Aktionen

Das Bündnis „Pro Katze“ vor Ort

Eine Katze wird gechippt. © TASSO e.V.
Bei Kastrationsaktionen vor Ort war das Bündnis "Pro Katze" im Einsatz.
  • Scheckübergabe an die Stadt Erfurt

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Scheckübergabe an die Stadt Erfurt für ihre Initiative zum Katzenschutz

    Am Weltkatzentag (8. August 2017) überreichten Vertreterinnen des Bündnisses „Pro Katze“ einen Scheck über 5.000 Euro an die Stadt Erfurt. Damit soll deren Engagement für den Katzenschutz honoriert werden. Die Stadt erließ im November 2016 eine Katzenschutzverordnung. Der Geldbetrag ist für die Kastration von Streunerkatzen in Erfurt vorgesehen.

    Ermöglicht wurde diese Spende mit freundlicher Unterstützung des Tiernahrungsherstellers „Happy Cat“.

    Verwilderte Hauskatzen mit ihren Nachkommen stellen deutschlandweit ein großes Tierschutzproblem dar. Die Katzen kommen allein auf sich gestellt ohne menschliche Hilfe nicht zurecht und leiden oft extrem unter Kälte, Hunger, Infektionskrankheiten, Parasitenbefall und Verletzungen. Die unkontrollierte Vermehrung der Tiere verschärft das Problem wesentlich, und unkastrierte Besitzerkatzen mit Freigang tragen leider oft mit dazu bei.

    Die Stadt Erfurt hat daher im November 2016 von einer tierschutzrechtlichen Ermächtigung durch die Landesregierung Gebrauch gemacht und eine „Verordnung zum Schutz freilebender Katzen“ nach §13b Tierschutzgesetz erlassen. Diese verpflichtet Katzenhalter, ihre Freigängertiere kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen.

    Die Vertreterinnen des Bündnisses „Pro Katze“ über das Engagement der Stadt:

    „Mit dieser Maßnahme nimmt die Stadt Erfurt auch in ihrer besonderen Vorbildfunktion als Landeshauptstadt eine wichtige tierschutzpolitische Aufgabe wahr“, sagt Manuela Stau, Koordinatorin Streunerkatzen-Projekt Deutschland von VIER PFOTEN.

    „Die ab November 2016 deutlich gestiegene Anzahl an Neuregistrierungen von Katzen in unserem Haustierregister lässt darauf schließen, dass die Erfurter Katzenschutzverordnung greift und die Katzenhalter Verantwortungsbewusstsein zeigen“, berichtet Dr. Cristeta Brause, Tierärztin und Tierschutzreferentin bei TASSO e.V.

    „Diese Katzenschutzpolitik der Stadt wollen wir mit einem Zuschuss für die Kastrationen herrenloser Katzen honorieren und hoffen im Interesse aller leidenden Streunerkatzen auf viele Nachahmer unter den Thüringer Landkreisen und Städten“, so Kristine Conrad, PR-Referentin vom Bund gegen Missbrauch der Tiere.

    (Foto v. l. n. r.: Das Bündnis „Pro Katze“, vertreten durch Dr. Cristeta Brause von TASSO e.V., Kristine Conrad vom Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. und Manuela Stau von Vier Pfoten – Stiftung für Tierschutz mit den Vertretern der Stadt Erfurt, Steffen Linnert, Beigeordneter für Bürgerservice, Sicherheit und Wirtschaft, und Dr. Ulrich Kreis, Amtsleiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes.)

    Bündnis „Pro Katze“ honoriert die Initiative der Stadt Erfurt zum Katzenschutz. © Stadtverwaltung Erfurt
  • Preisübergabe an die Stadt Karlsruhe

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Preisübergabe an die Stadt Karlsruhe für vorbildliches Katzenschutzkonzept

    Bündnis „Pro Katze“ wird zusammen mit der Landestierschutzbeauftragen von Baden-Württemberg aktiv.

    Am 14. Dezember 2016 überreichten Vertreter vom Bündnis „Pro Katze“ den Preis des „Gemeindewettbewerbs Katzenschutz“ an die Stadt Karlsruhe, vertreten durch den ersten Bürgermeister, Wolfram Jäger. Die Schirmherrschaft für diesen Wettbewerb übernahm die Landestierschutzbeauftragte von Baden-Württemberg, Dr. Cornelie Jäger.

