Häufig gestellte Fragen rund um TASSO

  • Ist die Registrierung meines Tieres bei TASSO wirklich kostenlos?

    Ja, die Registrierung Ihres Tieres in unserem Haustierregister ist für Sie kostenlos. Auch alle anderen Leistungen bieten wir kostenfrei an.

  • Kann ich Sie im Notfall auch außerhalb Ihrer Geschäftszeiten erreichen?

    Bei TASSO gibt es keine Geschäftszeiten. Unsere Notrufzentrale ist das ganze Jahr über 24 Stunden am Tag besetzt.

  • Wie finanziert sich TASSO?

    TASSO finanziert seine umfangreichen Aufgaben im Bereich Tierschutz seit mehr als 30 Jahren ausschließlich über Spenden großzügiger Tierfreunde.

  • Wie lange dauert es, bis ich von Ihnen die Registrierbestätigung/Plakette etc. meines Tieres bekomme?

    Innerhalb weniger Wochen nach der Registrierung erhalten Sie von uns Ihre Unterlagen inklusive Plakette und Tierausweis.

  • Kann ich mein Tier auch online registrieren?

    Ja, das können Sie. Nutzen Sie hierfür folgenden Link: Online-Registrierung

  • Warum sollte ich mein Tier bei TASSO registrieren?

    Um ein Fundtier identifizieren zu können, trägt es in der Regel eine Kennzeichnung wie einen Mikrochip oder eine Tätowierung. Um mit diesen Codes etwas anfangen zu können, muss hinterlegt werden, welches Tier mit welchem Code zu welchem Halter gehört. Diese Aufgabe übernimmt gerne TASSO für Sie. Unser umfangreicher Service kann von jedem kostenlos genutzt werden.

  • Kann ich mein Tier bei Ihnen als verstorben melden?

    Es tut uns leid, wenn Ihr Tier verstorben ist. Wenn Sie uns darüber informieren möchten, nutzen Sie bitte dieses Formular.

  • Mein Tier ist verschwunden. Was ist jetzt zu tun?

    Wie Sie sich am besten verhalten und welche Schritte als nächstes dran sind, erfahren Sie auf unserer Seite Tier vermisst.

  • Kann ich meine Daten löschen lassen?

    Natürlich können Sie Ihre Daten löschen lassen, sollte dies Ihr Wunsch sein. Sie sollten sich allerdings bewusst machen, dass durch die Löschung Ihrer Daten Ihr Tier im Fall seines Verschwindens nur sehr schwer oder gar nicht zu Ihnen zurückkehren könnte.

  • Kann ich mein Tier auch online vermisst melden?

    Gerne stehen wir Ihnen persönlich mit Rat und Tat zur Seite. Sollten Sie aber den Weg über das Internet bevorzugen, so können Sie unsere Online-Vermisstenmeldung nutzen.

  • Wie komme ich an Suchplakate?

    Suchplakate können Sie einfach online bestellen und bekommen diese dann per Post oder als PDF von uns zugesandt. Ganz wie Sie wünschen.

  • Kann ich bei Ihnen eine Suchmeldung zu meinem vermissten Tier aufgeben?

    In unseren aktuellen Suchmeldungen werden alle aktuell von ihren Haltern vermissten Tiere für alle sichtbar dargestellt. Natürlich können auch Sie eine solche Suchmeldung bei uns aufgeben.

  • Was muss ich tun, wenn mein Tier seine Plakette verloren hat?

    Sie haben die Möglichkeit, eine neue Plakette zu bestellen. Am einfachsten und schnellsten geht das hier.

  • Ich bin umgezogen. Wie kann ich Ihnen meine neue Adresse mitteilen?

    Ihren neuen Wohnsitz teilen Sie uns am besten hier mit.

  • Wie lange dauert die Beantwortung meiner Frage im Bereich „Tier und Recht“?

    Aufgrund der großen Nachfrage wird die Beantwortung Ihrer Frage einige Zeit in Anspruch nehmen. Kurzfristige Antworten sind nicht möglich.

  • Gibt es Symptome, die Sie über Ihren Service „Tier und Gesundheit“ nicht bewerten können?

    Bitte beachten Sie, dass sich dieser Service nicht bei Akutfällen eignet. Auch bei anderen Symptomen/Vorkommnissen sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Eine Auswahl finden Sie hier.

