretter, die bequem vom Boden aus zu erreichen sind, und an der Wand befestigt werden. Daneben gibt es auch Kratzinseln oder Sisalteppiche als Kratzmöglichkeit für den Boden.

    Katze liegt in einem Hängekorb, der an der Decke befestigt ist. TASSO e.V. / Alexandra Mancuso
  • 21. Dezember: Gestalten Sie den Jahreswechsel auch im Sinne Ihres Tieres

    Ein lauter Knall am Himmel. Dann tauchen wie aus dem Nichts tausende Lichter auf und gehen mit einem prasselnden Geräusch zu Boden. Die Luft ist geschwängert vom typischen Schwarzpulver-Geruch. Sektgläser klirren, Menschen fallen sich in die Arme. Neujahrwünsche, Liebesbekundungen schwirren durch die Luft. Diese ersten Momente des neuen Jahres sind für viele Menschen etwas ganz besonders – für unsere Haustiere sind sie der reinste Stress.

    Einmal im Jahr müssen unsere Hunde und Katzen plötzlichen ohrenbetäubenden Lärm, grelle Lichter und ungewöhnliche Gerüche über sich ergehen lassen, ohne den Sinn dahinter zu verstehen.

    Natürlich gibt es einige Tipps und Tricks, um den Haustieren den Jahreswechsel zu erleichtern. Der Wichtigste: Verzichten Sie darauf, Raketen, Böller und Heuler zu zünden. Nicht nur für Haus-, sondern auch für Wildtiere wäre das eine große Hilfe. Denn auch Vogel, Fuchs und Co. leiden in den Tagen rund um den Jahreswechsel massiv unter den Angriffen, die Raketen und Co. auf ihren Lebensraum bedeuten.

    Für Tierhalter ist es wichtig, dass Sie ihre Tiere rund um den Jahreswechsel gut im Auge behalten. Denn wie die Erfahrung aus der TASSO-Notrufzentrale zeigt, entlaufen gerade in diesen Tagen viele Hunde und Katze. „Katzenhalter sollten sich überlegen, ob sie ihre Freigängerkatzen in der Zeit um Neujahr herum nicht lieber in den heimischen, schützenden vier Wänden behalten wollen“, regt TASSO-Leiter Philip McCreight an. Und für Hundehalter sollte die Leine Pflicht sein. „Vertrauen Sie nicht darauf, dass ein Hund immer abrufbar ist. Wenn direkt neben ihm schlagartig ein Böller explodiert, kann auch ein sehr gelassenes Tier die Nerven verlieren und panisch Reißaus nehmen.“

    Fünf weitere Tipps für einen entspannten Jahreswechsel

    Wer seinen Vierbeiner vor unnötigem Stress schützen möchte, hat mehrere Möglichkeiten:

    • Schließen Sie Fenster und Türen, und lassen Sie die Rollläden herunter. Je weniger Licht und Lärm nach innen dringen, umso besser.
    • Bleiben Sie bei Ihrem Tier, oder stellen Sie ihm eine andere – ihm vertraute – Person während des Jahreswechsels an die Seite.
    • Nehmen Sie Ihrem Tier nicht die Möglichkeit des Hörens. Die Ohren zuhalten oder gar verstopfen führt dazu, dass es sich nur noch mehr aufregt.
    • Sichern Sie Ihren Hund an allen Tagen rund um den Jahreswechsel beim Spaziergang an der Leine. Das ist besonders für Halter ängstlicher Hunde wichtig, da häufig auch vor und nach dem 31. Dezember Knaller gezündet werden.
    • Registrieren Sie Ihr Tier bei TASSO. Nehmen Sie sich einen kurzen Moment Zeit, um zu überlegen, ob Ihre Daten noch aktuell sind, und hinterlegen Sie Ihre Handynummer, damit wir Sie im Ernstfall erreichen können.

     

    Wir wünschen Ihnen und Ihren tierischen Lieblingen einen schönen und vor allem sicheren Silvesterabend und einen guten Rutsch ins Jahr 2017.

    Hund liegt ängstlich an Silvester auf seiner Decke. © TASSO e.V.
  • 20. Dezember: Unterstützen Sie Ihr lokales Tierheim mit einer Sach- oder Futterspende

    Tierheime leisten einen elementaren Beitrag zum Wohl der Tiere. Sie kümmern sich um diejenigen, die von ihren Haltern abgegeben wurden oder noch nie ein Heim hatten, und helfen ihnen, ein neues Zuhause zu finden. Viele Tierheime arbeiten hierbei am Rande ihrer finanziellen und personellen Kapazitäten, manche sind sogar unmittelbar in ihrer Existenz bedroht sind. Dennoch setzen sich viele engagierte Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer unter Zeitdruck und Geldmangel täglich für das Wohl ihrer Tierheimtiere ein.

    So können auch Sie Tierheimtieren helfen

    Ob Decken, Handtücher, Transportboxen oder Katzenklos – häufig fehlen im Tierheim vor allem die alltäglichen Dinge. Viele Vereine haben auf Ihrer Internetseite deshalb eine Wunschliste für Sachspenden veröffentlicht, die aktuell benötigt werden. Falls Sie dort nicht fündig werden, kontaktieren Sie doch einfach das Tierheim direkt, und fragen Sie nach, mit welcher Sachspende Sie am besten unterstützen können.

    Natürlich wollen auch die Mägen der Tierheimtiere gefüllt werden. Deshalb freuen sich viele Tierheime über Futterspenden. Auch hier sollten Sie sich am besten vorab erkundigen, welche Sorten oder Marken benötigt werden. Auch Futter, das Sie selbst nicht mehr brauchen, weil Ihr Tier beispielsweise künftig Diätfutter bekommen muss, können Sie im Tierheim abgeben. Die Dosen oder Packungen dürfen aber noch nicht angebrochen sein und müssen natürlich noch haltbar sein.

    Einige Tierheime stellen auch in Super- und Baumärkten oder im Tierfachhandel in der Nähe des Heims Futterspendenboxen auf, in die Sie eine vor Ort gekaufte Spende einwerfen können. So können Sie direkt bei Ihrem Wocheneinkauf Gutes tun. Falls Sie wissen möchten, ob auch Ihr Tierheim vor Ort diesen Service nutzt, werfen Sie doch einen Blick auf die Vereinshomepage, oft sind dort sogar die einzelnen Märkte aufgelistet. Alternativ können Sie natürlich auch direkt beim Tierheim nachfragen.

