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Kater Desperado und die erlösende Nachricht im Urlaub

Branka Osswald erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Kater Desperado © Branka Osswald

„Unser Desperado kam eines Abends im März 2015 nicht nach Hause. Wir waren zwar etwas besorgt, dachten aber, er wird jetzt mit eineinhalb Jahren wagemutiger und wird wohl sein Revier erweitern und steht morgen sicher vor der Türe. Am nächsten Morgen war er aber auch nicht da. Wir suchten den ganzen Block ab, nichts. Am zweiten Tag klingelten wir bei unzähligen Nachbarn, hängten an jeder Straßenecke Suchplakate auf. Viele Nachbarn meldeten sich, um uns ihr Mitgefühl auszudrücken, aber eine Spur gab es nicht. Um den Suchradius zu erweitern, gaben wir eine Anzeige in der regionalen Tageszeitung und bei TASSO auf. Ohne Erfolg. Wir waren verzweifelt. Was uns noch zusätzlich zu schaffen machte, war der Umstand, dass wir in den nächsten Wochen in unser neues Zuhause umziehen wollten und uns Sorgen machten, er würde vielleicht nach Hause kommen und wir wären nicht mehr da. Wir baten unsere Nachbarn im Haus die Augen und Ohren offen zu halten und machten uns traurig an den Umzug. Inzwischen gingen schon Monate ins Land und immer noch gab es keine Spur von ihm. Wir hatten alle ortsansässigen Tierärzte informiert, das Tierheim informiert und hofften weiterhin, dass er vielleicht irgendwo auftauchen würde. Nach den Sommerferien aber dachten wir, dass wird wohl nichts mehr. Und dann waren wir für ein paar Tage weg, bummelten durch die Stadt, als mein Handy klingelte. Die Nummer sagte mir nichts. Wir waren im Ausland und auf Werbeanrufe hatte ich keine Lust. Aber dann kam eine SMS. Es war TASSO. Sie schrieben, mein Tier wäre gefunden worden und ich sollte mich melden. Konnte das sein? Nach 19 Monaten? Ich rief eine Frau an, die mir erzählte, sie wäre am Tag zuvor mit ihm beim Tierarzt gewesen, der den Chip ausgelesen hätte und so festgestellt hätte, dass er vermisst wird. Am liebsten wären wir noch am gleichen Tag zurückgeflogen. Aber wir mussten uns noch zwei Tage gedulden. Dann war er wieder da! Sein neues Zuhause war ganz neu für ihn und er war erst sehr vorsichtig und schaute sich alles immer wieder an. Ein paar Tage später in der Nacht wachte ich dann auf, weil es neben meinem Mann im Bett schnarchte. Wie früher hatte er sich irgendwann heimlich zu uns ins Bett geschlichen. Am nächsten Tag lag er neben mir auf dem Schreibtisch und schaut mir neugierig beim Tippen zu. Was uns wundert ist die Frage, wie er dort hingekommen ist, wo er gefunden wurde. Immerhin war es etwa sechs Kilometer von zu Hause weg und er musste über einen Fluss, über den in der Nähe nur zwei stark befahrene Brücken führen. Anfangs hatte er auch ein Halsband, welches nicht von uns stammte. Was dazu führte, dass man dort lange Zeit davon ausging, er würde jemandem gehören. Die Frau, die ihn gefunden hat, hat ihn dort in der Nachbarschaft schon seit letzten Dezember immer wieder mal gesehen. Aber erst als sie Parasiten an seinen Ohren bemerkte und ihn zum Tierarzt brachte, kam es heraus, dass er vermisst wurde.“

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