Trockene Pfoten

Flutkatastrophe im Juli 2021: TASSO leistet Hilfe für in Not geratene Tiere in den betroffenen Regionen

Trockene Pfoten - Hand mit Pfote. © TASSO

Die aktuelle Hochwasserkatastrophe hat in Deutschland die betroffenen Gebiete in einem unvorstellbaren Ausmaß getroffen und gerade im Ahrtal ganze Landstriche zerstört. Mit unserer Aktion „Trockene Pfoten“ helfen wir den Tieren und Tierhaltern, die durch die Flutkatastrophe in Not geraten sind. 

Auf dieser Seite haben wir für Sie Informationen und Hilfsmöglichkeiten zusammengestellt.

Aktuelle Situation vor Ort

Immer noch werden Katzen aufgefunden – oft in sehr schlechtem Zustand, sie wurden teilweise von den Fluten mitgerissen, haben überlebt und tauchen an anderen Stellen wieder auf. Hier ist es wichtig – für Finder, Halter und letztendlich die Tiere selbst – dass sie schnellstmöglich identifiziert werden, damit die Tiere wieder zu ihren Familien finden beziehungsweise die entsprechenden Pflegestellen informiert werden können. Tierschützer in der Region stellen Fallen auf, die Kamera überwacht werden, und sichern die Tiere.

Tierheime & Pflegestellen kümmern sich um Fluttiere

Grundsätzlich ist es wichtig, im Kreis Ahrweiler in jedem Fall das Tierheim Remagen, dass für den Bereich der Flutkatastrophe im Ahrtal zuständig ist, zu kontaktieren. Viele Tiere wurden in den ersten Tagen gerettet. In Einzelfällen ist ihr Verbleib unklar. Wenn Sie ein Tier in Pflege und noch keinen Kontakt zum Besitzer hergestellt haben, melden Sie sich bitte beim Tierheim Remagen.

Das Tierheim hat mit vielen Pflegestellen auch Überbrückungen geschaffen, wenn Tiere erst nach der Sanierung der Wohnung zu ihren Familien zurückkehren können. Denn viele Menschen befinden sich aktuell in Notunterkünften und können sich zurzeit nicht selbst um ihre Tiere kümmern. Gerettete Katzen entlaufen leider auch von den Notunterkünften. Daher sind diese Überbrückungen mit zuverlässigen Pflegestellen wichtig, um Familien und ihre Tiere zu gegebener Zeit wieder zusammenführen zu können. Dabei spielt die Koordinierung sowie die tiermedizinische Versorgung und Kostenübernahme eine wichtige Rolle, die ebenfalls über das Tierheim geregelt werden kann. 


Fundtiere in der TASSO-Notrufzentrale melden

Ist Ihnen ein Tier zugelaufen oder haben Sie eines gefunden? Dann melden Sie es unbedingt als Fundtier (auch wenn das Tier verstorben ist) direkt in der TASSO-Notrufzentrale +49 6190 937300  – wir sind rund um die Uhr für Sie erreichbar. Unsere Kollegen nehmen das Tier auf, so haben Halter die Chance zu erfahren, was mit ihren tierischen Lieblingen geschehen ist. Hier finden Sie aktuelle Suchmeldungen von Tieren, die bei TASSO vermisst gemeldet wurden


TASSO unterstützt durch Transponder-Lesegeräte

Zur Unterstützung bei der Identifizierung der Tiere schickt TASSO Lesegeräte in die betroffenen Regionen. Damit werden Helfer und Tierheime in den Krisengebieten schnell und einfach in die Lage versetzt, Fundtiere zu identifizieren, sofern sie gechippt sind, da das Tier durch den Chip eindeutig seinem Halter zugeordnet werden kann. Damit erhöht sich die Chance erheblich, den Halter des Tieres ausfindig zu machen. TASSO kann hierbei schnell und unbürokratisch unterstützen, wenn das Tier in der TASSO-Notrufzentrale gemeldet wird

  • Aktuell haben wir 30 weitere Lesegeräte zur Verfügung gestellt bekommen, die wir im Krisengebiet verteilen können: 20 von der WDT (Wirtschaftsgenossenschaft Deutscher Tierärzte) und 10 von Virbac. Dafür sagen wir vielen Dank im Namen der Tiere und der Tierhalter.
  • Wenn Sie zur Identifizierung von Tieren ein Lesegerät benötigen, wenden Sie sich bitte an Petra Zipp, Tierschutzexpertin bei TASSO. Schicken Sie uns eine E-Mail an tierschutz@tasso.net und geben Sie bitte Ihre Versandadresse an. 

