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Beispiellose Jagd auf Rumäniens Straßenhunde



Europaweite Proteste gegen das Töten von Straßenhunden

„Wir werden nicht locker lassen, bis das Töten der Hunde in Rumänien ein Ende hat.“ Das war der Tenor aller Redner bei den Veranstaltungen im April und Mai 2015 gegen das grausame Vorgehen der rumänischen Regierung gegen die Streunerhunde. Kritisiert wird vor allem, dass das finanzielle Interesse am Einfangen und Töten der Hunde sowie auch das Kennzeichnen der Hunde durch Mikrochip zu überhöhten Preisen ein sinnvolles Streunerhundmanagement verhindern. Alle Hoffnungen richten sich derzeit auf den neuen rumänischen Präsidenten Klaus Johannis, der energisch gegen Korruption vorgeht (leider allerdings noch nicht im Bereich des Hundefangens). (Foto: ©Connie B. Schlegel)

Beim 4. internationalen PROTEST gegen die Tötung der Streunerhunde in Rumänien kamen unter dem Motto „YES! WE CARE” (JA, WIR SORGEN UNS) am 16. Mai 2015 Menschen in über 25 Städten in Deutschland, Österreich, Italien, England … (und natürlich auch in einigen Städten in Rumänien) zusammen, um gegen die Tierquälerei zu protestieren.

In der Öffentlichkeit stehende Personen wie Barbara Rütting, die ehemalige bayerische Landtagsabgeordnete, Schauspielerin und Autorin zahlreicher Fachbücher über Vegetarismus und Veganismus, Daniela Böhm, Maja von Hohenzollern, viele weitere Prominente, der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu, der rumänische Parlamentarier Remus Cernea, der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck, Petra Zipp von TASSO e.V und viele Tierschutzvereine beteiligten sich an den Protesten.

Bilder von den Protestaktionen finden Sie hier in unserer Bildergalerie.

Der nächste große Protest wird am 20. Juni 2015 in Bukarest stattfinden. 
 
Veranstalterin ist Elaine Carol Renton:

„We have protested in our capital cities across Europe, we have protested in Brussels at the EU but still the brutal and illegal slaughters continue! It's time to protest at the very heart of where this insanity began in September 2013 - Romania! We need to make Presidente Klaus Johannis hear our pleas to STOP KILLING DOGS! Please all share this event far and wide and please please try to come to Bucharest for this protest on Saturday June 20th 2015.“

Einen Film von Jürgen Kreis von der DEMO in Stuttgart finden Sie hier.


News aus Bukarest / 02.02.2015
Treffen zwischen Präsident Iohannis und Delegation der Intergroup for Animal Welfare and Conservation avisiert

Am 02.02.2015 reichte der EU-Abgeordnete Stefan B. Eck im Präsidialamt des rumänischen Staatsoberhauptes protokollarisch korrekt das offizielle Gesuch der Intergroup for Animal Welfare and Conservation bezüglich eines Treffens mit Klaus Iohannis ein.

Das offizielle Schreiben wurde von den MEP's Wojciechowski und Eck im Namen der Intergroup for Animal Welfare and Conservation unterzeichnet.

An dem avisierten Treffen mit dem rumänischen Staatspräsidenten Iohannis wollen Janusz Wojciechowski (Präsident der Intergroup for Animal Welfare and Conservation), Stefan Eck (Vizepräsident der Intergroup) und voraussichtlich 3 oder 4 weitere EU-Abgeordnete der Intergroup teilnehmen, um dabei nachdrücklich über das brutale Streunerhunde-Management zu sprechen.

(Foto: MEP Stefan B. Eck und der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu nach Abgabe und Registrierung des offiziellen Gesuchs)

(Text und Foto: ©Stefan Bernhard Eck MEP)


AKTUELL - TASSO hat am 9.1.2015 an den neuen rumänischen Präsidenten Klaus Johannis appelliert, die Tötungen sofort zu stoppen, korrupte Hundefänger aus ihren Positionen zu entfernen, zu tierschutzgerechten Kastrationsprogrammen zurückzukehren und diese zu finanzieren.
(Foto: ©TASSO e.V. / Petra Zipp)

Den Brief finden Sie hier.