    Tierheimhund im Zwinger. © TASSO e.V. / Johannes Tschöp
  • 19. Dezember: Machen Sie Ihren Kaninchen und Meerschweinchen eine Freude

    Natürlich halten Sie Ihre Kaninchen und Meerschweinchen artgerecht und beschäftigten sie entsprechend. In unserem heutigen Beitrag möchten wir daher nur einige Anregungen bieten, die Sie vielleicht zusätzlich zu den üblichen Beschäftigungsmöglichkeiten oder als weitere Alternative anbieten können.

    Gestalten Sie für Ihre Kaninchen doch mal ein Futterabenteuer. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel können Sie das Futter im ganzen Gehege verteilen, so dass Ihre tierischen Lieblinge gründlich auf die Suche gehen müssen. Oder Sie stecken es auf Futterspieße auf, damit Ihre Tiere sich etwas mehr anstrengen müssen. Entsprechende Metallspieße gibt es im Fachhandel. Sie können aber auch dünne Ästchen nehmen, die Sie in einen ungefährlichen Gegenstand hineinstecken. Achten Sie aber darauf, dass die Futterspieße nicht im Käfig umher schwingen, sondern immer Bodenhaftung haben.

    Sie können das Futter auch in Papprollen (zum Beispiel von Toilettenpapier oder Küchenrolle) anbieten. Füllen Sie die Leckereien einfach hinein und verschließen Sie die Öffnungen mit etwas Heu – Ihre Tiere werden sicher einen Weg finden, sie zu erreichen. Ähnliches funktioniert natürlich auch in einem Karton. Dabei ist aber wichtig, dass dieser nicht bedruckt ist, denn Kaninchen und Meerschweinchen nagen sich gerne weitere Ein- und Ausgänge.

    Seien Sie kreativ und bieten Sie Ihren Tieren regelmäßig Abwechslung, Ihre plüschigen Lieblinge werden es Ihnen danken.

    Kaninchen mit Futternapf. © TASSO e.V.
  • 18. Dezember: Bei der Krötenwanderung im Frühjahr helfen

    Unser heutiges Adventskalender-Türchen richtet sich an die Menschen, die sich erst nach der terminreichen (Vor-)Weihnachtszeit wieder etwas Zeit für ein tierisches Hilfsprojekt „freischaufeln“ können:

    In jedem Frühjahr wandern vor allem Erdkröten aber auch Molche und Frösche über Deutschlands Straßen auf dem Weg zu ihren Laichgewässern. Damit sie auf ihrer gefährlichen Reise dorthin nicht überfahren werden, errichten Tierschützer an kritischen Stellen sogenannte Krötenzäune an den Straßen. In regelmäßigen Abständen werden Eimer entlang dieses Zaunes im Boden versenkt. Die wandernden Amphibien laufen auf der Suche nach einem Durchlass am Zaun entlang und fallen in die Eimer. Diese leeren die Helfer dann morgens und abends und bringen die Kröten sicher über die Straße. Für all das brauchen sie tatkräftige Unterstützung.

    TASSO-Tipp: Fragen Sie am besten bei Ihrem örtlichen Naturschutzbund nach (z. B. NABU-Gruppe vor Ort), ob und wie Sie bei der Krötenwanderung helfen können. Die ersten vorbereitenden Treffen zu den Amphibien-Schutzaktionen beginnen bei den meisten Gruppen bereits in den Monaten Januar und Februar.

    Kröte sitzt im Gras. © TASSO e.V.
  • 17. Dezember: Legen Sie einen Wohlfühltag mit Ihrem Hund ein

    Die Vorweihnachtszeit ist manchmal wirklich stressig. Sie müssen noch jede Menge Geschenke besorgen und auf verschiedenen Weihnachtsfeiern vorbeischauen. Umso wichtiger, dass Sie sich jetzt auch mal eine Auszeit gönnen. Es hilft schließlich nicht, wenn sie gestresst sind. Gönnen Sie sich doch einfach mal einen Tag, den Sie ganz gemütlich und mit Ihrem Hund verbringen. Ein Wellnesstag für Sie und Ihren tierischen Liebling sozusagen. Natürlich ohne Mani- oder Pediküre – zumindest für Ihren Hund, denn der würde das wohl weniger zu schätzen wissen.

    Stattdessen gestalten Sie einen Samstag oder einen Adventssonntag ganz im Sinne Ihrer Fellnase. Natürlich geht es Ihrem Hund bei Ihnen gut und er erhält all die Liebe und Pflege, die er benötigt. Dennoch kann es manchmal gut tun, einen Tag „auszusteigen“ und ganz für Ihren Vierbeiner da zu sein. Und auch Sie können dabei die besinnliche Zeit genießen.

    Ist Ihr Hund ein Langschläfer? Dann drehen Sie sich doch an diesem Sonntag auch einfach noch einmal um. Steht er auf lange Spaziergänge oder entdeckt er gerne neue Wege? Dann gehen Sie doch heute einfach einen anderen Weg, oder fahren Sie zum Wandern an einen unbekannten Ort, wo ihr Vierbeiner ausgiebig schnuppert und Sie die schöne Landschaft genießen. Atmen Sie durch, und lassen Sie die Ruhe auf sich wirken.

    Später zu Hause machen Sie es sich und Ihrem Liebling richtig gemütlich. Vielleicht ist jetzt die richtige Zeit einen tollen Kauknochen? Spielen Sie eine Runde mit Ihrem Hund, pflegen Sie sein Fell, und legen Sie sich anschließend zum Kuscheln auf das Sofa oder vor die Heizung. Wenn Sie sich vorher gründlich über die Ausübung informiert haben, könnte dies auch der geeignete Moment für wohltuende Hundemassage sein. Mit angeschaltetem Kamin und weihnachtlich leuchtender Dekoration wird das auch für Sie sicher ein großer Genuss. Und während Ihr Hund dann ein wohlverdientes Schläfchen macht und von der aufregenden Wanderung träumt, schalten Sie mit einem guten Buch oder einem Film ab.

    Hund tobt im Schnee. © Carola Tischer
  • 16. Dezember: Tierschutz in Ihrem Alltag – Tipps für tierfreundliches Verhalten das ganze Jahr

    Einen persönlichen Beitrag zum Tierschutz zu leisten, ist für jeden möglich. Oft sind es die einfachen Dinge im Leben, die schon viel bewirken können. Wie Sie das Thema Tierschutz schon durch kleine Taten in Ihren Alltag integrieren können, zeigen unsere fünf Beispiele für tierfreundliches Verhalten das ganze Jahr hindurch.