Helfen Sie mit einer Spende Tieren, die durch die Flutkatastrophe in Not geraten sind

Bei Überweisungen an TASSO e.V. nutzen Sie bitte „Flutkatastrophe“ als Verwendungszweck.
Spendenkonto: IBAN DE78 5105 0015 0238 0549 07

Spenden per Paypal: Direkt und schnell per PayPal an paypal@tasso.net. Nennen Sie bitte das Stichwort „Flutkatastrophe“.


Jetzt online spenden! 

Helfen vor Ort & weitere Infos

In zahlreichen Facebook-Gruppen wird die Hilfe vor Ort koordiniert. Wer helfen möchte, sollte sich am besten vorher erkundigen, wo und welche Hilfe genau benötigt wird. In diesen Gruppen zum Beispiel finden Tierhalter Hilfe und weitere Informationen:

Hier finden Betroffene und Helfer weitere wichtige Informationen: Flut-Wiki 


Helfer und Betroffene berichten von der Situation vor Ort

Retter, ehrenamtliche Helfer und Tierschützer sind vor Ort im Dauereinsatz, um Mensch und Tier zu helfen. Allen gilt ein großer Dank. Die ehrenamtliche Helferin Aileen Seibert vom Tierschutzverein Rüsselsheim war vor Ort und schilderte uns die schreckliche Situation: Erfahrungsbericht von Aileen Seibert. 

Sascha Mylenbusch aus Erfstadt-Blessem konnte mit seinen 9 Katzen und 2 Hunden rechtzeitig vor den Wassermassen fliehen. In einem Gespräch schildert er uns die Stunden vor dem Unglück und beschreibt den Moment der Evakuierung:  Erfahrungsbericht von Katzen- und Hundebesitzer Sascha Mylenbusch 


Wen unterstützen wir mit den Spenden?

Es sind bereits zahlreiche Spenden bei TASSO eingegangen. Vielen Dank für diese tolle Unterstützung. Dank Ihrer Spenden können wir betroffenen Tierschutzorganisationen vor Ort, die Tiere und Tierhalter in den Katastrophengebieten unterstützen, direkt und nachhaltig helfen.

TASSO geht auch aktiv auf örtliche Tierarztpraxen zu und hilft Tierhaltern, die von der Flutkatastrophe betroffen sind: Wir erstatten die Tierarztkosten, um eine medizinische Versorgung der Tiere vor Ort sicherzustellen. Die Unterstützung ist zweckgebunden. Bitte sprechen Sie uns an, bevor Sie mit Ihrem Tier zum Tierarzt gehen. Schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten (Name, Adresse etc.) an tierschutz@tasso.net, wir nennen Ihnen die teilnehmenden Tierarztpraxen.

Im Ahrtal ist zudem eine mobile Tierärztin unterwegs, die auch Pferde betreut, die nach der Flut unter Folgeschäden leiden, Husten, Verletzungen durch Müll, Beinprobleme etc.

Unsere Tierschutz-Experten stehen im direkten Kontakt, sodass jeder Euro genau da ankommt, wo es dringend gebraucht wird. Wir informieren Sie fortlaufend über die Entwicklung unserer Hilfen für Tiere, die durch die Flutkatastrophe in Deutschland in größte Not geraten sind. Die Seite wird stetig aktualisiert. Keine Garantie auf Vollständigkeit. (Stand: 20.10.2021)

Tierschutzvereine

  • 20.000 Euro an Tierteller Eifel e.V.

    Mit dieser Summe unterstützen wir den Tierteller Eifel e.V. Auch der Verein ist vom Hochwasser betroffen, kann aber mittlerweile wieder tätig werden. Der Tierteller hat provisorische Räumlichkeiten für die Lagerung von Futter- und Sachspenden organisiert und verteilt bereits wieder an bedürftige Tierhalter vor Ort. Hierfür wird dringend ein eigener Transporter benötigt. Ein passendes Fahrzeug ist gefunden und auch bereits im Einsatz.

    Mit den weiteren Geldern werden von der Flutkatastrophe betroffene Tierhalter unter anderem bei der Begleichung von Tierarztrechnungen für ihre tierischen Freunde unterstützt.