 Dokumentation über die Geschehnisse in Rumänien im Herbst 2013 nach dem Tod des kleinen Ionut durch angebliche Straßenhunde (Foto: ©Gregor Uhl)

Die Filmemacherin und Produzentin Claudia Buthenhoff-Duffy aus Berlin zeigt die Hintergründe und Zusammenhänge zwischen Tierleid und dem Leid von Menschen, die diesem Tierleiden hilflos ausgeliefert sind – Rumänien, ein Land am Abgrund der Brutalität, aber auch mit einem Hoffnungsschimmer. Das grenzenlose Leid treibt NGOs, viele kleine Gruppen und Einzelpersonen an, gegen das Grauen zu kämpfen, Zivilcourage zu zeigen und weiter an der humanen Lösung des Straßenhundproblemes zu arbeiten. http://vimeo.com/96507020


23.08.2014 - ARD berichtet über die Hundehölle von Slatina

Am Samstag, den 23.08.2014 um 16:30 Uhr, berichtete das Europa-Magazin auf dem Sender „Das Erste“ unter anderem über „Die Hundehölle von Slatina“. Unser rumänischer Tierschutzpartner Claudiu Dumitriu hatte gemeinsam mit der ARD-Reporterin Stefanie Fink drei Wochen lang die untragbare Situation in Rumänien und insbesondere in Slatina beleuchtet und ein Bild der Situation der Straßenhunde in Rumänien eingefangen, vor dem viele gerne die Augen verschließen. Slatina ist ein Ort in Südrumänien, in dem auch TASSO gemeinsam mit dem Tierärztepool und Claudiu Dumitriu Projekte zur Linderung des Tierleids betreibt.

Für alle, die die Sendung nicht anschauen konnten, ist diese nun in der ARD Mediathek abrufbar: http://mediathek.daserste.de/tv/Europamagazin/Rum%C3%A4nien-Hundeh%C3%B6lle-von-Slatina/Das-Erste/Video?documentId=23094770&topRessort=tv&bcastId=342024


23.06.2014 - EILMELDUNG: Appellationsgericht in Bukarest setzt Durchführungsbestimmungen zum Tötungsgesetz außer Kraft 
 
Claudiu Dumitriu, Tierrechtler und Vorsitzender des rumänischen Tierschutzbundes, mit dem TASSO eng zusammenarbeitet, zum wichtigen Etappensieg für die rumänischen Straßenhunde: "Der Tierschutz in Rumänien hat einen ersten Erfolg erzielt. Alle Tötungen von eingefangenen Hunden sollten sofort gestoppt werden. Das Gericht wird sich nun mit allen Einwendungen und Klagen gegen die Ausführungsbestimmungen des Streunerhundgesetzes beschäftigen müssen. Allein unser Verein hat in Zusammenarbeit mit Vier Pfoten Hunderte von Beweisen über Tierquälerei der Hundefänger, Verstöße der Behörden etc. vorgelegt."
 


25.02.2014 - Von der Vorzeigestadt zum Tötungslager: Rumänische Gemeinde Bals erschießt kaltblütig Straßenhunde

Eigentlich wollte die Gemeinde Bals in Südrumänien als gutes Vorbild vorangehen und zeigen, dass es auch anders geht. Kastrationen statt Tötungslager war die Devise. Deshalb hatte sie eine Vereinbarung mit TASSO, dem Bund gegen Missbrauch der Tiere und dem Tierärztepool getroffen, wonach mit regelmäßiger deutscher Unterstützung durch Kastrationsaktionen die Population der Hunde in Grenzen gehalten werden sollte. Im Gegenzug verpflichtete sich Bals dazu, die Tiere nicht in Auffanglager zu sperren, sondern kastriert und medizinisch versorgt wieder in die Freiheit zu entlassen.