    Freizeitpark statt Zoobesuch
    Ein gemeinsamer Ausflug in den Zoo – für viele ist das ein Familienhighlight am Wochenende oder in der Ferienzeit. Was man dabei ganz schnell vergisst: Tiere in Zoos werden fernab ihres ursprünglichen Lebensraumes und ihrer gewohnten klimatischen Verhältnisse in viel zu kleinen Gehegen, Käfigen oder trostlosen Betonwüsten gehalten. Dort können Sie ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht ausleben und entwickeln oftmals Verhaltensauffälligkeiten. Verzichten Sie deshalb ganz bewusst auf künftige Zoobesuche, und fahren Sie stattdessen doch zum Beispiel in einen Freizeitpark in Ihrer Nähe, der keine Tiere hält. Auch dort sind dem gemeinsamen Familienspaß keine Grenzen gesetzt.

    Kirmesbesuch ohne Ponyreiten
    Kerb, Volksfest, Jahr- oder Weihnachtsmarkt – das ganze Jahr hindurch bieten viele Städte und Gemeinden ihren Bewohnern ein buntes Programm. Leider werden immer noch auf vielen dieser Feste sogenannte Ponykarussells angeboten, in denen die Tiere den ganzen Tag lang im Kreis hintereinander herlaufen müssen. Die Ponys sind dabei nicht nur einem riesigen Lärmpegel ausgesetzt, das monotone Laufen im Kreis führt zu erheblichen Schäden an Wirbeln und Gelenken. Nur, wenn keine Nachfrage mehr vorhanden ist, werden Ponykarussells in Zukunft nicht mehr betrieben. Nutzen Sie deshalb doch lieber eine der zahlreichen anderen Attraktionen, die auf einem solchen Fest angeboten werden, und bei der kein Tier zu Schaden kommt.

    Nein zu Pelz
    Weil wir Menschen uns beim Shoppen oft keine Gedanken machen, unterstützen wir häufig unbewusst tierisches Leid. Die Gewinnung von Pelz für Kleidungsstücke bedeutet für die betreffenden Tiere unermessliche Qualen. Ein Leben in kleinen Gitterkäfigen ist dabei nur eine von vielen. Der Pelz, der in der Bekleidungsindustrie meistens verarbeitet wird, kommt aus China. Dort wurden für diesen Zweck im vergangenen Jahr zwischen zehn und fünfzehn Millionen Maderhunde getötet. Zwar gibt es bereits etliche Kunstimitate als Alternative zu Echtpelz, leider ist für uns Verbraucher aber nicht immer eindeutig erkennbar, ob es sich tatsächlich um Kunstpelz handelt oder nicht. Oftmals fehlen die Hinweise auf Echtfell, obwohl diese gesetzlich vorgeschrieben sind, oder sie sind für den Verbraucher nicht auf den ersten Blick erkennbar. Schauen Sie deshalb beim Kauf unbedingt gründlich auf die Etiketten, und fragen Sie Verkäufer und Hersteller, wenn das Material nicht eindeutig ausgewiesen ist. Auf der sichersten Seite sind Sie, wenn Sie generell auf Fellbesatz an der Kleidung verzichten.

    Menschliche Akrobatik statt Wildtieren im Zirkus
    Durch brennende Reifen springende Tiger oder Elefanten, die Männchen machen – viele Zirkusse halten immer noch Tiere, die mit ihren Kunststücken die Zuschauer begeistern sollen. Besonders den Ansprüchen von eigentlich wild lebende Arten kann der Alltag in einem umherreisenden Zirkus nicht gerecht werden. Ob Stress durch ständige Transporte, zu kleine Gehege, unzureichende Bewegungs-, Beschäftigungs- und Rückzugsmöglichkeiten und die dadurch entstehenden Verhaltensstörungen – die Liste der tierschutzrelevanten Probleme ist lang. Durch Ihren Verzicht können Sie den Tieren helfen. Wenn die Besucherströme abreißen, müssen die Zirkusunternehmen handeln. Spannendes und lustiges Unterhaltungsprogramm können Sie natürlich dennoch erleben. Einige Zirkusse und Varietés haben sich bereits gegen den Einsatz von Wildtieren entschieden oder verzichten sogar gänzlich auf den Einsatz von Tieren und freuen sich auf Ihr Kommen.

    Tierschutz auf Reisen
    Viele Menschen träumen von der Begegnung mit exotischen Tieren, wenn sie in ein fernes Land reisen. Bei vielen Touristenveranstaltungen mit Tieren ist die Freude allerdings nur auf der Seite der Touristen. In vielen Ländern sind Tiere als Touristenattraktion immer noch ein lukratives Geschäft, für das diese oft ein unvorstellbar qualvolles Leben in Gefangenschaft ertragen müssen. Unterstützen Sie dieses Leid nicht, und meiden Sie im Urlaub Stier- und Hahnenkämpfe, Tiershows, Tierparks und Fotoangebote mit wilden Tieren. Tierschutzkonformer Urlaub bedeutet natürlich nicht den grundsätzlichen Verzicht auf Erlebnisse mit Tieren. Nutzen Sie doch einfach die Möglichkeit, die Tiere aus angemessener Distanz in freier Wildbahn zu beobachten.

    Affe im Zoogehege hinter einer Glasscheibe. © TASSO e.V.
  • 15. Dezember: Fragen Sie Ihren Arbeitgeber nach seinem Engagement für den Tierschutz

    In den vergangenen Jahren hat sich bei den Unternehmen in Sachen „Soziale Verantwortung“ einiges getan. Viele Firmen unterstützen mittlerweile regelmäßig soziale Projekt und lokale Vereine mit Geldspenden. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, der Geschäftsführung Ihres Arbeitgebers auch einmal ein Projekt für soziales Engagement vorzuschlagen. Dann werden Sie doch einfach zum Fürsprecher für einen lokalen Tierschutzverein oder für das Tierheim am Firmenort. Natürlich sollte dies nur im Einverständnis mit dem entsprechenden Verein geschehen, aber hier sollte es in der Regel keine Schwierigkeiten geben.

    Hund liegt im Büro in einem Körbchen und schläft. © Fotolia
  • 14. Dezember: Katzenspielzeug selbst gemacht

    Ob Stoffmäuschen, Leckerli-Ball oder Rascheltunnel – im Handel gibt es eine große Auswahl an Spielsachen und Beschäftigungsutensilien für unsere Stubentiger. Aber welcher Katzenhalter kennt das nicht: Da kauft man den teuren Spielepark, und dann würdigt die Katze ihn nach dem Auspacken keines Blickes und spielt stattdessen mit dem zusammengeknäulten Papier im stehengelassenen Verpackungskarton. Die einfachsten Sachen sind eben meistens doch die beliebtesten. Daher unser TASSO-Tipp: Seien Sie selbst kreativ, und basteln Sie Ihrer Katze ein ganz individuelles Spielzeug aus Gebrauchsgegenständen.