  • 30.000 Euro an Tierheim und Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e.V.

    Das Tierheim Remagen befindet sich in unmittelbarer Umgebung des Katastrophengebiets – und wurde dennoch glücklicherweise soweit vom Hochwasser verschont. „Wir wurden aber von den Geschehnissen sofort überrannt. Hier in Ahrweiler wissen wir, dass es Hochwasser gibt, aber so ein Hochwasser kennen wir nicht. Diese Situation ist sehr außergewöhnlich und sehr tragisch“, schildert Claus-Peter Krah, 1. Vorsitzender des Tierheim und Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e.V.  Die Folgen des Hochwassers waren auch für das Tierheim schlagartig da: Mit einer großen Anzahl von Tieren, die gefunden wurden und immer noch werden. 

    Das Tierheim ist erste Anlaufstelle für alle Tiere im gesamten Kreis Ahrweiler. Der Verein hat einen Vertrag mit den Gemeinden, das bedeutet: Alle Tiere aus dem Umkreis müssen aufgenommen werden. Sie kümmern sich um die Erstversorgung und aufgrund der Vielzahl der Tiere um die Unterbringung in geeigneten Pflegestellen. „Die Fundtiere kommen direkt in Quarantäne, damit der aktuelle Bestand der Tiere nicht gefährdet wird“, erklärt Claus-Peter Krah.

    Alle Tiere werden medizinisch versorgt, die Tierarztkosten sind in den letzten Wochen fast um das Doppelte gestiegen. Auch der Tierheimbetrieb muss weitergehen. Wird ein Tier gefunden, holen es die Mitarbeiter des Tierheim Remagen ab. „Es gibt auch einen 24-Stunden-Service, das heißt, wir fahren auch nachts raus“, erläutert der 1. Vorsitzende.

    TASSO unterstützt das Tierheim Remagen mit 30.000 Euro, damit weiterhin alle Tiere bestens versorgt und alle Tierarztkosten bezahlt werden können. So werden auch in den Pflegestellen die Tierarztkosten vom Tierheim übernommen sowie auch für Flutopfer-Tiere, deren Halter momentan dazu nicht in der Lage sind.

  • 30.000 Euro an Bundesverband Tierrettung e.V.

    Die Einsatzkräfte des Bundesverbandes Gemeinschaft Deutscher Tierrettungsdienste e.V. sind von Beginn an im Hochwassergebiet vor Ort, um Tiere zu retten und zu bergen. Durch die hohe Belastung haben die Einsätze auch bei den Einsatzfahrzeugen sowie beim Equipment Spuren hinterlassen, sodass einiges beschädigt wurde und Reparaturen notwendig sind. 

    Damit die Vereine weiter einsatzfähig sind und helfen können und für die Anschaffung von Material für den Katastrophenschutz, gehen 30.000 Euro der eingegangenen Spenden an den Bundesverband Tierrettungsdienste.

  • 5.000 Euro an Equiwent Hilfsorganisation für Mensch und Tier

    Equiwent ist eine internationale Hilfsorganisation für Tiere und Menschen in Not. Der Verein leistet für die Flutopfer vielfältige Hilfe: So wurde die Logistik für die Rauhfutter-Versorgung für Pferde bis zur kommenden Ernte vor Ort organisiert. Täglich liefert die Hilfsorganisation zielgerichtet Heu und Stroh sowie Trinkwasserbehälter in die Krisenregionen und verteilt diese. Zudem werden verletzte Tiere geborgen und medizinisch versorgt.

    TASSO spendet 5.000 Euro an Equiwent, damit die Versorgung der Tiere weiterhin gewährleistet werden kann sowie Zaun- und Auslaufaufbau für Großtiere möglich ist.

  • 5.000 Euro an Wildtierhilfe an der Loreley e.V.

    Die Wildtierhilfe an der Loreley e.V. nimmt verletzte und verwaiste Wildtiere auf, versorgt sie und wildert ihre Schützlinge in ihr natürliches Umfeld wieder aus. Seit 2020 gehören auch Rettungsflüge per Drohne mit Infarotkamera zum Tätigkeitsfeld des Vereins.

    Täglich fährt die Wildtierhilfe ins Hochwassergebiet und sucht schwer zugängliche Gebiete nach Tieren ab. Sie sind unter anderen ehrenamtlich im Auftrag des Veterinäramtes unterwegs, um vermisste Haustiere aber auch Kadaver aufzuspüren. Der Verein ist überwiegend nachts unterwegs und auch der einzige, der die Nachtfluggenehmigung hat. Zuletzt gab es fast leider nur Totenbergungen.

