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Katzer Knox – Vom Gartenausflug nicht zurückgekehrt

Sabine Zwickl erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Kater Knox © Sabine Zwickl

„Wir holten Knox und seine Freundin Kona Ende Januar 2017 aus dem Tierheim. Nach zwei Wochen wollten die beiden in unseren Garten und wir ließen sie hinaus. Dies ging auch zweimal gut. Beim dritten Mal muss sich Kater Knox vor etwas erschreckt haben und lief weg. Wir waren verzweifelt. Da er Fremden gegenüber sehr scheu und ängstlich war, hatten wir die Vermutung, dass er sich tagsüber versteckt hielt und sich nicht mehr heimtraute oder nach Hause fand. TASSO war super. Sie schickten sofort Handzettel, welche wir im ganzen Dorf verteilten. Egal ob Läden oder Therapiezentrum, Spielplätze oder Parkbänke: Überall schaute einem Knox entgegen – leider nur vom Plakat. Zusätzlich liefen wir jeden Tag etwa zwei Stunden tagsüber durchs Dorf und suchten ihn, dann auch nachts. Alles ohne Erfolg. Wir inserierten bei Facebook, ebay-Kleinanzeigen, Katzensuchdienst, im örtlichen Mitteilungsblatt. Dann gab es Hinweise auf Knox von einem Wohngebiet nur 200 Meter von uns entfernt. Doch immer, wenn wir auftauchten, war Knox nicht mehr da. Es war wie verhext. Wir waren mit den Nerven am Ende. Auf einer Suchrunde bei Gartenanlägen traf ich eine Frau, welche mir eine Lebendfalle auslieh. Wir stellten das Katzenklo auf die Terrasse und immer ein Schälchen mit Katzenfutter, was jeden Morgen auch leer gefressen war. Wir hofften durch den Duft Knox anzulocken. Es konnte natürlich auch ein Marder sein oder eine andere Katze aus der Nachbarschaft. Inzwischen war eine Woche vergangen, wir waren inzwischen durch das ständige erfolglose Suchen nervlich angefressen. Eines Tages kam ein Freund meines Sohnes, er hätte Knox nur 50 Meter von uns gerade eben gesehen. Sofort wieder hin – nichts von Knox zu sehen. Das war keine schöne Zeit! Sieben Tage waren vergangen, es war abends und ich öffnete die Terrassentür, um die Lebendfalle für die Nacht das erste Mal hinzustellen, als Knox vor der Tür saß. Er miaute furchtbar und war ängstlich, er ging auch erst nach gutem Zureden ins Haus, so verängstigt war er zu Beginn. Seinen Ausflug hat er gut überstanden, ein paar Kratzer, wahrscheinlich von Revierkämpfen und er hatte etwas abgenommen. Ansonsten aber ging es ihm gut. Er genießt jetzt die Ruhe im Haus und die vielen Streicheleinheiten und macht bisher noch keine Anstalten wieder raus zu wollen, was wir so schnell auch nicht mehr zulassen werden. Denn auch wir lernten daraus. Ich kann allen nur den Rat geben, deren Katze vermisst ist: Bitte nicht aufgeben, auch wenn einem manchmal danach ist. Ich danke TASSO. Das ist eine super Sache mit den Plakaten! Man fühlt sich auch seelisch unterstützt, wenn die Handzettel ins Haus kommen mit einem netten Aufmunterungsbrief dabei.“

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