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Panik, Tränen und Erlösung – Wie Herr Dr. Schröder seine Omi im Wald verlor

Herr Herget erzählt seine TASSO-Erfolgsgeschichte

Herr Dr. Schröder © Hans-Jürgen Herget

„Herr Dr. Schröder ist in Wandlitz und Basdorf, zwei brandenburgischen Dörfern, bekannt wie ein bunter Hund. Oft wird er begrüßt mit: „Na, Dr. Schröder, wie geht‘s?“ Und dann folgen Streicheleinheiten. Nein, vom Ex-Bundeskanzler ist hier nicht die Rede. Ob den jemand in dieser Region streicheln würde, sei dahin gestellt. Dr. Schröder ist ein mopsfideler Mops in seinem neunten Lebensjahr, schon leicht ergraut und immer auf der Suche nach einem Streichler. Wenn er sein Herrchen nicht bei der Arbeit begleitet, wo er ihm als Assistent journalistisch zur Seite steht, verbringt er seine freie Zeit bei seiner liebevollen Pflegeomi Barbara H. Mit ihr geht er dann auch ausgiebig Gassi. Den Weg bestimmt er und auch die Verweildauer. Dabei passierte es Anfang Juli bei der Abendrunde, dass Schrödi – wie er sich gern von Freunden nennen lässt – sich etwas am Wegesrand verschnüffelte. Omi sah ihn nicht mehr, bekam einen gewaltigen Schreck, fasste in der Tasche ins Leere, als sie ihr Handy zücken wollte, um Herrchen zu informieren und lief prompt zum Telefon nach Hause. Schrödi hatte gerade fertig und sah seine Omi nicht mehr. Das verstand er zwar nicht so wirklich, fasste sich aber sein kleines Hundeherz und lief – allerdings in die falsche Richtung. Als ihm das gewahr wurde, setzte er sich nach ca. 200 Metern vor ein Grundstück und harrte der Dinge, die da in Form eines liebevollen Menschen kommen könnten. Eine halbe Stunde später erschienen reichlich zwei Zentner Lebendgewicht in Gestalt von Michael J., der den kleinen Kerl sah, sich zwar nicht ganz sicher war, dass er Dr. Schröder vor sich hatte, aber umgehend zum Wassernapf und anschließend zum Telefon griff, um TASSO zu informieren. Inzwischen stand Omi – kurz vorm Herzinfarkt – wieder an der Stelle, wo Dr. Schröder abkömmlich gewesen war, und das mittlerweile eingetroffene Herrchen lief die üblichen Gassi-Wege unter lautem Rufen nach seinem Liebling ab, immer die Hoffnung im Herzen, dass die TASSO-Marke ihren Zweck erfüllen würde. Und dann klingelte es in der Hosentasche von Herrchen. Das Bauchgefühl sagte schon vor dem Blick auf das Display: Das ist TASSO. Richtig. Als der TASSO-Mitarbeiter merkte, wie die Stimme von Herrchen versagte und er nur noch ein Schluchzen der Erleichterung hörte, tröstete er: „Alles ist gut. Er trinkt gerade Wasser.“ Und dann gab die Telefonnummer des Finders durch. Alles andere war dann eine Sache von einem Telefonat und fünf Minuten später brachte Micha den verlorenen Sohn per Kleinbus zum verabredeten Treff. Dieser war zwar etwas erschöpft von der vorangegangenen Aufregung, aber sonst unversehrt. Wer sich von allen Beteiligten am meisten freute ob des Wiedersehens, war allerdings nicht zu ermitteln. Am nächsten Abend brachte Dr. Schröder seinem Retter eine Flasche guten Rotweins und einen großen roten Euroschein Finderlohn vorbei. An TASSO erging mit diesem Bericht ein großes Danke und ebenfalls eine entsprechende Euro-Spende.“

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