Suchtipps für entlaufene Hunde und Katzen

So finden Sie Ihren Liebling wieder

© Christin Brokfeld
Unsere Suchtipps helfen Ihnen, Ihr Tier wieder nach Hause zu bringen.

Wenn das eigene Tier entlaufen ist, sollten Sie Ihr Tier so schnell wie möglich bei TASSO als vermisst melden. Auch wenn das Tier bislang nicht bei TASSO registriert ist, können Sie dies umgehend über unser Online-Formular nachholen und im Anschluss alle unsere Services nutzen. Denken Sie bitte bei der Registrierung Ihres Hundes oder Ihrer Katze daran, dass Sie die Weitergabe der Daten an den Finder im Falle einer Rückvermittlung gestatten. Wenn Sie der Datenfreigabe zustimmen, dürfen wir dem Finder Ihres entlaufenen Tieres Ihre Kontaktdaten weitergeben. Und nur in diesem Fall. Das ist sinnvoll und im Ernstfall sehr hilfreich, denn so können sich Finder und Halter direkt kurzschließen und Ihr vermisstes Tier kommt so schneller wieder zu Ihnen nach Hause.

Während Sie online eine Vermisstenmeldung bei TASSO aufgeben, können Sie über das gleiche Formular ein kostenloses TASSO-Suchplakat bestellen und eine TASSO-Suchmeldung Ihres entlaufenen Tieres auf unserer Homepage schalten. Dabei können Sie auch entscheiden, ob diese an die ehrenamtlichen TASSO-Suchhelfer sowie offizielle TASSO-Kooperationspartner zur Unterstützung bei der Suche weitergeleitet werden soll. 

Auf dieser Seite haben wir für Sie wichtige Tipps für die Hunde- und Katzensuche zusammengefasst, die Sie bei der Suche nach Ihrem vermissten Tier unterstützen sollen. Zudem finden Sie weitere allgemeine Vorschläge, die Ihnen ebenfalls bei der Suche helfen können.

Natürlich sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der TASSO-Notrufzentrale rund um die Uhr telefonisch für Sie erreichbar und stehen Ihnen jederzeit zur Seite.

 

Wichtige Tipps für die Hunde- und Katzensuche

Damit Ihr felliger Freund schnell wieder zu Ihnen findet, haben wir für Sie ein paar Suchtipps zusammengefasst. Natürlich passen diese Suchtipps nicht für jede Situation und es gibt noch viele weitere Kniffe. Viele dieser Ratschläge haben aber schon zum Erfolg geführt.

  • Spezielle Suchtipps für Hunde

    Ruhe bewahren und Geduld zeigen:
    Natürlich handelt es sich um eine Ausnahmesituation, wenn der eigene Hund wegläuft, doch wenn nun auch Sie in Panik verfallen, macht dies die Lage noch schlimmer. Daher sollten Sie dem Hund auch nicht kopflos hinterherrennen. Es besteht keine Chance ihn einzuholen und das Tier könnte noch mehr Angst bekommen, wenn nun auch noch die vertraute Person panisch hinter ihm herrennt. Bleiben Sie erst einmal an der Stelle, an der Ihr Hund entlaufen ist. Häufig kommen Hunde nach einiger Zeit an genau diese Stelle zurück. Wenn der Vierbeiner auf der üblichen Gassirunde entlaufen ist, kann es auch sein, dass er den Weg nach Hause einschlägt. Am besten informieren Sie von unterwegs aus eine weitere Person, die schaut, ob der Hund zurückgefunden hat.

    Suche vor Ort:
    Wenn Sie selbst vom Ort des Entlaufens aus auf die Suche gehen, sollten Sie sternenförmig die Umgebung absuchen und immer wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren, bevor eine andere Richtung eingeschlagen wird. So kann Ihr Hund einer geraden Geruchsspur folgen und wird zum Ausgangspunkt zurückgeleitet. Wegen der Duftspuren sollten auch Autobahnen, Bahntrassen und andere gefährliche Orte gemieden werden. Denn es besteht die Gefahr, dass der Hund die Spur irgendwo aufnimmt, ihr folgt und sich in Gefahr begibt.

    Wenn die Suche vor Ort schließlich erst einmal aufgegeben werden muss und Sie die Umgebung verlassen, kann es sinnvoll sein, ein Kleidungsstück mit einem vertrauten Geruch zurückzulassen. Wenn das Tier doch noch kommt, riecht es seinen Menschen und bleibt eher in der Nähe. Besonders eignen sich beispielsweise Socken, denn sie riechen sehr intensiv nach dem Träger.

