Wintermüdigkeit bei Katzen

5 Tipps, wie Katzen auch im Winter fit bleiben

© Ricarda Leporin
In den kalten Monaten werden viele Katzen „wintermüde“.

Kennen Sie das? Kaum wird es draußen kälter und dunkler, werden auch wir Menschen energieloser und unmotivierter. Ein weiches Sofa im warmen Zuhause wird oft einem Spaziergang vorgezogen. Doch ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass auch viele Katzen in der dunklen und kühlen Jahreszeit genauso reagieren wie wir Menschen? Sie werden „wintermüde“ und schlafen mehr.

An sich ist dagegen erstmal nichts einzuwenden, aber auch zu viel Schlaf und zu wenig Aktivität kann für Katzen ungesund sein. Welche Folgen das für Ihre Katze haben kann und wie Ihre Samtpfote auch im Winter fit bleibt, dazu haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Wintermüdigkeit bei Katzen erkennen

Viele Katzen fühlen sich in der kalten Jahreszeit träge und schlapp. Statt freudig im Garten herumzuspringen oder im Haus zu toben, liegen sie zusammengerollt an einem kuscheligen und warmen Platz. Nur für wirklich interessante Sachen wird aufgestanden. Schlafen hat die höchste Priorität. Doch genau diese langen Schlafphasen können sich auf Dauer negativ auf die Gesundheit der Katze auswirken, wenn sie zu viel werden. Aber warum eigentlich?

Durch zu wenig Bewegung werden die Kalorien, die Ihre Katze aufgenommen hat, nicht abgebaut. Dies wiederum kann zu Übergewicht führen. Außerdem können sich dadurch Muskeln abbauen und die Sinne der Katze werden geschwächt. Vor allem für Katzen mit Freigang kann das zu einem Problem werden: Die körperlichen Vorrausetzungen, um im Freien zurechtzukommen, sind nicht mehr oder nicht mehr so ausgeprägt gegeben.

5 Tipps: So bleibt Ihre Katze auch im Winter fit

Sollte Ihre Katze an Wintermüdigkeit leiden, können Sie mit einigen Maßnahmen entgegenwirken, damit Ihr tierischer Liebling auch im Winter fit und energiegeladen bleibt.

  1. Katze zum Spielen animieren: Auch wenn Ihre Katze keine Lust zum Spielen hat, versuchen Sie trotzdem, Ihr Tier mehrmals am Tag zu motivieren und gemeinsam spielerisch Zeit zu verbringen. Einfacher gelingt es, wenn Sie Ihr Zuhause zu einem Spielparadies umgestalten. Bieten Sie Klettermöglichkeiten und gemeinsame Spiele an, um den Bewegungsdrang und das Köpfchen zu fördern. Oft reicht schon ein neues Spielzeug, damit das Interesse des Stubentigers geweckt wird.
  2. Für frische Luft sorgen: Nicht nur Menschen werden von frischer Luft wach, auch Katzen. Öffnen Sie daher mehrmals am Tag das Fenster, um gut durchzulüften. Passen Sie hier natürlich auf, dass Ihre Samtpfote keine Zugluft abbekommt oder ungewollt nach draußen entwischt. Gekippte Fenster können für Katzen gefährlich werden.
  3. Katze motivieren nach draußen zu gehen: Wenn Ihre Katze ein Freigänger ist, können Sie vielleicht mit dem Tier zusammen rausgehen und im Garten aktiv sein. Für Katzen, die keinen Freigang kennen, kann es Freude bereiten, zusammen mit ihren Menschen Zeit auf dem gesicherten Balkon zu verbringen.
  4. Katzenkumpels: Viele Katzen möchten einen Freund an ihrer Seite haben. Wenn es draußen für ein Abenteuer zu kalt und zu nass ist, können sich zwei Stubentiger gemeinsam in der Wohnung beschäftigen. Haben Sie sich nach reiflicher Überlegung für einen weiteren Stubentiger entschieden? Dann schauen Sie im Online-Tierheim shelta vorbei, dort suchen viele Katzen aus dem Tierschutz nach einem passenden Zuhause.
  5. Futter anpassen: Wenn sich Ihre Katze weniger bewegt, benötigt sie auch weniger Kalorien. Damit Energiezufuhr und -verbrauch stimmen, kann eventuell die Leckerli- bzw. Futterration gekürzt werden. Sprechen Sie das bitte mit Ihrem Tierarzt ab. 

Sollte sich Ihr Tier gar nicht motivieren lassen und es sich für andere Anregungen oder Aktivitäten überhaupt nicht interessieren, lassen Sie Ihr Tier vom Tierarzt untersuchen. Vielleicht liegt die Ursache woanders und ist ein Anzeichen für eine Krankheit.

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