    Unser Tipp für Einsteiger: Die Katzen-Fummelbox

    Schwierigkeitsgrad:
    einfach

    Sie brauchen:

    • 1 Pappkarton ohne Deckel (ca. 15 x 20cm groß und etwa 10 cm hoch)
    • 9-12 Rollen Toilettenpapier (Alternativ können Sie auch in zwei Hälften geschnittene leere Rollen von Küchenpapier verwenden.)
    • Katzenleckerlis, Papierkügelchen, Flaschenkorken, ...


    Anleitung:
    Befestigen Sie die Rollen mit etwas Kleber bündig nebeneinander stehend am Boden des Karton bis dieser komplett mit Rollen ausgefüllt ist. Damit die Rollen besser kleben, können Sie sie unten leicht einschneiden und dann den Rand umklappen. So gewinnen Sie mehr Klebefläche. Dann befüllen Sie die einzelnen Rollen jeweils mit einem Leckerli, zusammengeknülltem Papier oder Flaschenkorken – Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und los geht der Spaß, und Ihre Katze angelt sich die Inhalte der Fummelbox heraus.

    TASSO-Tipp:
    Sie haben Kinder? Dann lassen Sie diese doch die Rollen so bunt anmalen wie es Marina (8) und Thomas (6) mit unserer Box gemacht haben. So kann die ganze Familie an der Entstehung des Katzenspielzeugs teilhaben.

    Fummelbox für Katzen. © TASSO e.V.
  • 13. Dezember: Spenden statt Geschenke – Nutzen Sie Ihre Feier, um dem Tierschutz zu helfen

    Sie planen 2017 eine Feier? Einen Geburtstag oder eine Hochzeit vielleicht? An einem solchen Tag möchten Sie viel Zeit mit Ihren Freunden verbringen. Das ist das Wichtigste. Die Geschenke sind für die meisten Menschen zweitrangig. Dennoch ist es üblich, dass Gäste eine Kleinigkeit mitbringen, um sich für die Einladung zu bedanken und ihrem Gastgeber eine Freude zu machen.

    Nun, Sie können lange Geschenkelisten machen, auf denen Sie versuchen, Dinge aufzulisten, die Sie noch gebrauchen könnten. Sie könnten es Ihren Gästen aber auch freistellen. In diesem Fall erhalten Sie dann vermutlich häufig etwas, das Sie bereits haben oder nicht benötigen. Wie wäre es, wenn Sie bei Ihrer Feier 2017 auf Geschenke verzichten und stattdessen Ihre Gäste um Spenden für einen Tierschutzverein bitten? So können Sie ganz nebenbei an Ihrem Ehrentag auch noch Tiere in Not unterstützen.

    Dazu können Sie einfach bei Ihrer Party eine Box aufstellen, in die Ihre Gäste Geld hineinstecken können. Viele Vereine bieten entsprechende Boxen zum Bestellen an. Aber noch kreativer ist es doch, wenn Sie die Box selbst gestalten. Gerade bei einer Hochzeit, für die viel Sorgfalt auf die stimmige Planung verwendet wird, sollte die Spendenbox doch zum Motto passen. Gestalten Sie einfach einen Karton oder eine stabilere Pappbox aus dem Bastelbedarf ganz nach Ihren individuellen Wünschen. Sie können Sie anmalen, mit Fotos versehen oder mit Perlen, Herzen, Rosen oder Tüll bekleben. So entsteht schnell eine ansehnliche Box, in die Ihre Gäste bestimmt gerne eine Spende für den Tierschutz einwerfen.

    Spendenbox für eine Hochzeit. © TASSO e.V.
  • 12. Dezember: Schau nicht weg bei Tierquälerei – So können Sie helfen

    Immer wieder werden in unserer Gesellschaft Tiere nicht artgerecht gehalten oder sogar mutwillig gequält. Da sie sich nicht selbst wehren können, brauchen sie unsere Stimme. Schauen Sie nicht weg, wenn Sie Zeuge einer Tierquälerei werden, sondern melden Sie Ihre Beobachtung unbedingt den zuständigen Behörden, damit dem betroffenen Tier schnell und effektiv geholfen werden kann.

    Das können Sie tun

    Die erste Anlaufstelle für Sie ist in einem solchen Fall immer das für Ihre Stadt/Ihren Kreis zuständige Veterinäramt, das für den Vollzug des Tierschutzgesetzes in Deutschland zuständig ist. Tierschutzorganisationen sind (leider) nicht dazu befugt, bei Misshandlungen oder tierschutzwidriger Haltung von Tieren dem Halter Auflagen zu erteilen oder gar die Tiere wegzunehmen.

    Sollte Ihre Meldung ergebnislos bleiben, haben Sie die Möglichkeit, bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu erstatten.

    TASSO-Tipp: Hilfreich ist es in beiden Fällen, die Missstände (Ort, Art und Anzahl der Tiere, Datum und Uhrzeit) schriftlich, und wenn möglich auch mit Fotos, zu dokumentieren und Zeugen anzugeben, die Ihre Aussage unterstützen. Dies erhöht die Chance, dass der Tierquäler zur Rechenschaft gezogen werden kann.

    Verängstigte Katze. © Christin Brokfeld
  • 11. Dezember: Individuell und selbstgemacht – das etwas andere Hundespielzeug

    Mit aller Kraft zieht Lilly an ihrem Lieblingsspielzeug und gibt dabei bedrohliche Laute von sich. In diesem Moment kann sie den Terrier, der in ihrer bunten Mischung steckt, wirklich nicht verbergen. Die kleine Hundedame liebt es zu spielen. Ist Ihr Hund auch so spielbegeistert wie unsere Lilly? Dann nutzen Sie die Adventszeit doch mal, um Ihrem tierischen Liebling selbst ein Spielzeug zu basteln.

    Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Schon mit einer Klopapierrolle, in die Leckerlis gefüllt werden, können Sie Ihrem Liebling sicher eine Freude machen. Ein Knoten in einem alten Handtuch ergibt in Windeseile ein tolles Lieblings-Zerrspielzeug. Unter Holz- oder Plastikbechern versteckte Leckereien machen den tierischen Spürnasen viel Spaß, und der in eine alte Socke gesteckte Tennisball wird im Handumdrehen zum Schleuder-Wurf-Objekt, dessen Apport viele Vierbeiner begeistern dürfte.