    Das freundlicherweise vom Tiernahrungshersteller „Happy Cat“ gesponserte Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro umfasst die Kostenerstattung für die Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Streunerkatzen.  

    „Die Stadt Karlsruhe hat uns Jurymitglieder mit Ihrem Konzept zur frühzeitigen Erkennung und nachhaltigen Verhinderung von Katzenelend überzeugt“, sagt Dr. Cristeta Brause, Tierschutzreferentin bei TASSO e.V.

    Die erste Säule des Konzeptes bildet die enge Kommunikation zwischen der Stadtverwaltung und allen ansässigen Tierschutzorganisationen im Rahmen eines runden Tisches. Hier können bereits beginnende Tierschutzprobleme vor Ort schnell thematisiert und bekämpft werden. Zudem können Katzenschutzvereine mit einem von der Verwaltung entwickelten Formblatt monatliche Aufzeichnungen über tierärztliche Behandlungen herrenloser Katzen vorlegen. Die so gewonnenen Daten geben Aufschluss über die Situation der Streunerkatzen und zeigen, wann es geboten ist, eine kommunale Verordnung zum Schutz freilebender Katzen zu erlassen. Dies war bisher dank des guten Managements nicht geboten.

    Die zweite Säule des Konzeptes bildet ein Tierschutzfonds, aus dem hauptsächlich Kastrationen und gegebenenfalls weitere notwendige medizinische Versorgungen von freilebenden Katzen finanziert werden.

    „Damit hat die Stadt Karlsruhe in vorbildlicher Weise Verantwortung für ihre freilebenden Katzen übernommen, was wir mit dem Preisgeld honorieren möchten“, sagt Dr. Cristeta Brause abschließend.

    Das Bündnis „Pro Katze“ überreicht der Stadt Karlsruhe einen symbolischen Scheck. © Stadt Karlsruhe
  • Kastrationsaktion Bramsche

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Kastrationsaktion zur Weihnachtszeit in Bramsche/Niedersachsen


    Bündnis „Pro Katze“ wird zusammen mit der Katzenhilfe-Bramsche für die Streunerkatzen aktiv
     
    Zur Weihnachtszeit 2015 führte das Bündnis „Pro Katze“ mit der Katzenhilfe-Bramsche e.V. eine Kastrations- und Kennzeichnungsaktion für Streunerkatzen durch. Die Aktion wird von dem Tiernahrungshersteller „Happy Cat“ finanziell unterstützt.
     
    Karsten Plücker, Vorsitzender des Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.:
    „Streunerkatzen sind verwilderte Hauskatzen. Sie stammen ursprünglich aus menschlicher Obhut, wurden zurückgelassen, ausgesetzt oder sind entlaufen. Im Gegensatz zu Wildkatzen kommen sie jedoch draußen ohne menschliche Hilfe nicht zurecht und müssen täglich einen harten Überlebenskampf führen.“
     
    In Deutschland leben schätzungsweise zwei bis drei Millionen herrenlose Katzen, die sich unkontrolliert vermehren und somit ständig für neuen Nachwuchs sorgen. Oft leiden die Tiere unter der Witterung, Mangelernährung, Krankheiten, Parasiten und Verletzungen.
     
    Dr. Cristeta Brause, Tierschutzreferentin bei TASSO e.V.:
    „Verschärft wir das Problem noch dadurch, dass sich die herrenlosen Katzen mit Hauskatzen mit Freigang unkontrolliert vermehren. Daher ist nach heutigem Kenntnisstand immer noch das wichtigste Mittel zur Eindämmung des Katzenelends die Kastration. Die in Bramsche seit 2014 geltende Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für freilaufende Besitzerkatzen ist deshalb ausdrücklich zu begrüßen.“
     
    Das Team von der Katzenhilfe-Bramsche e.V. kümmert sich ehrenamtlich Tag und Nacht um verwaiste Katzenbabys, verletzte Katzen und Fundtiere. Tätigkeitsschwerpunkt dieses Vereins ist jedoch die Versorgung und Kastration von Streunerkatzen.
     
