zurück zur Übersicht Praxisaufenthalt nach Kastration 29.01.2013 von Heide T. liebe Tierärzte, mein Kater soll kastriert werden. Der Tierarzt meint, dass er dazu für einen Tag in der Praxis bleiben muss. Ist das nötig? Oder sollte ich mir einen Tierarzt suchen, bei dem ich den Kater anschließend mit nach Hause nehmen kann? Ich denke mir, dass er sich dort doch sehr unwohl fühlen wird und möchte es ihm nicht zumuten. vielen Dank und mit freundlichem Gruß. H. T. Antwort von Tierärztin Dr. Bettina Schmidt Sehr geehrte Frau T., eine Katerkastration ist in erster Linie ein Routineeingriff, der normalerweise sehr unkompliziert verläuft. Trotzdem hat Ihr Kater eine Vollnarkose bekommen, mit der immer, trotz großer Sorgfalt, gewisse Risiken verbunden sind. Wenn Sie ihn nach dem Eingriff direkt mitnehmen möchten, obwohl er noch tief schläft, werden i.d.R. keine Probleme auftreten. Er wird erwachen und noch benommen sein. Falls Sie ihn frühzeitig aus der Box herauslassen, was man nicht tun sollte, wird er ohne Orientierung herumtaumeln und vielleicht Klagelaute von sich geben, die aber nicht unbedingt ein Ausdruck von Schmerzen sind, sondern mit der Narkose zusammenhängen. Es gibt aber auch Tiere, die eine sehr lange Nachschlafphase haben und darausfolgend Kreislaufprobleme entwickeln können, die mit zu flacher Atmung und Untertemperatur des Körpers zu einer kritischen Situation führen können. In diesen Fällen ist von tierärztlicher Seite Hilfe erforderlich. Ich hoffe, Ihnen bei Ihrer Entscheidung geholfen zu haben. Mit freundlichen Grüßen B. Schmidt
Antwort von Tierärztin Dr. Bettina Schmidt Sehr geehrte Frau T., eine Katerkastration ist in erster Linie ein Routineeingriff, der normalerweise sehr unkompliziert verläuft. Trotzdem hat Ihr Kater eine Vollnarkose bekommen, mit der immer, trotz großer Sorgfalt, gewisse Risiken verbunden sind. Wenn Sie ihn nach dem Eingriff direkt mitnehmen möchten, obwohl er noch tief schläft, werden i.d.R. keine Probleme auftreten. Er wird erwachen und noch benommen sein. Falls Sie ihn frühzeitig aus der Box herauslassen, was man nicht tun sollte, wird er ohne Orientierung herumtaumeln und vielleicht Klagelaute von sich geben, die aber nicht unbedingt ein Ausdruck von Schmerzen sind, sondern mit der Narkose zusammenhängen. Es gibt aber auch Tiere, die eine sehr lange Nachschlafphase haben und darausfolgend Kreislaufprobleme entwickeln können, die mit zu flacher Atmung und Untertemperatur des Körpers zu einer kritischen Situation führen können. In diesen Fällen ist von tierärztlicher Seite Hilfe erforderlich. Ich hoffe, Ihnen bei Ihrer Entscheidung geholfen zu haben. Mit freundlichen Grüßen B. Schmidt