Bereits Ende letzten Jahres hatte die Gemeinde die Vereinbarung missachtet. Als die deutsche Tierärztin Nina Schöllhorn am Rande von Bals einem anonymen Hinweis nachging, entdeckte sie eine Zwingeranlage, in die städtische Mitarbeiter die Tiere zum Verhungern und Verdursten gesperrt hatten, sogar Welpen und Tiere, die die Ärztin gerade erst operiert hatte. Deutsche und rumänische Tierschützer setzten daraufhin durch, dass die Zwingeranlage aufgrund ihres illegalen Betriebes von der Stadt geschlossen werden musste.

Das lässt die Gemeinde wohl nicht auf sich sitzen. Unmittelbar in der Nähe von Wohnsiedlungen werden die Straßenhunde nun von städtischen Mitarbeitern erschossen. Die Tötungsaktionen konnten in verschiedenen Stadtteilen von Anwohnern beobachtet werden.

Cristian Popescu, Sprecher der Stadtverwaltung Bals, bestreitet die Beteiligung an diese Aktion. Die Stadtverwaltung habe keinerlei Rechte mehr, die Straßenhunde wieder einzufangen und unterzubringen, da das Veterinäramt die Nutzung des örtlichen Tierheims wegen gravierender Mängel untersagt habe. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung hätten zum Schutz der Bevölkerung höchstens ein paar aggressive Hunde verscheucht.

Die deutschen Tierschützer ziehen drastische Konsequenzen. Claudiu Dumitriu, stellvertretender Präsident der Federatia Nationala pentru Protectia Animalelor (FNPA), teilte mit, dass die deutschen Tierärzte, die bereits mehrere Kastrationsaktionen in Bals durchgeführt haben, an einer weiteren Zusammenarbeit mit der jetzigen Stadtverwaltung nicht mehr interessiert sind.

In der Vergangenheit konnte die Arbeit der Tierschützer die unkontrollierte Vermehrung der Straßenhunde eindämmen und damit tausendfaches Tierleid verhindern. Ohne diesen Einsatz würde die Situation in Bals weitaus schlimmer aussehen. "Wir bedauern es sehr, dass die Stadt Bals diesen positiven Weg nicht weiter gemeinsam mit uns beschreiten möchte, sondern den Ermessensspielraum des neuen rumänischen Gesetzes zum Hundepopulationsmanagement zu Ungunsten der Hunde auslegt und somit dem weit verbreiteten Trend der Tötung von Streunertieren entgegen allen wissenschaftliche Erkenntnissen und jeglicher Vernunft folgt", kritisiert Philip McCreight von TASSO.


25.09.2013 – Tierschützer sind entsetzt:
Rumänisches Verfassungsgericht legalisiert Massentötung von Hunden


Das heutige Urteil des rumänischen Verfassungsgerichts, das die Tötung von Straßenhunden in Tierheimen nach 14 Tagen für verfassungskonform erklärt, hat bei den bei der Tierschutzorganisation TASSO e. V. großes Entsetzen ausgelöst. „Die heutige Entscheidung des Gerichtes schockiert uns“, äußert sich Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO betroffen. „Innerhalb der Europäischen Union gibt es ethische Wertevorgaben im Umgang mit Tieren als fühlende Wesen, nach denen sich alle Mitgliedsstaaten zu richten haben.“ Die Tierschützer hatten gehofft, dass der Einspruch von 30 rumänischen Parlamentariern gegen das vom Parlament am 10. September 2013 beschlossene Gesetz eine Wende herbeiführt. Auch der EU-Gesundheitskommissar Dr. Tonio Borg hatte vor wenigen Tagen zur Streunerhunde-Problematik in Rumänien Stellung genommen. Die EU-Kommission habe diesbezüglich zwar keine rechtliche Zuständigkeit, sie könne und werde jedoch ihre Mitgliedstaaten dazu ermahnen, die einschlägigen internationalen Abkommen zu befolgen. Insbesondere die Richtlinien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) müssten befolgt werden. In deren Gesundheitskodex für Landtiere gilt Euthanasie (im Sinne von Tötung auch gesunder Hunde) als eine Methode, die nur dann angewendet werden soll, wenn andere Methoden keine Wirkung zeigen.