    Aber natürlich geht es auch aufwendiger. Wenn Sie Zeit und Lust haben, können Sie Ihrem tierischen Liebling zum Beispiel selbst ein Kuscheltier nähen oder stabile Zerrspielzeuge flechten. Eine tolle Idee für die Beschäftigung begeisterte Spürnasen möchten wir Ihnen heute vorstellen. Der Bau einer Flaschenschaukel macht nicht nur Spaß, beim gemeinsamen Spielen damit muss Ihr Vierbeiner seine grauen Zellen auch kräftig anstrengen.

    So bauen Sie eine Flaschenschaukel

    Für unsere Flaschenschaukel benötigten Sie einige leere Plastikflaschen und eine Metallstange. In die Flaschen schneiden Sie Löcher hinein, so dass die Stange hindurchgeführt werden kann und sich gut dreht. Schon jetzt könnten Sie das Spielzeug benutzen. Legen Sie die Stange zum Beispiel auf zwei Stühle oder halten Sie sie zwischen den Händen. Nun werden Leckerlis in die Flaschen hineingefüllt und Ihr Hund muss versuchen, die Flaschen mit der Nase oder der Pfote so in Schwung zu bringen, dass die Leckerlies rausfallen. Wenn Sie die Löcher auf verschiedenen Höhen anbringen, wird das Spiel noch anspruchsvoller.

    Wer es stabiler mag, kann aus Holz nun auch noch einen Rahmen bauen. Für unser Spielzeug haben wir eine alte Palette genutzt, sie zersägt und entsprechend umgebaut. Die Stange mit den Flaschen lässt sich in den Rahmen hineinschieben und das Spielzeug hält problemlos auch wilderen Hunden stand.

    Zugegeben: Der Aufwand für diese Flaschenschaukel ist nicht gerade gering. Aber zusammen mit der Familie macht der Bau bestimmt Spaß. Wir hatten viel Vergnügen mit diesem Projekt, und unsere Testhunde Biene und Dotty sind begeistert von ihrem neuen Spielzeug.

    Hundespielzeug Flaschenschaukel © TASSO e.V.
  • 10. Dezember: Nachbarschaftshilfe für Mensch und Tier

    Liselotte Meyersdorf ist in großer Sorge. Morgen soll die 60-Jährige unerwartet für zwei Tage ins Krankenhaus. Doch wer kümmert sich in diesen beiden Tagen um ihren Hund? Die Kinder leben weit entfernt, die Freunde, die sonst immer einspringen, sind im Urlaub. Was nun?

    Unvorhergesehene Situationen wie bei Liselotte Meyersdorf, in denen man sich von einer Minute auf die andere nur schwierig oder gar nicht um seinen tierischen Mitbewohner kümmern kann, können jeden von uns treffen. Dann ist es beruhigend zu wissen, dass direkte Hilfe vor Ort ist.

    Wenn Sie in Ihrer Nachbarschaft von solch einer Notlage erfahren, bieten Sie doch einfach Ihre Hilfe an. Ob Fahrdienst zum Tierarzt, weil das Auto des Nachbarn kaputt ist, Futtereinkauf für die Katze der älteren Nachbarin, oder das Gassigehen mit dem Hund zwei Häuser weiter, dessen Frauchen sich das Bein gebrochen hat: Mit nur wenig Aufwand können Sie Mensch und Tier helfen. Und sicherlich bekommen Sie nicht nur Dank zurück sondern auch Unterstützung, sollten auch Sie einmal in eine solche Situation geraten.

    Ältere Frau mit ihrem Hund auf dem Arm. © Clipdealer
  • 9. Dezember: Wildvögeln mit Futterplätzen über den Winter helfen

    Rotkehlchen, Meisen, Sperlinge und viele andere Vogelarten fliegen zur kalten Jahreszeit nicht gen Süden, sondern verbringen den Winter in Deutschland. Das bedeutet, dass sie sich in Zeiten von schlechterem Nahrungsangebot anpassen müssen.

    Sie können den Tieren helfen:

    Beliebt und zu Winterbeginn in jedem Lebensmittelgeschäft anzutreffen sind Meisenknödel. Greifen Sie jedoch nicht zu solchen, die in Plastiknetze verpackt sind. Bei diesen Produkten besteht die Gefahr, dass Vögel mit ihren zierlichen Beinchen hängen bleiben und sich verletzen. Entscheiden Sie sich immer für Knödel ohne Netz, und stellen Sie die Leckereien in einem speziellen Meisenknödelspender zur Verfügung. Essenreste wie Brot, Brötchen, Speck, Salzkartoffeln oder Anderweitiges vom menschlichen Speiseplan sollten jedoch nicht verfüttert werden. Zwar nehmen Vögel vieles oftmals gerne an, Beschwerden und gesundheitliche Leiden sind jedoch leider oft von uns unbemerkt die Folge. Entscheiden Sie sich immer für artgerechte Nahrung. Jede Vogelart hat ihre eigenen Vorlieben: Sind Sie sich unsicher, welche Vogelarten Ihre Futterstelle aufsuchen, bieten Sie einfach Sonnenblumenkerne an. Diese werden von den meisten Vögeln gut angenommen.

    So hübsch manch ein Vogelfutterhäuschen auch gestaltet sein mag, Sie sollten sich lieber für einen Futtersilo entscheiden: Das ist eine mit Futter gefüllte und oben geschlossene Kunststoffröhre mit einem unten angeschlossenen kleinen Auffangschälchen, in das das Futter gleichmäßig nachfließt. Hier können Vögel nicht durch das Futter laufen, sodass einer Verschmutzung durch Kot und einer Ausbreitung von Krankheitserregern vorgebeugt wird. Zudem sind Futtersilos wind- und wasserdicht und schützen das Futter auch an stürmischen, regnerischen oder schneereichen Tagen. Auf diese einfache Weise wird eventueller Schimmelbildung oder aber auch einer Vereisung des Futters verhindert.

    TASSO-Tipp: Bringen Sie Ihren Futtersilo an einem vor Wettereinflüssen geschützten Ort an. Achten Sie auch darauf, dass die Futterstelle vor Katzen sicher ist und genügend Fluchtmöglichkeiten für die Vögel bietet. Futtersilos sollten zudem nicht zu nahe an Glasscheiben (z. B. Wintergärten) aufgestellt werden, um Anflügen vorzubeugen.