    Suche mit befreundetem Hund:
    Wenn Sie einen weiteren Hund haben oder es einen Hundefreund gibt, können Sie mit diesem rund um den Ort, an dem Sie Ihren Hund zum letzten Mal gesehen haben, auf die Suche gehen. Eventuell nimmt dieser eine Fährte auf. Zudem hinterlässt er einen Ihrem Hund bekannten Duft.

    Wichtige Ansprechpartner informieren:
    Während des Wartens sollten Sie wichtige Ansprechpartner darüber informieren, dass Ihr Hund entlaufen ist. Das bedeutet: Melden Sie, falls Sie es nicht schon getan haben, Ihren Hund bei TASSO als vermisst und geben Sie auch der Polizei Bescheid. Letzteres sollte jedoch nicht über die Notrufnummer 110, sondern über die Nummer der jeweiligen Dienstelle geschehen, um den Notruf freizuhalten. Auch umliegende Tierheime sowie eventuell der Förster oder Jagdpächter sollten informiert werden.

    Sichtung Ihres Hundes:             
    Wenn Ihr Hund gesichtet wird, ist ebenfalls wieder Ruhe gefragt. Der Vierbeiner befindet sich in einer absoluten Ausnahmesituation und wird vermutlich nicht so reagieren wie sonst. Lautes Schreien und Weinen könnten ihn wieder wegtreiben. Verhalten Sie sich betont ruhig, knien Sie sich hin, wenden Sie Ihrem Tier die Seite zu und locken Sie ihn ganz ruhig und vorsichtig an.

    Suchhunde einschalten:
    In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, dass andere Hunde nach Ihrem entlaufenen Vierbeiner suchen. Dafür gibt es professionelle Suchhundestaffeln. In der Regel schwärmen diese bei verletzten Tieren und Welpen oder in anderen Notfällen, zum Beispiel, wenn der Hund mit Leine entlaufen ist, oder auch bei Unfällen aus. Welche Suchhundestaffeln es in Ihrer Umgebung gibt, lässt sich schnell im Internet herausfinden. Dort erfahren Sie auch, zu welchen Konditionen Ihnen geholfen werden kann.

    Verängstigte und scheue Hunde:
    Wenn Ihr Hund sich nicht anlocken lässt, könnte gegebenenfalls auch eine Lebendfalle helfen. Die können Sie eventuell beim örtlichen Tierschutzverein gegen Pfand ausleihen. Wenn dieser Tipp für Sie infrage kommt, wenden Sie sich am besten direkt an das nächstgelegene Tierheim und lassen Sie sich dort entsprechend beraten.

    Wir hoffen, dass Ihr Hund bald wieder gesund und munter bei Ihnen ist. Wenn Ihr Tier gefunden wurde, melden Sie uns dies bitte über das folgende Formular, damit die Suchmeldung beendet werden kann: www.tasso.net/Tier-wieder-da

  • Spezielle Suchtipps für Katzen

    Ruhe bewahren und Geduld zeigen:
    Es fällt schwer, aber panisches Rufen wird eine ängstliche Katze eher verunsichern, als sie hervorzulocken. Vor allem wenn mehrere Menschen in Gruppen auf die Suche gehen. Das Rascheln mit der bekannten Leckerli-Dose hingegen kann dazu beitragen, dass das Tier sich zeigt. Unter Büschen, unter Autos, auf Bäumen, in den allerkleinsten Ritzen: Für Katzen gibt es unzählige Versteckmöglichkeiten. Vor allem wenn die Tiere vor Schreck entlaufen sind, ist ihnen fast keine Lücke zu klein, um Schutz zu suchen. Wenn es einen Anhaltspunkt für das Versteck der Katze gibt, kann es helfen, sich einige Minuten hinzusetzen und das Tier zu locken. Hier ist Geduld gefragt, da einige Tiere Zeit brauchen, bevor sie sich trauen, hervorzukommen.

    Nachts losziehen und Taschenlampe mitnehmen:
    Wenn es auf den Straßen ruhiger wird, werden die Tiere wieder mutiger, sie zeigen sich eher oder reagieren auf Rufe. Außerdem reflektieren ihre Augen, wenn Licht hineinfällt. Für die Suche nachts oder an dunklen Stellen können Sie auch eine Taschenlampe mitnehmen. Auch tagsüber kann sich das lohnen. Wenn sich Ihre Katze versteckt, wird sie wie bei einer Bedrohung in das Leuchten blicken und dabei reflektiert das Licht in ihren Augen.