    Sarah Ross, Leiterin des deutschen Kastrationsprojektes von VIER PFOTEN:
    „Vereine wie die Katzenhilfe-Bramsche e.V. erfüllen mit ihrer Tierschutzarbeit eine bedeutende gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Mit der Kostenübernahme für die Kastration von Streunerkatzen in und um Bramsche möchten wir dieses Engagement würdigen und zugleich einen Beitrag zum effektiven Katzenschutz leisten.“
     
    Zum Ablauf der Aktion: Die herrenlosen Katzen wurden mit Lebendfallen gefangen, beim Tierarzt kastriert, medizinisch versorgt und gekennzeichnet. Anschließend wurden sie in ihrem Revier wieder freigelassen. Registriert wurden die Katzen bei TASSO e.V., Europas größtem Haustierregister, auf die Katzenhilfe-Bramsche e.V.

  • Kastrationsaktion Düsseldorf

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Kastrationsaktion am Weltkatzentag in Düsseldorf/Nordrhein-Westfalen
     
    Bündnis „Pro Katze“ wird für hilfsbedürftige Menschen aktiv
     
    Im Rahmen der Kastrationsaktion am Weltkatzentag am 8. August 2015 hat TASSO gemeinsam mit dem Bündnis „Pro Katze“ bei der Düsseldorfer Tiertafel die kostenlose Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Katzen hilfsbedürftiger Menschen begleitet. TASSO-Tierschutzreferentin Dr. Cristeta Brause sowie Mitarbeiter der Tiertafel waren in Düsseldorf vor Ort, als Tierarzt Wolfgang Kahle die Eingriffe in seiner Praxis vornahm.
     
    „Pro Katze“ möchte mit dieser Aktion Katzenhaltern, die unverschuldet in finanzielle Not geraten und Kunden der Tiertafeln sind, die Möglichkeit geben, Verantwortung zu übernehmen und ihr Tier kostenfrei kastrieren zu lassen. Denn nur durch die zusätzliche Kastration von Hauskatzen mit Freigang kann die Population frei lebender Katzen dauerhaft eingedämmt werden.
     
    Insgesamt hat „Pro Katze“ anlässlich des Weltkatzentags am 8. August in Hamburg, München, Düsseldorf, Herten und Kiel die Kastration von 88 Katzen ermöglicht. Finanziell wird die Aktion von dem Futtermittelhersteller „Happy Cat“ unterstützt.

  • Kastrationsaktion Gernsheim

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Kastrationsaktion in Gernsheim am Rhein/Hessen
     
    Bündnis „Pro Katze“ wird zusammen mit dem Tierheim Gernsheim für die Streunerkatzen aktiv
     
    Im Rahmen des Bündnisses „Pro Katze“ wurde am 17.03.2014 im Tierheim Gernsheim am Rhein eine Kastrations- und Kennzeichnungsaktion für Streunerkatzen durchgeführt. Die acht – zuvor mit Lebendfallen eingefangenen – Tiere wurden kastriert, gechippt und tätowiert sowie beim Haustierzentralregister TASSO e.V. registriert. Zusätzlich spendete TASSO 100 vorregistrierte Transponder für weitere Kennzeichnungsmaßnahmen. Ursula Hammann, Vizepräsidentin des Hessischen Landtags, unterstützte die Aktion vor Ort.

  • Kastrationsaktion Rheiderland

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Kastrationsaktion in Rheiderland/Niedersachsen

    Bündnis „Pro Katze“ wird zusammen mit dem Tierschutz Rheiderland für die Streunerkatzen aktiv


    Mit Unterstützung der Tierarztpraxis Dr. Vossmann-Dress und Dr. Stieger wurde im Rahmen des Bündnis „Pro Katze“ im Herbst 2013 eine Kastrationsaktion beim Tierschutz Rheiderland e.V. durchgeführt. Die Kosten des Projekts trug die TASSO-Aktion „10 Cent für die Katz“. (Bei dieser Aktion flossen mit jeder Online-Registrierung, die bis zum 31. Dezember 2012 bei TASSO einging, 10 Cent in die Katzenkastrationsaktion des Bündnisses „Pro Katze“.)
      