    Rotkehlchen sitzt im Winter in einem Busch. © TASSO e.V. / Heike Engelhart
  • 8. Dezember: Tiertafeln unterstützen

    „Tiertafeln“ – sie helfen Menschen, die schon längere Zeit Tierhalter sind, nun aber wegen Arbeitslosigkeit, einer kleinen Rente oder aus anderen Gründen nicht mehr genügend Geld für Tierfutter oder den Tierarzt aufbringen können. Ohne Hilfe müssten viele dieser Menschen ihre Tiere in fremde Hände bzw. ins Tierheim bringen. Damit das nicht geschieht, versorgen Tiertafeln in immer mehr deutschen Städten die Vierbeiner dieser Menschen regelmäßig mit kostenlosem Futter. Dieses Futter stammt häufig aus Spenden von Futtermittelherstellern oder Verkaufsketten, aber auch aus Privathaushalten. Und da kommen Sie ins Spiel: Spenden Sie der Tiertafel in Ihrer Nähe doch immer mal wieder Hunde-, Katzen- oder Nagerfutter. Benötigt wird außerdem fast immer auch Zubehör wie Näpfe, Decken, Leinen oder Katzenstreu, um nur einige Beispiele zu nennen. Genauso freuen sich die Organisatoren der Tafel auch über Menschen, die bei der Futterausgabe als Ehrenamtler helfen, und selbstverständlich ebenso über Geldspenden, wenn Ihre Zeit die Mithilfe vor Ort nicht zulässt. Am besten erkundigen Sie sich bei den jeweiligen Tafel-Organisatoren, was aktuell gebraucht wird.

    Übrigens: TASSO unterstützt in regelmäßigen Abständen Tiertafeln in ganz Deutschland mit kostenlosen Transpondern zum Kennzeichnen und anschließendem Registrieren der Tiere bedürftiger Halter.

    Tierfutterpaket für ein Tierheim. © TASSO e.V.
  • 7. Dezember: Katzenstreichler im Tierheim werden

    Nicht jeder kann – bedingt durch seine Lebensumstände – ein eigenes Tier zuhause halten. Umso schöner, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, engen Kontakt zu Vierbeinern zu haben und ihnen gleichzeitig etwas Gutes zu tun.

    Viele wissen, dass es für die Hunde im Tierheim ehrenamtliche „Gassigeher“ gibt. Aber was ist mit den Katzen? Auch sie brauchen Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit. Die Heime suchen immer Interessierte, die sich ein oder mehrmals in der Woche die Zeit nehmen und sich zu den Stubentigern setzen, mit ihnen spielen, sie kraulen oder einfach nur da sind und mit ihnen sprechen. Gerade die schüchternen Katzen sind ganz dringend auf diese Art der Kontaktaufnahme angewiesen, damit sie zutraulicher werden und auch eine Chance auf Vermittlung haben. Fragen Sie doch einfach mal bei ihrem örtlichen Tierheim nach, und werden Sie „Katzenstreichler“.

    Der Besuch bei den Tieren hilft aber nicht nur den Katzen: Katzenstreichler erzählen immer wieder von der wohltuenden und beruhigenden Art der Samtpfoten, die sich auch auf sie selbst überträgt. Mit einer Ausnahme: Das Schnurren bleibt den Katzen vorbehalten.

    Scheue Katze versteckt sich. © Diana Ferse
  • 6. Dezember: „In der Weihnachtsbäckerei …“ – Heute mal anders

    Wer kennt das nicht: Verführerischer Duft steigt aus dem Backofen, in der Küche stapeln sich leere Schüsseln und mit Mehl verschmierte Ausstechförmchen, und die Vorfreude auf den Moment, in dem die Weihnachtsplätzchen aus dem Ofen geholt werden, steigt.

    Backen macht Spaß, und es gehört einfach zur Vorweihnachtszeit dazu. Machen Sie doch in diesem Jahr Ihrem Hund und sich selbst mal eine Freude, und backen Sie statt (oder zusätzlich dazu) Kokosmakronen, Zimtsternen und Butterausstechern Hundeplätzchen. Die Weihnachtsbäckerei für den vierbeinigen Liebling kann ebenso viel Freude machen, und Ihr Hund wird es Ihnen bestimmt danken. Im Internet und in Rezeptbüchern gibt es jede Menge Vorschläge und Ideen. Aber auch Ihrer eigenen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass Sie Zutaten verwenden, die für Ihren Hund unbedenklich sind. Übrigens: Selbst gemachte Hundekekse sind natürlich auch ein tolles Weihnachtsgeschenk für andere Hundehalter.

    Als kleine Anregung hier das Lieblingsrezept unserer TASSO-Mitarbeiterin Jessica Liedke, die regelmäßig für ihren von Unverträglichkeiten geplagten Hund Gismo backt. Die anderen TASSO-Bürohunde lieben Jessicas Kekse ebenfalls sehr und freuen sich immer, wenn sie mit der Keksdose vorbeikommt. Aber Vorsicht: Die Plätzchen sind sehr kalorienreich, daher sollte die Futter-Tagesration angepasst werden.

    Jessis Rezept für die „Gismo“-Plätzchen

    Zutaten:
    200 g Kartoffelbreipulver (ohne Zusätze, z. B. von einer Naturkostmarke)
    400 g Hundefutter aus der Dose (am besten pures Fleisch)
    500 ml laktosefreie Milch 1,5% Fett
    100 g Gemüse- & Obst-Mischung (als Flocken zu finden im Tierhandel)
    4 mittlere Eier
    100 g Streukäse zum Verzieren

    Alle Zutaten (außer den Streukäse) in einer großen Schüssel vermengen. Dann den Teig entweder mit den Händen zu Cookies formen oder mit Hilfe von Ausstechern z. B. zu Sternen. Die Plätzchen sollten nicht zu dick sein (je dicker, desto länger die Backzeit). Auf der mittleren Schiene im Backofen ca. 20 bis 25 Minuten (bei 150 Grad Umluft) backen, nach ca. 10 Minuten die Plätzchen vorsichtig wenden. In den letzten fünf Minuten den Streukäse aufstreuen und warten, bis er verlaufen ist. Die Plätzchen ca. 1 Stunde auskühlen lassen, dann in einer Metalldose aufbewahren. Sie halten sich so etwa ein bis zwei Wochen. Ergibt ca. 60 bis 70 Stück.

    Mehr über unser Sensibelchen-Gismo lesen Sie in unserem TASSO-Schnauzenbuch.