  • Kann ich TASSO auch ehrenamtlich unterstützen?

    Als Spendenorganisation sind wir immer dankbar, wenn uns Tierfreunde ehrenamtlich unterstützen möchten. Wenn Sie daran Interesse haben, melden Sie sich hier an: Anmeldung ehrenamtliche Hilfe

  • Wie kann ich TASSO-Suchhelfer werden?

    Wenn Sie Teil unseres Netzwerkes rund um den TASSO-Suchservice werden möchten, melden Sie sich hier an: Anmeldung Suchhelfer

  • Warum setzt sich TASSO für Auslandstierschutz ein?

    Nach unserer Auffassung endet der Schutz unserer Mitgeschöpfe nicht an der Landesgrenze, und die Hilfe für die Straßenhunde im Ausland ist für uns im Rahmen des ethisch motivierten Tierschutzes eine wichtige Aufgabe. Ethik ist für uns unteilbar, und wenn man das Elend der Straßenhunde sieht, kann man als Tierschützer und Tierfreund nicht einfach wegsehen und die Tiere ihrem Schicksal überlassen.

    Natürlich ist es unser vorrangiges Ziel, das Bewusstsein für den Tierschutz in den betroffenen Ländern zu verbessern. Im Rahmen unserer Möglichkeiten tun wir dies auch und reden nicht nur davon, sondern führen Gespräche und Verhandlungen mit den vor Ort verantwortlichen Politikern sowie auf EU-Ebene. Allerdings ist dies insgesamt eine langfristige Aufgabe angesichts mangelndem politischen Willen und vielfach fehlender Bereitschaft in der Bevölkerung dieser Länder.

    TASSO unterstützt seriöse, gemeinnützige Tierschutzorganisationen, die im Rahmen ihres Auslandstierschutzes Kastrationsaktionen vor Ort durchführen, um die Straßenhund-Population nachhaltig und tierschutzgerecht zu kontrollieren, Tierheime dort finanziell und materiell zu unterstützen und Hunde nach Deutschland zu vermitteln, um das Leid der Tiere einzudämmen.

    Darüber hinaus führen wir selbst Kastrationsaktionen vor Ort durch.

    Dass bei der Vermittlung von Hunden nach Deutschland alle tierseuchen- und tierschutzrechtlichen Auflagen (Traces-Meldung, Untersuchung vom Amtstierarzt vor Ort und vom Amtstierarzt in Deutschland) eingehalten werden und kein Gewinn erzielt wird, ist für uns selbstverständlich. Die beispielsweise vom Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) nach Deutschland vermittelten Hunde verfügen alle über den erforderlichen Impfschutz, den EU-Heimtierausweis, sind mit einem Mikrochip gekennzeichnet, tierärztlich untersucht und gegen Parasiten behandelt. Die Hunde werden hier vom bmt in liebevolle und verantwortungsbewusste Familien vermittelt. Wie bei jeder Vermittlung des bmt wird dies durch eine Vorkontrolle, Abgabevertrag und Nachkontrollen sichergestellt.

    Es werden auch keine „Problemhunde importiert“, sondern in der Regel kleinere, freundliche, gut sozialisierte Familien-Hunde nach Deutschland vermittelt, die man in den deutschen Tierheimen eher seltener vorfindet und die den hiesigen Hunden keinen Tierheimplatz wegnehmen. Im Gegenteil: Viele Tierfreunde, die sich entschieden haben, einen Auslandshund aufzunehmen, entscheiden sich nicht selten, wenn sie dann im Tierheim sind, für einen „deutschen Langzeitinsassen“. Darüber hinaus werden Tierfreunde, die einen Auslandshund adoptieren, keinen Hund bei einem unseriösen Züchter/Welpenhändler kaufen.

    Ungeachtet dessen ist uns auch die Situation der deutschen Tierheime bewusst, unsere aktuellen Aktionen zur Katzenkastration im Rahmen des Bündnis „Pro Katze“ sowie zur Einführung einer gesetzlichen Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde und Katzen und der Bekämpfung des unseriösen Welpenhandels dienen letztlich der (finanziellen) Entlastung und Unterstützung der deutschen Tierheime.

  • Was tun bei tierschutzwidriger Tierhaltung?