    Die Vorsitzende Iris Holzapfel erzählt von der Aktion:
     
    „Im letzten Jahr hat unser Verein das ganz große Glück gehabt, einer von acht Gewinnern in Deutschland zu sein, der auf Kosten von TASSO eine Kastrationsaktion von 30 Katzen durchführen durfte. Die Freude war unendlich groß, denn unser Tierheim im südlichen Ostfriesland beherbergt mehr als 170 Katzen. Jeder kastrierte Freigänger bedeutet für uns weniger Katzenbabys – und vor allem weniger Katzenelend.
     
    Zunächst einmal haben wir im Vorstand beschlossen, dass wir diese Kastrationsaktion bei einer Tierarztpraxis durchziehen, damit wir auch jederzeit den Durchblick behalten. Und das hat auch richtig gut geklappt. Egal wann und wie – unsere Streuner wurden immer zur Kastration angenommen. Sicher gestellt sein musste, dass die Katzen nach der Kastration auch weiterhin eine Futterstelle haben. Sollte dies nicht an der Fangstelle möglich sein, so sollten die Katzen vorrübergehend bei uns im Tierheim untergebracht werden, bis eine Endstelle gefunden würde.
     
    Aber wo waren sie denn nun, diese Streunerkatzen, die angeblich in jedem Garten hocken und ein elendes Dasein führen? Ständig bekam man Anrufe, wo angeblich Katzen waren – aber nun, da die Aktion anlaufen sollte, wurde es mit einem Mal ganz still. Der Grund war, dass die ersten Babys schon da waren. Also mussten wir den Start etwas nach hinten verschieben, damit wir keinem Katzenwelpen die Mutter wegnahmen. Dann ein Anruf: „Wir haben hier so an die 30 Katzen laufen, alle wild, heruntergekommen … Können Sie da was tun?“ Voller Tatendrang besuchte ich die zukünftige Fangstelle – keine Katzen da. Dann habe ich mal ein paar Kleine gesehen. Zwei konnten wir sofort einfangen. Sie waren ca. acht Wochen und konnten noch gezähmt werden. Zwei weitere habe ich nicht bekommen. Sie haben wir erst vor wenigen Wochen einfangen und kastrieren können. Aber drei weibliche Katzen und vor allem den Vater der Katzensippschaft, ein ganz gestandener Kater, der wahrscheinliche hunderte von Nachkommen gezeugt hat, konnten kastriert werden.
     
    Ein verlassenes Haus, in dem noch vier zurückgelassene, scheue Katzen liefen, war die nächste Stelle. Zwei Katzen haben wir auf einen Bauernhof bringen können, eine lebt nun bei uns im Tierheim. Der Kater war leider weg. Aus zehn Katzen in einem Wohngebiet wurden dann doch nur noch vier. Aber auch diese sind nun kastriert und werden versorgt. An einer Spielothek in Papenburg lebten zwei Katzen, die immer wieder Junge brachten. Jetzt nicht mehr – dank TASSO. In Weener lief eine Katze mit fünf Welpen einer alten Dame zu. Sie bat um Hilfe, die wir ihr Gott sei Dank geben konnten. Die Mamakatze blieb vor Ort, die Jungen wurden kastriert und leben am Tierheim.
     
    Und dann bekamen wir Bescheid, dass sich hinter einem Einkaufsmarkt etliche Katzen aufhalten sollten. Und so war es dann auch. Selbst tagsüber lagen sie träge auf den Rampen oder im Gebüsch. Wunderschöne Tiere, gut genährt, aber auch sehr scheu. Wir haben dann herausgefunden, dass die Katzen zum Teil sich die Lebensmittelreste aus den Containern suchen. Aber auch die Mitarbeiter eines Baumarktes haben ein großes Herz für die Katzen. Überdachte und isolierte Hütten, Trockenfutter und Wasser steht den Tieren nach Geschäftsschluss außerhalb des Kundenraumes zur Verfügung. Wir haben dort etliche Katzen gefangen. Die Erwachsenen haben wir zurückgesetzt. Aber es waren auch sehr viele Jungtiere dabei. Drei davon konnten wir gut unterbringen, obwohl sie sich nicht anfassen lassen wollten. Zwei leben nun auf einem Pferdehof. Eine ist noch auf einer Pflegestelle, da sie eine starke Lungenentzündung hatte. Da sie zahm geworden ist, sucht sie noch ein Zuhause.
     