    Hundekekse in Weihnachtsoptik. © TASSO e.V
  • 5. Dezember: Registrieren Sie Ihr Tier und weisen Sie andere darauf hin

    Natürlich ist Ihr Tier längst bei TASSO registriert und damit im Verlustfall geschützt. Dennoch möchten wir heute noch einmal auf dieses wichtige Thema hinweisen. Nehmen Sie sich einen kurzen Moment Zeit, und überlegen Sie: Sind Ihre Daten aktuell? Haben wir Ihre Handynummer und E-Mail-Adresse? Sind Sie vielleicht umgezogen, oder haben Sie geheiratet und Ihren Namen geändert? Haben Sie uns mitgeteilt, wenn einer Ihrer tierischen Lieblinge gestorben ist? Dann teilen Sie uns diese Änderungen bitte über unsere Änderungsformulare mit. Für unsere Arbeit ist es wichtig, dass Ihre Daten aktuell sind und wir Sie im Ernstfall erreichen können.

    Sicher kennen Sie in Ihrem Umfeld auch viele Tierhalter. Sprechen Sie mit ihnen doch bei Gelegenheit mal über die Bedeutung der Kennzeichnung und anschließenden kostenlosen Registrierung. Denn manchmal vergessen Tierhalter diesen zweiten, wichtigen Schritt, und dann sehen sie ihren Liebling nur mit sehr viel Glück jemals wieder.

    Besonders bei Wohnungskatzen wird häufig auf die Registrierung bei TASSO verzichtet, weil die Tiere ja eigentlich nicht die eigenen vier Wände verlassen sollten. Allerdings entwischen auch Wohnungskatzen leider häufig schneller als gedacht. Und sie sind draußen besonders gefährdet, da sie sich weder in der Umgebung auskennen noch den Straßenverkehr gewöhnt sind. Wenn sie gekennzeichnet sind, können Finder und Tierheime sie schnell wieder nach Hause in Sicherheit bringen.

    „Man kann ein Tier nicht vor dem Weglaufen schützen. Aber davor, nicht mehr zurückzukommen.“  (Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V.)

    Alle Informationen rund um die Registrierung finden Sie auf unseren Registerseiten.

    Familie sitzt mit Hund im Garten. © TASSO e.V.
  • 4. Dezember: Den eigenen Garten tierfreundlich gestalten

    So schön der Winter mit seinen fantastischen Eisblumen und malerischem Puderzuckerschnee auch ist – viele Menschen freuen sich schon jetzt auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und das damit verbundene Einläuten der Gartensaison im kommenden Frühjahr. Mit ein paar Gestaltungstricks können Sie in Ihrer grünen Oase auch den heimischen Wildtieren viel Gutes tun:

    • Legen Sie eine Wildblumenwiese an. Der Fachhandel bietet hierzu verschiedenste Blumenmischungen aus Pflanzensamen an. Über ein solch buntes Stück Grün freuen sich Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten. TASSO-Tipp: Auch blühender Lavendel, Salbei und andere Küchenkräuter bieten diesen Tieren eine willkommene Nahrungsquelle.
       
    • Ob gekauft oder selbst gemacht  – Nistkästen und Insektenhotels als Nisthilfe und Unterschlupf erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Doch Vorsicht: Hier gibt es sowohl bei den nötigen Materialien als auch bei der Bauweise einiges zu beachten, will man den Tieren einen passenden und langlebigen Bau zur Verfügung stellen. Die meisten Naturschutzverbände haben für Interessierte Tipps auf ihren Internetseiten zusammengestellt.
       
    • Pflanzen Sie in Ihrem Garten möglichst viele verschiedene Büsche und Heckenelemente, denn sie dienen Igeln und anderen Wildtieren als Obdach. Hecken haben zudem – anders als Zäune – den Vorteil, dass sie beispielsweise Igeln nicht den Zugang zu Ihrem bzw. angrenzenden Gärten und damit zu weiteren Futterquellen versperren.
       
    • Wasser im Garten: Zahlreiche Vogelarten nutzen Tränken zum Trinken oder Baden. Gartenbesitzer können sich für diese kleine Variante entscheiden oder gehen gleich ein größeres Projekt an: den Lebensraum Gartenteich. Dieser ist eine Zier für jeden Garten und ist gleichzeitig gern angenommene Bleibe für Amphibien und Insekten.
       

    Für Balkon-Nutzer: Nicht jeder hat seinen eigenen Garten, aber die insektenfreundliche Blumen- und Kräuterauswahl, die Vogeltränke oder das Insektenhotel lassen sich auch auf dem eigenen Balkon gut umsetzen.

    Biene sitzt auf Blume. © TASSO e.V. / Heike Engelhart
  • 3. Dezember: TASSO-Suchhelfer werden

    Nach einem langen Spaziergang durch den Wald ist es Zeit, nach Hause zu fahren. Bella macht sich bereit für den Sprung in den Kofferraum des Autos ihrer Halterin Isabelle Meyering. Doch in dem Moment, in dem sie ansetzt, durchfährt plötzlich ein Schuss die Ruhe im Wald. Hund und Halterin erschrecken sich entsetzlich. Noch bevor Isabelle Meyering reagieren kann, flieht ihre Hündin panisch ins Unterholz und verschwindet unauffindbar im Wald. Schnell ist TASSO informiert, schnell werden Suchplakate erstellt.

    Jetzt ist es besonders wichtig, dass  möglichst viele Menschen nach der hübschen Hundedame Ausschau halten. Doch dafür müssen sie zunächst von Bellas Verschwinden erfahren. Diese wichtige Aufgabe übernehmen etwa 16.500 TASSO-Suchhelfer. Sie verbreiten die Suchmeldungen per E-Mail, über Facebook und in Plakatform, damit diese viele Menschen erreichen.

    Werden auch Sie mit nur wenige Klicks Suchhelfer, und helfen Sie dabei, viele Halter und ihre Tiere wieder zusammen zu bringen. Dank E-Mail und Facebook ist das Verteilen der Suchmeldungen längst ein Klacks.

    Melden Sie sich einfach und unkompliziert über unsere Onlineanmeldung als Suchhelfer für den TASSO-Suchdienst an. Dort können Sie individuell den Radius bestimmen, in dem Sie per E-Mail Suchmeldungen von entlaufenen Tieren erhalten möchten. Je größer der Umkreis, desto häufiger werden Sie Suchmeldungen erhalten.

    Sobald eine Suchmeldung bei Ihnen eingeht, kann es losgehen. Haben Sie einen eigenen Laden? Dann hängen Sie die Meldung als Plakat ins Schaufenster oder ans schwarze Brett. Und wenn Sie kein eigenes Geschäft haben? Auch nicht schlimm. Fragen Sie doch einmal beim Bäcker oder bei der Tankstelle um die Ecke, ob Sie dort ein Suchplakat aufhängen dürfen, oder posten Sie es ganz einfach auf Ihrer Facebook-Seite. Gerade im Internet erreichen Sie eine Vielzahl an Leuten und tragen dazu bei, dass das Suchplakat immer weiter verbreitet wird.