    Wir Tierschützer sind (leider) nicht befugt, bei Misshandlungen oder tierschutzwidriger Haltung von Tieren dem Halter Auflagen zu machen oder gar die Tiere wegzunehmen. Für den Vollzug des Tierschutzgesetzes sind in Deutschland vorrangig die Veterinärämter zuständig.

    Bitte wenden Sie sich umgehend an das zuständige Veterinäramt, um den Tieren rasch und effektiv zu helfen. Sollte dies ergebnislos bleiben, haben Sie die Möglichkeit, bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu erstatten.

    Hilfreich ist es, die Missstände (Ort, Art und Anzahl der Tiere, Datum und Uhrzeit) zu dokumentieren und Zeugen zu benennen, die Ihre Aussage unterstützen.

    Lesen Sie auch unsere Tipps zu Erstattung einer Strafanzeige.

  • Was tun bei Verdacht auf Welpenhandel?

    Sie sollten umgehend Ihr zuständiges Veterinäramt über diesen Welpenhandel informieren. Das Amt kann dann überprüfen, ob der Händler über die notwendige Genehmigung nach §11 Tierschutzgesetz verfügt und ob alle tierschutz- und tierseuchenrechtlichen Anforderungen eingehalten werden.

  • Was ist zu beachten bei Weidetierhaltung im Sommer?

    Grundsätzlich gilt, dass Weidetieren, wie Pferden, Ponys oder Kühen, im Sommer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen muss und sie ebenfalls über ausreichend Schattenplätze verfügen müssen, um sich vor Sonnen- und Hitzeeinwirkung zu schützen. Die Schattenplätze (das können unter anderem Laubbäume sein) müssen so beschaffen sein, dass sie allen Tieren gleichzeitig Schatten bieten.

    Bei Beobachtung einer unsachgemäßen Weidetierhaltung sollten Sie umgehend das zuständige Veterinäramt informieren und gegebenenfalls gegen den Tierhalter Anzeige wegen Verdacht eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstatten.

    Lesen Sie auch unsere Tipps zu Erstattung einer Strafanzeige.

  • Weidetierhaltung im Winter

    Für die Haltung von Weidetieren, die im Winter im Freien gehalten werden (Winterfreilandhaltung), gibt es Empfehlungen, die regelmäßig zu Beginn der kalten Jahreszeit in Pressemitteilungen von den Regierungspräsidien beziehungsweise den Landkreisen oder Veterinärämtern veröffentlicht werden. So muss Weidetieren in Freilandhaltung im Winter ein Witterungsschutz zur Verfügung stehen, der sie vor Wind und Nässe schützt und ihr Wohlbefinden sichert. Der Witterungsschutz muss groß genug sein, um allen Tieren eine Rückzugsmöglichkeit zu bieten. Der Windschutz muss bei Freilandhaltung mindestens zweiseitig sein. Darüber hinaus sollte Wasser ständig zur Verfügung stehen sowie ein trockener Liegeplatz.

    Spezifische gesetzliche Vorschriften, die die Anforderungen an die Haltung von Rindern regeln, existieren in Deutschland nicht. In der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung werden nur die Anforderungen an die Haltung von Kälbern geregelt. Grundsätzlich ist zu sagen, dass Rindern Kälte weitaus weniger ausmacht als Hitze.

  • Dürfen Jäger Hunde oder Katzen erschießen?

    Der Abschuss von Hunden und Katzen durch Jagdausübungsberechtigte im Rahmen des sogenannten Jagdschutzes ist leider erlaubt, wird von uns aber entschieden abgelehnt.

    Hunde und Katzen sind keine jagdbaren Tiere im Sinne des Jagdrechtes, dürfen aber im Rahmen des sogenannten Jagdschutzes getötet werden. Unzählige Hunde und Katzen werden so jährlich von Jägern erschossen oder in Fallen gefangen und getötet. Die derzeitige gesetzliche Regelung zur Erlaubnis des Abschusses von Haustieren ist unverhältnismäßig und willkürlich und geht weit über das hinaus, was zum Schutz von Wildtieren notwendig ist. Das bestehende Ordnungsrecht ist ausreichend, um gegen Hunde, die Wild nachstellen, vorzugehen.

    Mehr zum Thema Haustierabschuss finden Sie in unserer Rubrik Tierschutzthemen.

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