    Im Herzen von Weener gibt es seit Jahren immer wieder Katzennachwuchs. Leider haben wir dort nur Jungtiere einfangen können. Aber wenigstens diese können keinen weiteren Nachwuchs mehr produzieren.
     
    Immer wieder konnten wir in vereinzelten Fällen helfen. Die Absprachen klappten in der Regel gut. Die Katzenfallen wurden von den Anwohnern überwacht. War eine Katze drin, so konnte die Falle entweder direkt zum Tierarzt oder zu uns gebracht werden. Wir waren und sind sehr glücklich, dass wir zu den glücklichen Gewinnern zählen durften. Aber alleine hätten wir das nicht geschafft. Wir bedanken uns hier ganz herzlich bei allen Mitstreitern, die geholfen haben, dass diese Katzen kastriert werden konnten. Jeder Anwohner, der die Fallen überwacht hat; der Fahrer, der nachts die Fallen am Einkaufsmarkt kontrolliert hat; die Mitarbeiter des Marktes, die tagsüber ein Auge auf die Fallen hatte. Helfer, die die Katzen zum Tierarzt fuhren, wenn wir nicht konnten. Und vor allem: EIN HERZLICHER DANK AN TASSO!“

    Tierarzt untersucht eine Katze ©Tierarztpraxis Dr. Vossmann-Dress und Dr. Stieger
  • Kastrationsaktion Frankfurt

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Kastrationsaktion in Frankfurt/Hessen
     
    Bündnis „Pro Katze“ wird zusammen mit dem Verein Straßenkatzen Frankfurt e.V. für die Streunerkatzen aktiv
     
    Am 17. Juli 2013 startete in der Tierarztpraxis Dr. Tillner das Kastrationsprojekt vom Bündnis „Pro Katze“ mit den ersten Kastrationen von sechs Streunerkatzen in Frankfurt. Weitere Katzen werden in den nächsten Monaten folgen. Der Verein Straßenkatzen Frankfurt e. V. hatte sich bei TASSO für diese Aktion beworben (www.strassenkatzen-frankfurt.de) und freute sich nun riesig über die Unterstützung, die dringend nötig ist, da es nach Schätzungen des Vereins ca. 8.000 Streunerkatzen in Frankfurt gibt, die sich unkontrolliert vermehren. 
     
    Die Kosten des Projekts trägt die TASSO-Aktion „10 Cent für die Katz“. (Bei dieser Aktion flossen mit jeder Online-Registrierung, die bis zum 31. Dezember 2012 bei TASSO einging, 10 Cent in die Katzenkastrationsaktion des Bündnisses „Pro Katze“.) Die herrenlosen Tiere wurden außerdem medizinisch versorgt, gegen Parasiten behandelt und gechippt. Anschließend wurden sie in ihrem Revier wieder freigelassen. 

    Auch die Presse war vor Ort: Die Frankfurter Rundschau und die Offenbach Post berichteten über die Aktion. Das Foto zeigt  Sandra Weitzel (Straßenkatzen Frankfurt e. V.), Dr. Anette Tillner (Tierärztin) und Michaela Topell (Straßenkatzen Frankfurt e. V.).

    Das Bündnis © TASSO e.V.
  • Kastrationsaktion Haßberge

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Kastrationsaktion in Haßberge/Bayern
     
    Bündnis „Pro Katze“ wird zusammen mit der Tierschutzinitiative Haßberge für die Streunerkatzen aktiv
     
    Schätzungsweise zwei Millionen Streunerkatzen fristen in Deutschland ein erbarmungswürdiges Leben – und es werden immer mehr. Um ihre rasante Verbreitung und das damit verbundene Tierleid zu stoppen, haben die drei großen Tierschutzorganisationen TASSO e.V., der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) und VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz im Jahr 2012 das Bündnis „Pro Katze“ gegründet. Neben der politischen Forderung nach einer bundesweiten Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hauskatzen mit Freigang führt „Pro Katze“ auch umfassende Kastrationsprojekte durch und unterstützt Städte und Gemeinden bei der Einführung kommunaler Kastrationsverordnungen.
     
