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Alte Katze und Tierarztkosten?

von Denise K.

Sehr geehrtes TASSO-Team, aufgrund eines Sterbefalls in der Familie haben wir seit einer Woche einen 18-jährigen kastrierten Kater bei uns aufgenommen. Er war durchgehend draußen, diese Möglichkeit konnten wir ihm leider nicht gewähren (4. Stock), allerdings konnten wir ihn sehr schnell von einem Katzenklo gefüllt mit Erde überzeugen. Natürlich ist uns an dem Kater einiges aufgefallen. Zum einen hat er ganz struppiges Fell und anstatt sich zu Putzen reißt er es sich raus. Hin und wieder läuft er durch die Wohnung, bleibt dann grundlos mitten im Raum für manchmal bis zu 10 Minuten stehen, ehe er sich dann wieder umdreht und sich irgendwo hinlegt. Sein Essverhalten scheint ganz normal zu sein, allerdings hat er sehr oft Durchfall und sein Magen macht oft sehr laute komische knurr/zisch Geräusche. Er ist auch wirklich sehr dünn, so dass man beim Streicheln eher die Knochen streichelt statt Katze. Da wir mit zwei Kindern und einem geringen Einkommen, dazu noch keine Katzenexperten sind, die Katze aber sichtlich krank ist, sind hier nun meine Fragen: Wie teuer ist denn ein Besuch beim Tierarzt überhaupt? Wie berechnet ein Tierarzt die Kosten? Können Katzenkrankheiten für Menschen gefährlich werden oder auch auf Menschen übergehen? Kann man anhand der Beschreibung schon ungefähr sagen, was der Kater hat? Wenn wir uns um das kranke Tier nicht ausreichend kümmern können, was dann? Gibt es Tierheime die so alte, kranke Katzen noch aufnehmen und pflegen? Ich bin dankbar für jeden kleinen Rat.

Tierärztin Dr. Bettina Schmidt

Antwort von Tierärztin Dr. Bettina Schmidt

Liebe Frau K.,
Ihr Kater könnte eine Schilddrüsenüberfunktion oder eine Nierenerkrankung haben. Beides lässt sich nur über eine Blutuntersuchung feststellen. Die Schilddrüsenüberfunktion lässt sich sehr gut behandeln, eine Nierenerkrankung kann man nur unterstützend behandeln. Für den Darm sollte er ein Präparat zum Aufbau der Darmflora erhalten.
Die Tierarztpreise erfragen Sie am besten bei Ihrem Tierarzt. Alle Tierärzte halten sich an die GOT, jedoch gibt es regionale Unterschiede zwischen den verschiedenen GOT-Sätzen, die angewendet werden.
Alternativ können Sie auch im Tierheim nachfragen, ob Sie dort Unterstützung bekommen könnten.
Viele Grüße und alles Gute, B. Schmidt

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