Krankes Kaninchen: 4 Warnsignale

Auf diese Symptome sollten Kaninchenhalter achten

Zwei Kaninchen liegen entspannt im Heu. © Melanie Siegel

Kleintiere gehören zur Familie und ihre Halter möchten, dass es ihren felligen Freunden gut geht. Falls Hasenartige dennoch einmal krank sein sollten, ist es wichtig, die ersten Symptome rechtzeitig zu erkennen. Bei Kaninchen ist das allerdings gar nicht so einfach, denn sie lassen es sich kaum anmerken, wenn sie krank sind oder es ihnen nicht gut geht. Das liegt daran, dass sie in der freien Natur Fluchttiere sind und es fatal wäre, wenn sie dort Schwäche zeigen würden.

Es gibt aber einige Warnsignale, auf die Kaninchenhalter achten können, um mögliche Krankheiten rechtzeitig zu bemerken und dem Tier helfen zu können.

Bitte beachten Sie: An dieser Stelle werden keine Krankheiten aufgelistet. Hier finden Sie typische Symptome bei Kaninchen, die Anzeichen für Krankheiten oder Unwohlsein sein können. Sollten Sie den Verdacht haben, dass es Ihrem Tier nicht gut geht, dann suchen Sie bitte einen Tierarzt auf.

1. Kaninchen hat keinen Appetit

Es ist wichtig, dass die Tiere regelmäßig Nahrung zu sich nehmen. Frisches Heu und Wasser sollten immer zur Verfügung stehen, außerdem brauchen sie zusätzliches artgerechtes Futter, wie zum Beispiel Gräser, Kräuter. Die Nahrung, die das Kaninchen frisst, „schiebt“ die bereits gefressene Nahrung weiter zur Verdauung. Sollte Ihr Kaninchen die Nahrung verweigern oder kaum etwas zu sich nehmen, ist dies immer ein ernstzunehmendes Alarmzeichen. Suchen Sie dann bitte unbedingt einen Tierarzt auf.

2. Die Ausscheidungen sind nicht wie sonst – verhärteter Kot oder Durchfall

Verstopfungen kommen bei Kaninchen immer wieder vor, insbesondere wenn sie nicht richtig fressen. Eine Verstopfung kann für die Tiere durchaus gefährlich oder sogar lebensbedrohlich werden. In einem frisch gesäuberten Stall sehen Sie sofort, wenn frische „Köttel“ darin liegen. Fehlen diese über längere Zeit (mehrere Stunden), stimmt etwas nicht. Anzeichen können auch sein, dass das Tier nicht richtig frisst, teilnahmslos ist oder beim Kotabsatz presst.

Auch wenn ihr Tier Durchfall hat, sollten Sie es genau beobachten. Normalerweise ist der Kot von Kaninchen in Form von „Köttel“ immer recht fest. Wenn sich das ändert, könnte das unter anderem daran liegen, dass die Nahrung gewechselt wurde. Wenn Sie aber feststellen, dass Ihr Kaninchen wirklich unter Durchfall leidet, ist ein Check beim Tierarzt wichtig. Denn Durchfall ist oft auch ein Symptom für andere Krankheiten und kann unbehandelt zu Lebensgefahr führen.

3. Irgendwie bewegt sich mein Kaninchen anders

Wer sein Kaninchen gut kennt, bemerkt schnell, wenn sich etwas an den Bewegungsabläufen oder der Körperhaltung des Tieres ändert. Beobachten Sie Ihren tierischen Freund genau.  Wenn er zum Beispiel nicht hoppeln mag, humpelt oder apathisch dasitzt, sollten Sie dies als Alarmzeichen deuten.

4. Fell, Haut, Augen, Nase: Ist alles ok?

Kontrollieren Sie regelmäßig, ob bei Ihrem tierischen Freund alles okay ist:

  • Gibt es kahle Stellen im Fell?
  • Ist die Haut gerötet oder verändert?
  • Können Sie Verdickungen (Knoten, Schwellungen etc.) unter der Haut fühlen?
  • Tränen die Augen, sind sie verklebt oder gar glasig?
  • Hat Ihr Kaninchen vielleicht Schnupfen?
  • Sind die Vorderzähne zu lang, abgebrochen oder schief?

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