zurück zur Übersicht Blasen-Pusteln an der Schenkelinnenseite / evtl. Impetigo - Borkenflechte? 19.09.2010 von Corinna H. Hallo und guten Tag, ich habe einen Briard und einen Yorkiemischling. Beide haben seit ca. 1 - 2 Wochen an den Innenseiten der Hinterschenkeln eine Art Ausschlag. Zuerst dachte ich, sie seien wieder läufig, weil Blutflecken auf dem Boden sichtbar waren. Jedoch hat der Briard einen extrem stinkenden Geruch ausgeströmt. Daraufhin habe ich nachgesehen und relativ große "Blasen", die teils blutig oder hell gefüllt sind, festgestellt. Diese Blasen gehen auf, eine klebrige Flüssigkeit entweicht, und es stinkt echt extrem. Der Hund leckt sich ständig daran. Das Gewebe um die Blasen herum ist relativ hart und lederig. Der Yorkie rast plötzlich wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung, schmeißt sich auf den Rücken, wälzt sich wie verrückt und jault. Beide halten beim Gehen ihren Schwanz schräg, also seitlich nach links - nicht mittig wie normaler Weise. Ich behandle seit heute mit Octenisept und Betaisodona Salbe. Da ich seit 3 Jahren arbeitslos bin, und nicht mal 100 € im Monat habe ist ein Tierarztbesucht so gut wie unmöglich. Sollte ich evtl. noch ein Antibiotikum verwenden? ZB. Tyrosur? Vielen Dank Corinna H. Antwort von Tierärztin Dr. Bettina Schmidt Sehr geehrte Frau H., da beide Hunde betroffen sind, würde ich in erster Instanz einen Parasitenbefall vermuten. Vielleicht haben Ihre Hunde Flöhe. Dazu passt der plötzliche Juckreiz und auch die beschriebenen Symptome können bei Flohbefall auftreten, wenn die Tiere sind die Bißstellen der Flöhe wundlecken und zusätzlich auf den Flohspeichel allergisch reagieren. Die Flohpräparate, die Sie beim Tierarzt erhalten, helfen in der Regel gut. Weiterhin sollten Sie die Hunde am besten mit einem Ungeziefershampoo baden und auch alle waschbaren Textilien in der Wohnung auf 60 Grad waschen sowie die Böden gründlich absaugen, um möglich viele Floheier zu entfernen. Sollte es sich tatsächlich um Flöhe handeln, müssen Sie die Tiere über mehrere Monate konsequent behandeln, da Floheier bzw. verpuppte Flohlarven in der Wohnung mehrere Monate überleben können. Ansonsten können Sie die Hunde mit Wunddesinfektion und Wundsalbe weiter behandeln, eine antibiotische Salbe können Sie ebenfalls verwenden; Antibiotikum oral nur nach Absprache mit einem Tierarzt, dem die Tiere vorgestellt wurden. Solange die grundlegende Ursache aber nicht erkannt wurde, wird eine reine Wundbehandlung wahrscheinlich nicht ausreichen. Mit freundlichen Grüßen B. Schmidt
Antwort von Tierärztin Dr. Bettina Schmidt Sehr geehrte Frau H., da beide Hunde betroffen sind, würde ich in erster Instanz einen Parasitenbefall vermuten. Vielleicht haben Ihre Hunde Flöhe. Dazu passt der plötzliche Juckreiz und auch die beschriebenen Symptome können bei Flohbefall auftreten, wenn die Tiere sind die Bißstellen der Flöhe wundlecken und zusätzlich auf den Flohspeichel allergisch reagieren. Die Flohpräparate, die Sie beim Tierarzt erhalten, helfen in der Regel gut. Weiterhin sollten Sie die Hunde am besten mit einem Ungeziefershampoo baden und auch alle waschbaren Textilien in der Wohnung auf 60 Grad waschen sowie die Böden gründlich absaugen, um möglich viele Floheier zu entfernen. Sollte es sich tatsächlich um Flöhe handeln, müssen Sie die Tiere über mehrere Monate konsequent behandeln, da Floheier bzw. verpuppte Flohlarven in der Wohnung mehrere Monate überleben können. Ansonsten können Sie die Hunde mit Wunddesinfektion und Wundsalbe weiter behandeln, eine antibiotische Salbe können Sie ebenfalls verwenden; Antibiotikum oral nur nach Absprache mit einem Tierarzt, dem die Tiere vorgestellt wurden. Solange die grundlegende Ursache aber nicht erkannt wurde, wird eine reine Wundbehandlung wahrscheinlich nicht ausreichen. Mit freundlichen Grüßen B. Schmidt