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Isis und Joy – Ausreißer im Doppelpack

Dr. Ute Braun-Munzinger erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Hunde Isis und Joy © Dr. Ute Braun-Munzinger

„Meine beiden Labradore, die eine 15 Jahre jung, die andere drei Jahre, toben gerne zusammen im Garten, der rundherum eingezäunt ist. Etwa 500 Meter entfernt ist eine vielbefahrene Autobahn, auf der zu meinem großen Leid bereits vor Jahren einer meiner geliebten Hunde überfahren wurde. Eines Sonntags wunderte ich mich, dass die beiden lange Zeit nicht mehr ins Haus kamen und schaute nach ihnen. Kein Hund war mehr im Garten. Und das Gartentor stand sperrangelweit offen. Jemand hatte vergessen, es zu schließen. Sie können sich meinen Schreck gar nicht vorstellen! Mein Partner und ich schwärmten zunächst zu Fuß in verschiedene Richtungen aus, um zu suchen. Als dies keinen Erfolg hatte, holten wir unsere Autos und fuhren die Umgebung ab – nun auch voller Angst die Straßenränder absuchend. Wir suchten vier bis fünf Stunden überall. Es war so schrecklich: kein Hund! In Tränen aufgelöst kam ich nach Hause, um dort einmal nachzusehen. Genau in diesem Moment fuhr ein Transporter des Tierschutzvereins vor und brachte mir meine beiden Hunde, völlig gesund und unversehrt. Was war geschehen? Beide Hunde waren zusammen in die entferntere Gegend gelaufen und hatten dort herumgestöbert. Eine Gruppe von lieben Menschen sah sie und hatte genug Hundeerfahrung, um die beiden einzufangen (was bei zwei großen schwarzen Hunden ganz sicher nicht jedermanns Sache ist.). Der Tierschutzverein wurde benachrichtigt und holte die Ausreißer ab, die allerdings weder Halsband noch Hundemarken hatten, weil ich sie im Garten immer „nackig“ laufen lasse. Aber man konnte die Chips auslesen und so bei TASSO nachfragen. Dort bekam der Tierschutz meine Telefonnummer, konnte mich allerdings  nicht erreichen. Dämlicherweise hatte ich meine Festnetznummer bei TASSO hinterlegt. Aber ich befand mich doch natürlich pausenlos draußen auf der Suche nach meinen Lieblingen. Also rief man wieder bei TASSO an, um meine Adresse zu erfahren, denn sonst hätte man beide Hunde ins Tierheim in Obhut geben müssen. Bei TASSO nimmt man es aber sehr genau mit dem Datenschutz und man wollte partout nicht mit der Adresse herausrücken. Nach Erzählungen der Tierschutzleute hat es aller Überredungskünste bedurft inklusive Rückruf bei ihnen, um festzustellen, dass es sich wirklich um diese Organisation handelt, bis man irgendwie an meine Adresse kam und mir am Abend meine Hunde zurückbringen konnte. Toll, dass es TASSO gibt! Und toll, wie zurückhaltend man mit meinen Daten umgeht und dann doch unbürokratisch im Sinne des Hundewohls entschieden hat. Danke, Danke, Danke! Und eines habe ich aus alldem gelernt: Es bringt natürlich nichts, die Festnetznummer bei Ihnen zu hinterlegen – es muss die Handynummer sein. Ich bedanke mich aus vollstem Herzen.“

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