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Kater Balu – Wiedersehen nach fast fünf Jahren

Jennifer Koch erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Kater Balu © Jennifer Koch

„Am 19. Oktober 2012 ist mein damals zweieinhalb Jahre alter Kater Balu nicht mehr nach Hause gekommen. Tagelang bin ich sämtliche Straßen abgelaufen – vergebens. Also meldete ich ihn bei TASSO als vermisst und ließ Suchplakate drucken. Monatelang ging ich immer wieder durch die Straßen und rief ihn. Erfolglos. Zwischendurch bekam ich Anrufe, dass jemand eventuell meinen Kater gesehen hätte. Allerdings erwiesen sich diese Spuren als Fehlalarm. Die Hoffnung wurde also immer geringer, und irgendwann glaubt man nicht mehr daran, sein Tier wieder zu finden. Am 5. September 2017 (fast fünf Jahre nach Balus Verschwinden) bekam ich von TASSO einen Anruf, dass mein Kater gefunden wurde. Sofort rief ich bei der mir genannten Tierklinik an und hinterließ dort meine Nummer. Sie wollten sich mit der Finderin in Verbindung setzen und meine Nummer ihr meine Nummer für alles weitere übermitteln. So fing das sehnsüchtige Warten auf den Anruf der Finderin an. In der Zwischenzeit gingen mir alle möglichen Gedanken durch den Kopf. Wird er mich erkennen? Wie geht es ihm? Wann kann ich holen? Wird er mit dem inzwischen dazugekommenen Kleinkind zurechtkommen? Mit der neuen Wohnung? Dann kam der Anruf. Ich erfuhr, dass Balu seit fast fünf Jahren dort lebt, es ihm gut geht und er glücklich und zufrieden mit seinem Leben ist. Zwischen dem Verschwinden bei mir und dem Auftauchen bei der Finderin lagen etwa zwei bis drei Monate. Wer weiß, was in dieser Zeit war. Aber eigentlich ist es egal, denn es ging ihm gut. Sie erzählte mir, dass er im Winter plötzlich in der Scheune stand und trotz des Nichtfütterns nicht mehr ging. Nach und nach durfte er dann auch mit rein, es war ja schließlich kalt draußen. Und so kam eines zum anderen. Sie fragte im Ort rum, ob jemand die Katze kennt. Niemand kannte sie. Die Tätowierungsnummer war nicht lesbar, also war von der Seite her nichts möglich. Nun sollte er gechippt werden und bei dieser Gelegenheit schaute der Tierarzt, ob er nicht doch die Nummer entziffern kann, die in den Ohren steht. Tja, was soll ich sagen? Er konnte, und ich konnte dieses Glück kaum fassen. Balu ist bei der Finderin eine Lilly gewesen, weil sie dachte, er sei ein Mädchen, so blieb es dann jetzt auch. Zwei Tage nach dem Anruf war ich dort, um ihn zu sehen. Es war ein durch und durch emotionaler Moment. Das Glück, ihn zu sehen, lebend, gesund, zufrieden. Nach so langer Zeit. Dieses Wiedersehen erfüllte mich mit so vielen positiven Gefühlen und alle Ängste der letzten fünf Jahre lösten sich in Tränen und dann ins Nichts auf. Sein Maunzen und sein Schnurren zu hören, ihn zu fühlen und zu streicheln ließ mein Herz schneller schlagen. Nach so langer Zeit. Ich habe mich dazu entschlossen, Balu/Lilly dort zu lassen, wo er seit fünf Jahren lebte. „Lillys“ Finderin ist somit seine neue Besitzerin und ich kann endlich meinen inneren Frieden finden. Denn meinem Kater geht es gut. Danke an die neue Besitzerin, der Tierklinik Wehrheim und vor allem TASSO! ♥“

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