    Am 27. Juni 2013 startete in der Tierarztpraxis Natascha Hahn in Altershausen das Kastrationsprojekt vom Bündnis „Pro Katze“ mit den ersten Kastrationen von sechs Streunerkatzen. Auch Tierarztpraxis Plasa-Rost aus Limbach begleitet die Aktion, denn weitere Katzen werden in den nächsten Monaten folgen. Die Kosten des Projekts trägt die TASSO-Aktion „10 Cent für die Katz“. Die herrenlosen Tiere werden außerdem medizinisch versorgt, gegen Parasiten behandelt und gechippt. Anschließend werden sie in ihrem Revier wieder freigelassen. Die notwendigen Transponder zur Kennzeichnung stellt die Firma „Tierchip Dasmann“ kostenlos zur Verfügung. Registriert werden die Streuner bei TASSO e.V., Europas größtem Haustierregister, auf die Tierschutzinitiative Hassberge (www.tierschutzinitiative-hassberge.de).
     
    Bereits einige Kommunen im Landkreis konnten von der Notwendigkeit einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht überzeugt werden und unterstützen die TI Haßberge e.V. bei dieser wichtigen Tierschutzarbeit. Aktuell signalisierte auch die Stadt Zeil Unterstützung. Neben der Gemeinde Knetzgau und der Stadt Eltmann ist sie die dritte Kommune im Landkreis Haßberge, die Handlungsbedarf erkennt. Aber nicht nur herrenlose Tiere sollten kastriert werden. Zu einer verantwortungsbewussten Katzenhaltung gehört nicht nur die Versorgung mit Futter und Wasser. Unerlässlich ist unter anderem auch die Kastration von geschlechtsreifen Katzen und Katern, die Auslauf ins Freie haben.

  • Kastrationsaktion Hage

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Kastrationsaktion in Hage/Niedersachsen
     
    Bündnis „Pro Katze“ wird zusammen mit dem Tierheim Hage für die Streunerkatzen aktiv
     
    Am 24. Juni 2013 startete das Kastrationsprojekt vom Bündnis „Pro Katze“ mit den ersten fünf Kastrationen von Streunerkatzen durch Tierärztin Dr. Insa Gosselaar im bmt Tierheim Hage. Weitere Katzen werden in den nächsten Monaten folgen. Die Kosten des Projekts trägt das Bündnis „Pro Katze“. Die herrenlosen Tiere wurden außerdem medizinisch versorgt, gegen Parasiten behandelt und gechippt. Anschließend werden sie in ihrem Revier wieder freigelassen. Die notwendigen Transponder zur Kennzeichnung stellte die Firma „Tierchip Dasmann“ kostenlos zur Verfügung. Registriert werden die Streuner bei TASSO e. V., Europas größtem Haustierregister, auf das Tierheim Hage.
     
    Gleichzeitig fand ein Round-Table-Gespräch zur aktuellen Situation der Streunerkatzen in der Samtgemeinde Hage und der Stadt Norden statt. An der Gesprächsrunde nahmen neben den Tierschützern auch Pressevertreterinnen und die Leiter der Ordnungsämter der Samtgemeinde Hage, Herr Behrens und der Stadt Norden, Herr Fröbel, teil. Beide Kommunen haben eine kommunale Kastrationssatzung beschlossen. Der Ostfriesische Kurier und die Ostfriesen-Zeitung berichteten darüber. Auch der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtete in seiner Sendung „Blickpunkt“ über die Aktion.
     
