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Kater Mowgli: In den Überflutungsauen des Rheins gefunden

Birgit Schmidt erzählt ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

Kater Mowgli © Birgit Schmidt

„Am 8. April 2017 kam unser Kater Mowgli, achteinhalb Monate alt, nicht von seinem nächtlichen Ausflug zurück. Die ersten Tage haben wir damit verbracht, bei sämtlichen Nachbarn und in unserer direkten Umgebung nach ihm zu suchen und haben ihn beim hiesigen Tierschutzverein als vermisst gemeldet und natürlich bei TASSO, wo seine Chipnummer registriert ist. Alles Suchen, Zettel aufhängen, Zeitungsannonce aufgaben, Anzeige bei Ebay-Kleinanzeigen schalten, Beiträge bei Facebook einstellen, alles zu jeder Tages- und Nachtzeit Herumfahren und Rufen und Locken brachte keinen Erfolg. Mittlerweile suchte unser ganzer Ort mit, ganz viele, vorher teilweise Fremde, nahmen Anteil, aber Mowgli blieb verschwunden. Nach vier bis fünf Wochen hatten wir dann eigentlich schon fast die Hoffnung aufgegeben, fanden uns langsam mit der Situation ab. Und dann hatten wir am 20. Mai, genau sechs Wochen nach seinem Verschwinden, einen Anruf auf dem Anrufbeantworter. Ein sehr netter Mann von TASSO hatte uns drauf gesprochen, dass unser Kater Mowgli in einer Tierklinik in Düsseldorf (ca. 30 Kilometer entfernt) abgegeben worden sei. Wir waren völlig aufgelöst, haben dann in der Klinik angerufen und bekamen gesagt, dass er zwar sehr dünn und voller Zecken sei, aber sonst unverletzt, und dass wir ihn jederzeit abholen könnten. Wir sind natürlich sofort los – und er war es wirklich! Und er hat uns auch sofort wiedererkannt und sich angeschmiegt. Wir erfuhren, dass ihn supernette Tierfreunde bei einer Radtour in den Überflutungsauen des Rheins entdeckt hatten, sich ihn anguckten und beschlossen, dass diesem Tier geholfen werden muss. Daraufhin haben sie sofort ihre Radtour abgebrochen, ein Auto geholt und ihn in die Tierklinik gebracht. Dass es solche Menschen gibt! Danke, danke! Noch ist Mowgli sehr müde und etwas schwach, aber auch unsere Tierärztin sagt, er hat nichts, das nicht durch viel Schlaf und gutes Futter wieder aufgeholt werden kann. Wie er an den Rhein gekommen ist, wird uns immer ein Rätsel bleiben. Wir tippen, dass er einen großen Teil der Strecke mit dem Auto zurückgelegt hat – wie auch immer … Wie gut, dass es das Chippen und TASSO gibt. Wir können es nur empfehlen!“

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