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Kater Spike – Wiedersehen im Tierheim

Ursula und Loraine Aksu erzählen ihre TASSO-Erfolgsgeschichte

„Unser Spike ist von meinem Sohn vor ca. zwölf Jahren von uns übernommen worden. Wir waren im Urlaub und bekamen die Nachricht, dass mein Sohn längere Zeit nicht in seine Wohnung zurückkehren konnte. Spike war auf sich allein gestellt und niemand konnte in die Wohnung. Fünf Tage lagen noch vor uns, um dann nach Hamburg zurückzukehren. Nach der Landung fuhr ich sofort in die Wohnung uns suchte nach Spike. Er kannte mich ja und trotzdem versteckte er sich. Überall lag Katzendreck, alles was eventuell essbar war, war angeknabbert. Ich hatte natürlich Essen dabei und konnte ihn so locken. Er ging nie gern in seine Box, aber jetzt schien es, als wäre er glücklich, endlich wieder bei einem Menschen zu sein. Zuhause stürzte er sich gleich wieder aufs Essen und Trinken.Er blieb natürlich bei uns, auch als meine Tochter und ich nach der Trennung von meinem Lebenspartner in eine andere Wohnung mit Garten (bis dahin war er eine Hauskatze) zogen. Er fühlte sich gleich wohl bei uns. Auch als ein kleiner, ausgewachsener Hund (Afra) einzog und später noch eine kleine Katze (Caipi). Dann kam noch ein Hundebaby (Jake) dazu. Spike war immer relaxt, schaute kurz und dann „egal, hier ist Platz für alle“. Vor zwei Jahren ist Afra gestorben. Eines Tages kam Spike von seinem Ausflug nicht zurück. Gut, ab und an blieb er mal ein bisschen länger weg, aber gleich Tage? Die Familie machte sich auf, ihn zu suchen. Spike ist nicht gechippt, und wir haben schon die Hoffnung aufgegeben, da kam ich auf die Idee, doch mal im Tierheim nachzufragen. Gesagt, getan. Im Tierheim sagte man uns, nachdem wir ihn beschrieben hatten, dass sie vor wenigen Tagen einen Kater bekommen haben. Ein Autofahrer hatte ihn gebracht, der ihn am Straßenrand entdeckt hatte, und sah, dass er verletzt war. Er blutete ein wenig. Ich fragte, ob wir kommen könnten, um zu sehen, ob es unser Spike ist. Ja, hieß es. Bringen Sie ein Foto mit von ihm und dann schauen wir mal. Wir also hin, gleichzeitig hoffnungsvoll und auch ängstlich, er könnte es nicht sein. Eine Mitarbeiterin ging mit uns in ein Katzenhaus und schon ging das Miauen los als Spike uns sah. Endlich, schien er zu sagen. Hol mich hier raus. Die Mitarbeiterin wollte nicht mal ein Foto sehen. Sie erklärte ihrer Kollegin, dass es überhaupt keine Zweifel gab, dass er zu uns gehörte, so hatte er sich gefreut, uns zu sehen. Wir nahmen ihn mit, mussten noch ein wenig schauen, dass seine Verletzung am Bein (er war wohl angefahren worden, ca. 500 Meter von Zuhause) richtig verheilt. Es war aber nichts Schlimmes, nur eine Schürfwunde. Eine Spritze hatte er gegen die Schmerzen bekommen. Wir waren glücklich, Spike war glücklich und seitdem ist er viel verschmuster als vorher. Ende gut, alles gut. Er ist jetzt ca. 15/16 Jahre und wir hoffen, er bleibt noch sehr lange, obwohl er schon sehr eigensinnig ist und mich vor allem nachts nervt, weil er immer so gegen 01:00 Uhr raus will und das dann im 30-Minuten-Takt. Trotzdem, wir lieben ihn!“

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