TASSOs Erfahrung mit den Büroschnauzen

Seit 40 Jahren gehören die vierbeinigen Begleiter bei TASSO zum Team

Wir können uns ein Arbeiten ohne Büroschnauzen gar nicht mehr vorstellen. Doch dazu gehören auch feste Regeln und gegenseitige Rücksicht. Genießen Sie einen Einblick in die Büroschnauzen-Erfahrungen von TASSO und lesen Sie Erfahrungsberichte von Unternehmen, die ebenfalls von ihren tierischen Lieblingen im Büro profitieren.

Studiohund Cookie

Der sechsjährige Mischling Cookie hat ein ziemlich tolles Leben. Vom ehemaligen Tierschutzhund auf Mallorca hat er sich zum geliebten Bürohund beim Berliner Radiosender STAR FM gemausert. Dort darf er seit November 2016 täglich die Kollegen bespaßen, ausgiebige Streicheleinheiten abgreifen und in seiner ganz besonderen Hundeecke, die die Kollegen für ihn eingerichtet haben, entspannen.

Wie war es, als Cookie zum Studiohund wurde? Halterin Bianca erzählt: „Das war ganz toll. Meine Kollegen haben sehr positiv auf ihn reagiert und ihn von Anfang an ins Herz geschlossen. Die Kollegen kommen mit einem gehetzten Gesicht bei mir vorbei, streicheln kurz Cookie und gehen entspannt weiter.“ Für die Radiomoderatorin war es Grundvoraussetzung, dass Cookie sie zur Arbeit in den Sender begleiten darf. Ihn alleine zu Hause lassen, war keine Option für sie. Und so wurde Cookie zum Frühaufsteher, damit er pünktlich zur Morgensendung mit Bianca im Sender sein kann. Für das Miteinander im Sender ist Cookie eine große Bereicherung. „Mit einem Hund kommt man mehr ins Gespräch und lernt die Kollegen besser kennen, das ist wirklich toll. Obwohl wir ein kleines Team sind, rücken wir mit Cookie näher zusammen“, sagt Bianca.  

Während der Sendung schläft Cookie im Studio. Hin und wieder lässt er die Hörer mit einem kurzen Wuff wissen, dass er da ist, erzählt seine Halterin. Das kommt gut an: Mittlerweile ist der tierische Kollege sogar so bekannt, dass er eigene Autogrammkarten hat. „Mit Hörern, die selber Hunde haben oder Cookie einfach nur toll finden, kommen so tolle Verbindungen und Gespräche zustande", berichtet Bianca.

Studiohund Cookie bei der Arbeit © Bianca Piotrowski

In einer perfekten Welt hätte jedes Unternehmen Bürohunde. Wir arbeiten daran.

Seit 2014 setzen wir uns mit dem Bundesverband Bürohund e.V. für mehr Hunde in den Büros ein. Chefs die Bürohund zulassen, sind gute Chefs.

Der Wandel der Arbeitswelt ist in vollem Gange. Spezialisierte Fachkräfte werden weltweit gesucht und können sich den Arbeitgeber aussuchen. Neben einem marktgerechten Gehalt erwarten Mitarbeitende wertekonforme Benefits. Um langfristig die besten Köpfe an sich binden zu können müssen aus Arbeitgebern nun Gastgeber werden.

Bürohunde sorgen vor allem auf zwei großen Feldern für einen Vorsprung: Gesundheit und Recruiting. 

  • Gesundheitlich lassen uns Hunde weniger Stress durch die Aktivierung des Neuropeptides Oxytocin empfinden, unterbrechen krankmachende gedankliche Automatismen, halten uns in Bewegung und schützen uns vor ungewollter Einsamkeit.
  • Arbeitgeber mit Bürohunden entsprechen den Erwartungen von Fachkräften, verbessern das Betriebsklima, erhalten höhere Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken und verschnellern Arbeitsabläufe.

Starke Zunahme an Bürohunden erwartet – Arbeitgeber reagieren

Bedingt durch die Folgen der Corona-Pandemie wie Lockdown, Kurzarbeit und Homeoffice haben sich viele Menschen Zeit für ein neues Familienmitglied genommen. Für Firmen und Unternehmen hält dieser Hunde-Boom große Chancen doch ebenso einige Herausforderungen bereit.

Mit der erlebten Distanz zur „alten Arbeitswelt“ und den gemachten Erfahrungen mit dem eigenen Hund, haben sich bei vielen Menschen die Werte zum Arbeitsleben verändert. Arbeitgeber werden nun häufiger um eine Mitnahmegenehmigung gebeten. 

Auf Homeoffice und flexible Arbeitszeitmodelle haben sich viele Unternehmen bereits eingestellt. Die Chancen durch einen Bürohund werden jetzt noch deutlicher wahrgenommen. Denn die Forderung der Mitarbeitenden ist nur eine Facette, über die Zulassung von Hunden im Büro nachzudenken. Unternehmen mit Bürohund profitieren auch von gesünderen und loyaleren Mitarbeitenden. Dies resultiere z. B. in niedrigeren Recruiting- und Krankheitskosten im Vergleich zu Wettbewerbern ohne Hund im Büro.

