zurück zur Übersicht Stress mit Nachbarin wegen Katze 16.06.2024 von Tanja G. Hallo liebes Team, Ich bin der Verzweiflung nahe. Ich wohne im 2. Stock in einer Mietwohnung (Eigentümerin ist meine Schwiegermutter) und habe einen Freigänger Kater. Im Haus sind es ca. 12 Parteien. Eine Mieterin schimpft die ganze Zeit über meinen Kater das er Krankheiten Ungeziefer ins Haus schleppt. Sie passt mich jeden Tag im Haus ab und beschimpft mich wegen meinem Kater. Auch hetzt sie im ganzen Haus. Was soll ich machen. Mein Kater ist sehr scheu. Es gibt noch eine andere Katze im Haus. Die hat das gleiche Problem sie wird auch nur beschimpft . BEIDE Katzen spielen vor dem Haus das stört sie. Das hört gar nicht auf. Es leben im Haus auch 3 Hunde, die oft bellen. Das stört die liebe Nachbarin nicht. Ich hab im Haus schon nachgefragt ob die Katzen jemand stört. Es stört niemanden nur sie. Was mach ich jetzt. Foto: © Ann-Kathrin Fries Antwort von Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries Ich verstehe Ihre Verzweiflung. Auch wenn Ihre Nachbarin sich noch so sehr über Ihren Kater oder eigentlich über Sie ärgern sollte, Sie müssen sich weder täglich abpassen noch beschimpfen lassen. Schließen Sie sich mit der anderen Katzenhalterin zusammen. Notieren Sie vorsorglich die Begegnungen mit Datum und Uhrzeit, Zeugen wenn vorhanden und die Beschimpfungen. Ertragen Sie die täglichen Beschimpfungen nicht weiterhin, sondern werden Sie aktiv. Um aber zu prüfen, welche Schritte theoretisch möglich sind und welche in Ihrem Fall sinnvoll sind, müssten die Einzelheiten und auch der Gesamtzusammenhang bekannt sein insbesondere auch, ob es eine Vorgeschichte mit diese Nachbarin gibt oder sogar ein Nachbarschaftsstreit herrscht, in den Ihr Kater nun mit hereingezogen werden soll. Wenden Sie sich daher z.B. entweder einen Anwalt oder eine Anwältin um in einem vertraulichen Gespräch das sinnvolle weitere Vorgehen zu besprechen oder das örtliche Schiedsamt, wenn Sie die Möglichkeit sehen, dass ein gütliches Gespräch mit der Nachbarin (noch) möglich ist.
Foto: © Ann-Kathrin Fries Antwort von Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries Ich verstehe Ihre Verzweiflung. Auch wenn Ihre Nachbarin sich noch so sehr über Ihren Kater oder eigentlich über Sie ärgern sollte, Sie müssen sich weder täglich abpassen noch beschimpfen lassen. Schließen Sie sich mit der anderen Katzenhalterin zusammen. Notieren Sie vorsorglich die Begegnungen mit Datum und Uhrzeit, Zeugen wenn vorhanden und die Beschimpfungen. Ertragen Sie die täglichen Beschimpfungen nicht weiterhin, sondern werden Sie aktiv. Um aber zu prüfen, welche Schritte theoretisch möglich sind und welche in Ihrem Fall sinnvoll sind, müssten die Einzelheiten und auch der Gesamtzusammenhang bekannt sein insbesondere auch, ob es eine Vorgeschichte mit diese Nachbarin gibt oder sogar ein Nachbarschaftsstreit herrscht, in den Ihr Kater nun mit hereingezogen werden soll. Wenden Sie sich daher z.B. entweder einen Anwalt oder eine Anwältin um in einem vertraulichen Gespräch das sinnvolle weitere Vorgehen zu besprechen oder das örtliche Schiedsamt, wenn Sie die Möglichkeit sehen, dass ein gütliches Gespräch mit der Nachbarin (noch) möglich ist.