Tierarztbesuch mit Katzen

Stressfrei mit der Katze in die Tierarztpraxis

Eine Katze wartet in einer Transportbox auf den Tierarzt. © TASSO e.V.
Damit der Besuch beim Tierarzt nicht so stressig wird, sollte er frühzeitig trainiert werden.

Kennen Sie das? Sie denken bloß an den anstehenden Tierarztbesuch und gleichzeitig verschwindet Ihre Katze unter dem Wohnzimmerschrank. Sie holen den Transportkorb aus dem Keller und „schwupp“ ist die Katze weg. Sie fangen bei dem Gedanken an die Behandlung an zu schwitzen und hoffen, dass sich das Tier „benehmen“ wird. Ihre Katze entwischt währenddessen durch die Balkontür und erscheint erst am nächsten Tag wieder.

Sie können bereits zu Hause anfangen, den Stress für Ihre Katze und Sie selbst zu reduzieren. Kleinigkeiten können dabei helfen, zum Beispiel eine ausreichend große Transportbox, die sich bequem nach oben öffnen lässt. Die beliebten und weit verbreiteten, geflochtenen Weidekörbe bieten zwar ein besseres Versteck, bergen aber beim Herausnehmen Verletzungsgefahren für Mensch und Tier. Holen Sie die Box am besten nicht erst kurz vor dem Tierarztbesuch aus dem Keller, sonst verknüpft die Katze die Box nur mit negativen Erinnerungen an fremde Gerüche, andere Tiere und den Tierarzt. Wenn die Box wie ein „normales“ Möbelstück in der Wohnung steht und ganz ungezwungen beschnuppert und besucht werden kann, hilft es Ängste abzubauen. Leckerlis in der Box suchen und fressen hilft dabei und kann richtig Spaß machen.

Für Katzen, die sehr ängstlich sind oder nicht gerne Auto fahren, gibt es ein Pheromon-Spray, das eine halbe Stunde vor der Fahrt in die Transportkiste gesprüht wird und eine beruhigende Wirkung entfaltet. Sie können Ihre Katze auch zu Hause in einen ihr bekannten Kissenbezug setzen und ihn so zuknoten, dass der Kopf heraus schaut und sie sich noch gut bewegen kann. Die bekannten Gerüche wirken beruhigend. Üben Sie diese Situation zu Hause regelmäßig, auch ohne dass Sie wirklich losfahren.

Ein dunkler, möglichst ruhiger Transport ohne Hektik hilft Ihrer Katze in jedem Fall. Je ruhiger Sie selbst bleiben, desto besser für Ihr Tier. Das ist leichter gesagt als getan. Bedenken Sie, dass Katzen über Gerüche, die Sie im Stress aussenden, Ihre veränderte Mimik und Stimmlage sehr wohl spüren können, was vor sich geht!

Text: © Dr. Anette Fach (Tierärztin)
Kleintierpraxis Oberursel

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