zurück zur Übersicht Nierenwerte 15.08.2010 von Karl B. Hallo! Wir haben unsere Katze erst wieder untersuchen lassen, die Nierenwerte sind jetzt bei 3.5. Nierendiätfutter mag er gar nicht gern...können wir irgend etwas zur Vorbeugung tun? Die katze ist 13 Jahre alt. Im Moment geht es ihm gut, aber wir möchten unseren Teil dazu beitragen, daß das so bleibt. Sind für jeden Tipp dankbar! Antwort von Tierarzt Dr. Christian Bank Sehr geehrter Herr B., leider schreiben Sie nicht, welcher Wert bei Ihrer Katze erhöht ist (in Frage kämen hier anhand der von Ihnen geschilderten Werte Phosphor und Creatinin). Wichtig zu wissen ist jedoch, daß einzelne Blutwerte nicht alleine zur Beurteilung der Nierenfunktion ausreichen. Entscheidend ist hier die Kombination mehrerer für die Niere relevanter Werte (Harnstoff, Creatinin, Phosphor, Kalium). Zusätzlich kann eine Urinuntersuchung mit Bestimmung des spezifischen Gewichts sowie des Creatinin-Protein-Quotienten eine recht zuverlässige Aussage über die Nierenfunktion ermöglichen. Der Grundpfeiler der Therapie einer Niereninsuffizienz besteht in einer Reduktion des Eiweiß- und Phosphorgehaltes im Futter. Leider erlebe ich auch in der Praxis immer wieder, daß die Katzen von Nierendiäten wenig begeistert sind. Da aber inzwischen diverse Firmen entsprechende Nierendiäten anbieten, hilft es häufig versuchsweise hier mehrere Futter durchzuprobieren, meist findet sich ein Futter, daß der Patient besser annimmt. Jedoch lässt sich auch mit einer Diät das Fortschreiten der Erkrankung nur verlangsamen, eine Heilung ist, wie schon gesagt, nicht möglich. Eine weitere Maßnahme, um die Niere Ihres Katers zu entlasten, wäre eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sicher zu stellen. Gelegentlich helfen auch homöopathische Präparate sowie Futterzusätze, die gezielt die Aufnahme von Phosphor aus der Nahrung zu reduzieren. Ob und welche Maßnahmen bei Ihrem Kater sinnvoll sind, kann jedoch nur der behandelnde Tierarzt anhand der Laborbefunde sowie der klinischen Untersuchung entscheiden. Mit freundlichen Grüßen C.Bank
Antwort von Tierarzt Dr. Christian Bank Sehr geehrter Herr B., leider schreiben Sie nicht, welcher Wert bei Ihrer Katze erhöht ist (in Frage kämen hier anhand der von Ihnen geschilderten Werte Phosphor und Creatinin). Wichtig zu wissen ist jedoch, daß einzelne Blutwerte nicht alleine zur Beurteilung der Nierenfunktion ausreichen. Entscheidend ist hier die Kombination mehrerer für die Niere relevanter Werte (Harnstoff, Creatinin, Phosphor, Kalium). Zusätzlich kann eine Urinuntersuchung mit Bestimmung des spezifischen Gewichts sowie des Creatinin-Protein-Quotienten eine recht zuverlässige Aussage über die Nierenfunktion ermöglichen. Der Grundpfeiler der Therapie einer Niereninsuffizienz besteht in einer Reduktion des Eiweiß- und Phosphorgehaltes im Futter. Leider erlebe ich auch in der Praxis immer wieder, daß die Katzen von Nierendiäten wenig begeistert sind. Da aber inzwischen diverse Firmen entsprechende Nierendiäten anbieten, hilft es häufig versuchsweise hier mehrere Futter durchzuprobieren, meist findet sich ein Futter, daß der Patient besser annimmt. Jedoch lässt sich auch mit einer Diät das Fortschreiten der Erkrankung nur verlangsamen, eine Heilung ist, wie schon gesagt, nicht möglich. Eine weitere Maßnahme, um die Niere Ihres Katers zu entlasten, wäre eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme sicher zu stellen. Gelegentlich helfen auch homöopathische Präparate sowie Futterzusätze, die gezielt die Aufnahme von Phosphor aus der Nahrung zu reduzieren. Ob und welche Maßnahmen bei Ihrem Kater sinnvoll sind, kann jedoch nur der behandelnde Tierarzt anhand der Laborbefunde sowie der klinischen Untersuchung entscheiden. Mit freundlichen Grüßen C.Bank