Für Polizei & Feuerwehr

Gemeinsam für unsere Tiere

© Clipdealer
Durch stetigen Austausch noch mehr Tiere wieder nach Hause zurückbringen.

Die Zusammenarbeit zwischen TASSO und den deutschen Polizeistationen und Feuerwachen basiert auf einer bereits jahrelang bestehenden Kommunikation. Gemeinsam bringen wir vermisste Tiere wieder nach Hause und kämpfen dafür, dass Tierquäler zur Rechenschaft gezogen werden. Nur durch ein stetiges Miteinander können wir ein kleines Stück Gerechtigkeit für unsere Tiere erreichen und Tierhalter über das Schicksal ihrer Vierbeiner informieren.

Der schnellste Weg zurück nach Hause

Täglich hören, sehen und lesen wir in den Medien von Tieren, die in einem unbeobachteten Moment das Weite gesucht haben. Manche sind nach wenigen Minuten schon wieder wohlbehalten zu Hause, andere bringen sich in prekäre Situationen und finden sich beispielsweise plötzlich auf der Autobahn wieder.

Dank dem Einsatz von Polizei und Feuerwehr konnten schon viele Tiere aus ausweglosen Situationen gerettet werden. Ist das Tier in Sicherheit, muss oftmals aber noch eine Frage geklärt werden: Wer ist der Tierhalter?

Hat ein Hund eine TASSO-Marke am Halsband, ist alles ganz einfach. Kontaktieren Sie in diesem Fall  bitte unsere 24-Stunden-Notrufzentrale unter 0 61 90 / 93 73 00 und geben Sie die TASSO-Kenn-Nummer durch, die auf der Plakette steht. So kann die betreffende Kollegin oder der betreffende Kollege schnellstmöglich den Kontakt zum Tierhalter herstellen.

Hat das Tier keine Plakette, Sie aber die Möglichkeit, mit einem Lesegerät die meist linksseitig injizierte 15-stellige Transpondernummer (Chipnummer) im Schulterbereich des Vierbeiners auszulesen, können Sie ganz einfach selbst prüfen, ob das Tier bei TASSO registriert ist. Dies geht ganz einfach über unsere Transponderabfrage. Wenn Ihnen angezeigt wird, dass die betreffende Transpondernummer bei TASSO erfasst ist, kontaktieren Sie bitte ebenfalls unsere 24-Stunden-Notrufzentrale oder füllen Sie das Formular unter der Transponderabfrage aus.

Ungewissheit beseitigen: auch tote Fundtiere haben ein Zuhause

Leider werden Halter toter Tiere nur selten ermittelt. Findet man auf der Straße ein totes Tier, wird in der Regel die Gemeinde oder Polizei informiert. Diese kontaktierten eine meist privatwirtschaftlich organisierte Tierkörperbeseitigungsgesellschaft in der näheren Umgebung, die das tote Tier abholt und später entsorgt. Leider kümmern sich die wenigsten dieser Gesellschaften darum, das Tier zu identifizieren, um dem Halter damit endlich Gewissheit zu verschaffen, was mit seinem tierischen Begleiter geschehen ist. Oft ist ihnen gar nicht bewusst, dass es möglich ist, über die Chip- oder Tätowierungsnummer den Halter ausfindig zu machen.

Ein Lesegerät, das Sie schon für kleines Geld erwerben können, trägt dazu bei, dass Tierhalter, deren Vierbeiner überfahren wurde oder anderweitig verstorben aufgefunden werde, über das Schicksal ihres tierischen Begleiters informiert werden können.

Leider können wir Ihnen kein kostenloses Lesegerät zur Verfügung stellen. Transponder-Lesegeräte erhalten Sie aber beispielsweise über www.virbac.de, www.tierchip.de, www.planet-id.com oder über www.chiphandel.de. Alternativ können Sie auch bei ebay nachsehen, ob dort eventuell ein günstigeres Gerät angeboten wird.

Wichtig ist vor allem, dass das Lesegerät mindestens alle ISO-Transponder ausliest. Je größer und teurer das Gerät, desto größer ist in der Regel auch die Reichweite für die Ablesung. Am besten Sie vergleichen die Geräte einmal in Ruhe und überlegen dann, welches Gerät für Sie ggf. für Sie infrage käme.

TASSO-Tipp: Auch örtliche Tierheime oder Tierärzte helfen gerne bei der Identifizierung.

Gemeinsam aufklären und Tierleben retten

Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit vieler Tierhalter führt dazu, dass immer noch Hunde im Sommer im Auto sterben müssen. Sie werden im verschlossenen Auto zurückgelassen, während Herrchen oder Frauchen „mal eben schnell“ einkaufen gehen oder sich im Freizeitpark vergnügen. Den wenigsten Tierhaltern ist bewusst, dass schon wenige Minuten ab 20 Grad Celsius ausreichen, um einen Hund in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen Das Autoinnere kann sich bei steigenden Temperaturen schnell auf über 50 Grad Celsius aufheizen.

Wenn der Hund Glück hat, alarmiert ein aufmerksamer Passant die Polizei oder Feuerwehr, die den Hund aus dem brütend heißen Auto befreit. Für viele Tiere ist es aber bereits zu spät, wenn Hilfe eintrifft, und sie sterben einen grausamen Hitzetod.

Um dies zu verhindern, kämpft TASSO mit seiner Kampagne „Hund im Backofen“ bereits seit Jahren dafür, unwissende Tierhalter über diese Gefahr aufzuklären.

Wir freuen uns, wenn Sie uns bei dieser wichtigen Aufklärungsarbeit unterstützen. Unter Bestellungen & Downloads können Sie kostenlose Informationsflyer und -plakate anfordern.

Hund im heißen Auto. © TASSO e.V.

Gerne helfen wir Ihnen bei Ihren Anfragen weiter. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an datenschutz@tasso.net.

Bitte beachten Sie, dass eine Übermittlung der Daten an auskunftsberechtigte staatliche Institutionen und Behörden nur im Rahmen der einschlägigen Gesetze erfolgt bzw. sofern wir durch eine gerichtliche Entscheidung dazu verpflichtet sind.

Um Ihre zukünftige Auskunftsanfrage möglichst schnell bearbeiten zu können, im Idealfall ohne weitere Rückfragen, bitten wir Sie bei jeder Anfrage die gesetzliche Grundlage für Ihre Auskunftsanfrage unbedingt zu nennen bzw. uns glaubhaft darzulegen, dass Sie ein berechtigtes Interesse an der Kenntnis der Daten haben (siehe Bundesdatenschutzgesetz). Sollten Sie Ihr Auskunftsersuchen im Hinblick auf die rechtliche Grundlage konkretisieren, prüfen wir gerne die Angelegenheit und erteilen Ihnen gegebenenfalls zeitnah die gewünschte Auskunft.

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