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Wohnungskater Snowy – Aus dem Dachfenster entwischt

Yvonne Schröder erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Kater Snowy © Yvonne Schröder

„Beruflich erlebe ich es oft mit, wenn Besitzer den Verlust ihres Tieres melden oder ihren Liebling bei uns abholen. Aber wie sie alle, dachte ich, mir bzw. uns passiert es niemals, zumal meine Jungs Wohnungskater sind. Dann kam der 29. Mai 2016. Wir waren mit einem Freund am Tag unterwegs, ich bin abends direkt ins Bett. Mein Freund Thomas machte das Küchenfenster auf, spielte noch ein bisschen am Computer und kam dann wenig später nach. Wir beider vergaßen das Dachfenster. Um 4 Uhr war mir kalt, also machte ich das Fenster zu und ging ins Bett. Um 8 Uhr wollte ich dann meine Jungs Snowy und Blacky füttern, doch es kam nur Blacky. Also suchte ich Snowy, war aber erfolglos. Ich weckte Thomas und im selben Moment fiel mir das Fenster ein. Panik stieg in mir hoch, auch Thomas fand ihn nicht. Er rannte raus, um nach ihm zu sehen. Ich rief meine diensthabenden Kollegen an und dann TASSO. Dann rief ich unseren Nachbarn an. Er durchsuchte sofort seinen Garten. Ich hatte die schlimmsten Vorstellungen, zog mich an und ging gefühlte 2.000.000 Mal die Nachbarschaft ab, quatschte Nachbarn an, klingelte bei vielen, fragte, ob ich in ihren Garten durfte. Derweil ist die TASSO-E-Mail mit dem Suchplakat von Snowy angekommen. Mein Freund verteilte sie. Um 17 Uhr schaute ich noch mal überall und ging auch bei Peter (der zuerst genannten Nachbar) durch den Garten. Die Hunde vom Nachbarn bellten, was das Zeug hielt, und der Bruder von Peter hantierte mit einer Säge im Garten. Er legte eine Pause ein, in der Hoffnung, Snowy taucht auf oder miaut – nichts. Also ging ich weinend rein, schaute dabei mit einem Auge in die Gartenlaube. Ich sah im Augenwinkel, das sich da was bewegte. Ben, der Kater von Peter, war drinnen und somit dachte ich, das konnte nur Snowy sein. Ich ging rein, rief ihn und schaute direkt in seine großen, angsterfüllten Augen. Er kam erst nicht. Thomas, den ich herbeirief, dachte schon das Schlimmste. Dann kam er aber zum Glück raus, ich nahm ihn auf den Arm und ging mit ihm rauf. Das waren die längsten neun Stunden in meinem Leben. Der Tierarzt stellte dann fest: Schmutz im Fell, und beim Sturz vom sechs Meter hohen Dach brach er sich einen Zahn ab und prellte sich die Brust. Da er aber einen gesegneten Appetit hatte, machte ihm der Zahn nichts. Nach ein paar Tagen mit Schmerzmitteln war er wieder der Alte. Danke an TASSO für die schnelle Hilfe! Bitte bedenkt: Nur durch das Setzten des Chips ist euer Tier nicht registriert. Dies müsst ihr erledigen! Tut dies!“

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