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Fehldiagose

von Ute V.

Krankheitsverlauf und dessen Schilderung beim TA am Fr Mi Durchfall-unser Erstverdacht Futterumstellung Verlauf zum Fr zunehmender Mobilitätsverlust, Freßunlust, Scheidenausfluß, sichtbare Abmagerung Nachm Vorstellung beim TA, welcher Gebärmutterkrankheit auf Grund des Alters (7J)ausschließt Behandlung Diagnose?: Baytril 5% Dexametason Catosal 10% Freitag Abend kurzzeitige Verbesserung Sa früh war sie wieder bestellt. Zustand am Sa verschlechtert – nochmal Baytril und Dexametason-nicht wieder bestellt So–Susi schleppt sich taumelnd in den Garten,kompletter Nahrungs-und Getränkeverweigerung. Anruf beim TA und Frage, was da noch sein könnte-kommen sie vorbei-bekommt sie noch eine Spritze. Ankündigung,Fahrt zur Klinik, da keine Besserung-Die TA meinte schon fast schnippig, dann müssen Sie das tun und legte den Hörer auf. In der Klinik, war schnell die Diagnose klar:rupturierte Pyometra Das Tier war zu diesem Zeitpunkt schon apathisch und hob nicht mal mehr den Kopf. Es wurden als erstes Infusionen gegeben, um den Kreislauf, der mittlerweile stark geschwächt war, wieder in Schwung zu bringen und das Tier OP tauglich zu machen ( Der Gewichtsverlust von Fr –So belief sich auf 800g). Es folgte eine NotOP und ein Klinikaufenthalt. Die Blut- und Nierenwerte waren mittlerweile so schlecht, dass diese noch behandelt werden. Die Nieren wurden regelmäßig gespült und eine Blutplasmagabe war erforderlich geworden. Es laufen schon immense Kosten auf Grund des späten Eingriffs auf. Dennoch sind wir froh, dass wir den Weg mit Susi gefahren sind, denn sonst hätte sie auf Grund der Erstbehandlung den Tag nicht überlebt. Die TA hat den Symptom Scheidenausfluss,das ihr gesagt wurde einfach ignoriert, weil der Hund zu jung wäre, für die Diagnose – so etwas darf nicht passieren!!! Ob wir zu dieser Frau wieder gehen, wage ich stark zu bezweifeln, denn sie hat unser Vertrauen zu sehr mißbraucht, indem sie ihren Pflichten als Arzt nicht nachgekommen ist.

Antwort von Tierarzt Dr. Christian Bank

Sehr geehrte Frau V., natürlich kann ich Ihre Frustration verstehen, da ich bei den Untersuchungen und Behandlungen nicht anwesend war, kann und möchte ich mir jedoch kein Urteil erlauben, ob und in welchem Ausmaß hier Fehler gemacht wurden. Wichtig ist zunächst, daß es Ihrer Hündin wieder besser geht und daß keine bleibenden Schäden zurückbleiben. Ich würde Ihnen raten, mit allen beteiligten Kollegen (der Haustierärztin sowie den Kollegen in der Klinik) das Gespräch zu suchen und (soweit Ihnen dies möglich ist) möglichst sachlich Ihre Frustration zu schildern. Grundsätzlich möchte ich an dieser Stelle auch nochmals anmerken, daß auch Tierärzte nur Menschen sind und damit zwangsläufig Fehler begehen. Sie können jedoch sicher sein, daß dies jedoch niemals aus bösem Willen oder aus Gleichgültigkeit heraus geschieht. Wie bei jeder anderen Berufsgruppe auch gilt: wer behauptet keine Fehler zu machen, übt entweder seinen Beruf nicht aus oder lügt. Mit freundlichen Grüßen C.Bank

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