    Schätzungsweise zwei Millionen Streunerkatzen fristen in Deutschland ein erbarmungswürdiges Leben – und es werden immer mehr. Um ihre rasante Verbreitung und das damit verbundene Tierleid zu stoppen, haben die drei großen Tierschutzorganisationen TASSO e.V., der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) und VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz im Jahr 2012 das Bündnis „Pro Katze“ gegründet. Neben der politischen Forderung nach einer bundesweiten Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hauskatzen mit Freigang führt „Pro Katze“ auch umfassende Kastrationsprojekte durch und unterstützt Städte und Gemeinden bei der Einführung kommunaler Kastrationsverordnungen.

  • Kastrationsaktion Zwickau

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Kastrationsaktion in Zwickau/Sachsen
     
    Bündnis „Pro Katze“ wird zusammen mit dem Tierschutzverein Zwickau für die Streunerkatzen aktiv
     
    Gemeinsam mit dem Tierschutzverein Zwickau und Umgebung hat das Bündnis „Pro Katze“ am 28.01.2013 eine Kastrationsaktion im Raum Zwickau organisiert, um die unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen einzudämmen.
     
    Schätzungsweise zwei Millionen Streunerkatzen fristen in Deutschland ein erbarmungswürdiges Leben – und es werden immer mehr. Um ihre rasante Verbreitung und das damit verbundene Tierleid zu stoppen, haben die drei großen Tierschutzorganisationen TASSO, VIER PFOTEN und bmt das Bündnis „Pro Katze“ gegründet. Neben der politischen Forderung nach einer bundesweiten Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hauskatzen mit Freigang führt „Pro Katze“ auch umfassende Kastrationsprojekte durch.
     
    Am 28. Januar 2013 ließ das Bündnis „Pro Katze“ die ersten vier der im Landkreis Zwickau frei lebenden Streunerkatzen durch einen Tierarzt kastrieren. Weitere Katzen werden in den nächsten Monaten folgen. Die Kosten des Projekts trägt das Bündnis „Pro Katze“. Die herrenlosen Tiere wurden außerdem medizinisch versorgt, gegen Parasiten behandelt und gechippt. Anschließend wurden sie in ihrem Revier wieder freigelassen. Die notwendigen Transponder zur Kennzeichnung stellte die Firma „Tierchip Dasmann“ kostenlos zur Verfügung. Registriert wurden die Streuner bei TASSO e. V., Europas größtem Haustierregister, auf den Tierschutzverein Zwickau und Umgebung.
     
    Schätzungsweise einige Hundert Streunerkatzen leben im Raum Zwickau, so die Schätzung von Dr. Claudia Ruf, Vorsitzende des TSV Zwickau. Darüber hinaus wird das Bündnis „Pro Katze“ in den kommenden Wochen auch eine Kastrationsaktion in Chemnitz durchführen.

  • Kastrationsaktion Bruchhaus-Vilsen

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Kastrationsaktion in Bruchhausen-Vilsen/Niedersachsen
     
    Bündnis „Pro Katze“ wird zusammen mit der Tierschutzgruppe Bruchhausen-Vilsen und Umgebung e.V. für die Streunerkatzen aktiv
     
    Im Februar 2013 startete unsere Kastrationsaktion in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen. Zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung halfen uns, die Streunerkatzen zu finden und einzufangen. So konnten wir bereits bei unseren ersten Einsätzen rund 40 Katzen kastrieren und wieder freilassen. Zusätzlich werden die Streunerkatzen auch mit einem Mikrochip gekennzeichnet und registriert sowie gegen Parasiten behandelt.
     
    Die Einsätze sind eine gemeinsame Aktion mit der Tierschutzgruppe Bruchhausen-Vilsen und Umgebung e.V., und den Tierärzten aus der Region: Dr. Sagell und Dr. Hermisson (Asendorf), Dr. Gronbach (Bruchhausen-Vilsen), Dr. Mielke (Martfeld) und Frau Richter (Hoya).
     
    Dank der Zusammenarbeit mit mehreren Tierärzten sind die Wege kurz; wir können die eingefangenen Katzen immer sehr schnell zur nächst gelegenen Praxis bringen, was unsere Arbeit sehr erleichtert.
     