Eine gelungene Integration der Tiere ist allerdings die Grundvoraussetzung, sonst würde im schlimmsten Fall das gute Konzept Bürohund scheitern. Aus diesem Grund bietet der Bundesverband Bürohund europaweit die erste Live-Online-Intensiv-Ausbildung zum zertifizierten Integrationsexperten (m/w/d) bei der Zulassung von Bürohunden in Unternehmen an.

„Hunde verbessern das Betriebsklima.“

Der pme Familienservice ist deutschlandweit vertreten und steht Berufstätigen bei Krisen zur Seite. Wir haben mal bei der Geschäftsführerin Alexa Ahmad nachgefragt, wie Bürohunde den Alltag im Unternehmen bereichern.

TASSO: Dürfen bei Ihnen überall Hunde mit ins Büro? Oder nur an ausgewählten Standorten?
Alexa Ahmad: Bei uns sind Hunde tendenziell in allen Standorten und Büros willkommen, solange der Hund keine Verhaltensweisen an den Tag legt, die es unmöglich machen. In unseren Kitas und Krippen sind Hunde gern gesehene Gäste – natürlich nur, wenn es für alle Eltern und Kinder okay ist.

Wieso setzt sich pme Familienservice dafür ein, dass Teammitglieder ihre Hunde mitbringen dürfen?
Die pme Familienservice Gruppe ist ein Anbieter für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Leben und dazu gehören Haustiere. Nicht jedes Tier ist geeignet, sein Familienmitglied ins Büro zu begleiten, Hunde am ehesten. Früher war es ganz normal, dass Hunde am Arbeitsplatz mit dabei waren. Insofern ist das nicht außergewöhnlich, sondern back to the roots. Zwei positive Nebeneffekte sind, dass Hunde das Betriebsklima verbessern und uns zu einem attraktiven Arbeitgeber machen.

Wie viele Bürohunde gibt es bei Ihnen im Unternehmen?
Wir haben unsere Hunde nie gezählt. Mindestens 40 dürften es sein, wenn nicht sogar mehr. Oft schwankt die Zahl. Manche Hunde kommen nur hin und wieder, manche sind gerade in Pflege bei einem Teammitglied und nur zu Besuch.

Seit wann gibt es Bürohunde in Ihrem Unternehmen?
Seit es den pme Familienservice gibt, seit 1991.

Wie ist das, wenn Kunden ins Büro kommen und sie auf Hunde treffen?
In der Regel springen unsere Hunde nicht frei durch unsere Räume und Flure, sondern sind zusammen mit ihrem „Leittier“ in den einzelnen Büros. Wir hatten schon oft den Fall, dass Kunden sich sehr über unsere haarigen Teammitglieder freuten und unbedingt wollten, dass sie mit in die Beratungsgespräche kommen.

Wie läuft bei Ihnen der Alltag mit ihrem Bürohunden so ab?
Ich habe zwei Hunde, Hope und Equal, und sobald ich das Büro betrete, rennen die beiden zu ihren Lieblingsmenschen und ich sehe sie kaum noch bis ich Feierabend habe. Meinen Hund Hope muss ich abends sogar lange überreden, bis er wieder mitkommt. Die beiden begleiten mich überall hin, auch in Restaurants und Hotels. Es ist Firmenansage, dass wir nur Hotels und Restaurants buchen, die hundefreundlich sind.

Erzählen Sie uns doch eine lustige Bürohund-Geschichte!
Mitten in einer Verhandlung mit einem unserer größeren Kunden hat Hope als Welpe seine Exkremente gleich an mehreren Stellen auf dem Boden hinterlassen. Sie war damals noch sehr klein. Das war uns natürlich erst ziemlich unangenehm, aber am Ende lief die Verhandlung sehr gut.

Und wie finden es Ihre Teammitglieder, die keinen Hund haben, dass es bei Ihnen Bürohund gibt?
Die Hunde waren zuerst da (lacht). Wer bei uns anfängt, weiß, dass wir Hunde haben.

Welche Erfahrungen haben Sie und Ihr Unternehmen bisher sonst mit Bürohunden gemacht?
Nur gute! Und wenn es mal ruckelt, dann lernen wir, es besser zu machen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum pme Familienservice.

PME_Alexa Ahmad mit Hund Equal © pme Familienservice

Auch im Coworking Space sind Hunde gern gesehen

Bürohunde sind eine Bereicherung. Da ist sich Corinna von Mindspace sicher. Sie ist Senior Community Managerin bei Mindspace am Viktualienmarkt in München. Das Unternehmen bietet sogenannten Coworking Space, stellt also Unternehmen, Start-Ups oder Selbstständigen Arbeitsplätze und die notwendige Infrastruktur zur Verfügung. Hunde mitzubringen ist hier ausdrücklich erlaubt.