    Die Nachbarn um Hilfe bitten:
    Gerade Katzen werden oft versehentlich eingesperrt und machen sich nicht wie Hunde durch Lautzeichen bemerkbar. Am besten bitten Sie in Ihrer Nachbarschaft, gerne auch zwei bis drei Straßen weiter, darum, selbst in Garagen, Kellern oder Gartenschuppen nachsehen zu dürfen. Manch eine Katze wird sich Fremden nicht zeigen, aber bei vertrauten Personen hervorkommen. Alternativ können Sie auch darum bitten, dass mögliche Verstecke mindestens eine halbe Stunde geöffnet werden und sich in dieser Zeit niemand in Reichweite aufhält, damit die Katze „reine Luft wittert“ und herauskommt.

    Suche mit dem Partnertier
    Falls Sie ein Partnertier im Haushalt haben, können Sie es in einer Katzenbox mitnehmen und abends die Gegend großzügig ablaufen. Manchmal reagiert das entlaufene Tier auf die Laute der zweiten, ihm vertrauten Katze. Setzen Sie diesen Tipp aber bitte nur dann in die Tat um, wenn Sie sicher sind, dass dies für Ihre andere Katze in Ordnung ist und nicht zu einer Stresssituation führt.

    Entlaufene Wohnungskatzen sind besonders in Gefahr:
    Denn sie kennen das Leben draußen nicht und sind daher nicht für Gefahren wie den Straßenverkehr sensibilisiert. Wenn Sie Ihre Wohnungskatze vermissen, sehen Sie erst einmal zu Hause gründlich nach, ob sich Ihre Katze nicht einfach nur versteckt hat. Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Katze das sichere Zuhause verlassen hat, können Sie die folgenden Möglichkeiten ausprobieren. Wenn Wohnungskatzen aus dem Fenster oder vom Balkon gestürzt sind, befinden sie sich oft noch in der Nähe. Dann ist es empfehlenswert, draußen einen geschützten Platz einzurichten. Ein getragenes Kleidungsstück, das nach dem vertrauten Menschen riecht, kann dabei helfen, die Katze anzulocken. Weiterhin können Duftspuren mit benutzter Katzenstreu zu dieser Rückzugsmöglichkeit gelegt werden. Im Idealfall findet das Tier so zurück zu „seinem“ Territorium, da es seinen eigenen Geruch erkennt. Bitte legen Sie solche Geruchsignale aber niemals neben einer befahrenen Straße aus. Durchsuchen Sie alle möglichen Verstecke und schauen Sie auch unter Autos, Gebüschen und soweit möglich in Bäumen nach. Wenn es möglich ist, setzen Sie sich draußen mit einem Buch hin und lesen Sie laut vor. Ihre bekannte Stimme kann die Katze beruhigen und wieder anlocken, wenn Sie in der Nähe ist.

    Wenn Ihre Katze wieder gesund und munter bei Ihnen ist, melden Sie uns dies bitte über das folgende Formular, damit die Suchmeldung beendet werden kann: www.tasso.net/Tier-wieder-da

Was kann ich noch tun, um meinen Hund oder meine Katze zu finden?

Suchmeldung erstellen:
Melden Sie Ihr Tier bei TASSO als vermisst und erstellen Sie eine Bild-Suchmeldung. Diese wird in den aktuellen Suchmeldungen vermisster Tiere auf der TASSO-Homepage veröffentlicht. Anschließend erhalten Sie von uns eine E-Mail mit dem TASSO-Suchplakat, das Sie ausdrucken oder weiterleiten können. Über den Link „Suchmeldung bearbeiten“ in der E-Mail können Sie die Suchmeldung jederzeit im Nachgang bearbeiten.