    (Foto und Text: ©VIER PFOTEN)

    Drei Katzen und einige Reifen. © Vier Pfoten e.V.
  • Kastrationsaktion Butzbach und Reichelsheim

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Kastrationsaktion in Butzbach und Reichelsheim/Hessen
     
    Bündnis „Pro Katze“ wird zusammen mit den Tierheimen Elisabethenhof in Reichelsheim und Butzbach für die Streunerkatzen aktiv
     
    Das Bündnis „Pro Katze“ (TASSO, VIER PFOTEN und Bund gegen Missbrauch der Tiere) hat am 11. September 2012 erneut Katzenkastrationsaktionen vor Ort durchgeführt. Diesmal in den Tierheimen Elisabethenhof in Reichelsheim und Butzbach. 17 freilebende Katzen wurden an diesem Tag kastriert, um eine weitere unkontrollierte Fortpflanzung und somit weiteres Katzenleid zu verhindern. Darüber hinaus wurden die Streuner tierärztlich behandelt, mit Mikrochips gekennzeichnet und bei TASSO registriert. Weitere Katzen folgen in den nächsten Tagen.
     
    Insgesamt werden im Rahmen dieser Aktion 60 Streunerkatzen kastriert. Anwesend war auch die Schirmherrin des Bündnisses „Pro Katze“, die Fernsehjournalistin Dr. Claudia Ludwig („Zeit für Tiere“). Die Mikrochips für die Kastrationsaktionen des Bündnisses „Pro Katze“ wurden freundlicherweise von der Fa. Tierchip Dasmann zur Verfügung gestellt.

  • Kastrationsaktion VOX/Syke

    Bündnis „Pro Katze“ mit VOX vor Ort: Kastrationsaktion in Syke/Niedersachsen
     
    Bündnis „Pro Katze“ wird in Syke für die Streunerkatzen aktiv
     
    Das Bündnis „Pro Katze“ kastrierte am 11. und 12. Juni 2012 in Syke (Landkreis Diepholz) neun Katzen eines kleinen Bauernhofs.
     
    Mit vor Ort: ein Filmteam vom Fernsehsender VOX.

    Ein Kameramann und das Kastrationsteam im Behandlungszimmer. ©DOGMA TV Produktions GmbH
  • Kastrationsaktion Brinkum

    Bündnis „Pro Katze“ vor Ort: Kastrationsaktion in Brinkum/Niedersachsen
     
    Bündnis „Pro Katze“ wird zusammen mit dem Tierheim Arche Noah für die Streunerkatzen aktiv
     
    Das Tierheim Arche Noah in Brinkum war im März 2012 Schauplatz der ersten Katzenkastrationsaktion des Bündnisses „Pro Katze“. Die drei Tierschutzorganisationen TASSO, Bund gegen Missbrauch der Tiere und VIER PFOTEN hatten das Bündnis Ende 2011 gegründet, um auf die Folgen der unkontrollierten Vermehrung von Straßenkatzen aufmerksam zu machen und gesetzliche Regelungen zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Katzen mit Freigang zu fordern.
    Neben einer Online-Petition und einem Brief an den Deutschen Städte- und Gemeindebund sind zahlreiche Kastrationsaktionen in ganz Deutschland geplant.
     
    Der bei der Aktion im Tierheim anwesende Bürgermeister der Samtgemeinde Siedenburg und Vorsitzende der Bürgermeisterkonferenz im Landkreis Diepholz, Dirk Rauschkolb, begrüßte die Katzenkastrationsaktion in seinem Landkreis. Er befürworte eine Kastrationspflicht und strebe eine Lösung für die Straßenkatzen nach dem Paderborner Modell an.
     
    Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher bei TASSO, betont: „Hauskatzen mit Zugang ins Freie tragen zu einer erheblichen Verschärfung des Problems bei.“ Er appelliert an alle Katzenhalter, sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein und eigene Tiere zu kastrieren, da sich die Straßenkatzen auch mit Hauskatzen paaren. „Eine einzige Katze kann im Laufe von nur wenigen Jahren für tausende von Nachkommen sorgen, da diese bereits mit wenigen Monaten geschlechtsreif sind und wiederum selbst Nachwuchs produzieren.“ Die stetig anwachsende Population der Straßenkatzen und das daraus resultierende Katzenleid sind schon jetzt durch den Tierschutz allein nicht mehr zu bewältigen.

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