    WICHTIG: Wir bitten Sie, sich beim Verbreiten der Suchplakate an die Regeln im öffentlichen Straßenraum und auf nicht öffentlichem und privatem Gelände zu halten.

    Ein TASSO-Suchhelfer hängt ein Suchplakat eines vermissten Tieres auf. © TASSO e.V.
  • 2. Dezember: Kindern das Thema Tierschutz näherbringen

    Das Thema Tierschutz betrifft nicht nur uns Erwachsene. Vor allem Kinder haben ein ganz besonderes Interesse an der Welt der Tiere und gehen mit großem Wissensdurst auf Entdeckungsreise. Warum sieht der Tiger im Zoo so traurig aus? Was trinkt das Kälbchen, wenn wir der Mamakuh die Milch wegnehmen? Und wieso haben viele Hunde und Katzen panische Angst vor Feuerwerk? Mit solchen und ähnlichen Fragen können uns die Kleinsten sinnbildlich gesprochen Löcher in den Bauch fragen. Dann liegt es an uns Erwachsenen, die jungen Menschen dafür zu sensibilisieren, dass Tiere fühlende Mitgeschöpfe mit ganz eigenen Bedürfnissen sind, denen wir gerecht werden sollten.

    Wenn bereits ein Tier zu Ihrer Familie gehört, können Sie ganz einfach am Thema Haustierhaltung anknüpfen. Kleine Aufgaben, die die Kinder eigenständig übernehmen – beispielsweise die Säuberung des Katzenklos, die Fütterung der Meerschweinchen oder das Gassigehen mit dem Familienhund nach der Schule – tragen dazu bei, dass sie die Bedürfnisse ihrer tierischen Freunde kennenlernen und verantwortungsbewusst für sie sorgen.

    Aber auch darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten, Kindern das breit gefächerte Thema Tierschutz näherzubringen. Besuchen Sie doch einmal ein Tierheim, wenn sie (noch) kein eigenes Tier haben und erklären Sie Ihren Kindern, warum es solche Einrichtungen gibt und wie sie funktionieren. Auch die bewusste Entscheidung, auf Zoobesuche zu verzichten oder nur noch Zirkusse zu besuchen, in denen keine Wildtiere gehalten werden, sind Beiträge zum Tierschutz, die Sie gemeinsam mit der ganzen Familie umsetzen können.

    TASSO-Tipp: Wenn Sie Inspirationen zum Thema Tierschutz für Kinder suchen, werfen Sie doch einmal einen Blick ins Internet. Viele Tierschutzorganisationen bieten bereits eigenes Material für Kinder an, mit dem auf spielerische Art und Weise beispielsweise der richtige Umgang mit Haustieren erklärt werden kann.

    Auch die Schule ist ein guter Anknüpfungspunkt für das Thema Tierschutz. Mit der Unterstützung sogenannter Tierschutzlehrer, die von verschiedenen Organisationen extra für diesen Zweck ausgebildet werden, kann Tierschutz direkt in den Unterricht integriert werden. Je nach Schulform, Alter der Kinder, Klassengröße und Wunschthema können Klassen- und Tierschutzlehrer gemeinsam eine maßgenschneiderte Unterrichtseinheit oder ein Projektwochenangebot erstellen. Fragen Sie doch einmal bei den Lehrern Ihrer Kinder nach, ob dies möglich ist.

    Kinder lernen, was Tierschutz ist. © Thinkstock
  • 1. Dezember: Eine Patenschaft für ein Tierschutztier übernehmen

    Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich für den Tierschutz zu engagieren? Aber Sie wissen nicht, wie? Vielleicht weil es Ihnen an der nötigen Zeit fehlt? Kein Problem, auch für Menschen mit wenig Zeit gibt es Möglichkeiten, Tieren in Not zu helfen. Eine besonders beliebte und wichtige Option ist eine Patenschaft. Sie bietet sich vor allem für Menschen an, die kein eigenes Tier halten oder kein weiteres Tier aufnehmen können. Fast alle Tierheime und Tierschutzorganisationen bieten entsprechende Patenschaften an, und sicherlich findet sich für jeden eine passende Lösung.

    Gesucht werden Paten häufig besonders für die Tiere, deren Vermittlungschancen nicht gut stehen. Diejenigen, die wegen ihrer Rasse, ihres schwierigen Charakters, ihres Aussehen oder aufgrund von Krankheiten schnell übersehen werden, sollen so jemanden finden, dem sie wichtig sind und dank dessen Unterstützung ihr Leben bereichert wird.

    In der Regel helfen Paten mit regelmäßigen Geldzahlungen, die gezielt für die Versorgung eines bestimmten Tieres, zum Beispiel für Futter oder Tierarztbesuche genutzt werden. Keine Sorge, Sie werden mit einer Patenschaft nicht verantwortlich für das Tier und müssen nicht im Krankheitsfall hohe Tierarztrechnung alleine tragen. Sie sind „nur“ ein verlässlicher Wohltäter für den Vierbeiner und entlasten die finanziell angespannten Tierschutzvereine. Außerdem werden Sie natürlich stets über die Entwicklung Ihres Schützlings auf dem Laufenden gehalten und erfahren auch, wenn er ein neues Zuhause gefunden hat.

    Diese Patenschaft können Sie auch für Tiere übernehmen, die nicht bei Ihnen in der Nähe ist. Viele Tierschutzorganisationen, die sich beispielsweise im europäischen Ausland engagieren, bieten ebenfalls auch Patenschaften für die Hunde und Katzen an, die in diesen Ländern in überfüllten Tierheimen oder auf unterfinanzierten Pflegestellen ums Überleben kämpfen. Mit Ihrer Hilfe kann ihre Situation verbessert werden.

    Wie sich die Patenschaften im Detail gestalten, legt jede Organisation individuell fest. Meistens gibt es keine oder nur sehr geringe festgelegte Beiträge. Sie dürfen zahlen, was Sie aufbringen können und möchten. Natürlich sollten die Beträge nicht so gering sein, dass die Verwaltungskosten die Einnahmen übersteigen. Nach oben hin sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt, denn im Tierschutz fehlen leider immer finanzielle Mittel. Die Patenschaft ist ebenso wie eine Spende anzusehen und damit steuerlich absetzbar. Die Paten erhalten meist eine Urkunde über ihr Engagement und werden, wenn gewünscht, auf den Internetseiten der Vereine namentlich bei „ihrem“ Tier genannt.

    Übrigens: Eine Patenschaft ist auch ein ideales und sehr persönliches Geschenk!

    Muster Paten-Urkunde für einen Hund. © Heike Reithel

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