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23 Tage ohne jegliche Spur von Mogli

Jacqueline Heinze erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Kater Mogli © Jacqueline Heinze

„Am 1. Juni 2017 ist Mogli aus dem Garten entwischt. Ein unkastrierter und nicht gechippter Kater. Natürlich war das so nicht geplant! Vor seinem Verschwinden durfte er kontrolliert zweimal in den Garten, weil ich gemerkt habe, dass er mit der reinen Wohnungshaltung inmitten seiner Geschlechtsreife nicht mehr zurecht kam. Der Termin zur Kastration und zum Chippen war bereits vereinbart. Und dann, beim dritten Ausgang, hat er sich aus dem Staub gemacht. Während des entsprechenden Abends und auch am nächsten Tag habe ich mir noch nicht allzu große Sorgen gemacht. Ein unkastrierter Kater, der halt sein Revier entdeckt, der kommmt schon wieder! Mit Tag 3 wurde ich immer nervöser und begann, Mogli auf Facebook in sämtlichen Gruppen als vermisst zu melden. Dann auch bei TASSO. Dann begann ich auch damit, Plakate zu verteilen, den Facebook-Post in sämtliche Gruppen, auch 30 Kilometer entfernt, zu posten, weitere Plakate aufzuhängen und Flyer in Briefkästen zu verteilen. 23 Tage lang keine Spur! Zweimal eine „falsche“ Katze im Haus. Einmal habe ich selber nachts eine Katze gefunden, die sich eineinhalb Kilometer von mir auf dem Arm hat tragen lassen, und einmal kamen aufmerksame Nachbarn mit einer Katze auf dem Arm zu mir. Beides Fehlalarme! Ein Krankenhausbesuch mit Folge eines Gesichts, was man sonst von einer Schlägerei kennt inklusive. Schwellungen und Hämatome, Schmerzen und Enttäuschung über „falsche“ Katzen! Aber dann, 23 Tage nach dem Verschwinden von Mogli, ein Anruf von einer unbekannten Nummer. Einer Nummer, bei der ich sonst immer Werbung vermuten würde und nie abnehmen würde. Diesmal tat ich es aber aus Hoffnung. Und es war TASSO! Eine nette und aufmerksame Dame hätte meinen Mogli innerhalb meines Ortes mehrfach gesehen. Er muss über die zwei größten Hauptstraßen des Ortes gelaufen sein. Er kam dreimal in den Garten der Familie, laut miauend und hungrig. Als die nette Dame dann mein aufgehängtes TASSO-Plakat sah, wusste sie Bescheid und war nach eigenen Aussagen zu 100 Prozent sicher, meinen Mogli gesehen zu haben. Aufgrund der vorherigen Fehlalarme war ich in meiner Euphorie vorsichtig, machte mich aber natürlich dennoch in der genannten Gegend auf die Suche. Am Abend um 19:30 Uhr kam ich mit leeren Händen zurück. Zweieinhalb Stunden später in der Dämmerung bei dem nächsten Versuch kam mir mein Kater quasi in die Arme gelaufen. Ich habe ihn noch nie so erlebt. Er hat sich wirklich sichtlich gefreut und lag auch drei Stunden später noch immer dauer-schnurrend auf der Couch. Er hatte abgenommen, hat mir fast die Finger beim Leckereli-Verschlingen abgebissen, hat zu Hause gleich zwei Packungen Futter verschlungen und schlief dann tief und fest. Ansonsten war er fit. Am nächtsen Tag ging es direkt zum Tierarzt zum Durchchecken und einen neuen Termin zur Kastration und zum Chippen ausmachen. Vielen Dank, TASSO! Ohne Euch hätte ich meinen Mogli jetzt niemals wieder bei mir zu Hause. Wer weiß, ob und wenn ja, wann, ich ihn wieder bei mir gehabt hätte!“

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