Interview mit TASSO-Mitarbeiterin Lucille

"Das Büro hat unsere Bindung gestärkt"

© Lucille van Loenen
Lucille mit ihrer Büroschnauze Abby am Strand.

Ein Interview mit TASSO-Mitarbeiterin Lucille van Loenen, die ihre Hündin Abby mit zur Arbeit bringt. Sie weiß jedoch auch aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn das nicht gestattet ist.

Lucille, du hattest Abby ja schon, bevor du bei TASSO gearbeitet hast, oder? Durfte sie Dich da auch schon zur Arbeit begleiten?

Ja, richtig. Leider durfte sie damals noch nicht mit ins Büro.

Wie hattest du die Betreuung tagsüber organisiert?

Zu der Zeit war sie tagsüber bei meinen Eltern, die sich netterweise um sie gekümmert haben.

Wie war das für dich, dass du sie tagsüber „alleine“ lassen musstest?

Es war schwierig. Sie kam ja frisch aus dem Tierheim, war erst zehn Monate alt und natürlich noch nicht erzogen. Unter der Woche fehlte mir dann schon ein bisschen die Zeit, mit ihr so viel zu arbeiten wie ich mir das gewünscht hätte. Das war natürlich schade. Abby selbst war aber total glücklich bei meinen Eltern, für sie gehören sie zum Rudel und sie fühlt sich dort auch heute noch rundum wohl. Dennoch spielte für meine Entscheidung, bei TASSO anzufangen auch eine große Rolle, dass Abby zukünftig mit zur Arbeit kommen darf.

Und heute? Hat sich dein schlechtes Gefühl geändert?

Ja klar. Zum einen ist es natürlich schön, sie bei mir zu haben und Zeit mit ihr zu verbringen. Zum anderen ist aber alles auch viel stressfreier geworden und ich habe nicht mehr das Gefühl, sie „wegzuorganisieren“. Dadurch, dass sie mit ins Büro kommt, sind aber auch unsere Bindung und das Vertrauensverhältnis gestärkt worden.

Hat Abby sich denn verändert, seit sie ein Bürohund sein darf?

Das ist schwer zu sagen. Sie war damals ja noch so jung und es waren nur ein paar Monate, bis ich bei TASSO angefangen habe. Aber ich denke schon, dass sie sich wohler fühlt, wenn sie bei mir sein kann. Und sie ist einfach viel selbstsicherer geworden. Früher war sie fremden Menschen gegenüber viel vorsichtiger, heute freundet sie sich total schnell mit neuen Kollegen an.

Kommt sie jeden Tag mit zur Arbeit?

Nein, wir teilen uns das ein bisschen auf. Sie bleibt auch mal zu Hause, denn mein Lebensgefährte ist selbstständig und arbeitet von zu Hause aus. Das ist natürlich vor allem im Sommer toll, weil sie dann in den Garten kann. An Bürotagen ist sie aber auch immer total begeistert, wenn sie merkt, dass sie mit darf. Sie ist ein Teilzeit-Bürohund und damit sehr zufrieden.

Was ist Abbys Lieblingsbeschäftigung bei der Arbeit?

Bei den Kollegen Leckerlis abgrasen. Ganz klar. 

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