Suchmeldungen und Suchplakate verbreiten:
Verbreiten auch Sie die TASSO-Suchmeldung Ihres vermissten Tieres in den sozialen Netzwerken. Zudem können Sie die Suchplakate, die Sie per E-Mail erhalten haben, ausdrucken und an geeigneten Stellen aufhängen. Bitte beachten Sie hierbei unbedingt, die auf unserer Homepage zusammengefassten Regeln zum Aufhängen von Such- und Informationsplakaten: www.tasso.net/Mitmachen/Regeln

TASSO-Suchhelfer einschalten:
Darüber hinaus können Sie – falls Sie es nicht bereits bei der Erstellung der Suchmeldung getan haben – die TASSO-Suchhelfer in Ihrem Umkreis einschalten. Diese ehrenamtlichen Tierfreunde verbreiten die Suchmeldung und/oder das Suchplakat Ihres vermissten Tieres ebenfalls weiter. Über den Link „Suchmeldung bearbeiten“ in der E-Mail können Sie auch diesen Service jederzeit im Nachgang in Anspruch nehmen.

Tierärzte in der Umgebung informieren:
Das Suchplakat können Sie ebenfalls per E-Mail an die umliegende Tierarztpraxen und Tierkliniken versenden. Bitte achten Sie hierbei den Datenschutz. Wenn Sie eine E-Mail an mehrere Empfänger gleichzeitig versenden, tragen Sie die E-Mail-Adressen am besten in den BCC ein. Das bedeutet, dass jeder Empfänger nur Ihre und seine eigene E-Mail-Adresse sehen kann.

Zuständiges Tierheim informieren:
Wenn Ihr Tier nicht mit einem Transponder gekennzeichnet ist, informieren Sie auf jeden Fall auch direkt das zuständige (nächstgelegene) Tierheim. Auch wenn Ihr Tier einen Transponder besitzt, kann die Meldung beim Tierheim nicht schaden.

Tod nicht ausschließen:
Leider kann es auch passieren, dass Tiere überfahren werden. Bitte fragen Sie daher auch beim Bauhof, der Straßenreinigung oder dem örtlichen Gemeindeamt nach, ob vielleicht ein gestorbenes Tier gefunden wurde. 

Heimwärtsschleppe legen:
In einigen Fällen kann auch eine sogenannte Heimwärtsschleppe dazu führen, dass Ihr Tier von alleine nach Hause kommt. Dazu benötigen Sie ein länger getragenes Kleidungsstück (können auch mehrere sein) von der Person, der dem Tier am nächsten steht. Dieses Kleidungsstück sollte nicht getragen worden sein, während Ihr Tier Angst, Trauer oder Panik verspürte.

  1. Packen Sie das Kleidungsstück in eine dichte Tüte und binden Sie diese zu, damit der Geruch erhalten bleibt.
  2. Legen Sie eine „Karte“ fest, in der das Wohnhaus des Tieres im Mittelpunkt steht und zeichnen Sie dann sternenförmig Wege ein, die alle ZUM HAUS zurückführen (Länge ca. 1,5 bis 2 Kilometer).
  3. Packen Sie zudem noch ein Seil ein.
  4. Fahren Sie von Zuhause aus den ersten Weg bis zum Ziel (Fahrrad, oder fahren lassen).
  5. Holen Sie dort das Kleidungsstück aus der Tüte, binden Sie dieses an das Seil und schleifen Sie es hinter sich her, während Sie sich auf den Weg nach Hause machen. Streifen Sie dabei mit dem Kleidungsstück auch Bäume, Bänke und Büsche.
  6. Wiederholen Sie diesen Vorgang auf allen (auf der Karte vorgesehenen) Wegen, bis Sie das Gefühl haben, dass das Zuhause (Zentrum) sternenförmig mit der „Duftschleife" markiert wurde.

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Damit Sie Betrügern nicht auf den Leim gehen

Das Internet, vor allem aber die sozialen Netzwerke, bietet auf den ersten Blick die beste Möglichkeit, um nach entlaufenen Katzen und Hunden zu suchen. Ein Beitrag auf Facebook mit Foto des Tieres und allen Kontaktdaten ist schnell erstellt und weiterverbreitet. Doch Vorsicht: Vor allem im Internet tummeln sich Abzocker und Trickbetrüger.
 
Ausgefeilte Masche
Im Internet durchsuchen sie systematisch Suchmeldungen zu entlaufenen Tieren, in denen private Kontaktdaten insbesondere Telefonnummern der Halter angegeben sind. Unter gefälschten Telefonnummer rufen sie bei den Betroffenen an und geben vor, unter anderem im Auftrag von Tierkliniken, Tierheimen oder Rechtsanwälten anzurufen, zu denen das Tier gebracht worden sei. Der Halter könne es dort gegen eine Gebühr abholen. Oft wird auch behauptet, das Tier sei verletzt und man müsse die Behandlungskosten erstatten, bevor man sein Tier zurückbekäme. Besonders auffällig: Die Anrufer verlangen eine Vorabbezahlung. Wer darauf eingeht, sieht sein Geld und unter Umständen auch sein Tier nie wieder.
 
