Adoption im Ausland

Einzige Überlebenschance für rumänische Hunde

Adoption im Ausland ist derzeit die einzige Überlebenschance für rumänische Hunde – Kastrationsaktionen liegen brach – es gibt eine regelrechte Welpenflut
Die Vermittlung rumänischer Hunde war im eigenen Land schon immer schwierig und nahm erst in letzter Zeit Fahrt auf. Im Tierheim Targu Mures wurden zwischenzeitlich bereits ein Drittel der Hunde im eigenen Land vermittelt. Hier sichert ein Vertrag mit TASSO die tierschutzgerechte Versorgung der Tiere und verhindert durch eine Adoption in Deutschland eine Überfüllung des Tierheimes. Die meisten sogenannten Tierheime in den Städten haben schon immer getötet, wenn Tierschützer nicht rechtzeitig adoptierten. Mit Beginn der Ausgangssperre Mitte März war schlagartig Schluss mit Adoptionen im eigenen Land. Leider jedoch an manchen Orten nicht mit dem Hundefangen. Campina und Codlea bei Brasov sind da unrühmliche Beispiele. Slatina entschloss sich zur vorübergehenden Schließung des städtischen Tierheimes. Fast 100 Hunde wurden getötet, 24 konnten mit unserer Hilfe, durch die vorübergehende Unterbringung in einer Pension, noch gerettet werden.

Derzeit ist die einzige Überlebenschance für rumänische Hunde die Adoption ins Ausland. Rettungstransporte fahren die Tiere zu den Vereinen und Tierheimen nach Deutschland, die Plätze frei haben. Glücklicherweise funktionieren diese Transporte aus Rumänien, Bulgarien und Ungarn einwandfrei, denn professionelle Tierspediteure dürfen offiziell fahren. Die Rettungsketten aus Italien, Griechenland, Spanien etc. sind derzeit noch unterbrochen – eine verzweifelte Situation für die Tierschützer in aller Welt, denn Tiere herausbringen, bedeutet auch Futter auf dem Rückweg mitnehmen zu können. Die freien Plätze werden für Notfälle dringend benötigt.

Kurz noch angesprochen: „Hauptsache gerettet“
Im Internet finden Tierfreunde täglich Meldungen von zahllosen Hunden, die zum Teil noch in rumänischen Tötungen sitzen, mit der Bitte um Finanzierung der Freikäufe, um ihr Leben zu retten.

Wir bitten hier um allergrößte Vorsicht: Prüfen Sie bitte genau nach, wer dies hier postet und ob diese Person oder dieser Verein auch garantieren kann, dass die entsprechenden Tiere dann tierschutzgemäß versorgt und auch vermittelt werden. Gerettet ist ein Tier nur dann, wenn es eine fürsorgliche Familie bekommt. Es gibt viele Fälle, in denen Tiere freigekauft und dann irgendwo in Rumänien in einen alten Stall abgeladen wurden oder im besten Fall noch bei einem Tierarzt mit keiner Perspektive für die Zukunft.

Direktvermittlung ist ein Risiko und wir bitten zu beachten, ob der vermittelnde Verein über einen Ansprechpartner in Deutschland und auch für den Notfall über eine Pflegestelle für eine eventuelle Rücknahme verfügt. Die Tierheime geben in der Regel derzeit nach kurzem Kennenlernen Tiere mit einer Probephase ab.

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