    „Nach vier Wochen ist der Zeitpunkt erreicht, an dem man Kadaver nur noch durch den Madenbefall finden kann. Unsere Wärmebildkamera reicht dafür nicht mehr aus“, erklärt Marko Weber. Damit sie auch weiterhin arbeiten können, hat der Verein eine neue Drohne gespendet bekommen, mit der sie aus 1,6 Kilometer Höhe Tiere ausfindig machen können. Durch den großen Abstand werden verängstigte Tiere nicht zusätzlich verscheucht.

    Bisher ist Marko Weber mit seinem Transporter samt Anhänger in den vergangenen Wochen mehr als 5.600 km gefahren. „Das Auto hat durch die zerstörte Umgebung sehr gelitten. So ist der Auspuff bereits abgefallen und Reifen sind kaputtgefahren. Die laufenden Betriebskosten sowie das Verbrauchsmaterial verursachen hohe Kosten, die dem Verein dann fehlen“, sagt Marko Weber.

    Um mit der neuen Drohne optimal ausgerüstet zu sein, fehlt ihnen noch ein passender Scheinwerfer. Damit können sie in den kommenden 2-3 Wochen weiterhin nach vermissten Tieren suchen. Dabei finden sie auch oft Akkus in den Müllbergen: „Aktuell entzünden sich immer wieder Akkus, die vom Wasser weggespült wurden. Diese müssen geborgen und fachgerecht entsorgt werden, damit nicht noch mehr Umweltschäden entstehen", erläutert Marko Weber die nächsten Einsätze mit der Drohne.

    Damit der Verein weiterhin einsatzfähig bleibt, spendet TASSO 5.000 Euro an die Wildtierhilfe an der Loreley e.V. Damit können sie ihre laufenden Kosten wie Benzin, Instandhaltung des Fahrzeugs etc. bezahlen.

  • 5.000 Euro an Poecitarium – Auffangstation für Reptilien e.V.

    Das Poecitarium ist eine Auffangstation für Reptilien, die von Patrick Meyer geführt wird, und ist die einzige Anlaufstelle ihrer Art in der Umgebung. Während des Hochwassers wurden auch viele exotische Haustiere wie Schlangen oder Schildkröten von den Fluten weggespült. Gefundene Tiere werden in der Auffangstation abgegeben und von Patrick Meyer rund um die Uhr versorgt. In den letzten Wochen wurden bereits etwa 25 Schlangen, 10 Schildkröten und 5 Echsen aus dem Flutkatastrophen-Gebiet aufgenommen und versorgt. „Wir haben viel zu tun, bekommen aber auch viel Hilfe und Unterstützung“, erzählt Patrick Meyer.

    TASSO unterstützt das Poecitarium mit 5.000 Euro. Mit dem Geld kann die Auffangstation weitere Notfall-Reptilien aufnehmen und versorgen, denn die Betreuung der Exoten verursacht unter anderem hohe Heiz- und Wasserkosten. Darüber hinaus wird das Geld für UV-Lampen, Futter sowie Alukäfige benötigt, damit die Tiere bei gutem Wetter draußen sein können. Um die Tiere optimal versorgen zu können, muss für ihre spezielle Haltung der passende Platz geschaffen werden, dazu wird das Tropenzimmer ausgebaut. Zudem müssen die Tiere auch medizinisch versorgt und untersucht werden. „Man merkt den Tieren an, dass sie traumatisiert sind. Sie werden geschwächt und ausgekühlt gefunden“, erklärt Patrick Meyer, der mit jedem Tier den Tierarzt besucht. 

    Die meisten Tiere bleiben erstmal auf der Reptilien-Auffangstation und werden versorgt, bis sie zurück zu ihren Haltern können. Einige sind vorübergehend auf Ausweich-Pflegestellen gezogen, damit in der Station ausreichend Platz für weitere Notfälle verfügbar bleibt. Denn in den nächsten Wochen und Monaten werden noch einige Tiere gefunden, da ist sich Patrick Meyer ganz sicher: „Der Matsch ist die optimale Umgebung für die Tiere, sich darin zu verstecken“.

