zurück zur Übersicht Diagnostizierte HD beidseitig 16.06.2015 von Holger E. Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, bei unserem dreijährigen Mischlings-Jagdhund wurde Mitte 2014 beidseitige HD (rechtsseitig etwas mehr als links) diagnostiziert. Ende 2015 sollte lt. Empfehlung unseres TA eine Seite durch ein künstliches Gelenk ersetzt werden, ein Jahr später die andere. Dies ist für uns eine nicht unerhebliche Kostenbelastung. Gibt es evtl. einen Unterstützungsfond o. ä. für solche Kosten oder eine Teilübernahme oder zinslose Kurzdarlehen? Gibt es evtl. auch andere Alternativen? Gibt es Tierkliniken mit Ratenzahlungen? Vielen Dank für Ihre Unterstützung und freundlichen Gruß nach Sulzbach. H. E. Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach Sehr geehrter Herr E., nur weil radiologisch eine HD diagnostiziert wurde, braucht der Hund nicht zwingend eine künstliche Hüfte. Hier hängt es sehr von der klinischen Symptomatik ab. Wenn der Hund weitestgehend beschwerde- bzw. lahmheitsfrei laufen kann, wird eine Operation sicher kaum Besserung bringen können. Hier würde ich immer erst alle anderen Methoden und Therapien ausschöpfen. Ein Ersatzgelenk kann man am Ende immer noch einsetzen. Die finanzielle Seite ist leider Ihre Privatangelegenheit. Die Tierschutzorganisationen haben schon Mühe, die eigenen Tiere zu versorgen. Die Möglichkeit eines Darlehens müssten Sie mit Ihrem Bankberater besprechen. Manche Tierkliniken bieten den Kunden eine Ratenzahlung an. Dies müssten Sie ebenfalls im Einzelfall vor Ort erfragen. Herzliche Grüße Anette Fach
Antwort von Tierärztin Dr. Anette Fach Sehr geehrter Herr E., nur weil radiologisch eine HD diagnostiziert wurde, braucht der Hund nicht zwingend eine künstliche Hüfte. Hier hängt es sehr von der klinischen Symptomatik ab. Wenn der Hund weitestgehend beschwerde- bzw. lahmheitsfrei laufen kann, wird eine Operation sicher kaum Besserung bringen können. Hier würde ich immer erst alle anderen Methoden und Therapien ausschöpfen. Ein Ersatzgelenk kann man am Ende immer noch einsetzen. Die finanzielle Seite ist leider Ihre Privatangelegenheit. Die Tierschutzorganisationen haben schon Mühe, die eigenen Tiere zu versorgen. Die Möglichkeit eines Darlehens müssten Sie mit Ihrem Bankberater besprechen. Manche Tierkliniken bieten den Kunden eine Ratenzahlung an. Dies müssten Sie ebenfalls im Einzelfall vor Ort erfragen. Herzliche Grüße Anette Fach