Noch in der vergangenen Woche hatte TASSO eine Petition mit 67.000 Unterschriften gegen den Hunde-Massenmord ans rumänische Verfassungsgericht schickt und sich erneut für eine Fortsetzung der Kastrationsprogramme als einzige nachhaltige, tierschutzgerechte und ethisch vertretbare Maßnahme stark gemacht.

TASSO wird sich trotz der Gerichtsentscheidung auch weiterhin intensiv für die rumänischen Hunde einsetzen“, bekräftigt McCreight: „Wir werden gemeinsam mit unseren Tierschutz-Partnern versuchen, alle Mittel auszuschöpfen, damit es nicht zu einem staatlich legitimierten Massentöten von wehrlosen Straßenhunden kommt.“


20.09.2013 - TASSO schickt Petition ans rumänische Verfassungsgericht: 67.000 Unterschriften gegen den Hunde-Massenmord in Rumänien

In nur 14 Tagen sind rund 67.000 Tierfreunde dem Aufruf der Tierschutzorganisation TASSO e.V. gefolgt und stimmten mit ihrer Unterschrift gegen den Hunde-Massenmord in Rumänien. Demnächst wird die Petition der Tierschützer beim rumänischen Verfassungsgericht (Curtea Constituţională a României) eintreffen. (Foto: ©TASSO e.V.)

"Seit einigen Wochen werden vor allem in Bukarest und Brașov tausende von Vierbeinern auf offener Straße getötet“, so Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO. Professionelle Hundefänger stützten sich dabei schon jetzt auf das schwebende und auch in der rumänischen Bevölkerung umstrittene Euthanasiegesetz „PL912“ und machten gnadenlos Jagd auf Straßenhunde. „Töten ist aber keine Lösung“, sagt Ruckelshaus. „Die einzig nachhaltige, tierschutzgerechte und ethisch vertretbare Maßnahme ist die Kastration der Hunde. Darüber hinaus müsse die Vermittlung von Hunden im Land selbst durch gezielte Adoptionsprogramme gefördert werden. Durch die Adoption der Hunde könnten tierliebe Einwohner diese vor dem Tod retten. Außerdem gebe es inzwischen auch Widerstand bei den rumänischen Parlamentariern. 30 engagierte Volksvertreter hatten zumindest einen Aufschub in der Durchsetzung des Euthanasiegesetzes bewirkt und dafür gesorgt, dass sich das rumänische Verfassungsgericht nun mit dem Thema beschäftigen muss.

„Sollte das Verfassungsgericht das Gesetz als nicht verfassungskonform einstufen, werden die Karten neu gemischt“, sagt Philip McCreight, Leiter von TASSO. „Dann haben die Straßenhunde noch eine echte Chance“. Segne das Gericht allerdings „PL912“ ab, dürften Hunde nach 14 Tage Aufenthalt in Tierheimen getötet werden. „Die Entscheidung liegt also nun beim rumänischen Verfassungsgericht. Bereits im vergangenen Jahr hat das Gericht – nicht zuletzt aufgrund der massiven Proteste von Tierschützern – das Euthanasiegesetz völlig überraschend gekippt.“

Unser Foto zeigt v.l.n.r. die TASSO-Mitarbeiter Marie-Christin Gronau (Pressereferentin), Philip McCreight (Leiter) sowie Mike Ruckelshaus (tierschutzpolitischer Sprecher) mit seinem Hund Sam.


16.09.2013 - Rumänisches Gesetz zur Tötung von Straßenhunden tritt noch nicht in Kraft
 
Rumänien präsentiert sich zur Zeit in der Frage der Straßenhunde und wie man das Problem unter Kontrolle bekommt, als zutiefst gespaltenes Land. Das umstrittene Gesetz vom 10. September 2013, das die Tötung von Hunden in Tierheimen erlaubt, wenn sie nach 14 Tagen nicht abgeholt oder adoptiert werden, bedeutet in Realität den staatlich legitimierten Massenmord an Rumäniens Straßenhunden. Allerdings herrscht unter den rumänischen Parlamentariern keineswegs Einigkeit zu dem Gesetz. So haben 30 Parlamentarier beantragt, dass das rumänische Verfassungsgericht das Gesetz überprüfen solle. Bevor das Verfassungsgericht seine Prüfung nicht positiv abgeschlossen hat, kann der rumänische Präsident Traian Basescu das neue Gesetz nicht unterschreiben und dadurch in Kraft treten lassen. (Foto: bmt)
 
Durch diese überraschende Entwicklung haben Tierfreude und Tierschützer Zeit gewonnen, ihre Maßnahmen zu bündeln und den Druck weiterhin aufrecht zu erhalten.


