zurück zur Übersicht Erbrechen 18.02.2011 von Liane G. Hallo liebes Team, unsere Border-Mischlingshündin ist 10 Monate jung. Wir bekamen sie mit 16 Wochen übers Tierheim aus Bulgarien. Anfangs hatte sie lange Probleme mit Durchfall und Giardien. Sie ist eine sehr lebhafte aber auch stellenweise sehr ängstliche bzw. schreckhafte Hündin. Seit längerer Zeit erbricht sie in den frühen Morgenstunden gelben Schleim und Speichel. Ansonsten ist sie total fit. Sie spielt, frisst und zeigt keine Anzeichen einer Krankheit. Auf Anraten unseres Tierarztes haben wir das Futter umgestellt, ohne Erfolg. Zusätzlich zu ihren 2 maligen Futterrationen dann abends vor dem schlafen gehen nochmal zusätzliche 1 kleine Ration, ohne Erfolg. Seit 2 Tagen jetzt zusätzlich nachts noch eine kleine Ration. Am ersten Tag hat sie zwar morgens nicht erbrochen, dafür aber am späten vormittag ein Leckerchen welches sie bekam wieder erbrochen ( war jedoch aufgeregt weil gerade Besuch kam ). Heute morgen bis jetzt kein Erbrechen. Kann es sein das sie wie unser Arzt sagt einfach nur nervös ist und somit ein nervöses Magenleiden hat? Was kann man denn da machen ausser das Futter über 24 Stunden in viele kleine Rationen zu teilen? Vielen Dank schon im Voraus Antwort von Tierärztin Dr. Bettina Schmidt Sehr geehrte Frau G., es kann durchaus sein, dass Ihre Hündin aufgrund von Aufregung zu Erbrechen neigt. Trotzdem würde ich durch eine Blutuntersuchung eine Bauchspeicheldrüsenerkrankung ausschließen wollen. Da Ihre Hündin aus Bulgarien kommt, könnte jetzt ein halbes Jahr nach Einreise auch eine Untersuchung auf „Reisekrankheiten“ durchgeführt werden. Damit sind Infektionskrankheiten gemeint, die durch Zecken und Moskitos übertragen werden. Importierte Hunde tragen diese Infektionen teilweise unerkannt in sich und können daran später erkranken. Da Ihre Hündin sonst fit und munter ist, habe ich keinen direkten Verdacht auf eine solche Erkrankung, würde aber im Rahmen einer Blutuntersuchung dies mit untersuchen lassen. Eventuell ist auch sinnvoll, die Fütterung auf ein Futter für magensensible Hunde umzustellen, zum Beispiel Huhn und Reis. Mit freundlichen Grüßen B. Schmidt
Antwort von Tierärztin Dr. Bettina Schmidt Sehr geehrte Frau G., es kann durchaus sein, dass Ihre Hündin aufgrund von Aufregung zu Erbrechen neigt. Trotzdem würde ich durch eine Blutuntersuchung eine Bauchspeicheldrüsenerkrankung ausschließen wollen. Da Ihre Hündin aus Bulgarien kommt, könnte jetzt ein halbes Jahr nach Einreise auch eine Untersuchung auf „Reisekrankheiten“ durchgeführt werden. Damit sind Infektionskrankheiten gemeint, die durch Zecken und Moskitos übertragen werden. Importierte Hunde tragen diese Infektionen teilweise unerkannt in sich und können daran später erkranken. Da Ihre Hündin sonst fit und munter ist, habe ich keinen direkten Verdacht auf eine solche Erkrankung, würde aber im Rahmen einer Blutuntersuchung dies mit untersuchen lassen. Eventuell ist auch sinnvoll, die Fütterung auf ein Futter für magensensible Hunde umzustellen, zum Beispiel Huhn und Reis. Mit freundlichen Grüßen B. Schmidt