Gefährliche Lebensmittel für Hunde

Bei diesen Nahrungsmitteln ist Vorsicht geboten

Große runde Augen, eine Pfote auf dem Schoß und der süßeste Blick der Welt – Hunde wissen ganz genau, wie sie ihre Halter zu etwas bewegen. Vor allem beim Essen können Herrchen und Frauchen selten „Nein“ sagen. Doch gerade bei diesem Thema ist Vorsicht geboten, denn was uns schmeckt, kann oft giftig für unsere treuen Begleiter sein.

Die meisten Hundehalter wissen etwa, dass Schokolade für den tierischen Freund lebensgefährlich sein kann. Auch ist vielen bekannt, dass Laktose-Produkte wie beispielsweise Milch oder Käse zu Blähungen und Durchfall führen können. Aber wie sieht es bei den alltäglichen Lebensmitteln wie Zwiebeln oder Bohnen aus? Würden Sie denken, dass diese vermeintlich harmlosen Lebensmittel giftig für Ihren Vierbeiner werden könnten?

Im nachfolgenden finden Sie eine Auflistung, welche alltäglichen Lebensmittel für Ihren Hund zur echten Gefahr werden können.

Schokolade
Diese süße Verführung, die lecker und scheinbar harmlos scheint, ist für Ihren Hund lebensbedrohlich. Bei Verzehr ruft der Inhaltstoff „Theobromin“ eine Vergiftung hervor, welche sich in Form von Atemnot, Kreislaufproblemen, Pulsrasen, Durchfall und Krämpfen zeigt. Schon eine Dosis von 100 bis 200 Milligramm kann zu viel sein. Beispielsweise kann für einen 10 Kilo schweren Hund schon eine einzige Tafel Schokolade tödlich sein.

Macadamia Nüsse
Nüsse vertragen Hunde im Allgemeinen sehr schlecht. Doch die gefährlichste Nuss für den Vierbeiner ist die Macadamia Nuss. Der Inhaltsstoff schädigt nicht nur das Verdauungs-, sondern auch das Nervensystem, was zu akuten neurologischen Schäden führen kann. Bereits eine Menge von 200 Gramm kann bei einem 10 Kilo Hund zu Fieber und Erbrechen führen.

Rohes Schweinefleisch
Bei rohen Schweinefleisch ist nicht das Fleisch oder der Knochen selbst gefährlich für die Vierbeiner, sondern das möglicherweise enthaltene Aujetzky-Virus. Bei Ansteckung kann der Hund innerhalb von wenigen Tagen an einer Gehirn- und Rückenmarksentzündung sterben. Die Symptome für diese Krankheit sind ähnlich einer Tollwut, weshalb das Virus auch als „Pseudowut“ bezeichnet wird.

Hühnerknochen
Hühnerknochen jeglicher Art sind für Hunde verboten. Besonders im gekochten Zustand können Poulet-Knochen für die Vierbeiner tödlich sein. Durch die Sprödigkeit kann der Knochen schnell splittern und zu Verletzungen im Rachen, der Speiseröhre oder im Magen-Darm-Trakt führen.

Avocado
Viele Menschen lieben Guacamole. Für unsere Vierbeiner sind die leckeren Avocados allerdings verboten, denn sie enthalten das giftige Persin. Vor allem der Kern beinhaltet hohe Mengen davon. Genau deswegen und natürlich auch wegen der Erstickungsgefahr sollten Halter ihren Hunden nie Avocado füttern.

Kirschen
Hier sind besonders die Steine giftig. Die darin enthaltene Blausäure kann für einen Hund tödlich sein. Schädlich sind bereits kleine Mengen. Mögliche Symptome einer Vergiftung spiegeln sich in Atemnot, Erbrechen, Durchfall und Krämpfen wieder. Anderes Steinobst sollten Hunde natürlich auch nicht gefüttert bekommen, denn auch hier ist die Erstickungsgefahr sehr hoch.

Trauben
Über die toxische Wirkung von Trauben wird viel diskutiert, da nicht bei allen Hunden eine Vergiftung auftreten kann. Trotzdem sollte man seinen Hunden nie Trauben oder Rosinen füttern. Bei einer möglichen Vergiftung durch die Oxalsäure kann es zu einem tödlichen Nierenversagen führen.

Knoblauch
Knoblauch bitte nie den Hunden füttern. Die Inhaltsstoffe des Knoblauchs zerstören die roten Blutkörperchen der Hunde.

Zwiebeln
Zwiebeln zerstören genauso wie Knoblauch bei Hunden die roten Blutkörperchen. Deshalb sollten sie weder roh noch gekocht gefüttert werden. Bereits eine mittelgroße Zwiebel kann für einen 5 Kilo schweren Hund tödlich sein. Andere mögliche Folgen sind Blutungen und Gelbsucht.

Rohes Ei
Rohe Eier können die Verdauung beeinträchtigen und zu Mangelerscheinung führen. Schuld sind die Bestandteile Avidin und Trypsininhibitoren. Falls Sie Ihrem Hund ein Ei füttern möchten, denken Sie daran, das Ei vorab zu kochen.

Bohnen
Die Bitterstoffe in Bohnen und anderen Hülsenfrüchten können zu Krämpfen und Leberschäden führen. Deshalb nie Hülsenfrüchte füttern, auch nicht, wenn sie gekocht wurden.

Kohlgemüse
Kohlgemüse können zwar nicht tödlich für unsere Vierbeiner sein, aber sie verursachen starke Blähungen. Also Ihnen und natürlich auch Ihrem Tier zuliebe nicht füttern.

Aubergine
Auberginen sollten nur im überreifen Zustand an Hunde verfüttern werden, da die grünen Stellen der Frucht den giftigen Stoff Solanin enthalten, welcher giftig für Hunde ist.

Pilze
Pilze sind schon für Menschen ein Risiko. Wir vertragen bereits viele Sorten nicht, aber für unsere Vierbeiner sollten Pilze nicht auf dem Essensplan stehen. Bei Unverträglichkeit drohen Nieren- und Leberschäden sowie eine Veränderung des Blutbildes.

Kartoffeln
Nachtschattengewächse im Allgemeinen sollten nie roh an Hunde verfüttert werden. Natürlich sind Kartoffeln und Tomaten prinzipiell kein Hundefutter, auch nicht, wenn sie vorher gekocht wurden, denn Alkaloide in Nachtschattengewächsen schädigen das Nervensystem und wirken sehr toxisch auf Hunde.

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