Wie Sie die Abzocke vermeiden
Unser Suchtipp: Geben Sie niemals die eigenen Kontaktdaten öffentlich auf Online-Plattformen wie Facebook, im Internet, aber auch auf Suchplakaten an. Wenn Sie Ihr Tier vermissen, geben Sie dies an TASSO weiter. Von uns erhalten Sie kostenlose TASSO-Suchplakate, auf denen unsere 24-Stunden-Notrufnummer angegeben ist. Dadurch ist Ihre Suchmeldung anonymisiert, und die Abzocker haben keine Chance. Sollte Ihr Tier gefunden werden, stellen wir den Kontakt zwischen Finder und Halter her, sodass Ihre persönlichen Daten nicht weitergegeben werden müssen.
 
Wenn Sie bereits eine Suchmeldung im Internet mit persönlichen Daten veröffentlicht haben, sollten Sie diese löschen und durch eine anonymisierte Suchmeldung von TASSO ersetzen. Zusätzlich zu den Plakaten erhalten Sie auch ein PDF oder JPG der Suchmeldung, das Sie auf sozialen Netzwerken teilen oder anderweitig veröffentlichen können.
 
Und wenn es doch passiert?
Wenn ein Anrufer Sie auffordert, Geld zu zahlen, damit Sie Ihr entlaufene Katze oder Hund wiederbekommen, können Sie von einem Betrugsversuch ausgehen. Sollte Ihr Tier längere Zeit im Tierheim verweilen, wird dieses zwar berechtigte Unterbringungskosten geltend machen, aber niemals auf Vorauszahlung bestehen, sondern die direkte Bezahlung der Kosten bei Abholung Ihres Tieres mit Ihnen vereinbaren. Gehen Sie auf keinen Fall auf solche Forderungen ein.
 
Bitte melden Sie jeden Versuch der Abzocke unserer Pressestelle: presse@tasso.net. Wir werden die Fälle sammeln und gegebenenfalls zur Anzeige bringen.

QR-Code-Anhänger sollten nicht unterschätzt werden

Schon seit geraumer Zeit sind QR-Codes überall zu finden: auf Verpackungen, an Schaufenstern, auf Werbeplakaten. Fast keiner kann sich diesem Trend entziehen. Doch nicht überall sind diese quadratisch, schachbrettartigen Bildchen sinnvoll. Im schlimmsten Fall können sie sogar zu Missbrauch führen.
 
Persönliche Daten werden offengelegt
Die persönlichen Daten des Tierhalters werden offengelegt, was zu Erpressungen und Abzockversuchen führen kann. Nutzen Sie stattdessen die kostenlose TASSO-Plakette, auf denen nur unsere 24-Stunden-Notruf-Hotline sowie die individuelle Registriernummer des Tieres stehen.
 
Bedenken Sie auch, dass die Anbieter der QR-Code-Anhänger bis zu knapp 50 Euro verlangen. Die TASSO-Plakette erhalten Sie mit Ihrer Registrierung kostenlos. Wenn Sie das Original verloren haben sollten, können Sie über unsere Homepage eine neue Plakette bestellen. Unsere Plakette sowie die gesamte Rückvermittlung basieren auf dem einfachen Prinzip von Suchen und Finden. Für eine Rückvermittlung über TASSO braucht der Finder nichts anderes als ein funktionierendes Telefon, um TASSO die Registriernummer und den Fundort sowie seine Kontaktdaten mitzuteilen. Die Anonymität des Halters bleibt so durchgängig gewahrt.

Wichtige Regeln für die Verbreitung von Suchplakaten

Wir bitten Sie, sich beim Verbreiten des TASSO-Suchplakates an die Regeln im öffentlichen Straßenraum und auf nicht öffentlichem und privatem Gelände zu halten.

Auf Wunsch senden wir das TASSO-Suchplakat auch an Tierärzte, Tierheime und andere Multiplikatoren in Ihrer Umgebung, die oft die erste Anlaufstelle für Fundtiere sind. Zudem empfehlen wir, das Suchplakat auch den TASSO-Suchhelfern zur Verfügung zu stellen, die in ihrem jeweiligen Umkreis aktiv bei der Suche nach entlaufenen Katzen und Hunden helfen.

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