„Prinzipiell gibt es viel positives Feedback zu den Hunden im Büro“, berichtet Corinna. Eine Kundin, die selber keinen Hund hält, kümmert sich beispielsweise gerne um den Hund eines Kollegen, geht mit ihm raus und versorgt ihn, wenn ein Hundesitter benötigt wird. Auch Corinna hat positive Erfahrungen gemacht. „Ich habe mal den Hund meiner Familie mitgenommen. Es ist eine Dogge, also ist er nicht gerade klein. Und dann ist er manchmal vor lauter Freude auch etwas stürmisch. Deswegen hatte ich ein paar Bedenken“, erinnert sie sich. „Wir hatten an diesem Tag auch gerade ein ganz offizielles Event im Haus. Der Hund robbte sich langsam durch die Tür vor und alle haben sich total gefreut ihn zu sehen. Da waren also jede Menge Menschen im Businessdress und mittendrin die Dogge meiner Familie und alle hatten Spaß. Natürlich muss man als Hundehalter aber auch ein Gefühl dafür haben und reagieren, wenn es jemandem nicht so recht ist, dass der Hund da ist“, findet sie. Außerdem ist es wichtig, dass die Hunde „bürotrainiert“ sind, sich also im Büro angemessen verhalten können.

Hunde mitzubringen ist an vielen Standorten des Unternehmens gestattet. Der Hauptsitz der Firma ist in Tel Aviv. „Dort gibt es noch mehr Bürohunde als hier“, berichtet Corinna. Für die Tiere gibt es dort auch eine kleine Hundebar mit Wasser und einer Auswahl von Leckerlies. Immer wieder finden an den verschiedenen Standorten auch Veranstaltungen mit den Bürohunden statt. So gab es kürzlich zum Beispiel ein Bürohund-Frühstück auf der Dachterrasse, das für viele schöne Erlebnisse sorgte.

„Ich denke, es tut gut einen Hund im Büro zu haben. Und natürlich ist es für die Halter eine Erleichterung, wenn sie ihre Tiere mitnehmen können. Für einige unserer Kunden war es eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sie Mieter bei uns geworden sind.“ 

Ein Hund im Coworkingspace am Viktualienmarkt in München © Mindspace

"Das Büro hat unsere Bindung gestärkt"

Ein Interview mit TASSO-Mitarbeiterin Lucille van Loenen, die ihre Hündin Abby mit zur Arbeit bringt. Sie weiß jedoch auch aus eigener Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn das nicht gestattet ist.

Lucille, du hattest Abby ja schon, bevor du bei TASSO gearbeitet hast, oder? Durfte sie Dich da auch schon zur Arbeit begleiten?
Ja, richtig. Leider durfte sie damals noch nicht mit ins Büro.

Wie hattest du die Betreuung tagsüber organisiert?
Zu der Zeit war sie tagsüber bei meinen Eltern, die sich netterweise um sie gekümmert haben.

Wie war das für dich, dass du sie tagsüber „alleine“ lassen musstest?
Es war schwierig. Sie kam ja frisch aus dem Tierheim, war erst zehn Monate alt und natürlich noch nicht erzogen. Unter der Woche fehlte mir dann schon ein bisschen die Zeit, mit ihr so viel zu arbeiten wie ich mir das gewünscht hätte. Das war natürlich schade. Abby selbst war aber total glücklich bei meinen Eltern, für sie gehören sie zum Rudel und sie fühlt sich dort auch heute noch rundum wohl. Dennoch spielte für meine Entscheidung, bei TASSO anzufangen auch eine große Rolle, dass Abby zukünftig mit zur Arbeit kommen darf.

Und heute? Hat sich dein schlechtes Gefühl geändert?
Ja klar. Zum einen ist es natürlich schön, sie bei mir zu haben und Zeit mit ihr zu verbringen. Zum anderen ist aber alles auch viel stressfreier geworden und ich habe nicht mehr das Gefühl, sie „wegzuorganisieren“. Dadurch, dass sie mit ins Büro kommt, sind aber auch unsere Bindung und das Vertrauensverhältnis gestärkt worden.

Hat Abby sich denn verändert, seit sie ein Bürohund sein darf?
Das ist schwer zu sagen. Sie war damals ja noch so jung und es waren nur ein paar Monate, bis ich bei TASSO angefangen habe. Aber ich denke schon, dass sie sich wohler fühlt, wenn sie bei mir sein kann. Und sie ist einfach viel selbstsicherer geworden. Früher war sie fremden Menschen gegenüber viel vorsichtiger, heute freundet sie sich total schnell mit neuen Kollegen an.

Kommt sie jeden Tag mit zur Arbeit?
Nein, wir teilen uns das ein bisschen auf. Sie bleibt auch mal zu Hause, denn mein Lebensgefährte ist selbstständig und arbeitet von zu Hause aus. Das ist natürlich vor allem im Sommer toll, weil sie dann in den Garten kann. An Bürotagen ist sie aber auch immer total begeistert, wenn sie merkt, dass sie mit darf. Sie ist ein Teilzeit-Bürohund und damit sehr zufrieden.

Was ist Abbys Lieblingsbeschäftigung bei der Arbeit?
Bei den Kollegen Leckerlis abgrasen. Ganz klar.

TASSO-Mitarbeiterin Lucille van Loenen und Huendin Abby. © Lucille van Loenen

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