    Es gibt aber auch schöne Augenblicke in dieser furchtbaren Situation: Zum Beispiel freudenreiche Zusammenführungen, wenn Halter ihre Tiere wieder nach Hause holen können.  

    In diesem Zusammenhang zeigt sich, wie kritisch Exotenhaltung in Privathand ist. Strom und Heizung ist bei diesen besonderen Tieren die Grundlage zum Überleben. Wenn bei Privathaltung der Strom ausfällt, bedeutet das für wärmeempfindliche Tiere oft das Todesurteil. Unsere Bitte von TASSO: Bitte vor Anschaffung genau überlegen, ob alle Anforderungen erfüllt sind und auch in Notsituationen das Überleben der Tiere gesichert werden kann.

  • 5.000 Euro an Wildtierpflegestation-Koblenz e.V.

    Die Wildtierpflegestation Koblenz e.V. sitzt in Plaidt und nimmt auch außerhalb des Gebietes Wildtiere wie Rehkitze, Füchse und kleinere Wildnager auf. Die stark betroffenen Gebiete, unter anderem auch Ahrweiler, sind etwa 20 Autominuten entfernt, sodass sehr viele Tiere aus dem Hochwassergebiet in der Wildtierstation aufgenommen wurden.

    Hauptsächlich sind es kleine Wildtiere wie Gartenschläfer, Siebenschläfer, da die Tiere durch das Wasser aus ihrem natürlichen Habitat sozusagen „ausgeschwemmt“ wurden und sie nun herumirren. Sobald ein Tier gefunden und beim Verein gemeldet wurde, wird es von den ehrenamtlichen Helfern abgeholt und auf die Station gebracht. So hat zum Beispiel auch die Bundeswehr einen Vogel gemeldet, der dringend Hilfe  benötigte. 
     
    Das größte Problem für die Tiere ist der Schlamm und Dreck, der mit den Flutmassen angeschwemmt wurde. Die darin enthaltenen Schadstoffe sind für die kleinen Wildtiere gefährlich, zum Beispiel verklebt dadurch ihr Gefieder. Der Verein hat eine eigene Stationsärztin. Jedes Tier wird untersucht und medizinisch versorgt. 
    Gartenschläfer leben immer im Familienverbund von bis zu 40 Tieren, die sich gegenseitig pflegen und schützen. In der jetzigen Situation werden sie jedoch meist einzeln gefunden und sind oftmals noch sehr jung. Daher können die Fundtiere auch nicht einfach wieder ausgewildert werden. Sie kommen in eine naturnahe Volliere und werden mit anderen Tieren zusammengeführt. So lernen sie voneinander, leben als Einheit und können dann kontrolliert ausgewildert werden.  
     
    TASSO unterstützt die Wildtierpflegestation mit 5.000 Euro, damit der Verein weiterhin Fundtiere aufnehmen, versorgen und sobald wie möglich wieder in ihre natürliche Umgebung auswildern kann. „Wir benötigen diese finanzielle Unterstützung, da wir weitaus mehr Tiere aufnehmen, als wir es sonst tun. Dadurch haben sich auch unsere Arbeit und die Anschaffungskosten verdoppelt. Es wurde eine zusätzliche Auswilderungsvolliere angeschafft, damit die Tiere in Gruppen zusammengesetzt werden können. Hinzu kommt, dass die Tiere durch den Schlamm extrem belastet sind. Dadurch benötigen sie engmaschigere Kontrolle, eventuell Sauerstoff und Enzyme, damit sie die Schadstoffe ausscheiden kommen“, schildert Frau Bravetti die aktuelle Situation.

  • 5.000 Euro an Tierschutzverein Wachtberg e.V.

    „Seit Tag eins ist der Tierschutzverein Wachtberg für die Tiere und ihre Besitzer im Ahrtal, Rheinbach und Euskirchen im Einsatz. Wir konnten schon über 30 Tiere retten und diese entweder ihren Besitzern wieder übergeben oder sie temporär auf unseren Pflegestellen unterbringen. Somit haben Mensch und Tier die nötige Zeit zur Ruhe zu kommen. Darüber hinaus versorgen wir Mensch und Tier aus den Katastrophengebieten mit Hilfsgütern. Die Spenden werden seitdem nach und nach in die Katastrophengebiete im Ahrtal und darüber hinaus verteilt und kommen den in Not geratenen Menschen und Tieren und natürlich den adhoc Pflegestellen zu Gute.“

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