13.09.2013Rumänischer Parlamentsbeschluss legitimiert Tötung von Straßenhunden - TASSO und der Bund gegen Missbrauch der Tiere fordern flächendeckende Kastrationsprogramme statt Massenmord

Hattersheim/Pfullingen, 12.09.2013 - Schon bald soll es auf Rumäniens Straßen keinen einzigen frei laufenden Hund mehr geben. So der aktuell in eine Notfall-Verordnung gegossene Wille von Rumäniens Präsident Traian Basescu. Seit Tagen gleicht Rumänien daher einem Schlachtfeld. Die Gegner könnten aber ungleicher nicht sein: Auf der einen Seite vom Staat legitimierte Hundefänger sowie aufgebrachte Bevölkerungsteile. Auf der anderen Seite wehrlose Straßenhunde. Rund 65.000 davon gab es allein in Bukarest noch vor wenigen Wochen, inzwischen wurden Tausende von ihnen getötet.

Auslöser des bislang beispiellosen Massenmords an Tieren ist der Tod eines 4-Jährigen. Der Junge sei Berichten zufolge unbeaufsichtigt in einem Bukarester Park auf eine angrenzende Brachfläche gelaufen und dort von einem Hund getötet worden. Wie das Magazin Focus in seiner Online-Ausgabe vom 11. September berichtet, gibt es inzwischen Zweifel daran, ob tatsächlich die Hunde für den Tod des Kindes verantwortlich sind. "Der gewaltsame Tod des Jungen ist schrecklich. Diese Nachricht hat uns zutiefst betroffen gemacht", betont Philip McCreight von TASSO. "Dass die Streunerproblematik im Land nach wie vor aktuell ist, liegt jedoch allein in der Verantwortung der rumänischen Politiker. Es bedarf flächendeckender Kastrationsaktionen, um eine dauerhafte Reduktion der Straßenhunde-Population zu erreichen. Die jetzt geplante, sinnlose Tötung wehrloser Tiere ist ethisch nicht vertretbar und widerspricht unserem europäischen Wertesystem."

Zusammen mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) will die Tierschutzorganisation TASSO über eine Online-Petition dem Massaker ein Ende bereiten. Mehr als 30.000 Stimmen sind innerhalb von drei Tagen abgegeben worden, täglich kommen Tausende dazu. TASSO und bmt kämpfen nun erneut für das Leben rumänischer Straßenhunde. "Zehntausende Hunde wurden von Tierschützern in den vergangenen Jahren bereits eingefangen, kastriert und die friedlichen Tiere in ihrem Revier wieder freigelassen. Zudem wurden auch viele Besitzerhunde kastriert, um den Zustrom auf die Straßen zu stoppen.", schildert Petra Zipp vom Bund gegen Missbrauch der Tiere den Lösungsansatz der Tierschützer, der sich in der Vergangenheit bewährt hat.

Die beiden Tierschutzorganisationen engagieren sich nicht allein gegen die staatliche Willkür Rumäniens. Neben Millionen Tierschützern appelliert auch die "Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals" des EU-Parlaments an Präsident Basescu, die Abschlachtung der Hunde sofort einzustellen. Philip McCreight von TASSO sagt: "Wer sich nicht wehrt, hat schließlich schon verloren. Schlimm ist aber, dass die rumänische Bevölkerung kaum etwas für den Schutz der Hunde tun kann, denn die Straßenhunde sind für die Hundefängermafia mittlerweile zu einem lukrativen Geschäft geworden."

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