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Kater Pisho – Sechs Kilometer entfernt wiedergefunden

Selie erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Kater Pisho © Selie

„Pisho wurde nach 7 1/2 Wochen im sechs Kilometer entfernten Nachbarort von einer netten Dame in ihrem Garten gefunden, als er gerade dabei war, ihre Müllsäcke zu zerreißen, um nach etwas Essbarem zu suchen. Da sie selbst sechs Katzen hat und diesen noch nie gesehen hatte und es auch ungewöhnlich fand, dass er nach etwas Essbarem suchte, dachte sie sich, dass er wohl rumstreunerte. Sie hat daraufhin erst mal in der Nachbarschaft rumgefragt, ob jemand den kleinen schwarz-weißen Kater kennt. Da ihr keiner helfen konnte, hat sie nach einer Vermisstenanzeige in unserem Ortsbereich gegoogelt und ist beim Tierschutzverzeichnis gelandet. Dort hatte sie ihn in der Regionalsuche-Kategorie gefunden und mich somit kontaktiert. Erst als sie das Bild, das ich online gestellt hatte mit ihm eins zu eins abglich und ihn auch mit seinem Namen ansprach und er daraufhin zu ihr rüberschaute, war sie sich hundertprozentig sicher, dass er es ist. Ich war in der Uni am Lernen und bekam daraufhin den Anruf und war natürlich total geschockt und glücklich zugleich. Ich habe dann erst mal meine Eltern angerufen und losgeschickt zu der Adresse, die mir die Frau gegeben hatte. Als sie eintrafen, haben sie Pisho nach fast zwei Monaten wiedergesehen und waren überglücklich und Pisho auch! Er hatte kräftig zugenommen und sein Fell war sehr gepflegt. Auch eine Untersuchung beim Tierarzt bestätigte seinen guten Zustand und die Tierärztin bestätigte, dass er bei jemanden gewesen sein musste. Als Pisho nach Hause kam, hat er mit jedem gekuschelt und konnte sich vor Freude fast gar nicht kontrollieren. Sogar an unsere Möbel hat er sich gekuschelt, so sehr hatte er sein Zuhause vermisst. Wir vermuten, dass er in ein Auto gestiegen ist und so weit weggekommen ist und dann nicht mehr zurückkam. Es kann aber auch sein, dass er so weit weglief, da er noch unkastriert war (er wird jetzt kastriert und gechippt, was auch schon vor seinem Verschwinden geplant war. Leider ist er dann verschwunden und jetzt wurde ein neuer Termin gemacht). Gebt niemals die Hoffnung auf, das habe ich in meinen zwei Monaten ohne Pisho auch nicht gemacht. Ich weiß, es ist eine lange Zeit, die man durchmachen muss, aber solange man von keiner überfahrenen Katze hört, die seiner ähnlich sieht oder sonst wo tot rumliegt, sollte man die Hoffnung niemals aufgeben! Ich hatte Flyer verteilt, aufgehängt, Dutzende von Internetanzeigen online gestellt, Tierheime, Tierärzte und die Straßenmeisterei angerufen und letztendlich wurde er durch eine dieser Maßnahmen gefunden. Macht dasselbe und hört nicht auf, nach euren Fellis zu suchen! Ich habe in den zwei Monaten jeden Tag im Internet meine Online-Anzeige auf Facebook geteilt, sodass alle darüber Bescheid wussten. Als er wieder da war, haben mich plötzlich fremde Leute auf der Straße angesprochen und sich darüber gefreut, dass er wieder da ist. Jeder wusste Bescheid, weil ich den Beitrag zigmal geteilt hatte. Macht dasselbe Leute und viel viel Glück!“

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