Büroschnauzen

Vierbeinige Kollegen im Arbeitsalltag

Bürohunde Loony und Guiness © TASSO e.V.
TASSO-Büroschnauzen Loony und Guiness bei der Arbeit.

Das Projekt in Kürze


In Deutschland leiden immer mehr Arbeitnehmer unter der Belastung Ihres Arbeitsalltages. Burn-Out ist längst kein Randphänomen mehr. Nach Feierabend erschöpft aufs Sofa fallen: So enden viele Arbeitstage in Deutschland. Nicht jedoch bei denjenigen, die einen Hund halten. Für sie geht es nach der Arbeit erst einmal an die frische Luft. Egal wie das Wetter ist, nun ist Bewegung angesagt. Dabei fällt der Stress des Alltags schnell von ihnen ab.

Hundehalter sind häufig gesünder als Menschen ohne Haustier. Noch gesünder und zu dem glücklicher sind diejenigen, die ihren Hund auch mit zur Arbeit nehmen dürfen. Deswegen setzt sich TASSO e.V. dafür ein, das Thema Bürohund voranzubringen. Denn was bei TASSO seit mehr als 30 Jahren Alltag ist, ist leider noch in vielen Firmen nicht gestattet.

Vorteile Bürohund


Vorteile für die Mitarbeiter:

  • Bürohund macht gesund. Viele wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass Arbeitnehmer stark davon profitieren, wenn es erlaubt ist, Hunde mit zur Arbeit zu bringen.
  • Hunde tragen erwiesenermaßen zur Verbesserung des Betriebsklimas bei. Die sozialen Tiere fördern die Kommunikation. So haben die Kollegen beispielsweise ein unverfängliches Smalltalk-Thema bei Begegnungen im Aufzug oder an der Kaffeemaschine.
  • Streichel-, Spiel- und Spaziergeh-Pausen führen dazu, dass die Mitarbeiter sich häufiger bewusst entspannen und anschließend konzentrierter weiterarbeiten können.
  • Beim Streicheln wird das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet. Das hilft dabei, Stress zu reduzieren.
  • Bürohunde machen nicht nur ihre Halter glücklich, sondern auch die Kollegen, die von der gelösten Stimmung profitieren, bei Spaziergängen dabei sind und ebenfalls Streicheleinheiten verteilen.

Vorteile für den Hund:

  • Das Rudeltier Hund ist am liebsten bei seinem Menschen. Zwar lernen die Tiere gut, auch mal alleine zu bleiben, dauerhaft den ganzen Arbeitstag lang auf Herrchen oder Frauchen warten zu müssen, macht jedoch weder sie noch ihre Halter rundum glücklich.
  • Mehr Zeit gemeinsam mit seinem Menschen in den verschiedensten Situationen stärkt die Bindung zwischen dem Vierbeiner und seinem Zweibeiner.
  • Mehr Bürohunde bedeutet auch, dass Menschen, die bislang keinen Hund haben, weil sie ihn lange alleine lassen müssten, nun einen vierbeinigen Freund aufnehmen können. Davon profitieren vor allem Tierheimhunde, denn ihre Chance auf ein liebesvolles Zuhause steigt.

Grundregeln für Hunde im Büro

  • Der Arbeitsplatz muss hundefreundlich sein. Der Hund darf nicht mit in eine Fabrik, in der es laut und gefährlich ist. Lebensmittelverarbeitende Betriebe sind tabu. Weiterhin sollte nicht zu viel Trubel herrschen. Ein überfülltes Kaufhaus ist zum Beispiel keine gute Umgebung für den Vierbeiner.
  • Kollegen und Vorgesetzte müssen einverstanden sein. Auch wenn ein Kollege ein Problem damit hätte – vielleicht auch bedingt durch eine Allergie – muss darauf Rücksicht genommen werden.
  • Ein eigener Platz: Dem tierischen Liebling darf es im Büro an nichts fehlen. Dazu gehört ein Rückzugplatz, immer Zugang zu frischem Wasser, regelmäßige Spaziergänge und gelegentliche Spielpausen.
  • Natürlich muss sich der Vierbeiner im Büro wohlfühlen. Er sollte keine Angst vor Menschen haben oder Aggressionen zeigen. Ein gewisser Grundgehorsam ist ebenfalls Voraussetzung. Den idealen Begleiter für das Büro zeichnet zudem ein ruhiges und freundliches Gemüt aus.

Weiterführende Informationen rund um den Bürohund finden Sie auch auf den Seiten des Bundesverbandes Bürohund e.V. unter www.bv-buerohund.de.

© TASSO e.V.

TASSO-Schnauzenfilm

Im TASSO-Schnauzenfilm nimmt Sie unser Bürohund Guismo mit auf einen Ausflug durch die TASSO-Zentrale. Jetzt reinschauen!

© TASSO e.V.

Morgendliches Anwedeln

Ein Interview mit TASSO-PR-Leiterin Laura Simon. Sie kennt den Unterschied zwischen einem Büro mit und ohne Büroschnauze. Den Bürohund ihrer Kollegin möchte sie auf jeden Fall nicht mehr missen. 

© TASSO e.V.

Drei Fragen an ...

Drei Fragen an den Hundebeauftragten Stefan Reiber, Leiter Fundraising bei TASSO, der zwar selber derzeit keinen Hund hat, von der Idee der Bürohunde jedoch voll und ganz überzeugt ist. 

© Lucille van Loenen

Arbeiten mit Abby

Ein Interview mit TASSO-Mitarbeiterin Lucille van Loenen, die ihre Hündin Abby mit zur Arbeit bringt. Sie weiß jedoch auch aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn das nicht gestattet ist.

© TASSO e.V.

Schnauzenbuch

Ob tierische Knutschkugel oder Kuscheltherapiehund mit Schlappohrcharme - hier stellen sich unsere Büroschnauzen vor. 

© pixabay.com

Online-Tierheim shelta

Geben Sie Hunden, Katzen und vielen anderen Tieren eine Chance auf ein neues Zuhause. In unserem Online-Tierheim wartet auch Ihr neuer Liebling auf Sie.

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